islaMedia



islaMedia - Medienberichterstattung über Islam und Muslime in Europa

http://www.ezire.fau.de/


17. November 2020

November 2020


DIE PRESSE: Entsetzen nach Störaktion in Wiener Kirche


Muslimische Verbände verurteilen den islamistisch motivierten Angriff auf die Antonskirche vergangene Woche. Soziologe Kenan Güngör sieht in der Aktion ein Spiel mit religiöser und nationalistischer Kränkung. „Man muss da vorsichtig sein", sagt Kenan Güngör, „denn man weiß noch wenig über die Hintergründe."

https://www.diepresse.com/5890955/entsetzen-nach-storaktion-in-wiener-kirche



DIE PRESSE: Österreich darf sich von Terroristen nicht auseinanderdividieren lassen


Nach Paris, London und Berlin schlugen Attentäter nun auch in Wien zu. Sie treffen Österreich in einem Moment der Schwäche – mitten in einer Pandemie.

https://www.diepresse.com/5891533/osterreich-darf-sich-von-terroristen-nicht-auseinanderdividieren-lassen?from=rss



DIE PRESSE: Die jihadistische Szene in Österreich


Polizeibeamte im Rahmen einer Hausdurchsuchung , die im Zusammenhang mit dem Anschlag in Wien steht. Vor dem IS war die jihadistische Szene des Landes überschaubar. Neuland sind Islamisten für die österreichischen Behörden aber nicht. Ein islamistischer Anschlag dieser Dimension hat in Österreich zuvor noch nie stattgefunden. Doch Menschen, die sich terroristischen Organisationen angeschlossen haben, sind für Österreichs Behörden keineswegs eine neue Erfahrung. Tatsächlich zählte der Verfassungsschutz 330 Personen, die sich am Jihad in Syrien und dem Irak beteiligten oder es zumindest versuchten – 62 konnten vor der Ausreise gestoppt werden, 93 kehrten wieder nach Österreich zurück.

https://www.diepresse.com/5892088/die-jihadistische-szene-in-osterreich?from=rss


DIE PRESSE: Der Terrorist aus dem Gefängnis

Der Terroranschlag dürfte von einem Einzeltäter verübt worden sein: Der 20-Jährige war erst im Dezember aus der Haft entlassen worden. In der Islamistenszene fanden Hausdurchsuchungen und Verhaftungen statt. Ein Jahr und zehn Monate Haft – diese Strafe ist im April vorigen Jahres über K. F. verhängt worden – wegen Mitgliedschaft in der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Nach Verbüßung von zwei Drittel der Freiheitsstrafe (inklusive Anrechnung der U-Haft) ist F. im Dezember 2019 auf Bewährung aus dem Gefängnis Krems-Stein entlassen worden.

https://www.diepresse.com/5892006/der-terrorist-aus-dem-gefangnis?from=rss



DIE PRESSE: Terror in Wien: Attentäter im Dezember aus Haft entlassen


Der Attentäter, der von der Polizei erschossen worden ist, war 20 Jahre alt und wohnte zuletzt im 22. Bezirk. Er war zuvor in Haft, weil er versucht hatte, nach Syrien zu reisen und sich dem IS anzuschließen. Erst im Dezember 2019 wurde er entlassen. Es dauerte nur neun Minuten nach dem ersten Notruf an die Polizei - dann war der Attentäter bereits tot. Bevor er von der Polizei erschossen wurde, soll der Mann - und mutmaßliche weitere Täter - in der Wiener Innenstadt den schwersten Terroranschlag in Österreich seit Jahrzehnten verübt haben.

https://www.diepresse.com/5891708/terror-in-wien-attentater-im-dezember-aus-haft-entlassen?from=rss



DIE PRESSE: Trump: "Unsere Gebete sind bei den Menschen in Wien"

 

Die Solidarität mit Wien ist groß: Emmanuel Macron und Angela Merkel drücken ihre Solidarität mit Wien aus. Auch aus vielen anderen Ländern der EU aber auch aus dem Iran äußern sich Regierungen. Und selbst Joe Biden und Donald Trump twittern kurz vor der US-Wahl zu Wien.

https://www.diepresse.com/5891653/trump-unsere-gebete-sind-bei-den-menschen-in-wien?from=rss



DIE PRESSE: Wo der Täter radikalisiert wurde: Berüchtigte Ottakringer Moschee


Das Gebetshaus, in dem der Attentäter von Wien verkehrte, war ein Treffpunkt von Islamisten – von Imam Abu Muhammad bis zum verurteilten IS-Terroristen Lorenz K. Ottakring dürfte bei der Radikalisierung des Attentäters von Wien eine gewisse Rolle gespielt haben. Denn hier, in einem unscheinbaren Eckhaus in der Hasnerstraße, findet sich die kleine Melit-Ibrahim-Moschee, in der er verkehrte.  

https://www.diepresse.com/5892645/wo-der-tater-radikalisiert-wurde-beruchtigte-ottakringer-moschee?from=rss



DIE PRESSE: Wie europäische Medien auf die Terrorattacke in Wien reagieren


In ganz Europa blicken Menschen mit Entsetzen nach Österreich. Die Schlüsse, die Medien aus Europa daraus ziehen, sind sehr unterschiedlich. Eine Sammlung von Reaktionen.

https://www.diepresse.com/5892362/wie-europaische-medien-auf-die-terrorattacke-in-wien-reagieren?from=rss



DIE PRESSE: Ümit Vural: „Zwischen friedlicher Religion und Extremisten unterscheiden"

 

Ümit Vural, Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft, will mehr für die Prävention tun. Den Attentäter kannte man zuvor nicht.

Die Presse: Ein islamistisch motiviertes Attentat, wie es in Wien geschehen ist, ist ein Worst-Case-Szenario für Österreichs Muslime. Wie reagiert man als Glaubensgemeinschaft darauf?

https://www.diepresse.com/5892087/umit-vural-bdquozwischen-friedlicher-religion-und-extremisten-unterscheidenldquo?from=rss


DIE PRESSE: Die Spur des islamistischen Terrors in Europa


In den Nachwehen der 9/11-Anschläge erlebte Europa eine Terrorwelle. Kaum eine Hauptstadt blieb unberührt. Am schlimmsten erwischte es aber Frankreich. Präsident Macron steht im Antiterrorkampf an vorderster Front. Die erste Solidaritätsadresse in der Nacht auf Dienstag kam aus dem Elysée-Palast in Paris. Emmanuel Macrons Botschaft via Twitter hätte nicht deutlicher sein können, doch der französische Präsident formulierte sie auch auf Deutsch: „Wir Franzosen teilen den Schock und die Trauer der Österreicher nach einem Attentat in ihrer Hauptstadt Wien. (...)

https://www.diepresse.com/5892069/die-spur-des-islamistischen-terrors-in-europa?from=rss



DIE PRESSE: Doskozil: "Diese Moschee müsste längst zugesperrt sein"


Kanzler und Innenminister müssten die politische Verantwortung für den Terroranschlag in Wien übernehmen, findet Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Warum er für eine Fusion der Nachrichtendienste plädiert und für eine Sicherungshaft auch die Verfassung ändern würde: ein Gespräch.

https://www.diepresse.com/5893072/doskozil-diese-moschee-musste-langst-zugesperrt-sein?from=rss



DIE PRESSE: Forderungen nach EU-Aktion gegen Terrorismus werden lauter


Ministerin Edtstadler und Ministerkollegen verurteilen den Anschlag in Wien in einer gemeinsamen Erklärung. Das geplante Treffen der „frugalen" EU-Länder am gestrigen Donnerstag stand nach dem Anschlag in Wien Anfang der Woche im Schatten des Terrorismus. Gemeinsam verabschiedeten die Europa- und Außenminister von Österreich, Schweden, Dänemark, den Niederlanden und Finnland eine Erklärung, die auch der „Presse" vorliegt.


https://www.diepresse.com/5893180/forderungen-nach-eu-aktion-gegen-terrorismus-werden-lauter?from=rss


DIE PRESSE: Islam-Lehrer sollen über Meinungsfreiheit reden

 

Nach Randalen von muslimischen Jugendlichen in einer Kirche und dem Anschlag in Wien hat die Islamische Glaubensgemeinschaft einen neuen Leitfaden für Religionslehrer erstellt. Wenige Tage vor dem Anschlag eines IS-Sympathisanten in Wien haben vergangene Woche über 30 muslimische Jugendliche in einer Kirche in Wien-Favoriten randaliert und "Allahu akbar" gerufen.

https://www.diepresse.com/5892833/islam-lehrer-sollen-uber-meinungsfreiheit-reden?from=rss



DIE PRESSE: Moscheen geschlossen, LVT-Leiter abberufen


Nach dem Anschlag von Montag werden zwei Gebetshäuser, in denen der Attentäter verkehrte, geschlossen. Und auch personell gibt es Konsequenzen: LVT-Wien-Leiter Erich Zwettler ist wegen Ermittlungspannen seinen Posten los. Der Anschlag in der Wiener Innenstadt vom Montag hat nun auch erste Konsequenzen – sowohl für die radikal-islamistische Szene in Österreich als auch im Sicherheitsapparat.  

https://www.diepresse.com/5893803/moscheen-geschlossen-lvt-leiter-abberufen?from=rss


DIE PRESSE: Muslime predigen gegen den Terror


Die Imame der Islamischen Glaubensgemeinschaft gedenken in 350 Moscheen mit einer einheitlichen Freitagspredigt der Opfer des Terrors und rufen zu Gerechtigkeit und Menschenwürde auf. Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) gedenkt im heutigen Freitagsgebet den Opfern des Terroranschlags in Wien. Dazu wird in 350 Moscheen eine einheitliche Predigt gehalten.

https://www.diepresse.com/5893505/muslime-predigen-gegen-den-terror?from=rss



DIE PRESSE: „Ich wäre anfällig für Radikalisierung"

 

Die Wienerin Julia Ebner erforscht undercover von London aus, wie sich Menschen im Internet radikalisieren. Im Gespräch mit der „Presse" erzählt sie, warum weder der Anschlag in Wien noch die Verschwörungsgespinste um die US-Wahl sie überrascht haben – und wie sie eines Tages beinahe vom Identitärenführer Martin Sellner demaskiert wurde.

https://www.diepresse.com/5894094/bdquoich-ware-anfallig-fur-radikalisierungldquo?from=rss



DIE PRESSE: Razzien im Umfeld der Muslimbruderschaft


Terrorfinanzierung. Im Rahmen der Operation „Luxor" wurden Wohnungen, Vereine und Firmen durchsucht. Konten wurden eingefroren und Vermögen sichergestellt. In den frühen Morgenstunden ging am Montag eine der größten Operationen mit konzertierten Hausdurchsuchungen der vergangenen Jahrzehnte in Österreich über die Bühne. Im Umfeld der Muslimbruderschaft wurden wegen des Verdachts der Terrorfinanzierung rund 60 Razzien durchgeführt.  

https://www.diepresse.com/5894296/razzien-im-umfeld-der-muslimbruderschaft?from=rss



DIE PRESSE: EU-Ratspräsident schlägt "Europäisches Institut zur Ausbildung von Imamen" vor

 

In einem derartigen Institut könnten Werte wie "Offenheit und Toleranz" weitergegeben werden, sagte Charles Michel am Montagabend bei einem Treffen mit Bundeskanzler Sebastian Kurz in Wien. EU-Ratspräsident Charles Michel schlägt zur Bekämpfung des islamistischen Extremismus und Terrors in Europa ein "europäisches Institut für die Ausbildung von Imamen" vor.

https://www.diepresse.com/5895005/eu-ratsprasident-schlagt-europaisches-institut-zur-ausbildung-von-imamen-vor?from=rss



DIE PRESSE: Videokonferenz: Besserer EU-Außengrenzschutz im Kampf gegen Terrorismus gefordert

„Ich glaube ganz fest an die Europäische Freizügigkeit, aber angesichts der Bedrohungen werden wir die Freiheit nur aufrechterhalten können, wenn wir die Außengrenzen schützen", sagte Macron in Paris.

https://www.diepresse.com/5895552/videokonferenz-besserer-eu-aussengrenzschutz-im-kampf-gegen-terrorismus-gefordert?from=rss



DIE PRESSE: Terror und Wissenschaft: Der Jihadist zwischen Gott und dem Nichts


Erleben wir die Radikalisierung des Islamismus oder die Islamisierung der Radikalität? Sind die Täter Nihilisten? Reift die Bluttat vor allem im Gefängnis? Über Fragen und Glaubenskämpfe unter Jihadismusforschern. Treibt gar nicht so sehr religiöser Fanatismus einen jungen muslimischen Mann nach dem anderen zum Selbstmordattentat in Europa? Ist da zuerst das Bedürfnis nach Radikalität und Gewalt – und die Ideologie nur ein gerade passendes und im Angebot stehendes „Haus" für ein verlorenes Individuum?

https://www.diepresse.com/5894898/terror-und-wissenschaft-der-jihadist-zwischen-gott-und-dem-nichts?from=rss



DIE PRESSE: Muslimbrüder-Razzia: Zwei Immobilienfirmen im Mittelpunkt

 

Die Ermittlungen berufen sich auf zwei Gutachten und einer Studie von polarisierenden Autoren. Es wurden 130 Konten und Liegenschaften im Wert von 25 Mio. Euro eingefroren. Nach den Razzien am Montag zeichnet sich nun ab, in welche Richtung die Ermittler gesucht haben. Ein besonders wichtiger Strang dabei sind zwei Immobilienfirmen mit Sitz in Wien, um die sich ein ganzes Firmengeflecht rankt.

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DIE PRESSE: "Präventivhaft": Regierung kündigt Maßnahmenpaket gegen Terrorismus an


Geplant ist eine vorbeugende elektronische Überwachung von Gefährdern, eine „Präventivhaft" von terroristischen Straftätern sowie strengere Waffengesetze. Eine Woche nach dem islamistischen Terroranschlag in Wien schnürt die Bundesregierung nun ein umfassendes Anti-Terror-Paket, das auf Gefährder und den politischen Islam abzielt.


https://www.diepresse.com/5895788/praventivhaft-regierung-kundigt-massnahmenpaket-gegen-terrorismus-an?from=rss


DIE PRESSE:  Weltweites Netzwerk mit dem Slogan „Islam ist die Lösung": Wer sind die Muslimbrüder?


Von Ägypten aus hat die Muslimbruderschaft ihre Ideologie verbreitet. In Tunesien agiert sie friedlich innerhalb des Systems. Die Hamas im Gazastreifen setzt auf Gewalt. „Der Islam ist die Lösung" – unter diesem Slogan mischt die Muslimbruderschaft seit fast 100 Jahren in Politik und Gesellschaft in der islamischen Welt mit. Ihren Ursprung hat die sunnitische Bewegung in Ägypten. Mittlerweile hat sie Millionen Anhänger und Ablegerorganisationen in rund 80 Ländern. Gegründet wurde die Muslimbruderschaft 1928 in Ägypten vom Lehrer Hassan al-Banna.

https://www.diepresse.com/5894956/weltweites-netzwerk-mit-dem-slogan-islam-ist-die-losung-wer-sind-die-muslimbruder?from=rss



DIE PRESSE: Operation "Luxor": Das soll die Muslimbruderschaft in Österreich sein


„Die Errichtung islamistischer Enklaven in Europa" sei eines jener Ziele, welches eine Gruppe von muslimischen Verdächtigen unterstützt haben soll – daher ist es zuletzt zu Razzien im Bereich der Muslimbruderschaft gekommen.

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DIE PRESSE: Wege in die Radikalität (und zurück): Fünf Filme zum Thema Radikalisierung


Um Terror zu verhindern, muss man Radikalisierung unterbinden. Was nur geht, wenn man ihre Mechanismen versteht. Auch Filme können hier ein Stück weit Einsicht bieten.

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DIE PRESSE: Islamismus-Experte: „Das ist ein atmosphärischer Jihadismus"


Warum die Zerstörung des IS den Terror noch gefährlicher gemacht hat: Frankreichs wichtigster Islamismus-Experte Gilles Kepel im Gespräch.

 

Die Presse: Frankreich hat in sieben Wochen drei Attentate mit Stichwaffen erlebt, dazu drei vereitelte Attentate. Sehen Sie eine Kontinuität zum Anschlag in Wien?

 

Gilles Kepel: Die Attentate folgen demselben Muster. Wir sind in einer neuen Phase, die ich den atmosphärischen Jihadismus nenne. Der IS funktionierte wie ein Netz, Leute in Europa wurden von ihm aus ferngesteuert.

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DIE PRESSE: „Mit Muslimen gegen den politischen Islam kämpfen"


Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) über lebenslange Haft für Gefährder, Hassprediger in Moscheen und Neonazis.

Die Presse: Die Regierung hat eine Woche nach dem Terror ein Maßnahmenpaket verkündet. Sollte man vor einer Anlassgesetzgebung nicht zuerst den Anlassfall analysieren?

Susanne Raab: Viele Punkte des Maßnahmenpakets sind bereits im Regierungsprogramm verankert. Zum Beispiel der Kampf gegen den politischen Islam: Es muss effizientere Möglichkeiten geben, Vereine und Moscheen zu schließen, in denen radikales Gedankengut verbreitet wird.

https://www.diepresse.com/5897350/bdquomit-muslimen-gegen-den-politischen-islam-kampfenldquo?from=rss


DER STANDARD: Wiener Attentäter besuchte dieselbe Moschee wie Bombenbastler Lorenz K.

 

Der Terrorist war in europäischen Systemen als IS-Unterstützer vermerkt. Eine erste Tatwaffe wurde identifiziert. Der Terrorist K.F., der am Montag in Wien vier Menschen ermordet hat, sympathisierte davor schon jahrelang mit radikalislamischer Ideologie. Bereits bekannt ist, dass er wegen einer versuchten Ausreise in damaliges IS-Gebiet in Syrien verurteilt worden ist. Aus den Akten zu diesem Prozess geht hervor, dass K.F. schon 2016, also im Alter von 16 Jahren, eine berüchtigte Moschee in der Hasnerstraße in Wien-Ottakring besucht hat.

https://www.derstandard.at/story/2000121434924/attentaeter-besuchte-selbe-moschee-wie-bombenbastler-lorenz-k


DERSTANDARD: Frankreich verbietet die "Grauen Wölfe"


Die französische Regierung löst die rechtsextreme türkische Organisation auf. Präsident Macron schickt damit ein direktes Signal an Erdoğan. Ein neuer Stein in der Mauer, die Frankreich gegen den "Islamofaschismus" errichten will: Mit dieser impliziten Begründung hat das Kabinett in Paris am Mittwoch die Auflösung der "Grauen Wölfe" angeordnet. Die ultranationalistische Organisation gefährde mit ihrer Bewaffnung und ihren Hassreden die Sicherheit des Landes, erklärte Innenminister Gérald Darmanin.

https://www.derstandard.at/story/2000121445822/frankreich-verbietet-die-grauen-woelfe



DER STANDARD: Lizenz zum Lügen?


Der Attentäter von Wien ließ sich deradikalisieren und plante seine Morde. Islamkritiker verweisen auf die "Taqiya". Der Versuch einer Dekonstruktion. Es bedarf in der Tat einer gewissen Nervenstärke, sich – zugespitzt gesagt – am Vormittag in einen Deradikalisierungskurs zu setzen und am Nachmittag zu versuchen, Munition für ein Attentat zu beschaffen. Der Attentäter von Wien hatte seinen letzten Termin mit seinen Betreuern erst Ende Oktober. Und auch wenn ihm nie ein Persilschein als vom jihadistischen Wahn Geheilter ausgestellt wurde, so ist es ihm doch gelungen, sein nicht-islamistisches Umfeld gründlich zu täuschen.

https://www.derstandard.at/story/2000121502539/lizenz-zum-luegen



DER STANDARD: Die vielen Helden des 2. November

 

Wiens Bevölkerung hat seit dem Montag gezeigt, dass der Zusammenhalt groß ist. Ob im Notarztwagen, in Bars, bei der Polizei, in Hotels, den eigenen vier Wänden oder auf der Straße. Montagnacht war auch für die Sanitäter und Ärzte ein Novum, eine Herausforderung und ein Schock. Sabine N. ahnte noch nichts von all dem, als sie kurz nach 20 Uhr wegen eines Schusswechsels in der Innenstadt alarmiert wurde. "Das gibt es immer wieder einmal", sagt die Oberärztin, die am Montag leitende Notärztin der Wiener Berufsrettung war. In Erinnerung bleibe ihr nicht nur die schreckliche Tat. "Es zieht mir noch immer eine Gänsehaut auf, wenn ich daran denke, wie stark der Zusammenhalt war."

https://www.derstandard.at/story/2000121507883/die-vielen-helden-des-zweiten-november



DER STANDARD: Razzien bei der Muslimbruderschaft: Wie aus "Ramses" die Operation "Luxor" wurde


Gegen 70 Beschuldigte wird ermittelt. Ex-Innenminister Kickl verriet die Aktion im Vorfeld, brachte sie aber fälschlicherweise mit dem Anschlag in Wien in Verbindung. 930 Polizeibeamte waren am Montagmorgen im Einsatz für die Operation Luxor. Gemeinsam mit Verfassungsschützern führten sie 60 Hausdurchsuchungen durch – in vier Bundesländern gleichzeitig. Ziel der Zugriffe waren Personen und Vereine, die die Muslimbruderschaft und die Hamas unterstützen sollen. Das teilte die Staatsanwaltschaft Graz am Montagmorgen per Aussendung mit, am Vormittag bestätigte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) das in Rahmen einer Pressekonferenz.

https://www.derstandard.at/story/2000121546906/50-razzien-gegen-strukturen-der-muslimbruderschaft-in-oesterreich



DER STANDARD: Muslimbruderschaft: Die islamische Antwort auf die Moderne

 

Die Muslimbruderschaft wurde 1928 in Ägypten in einem kolonialistischen Kontext gegründet. Ihre Stunde schien 2011 gekommen, aber der Aufschwung dauerte nur kurz. Bereits bei der Präsentation der neuen Dokumentationsstelle Politischer Islam durch Integrationsministerin Susanne Raab im Sommer war klar ersichtlich, dass die österreichische Regierung eine Gruppe unter den Muslimen hierzulande als besonders problematisch identifiziert: die Muslimbrüder, die Anhänger – oder überhaupt den Dunstkreis – der ursprünglich aus Ägypten stammenden Muslimbruderschaft.

https://www.derstandard.at/story/2000121565926/muslimbruderschaft-die-islamische-antwort-auf-die-moderne



DER STANDARD: Nach Terror und Razzia: Wortkarge Verdächtige und ein Politstreit

 

Die Razzia im Umfeld der Muslimbruderschaft reichte bis in das Umfeld der IGGÖ. Die Beschuldigungen hinsichtlich Versäumnissen in puncto Terroranschlag nehmen auf politischer Ebene zu. Einen Tag nach der frühmorgendlichen Razzia im Umfeld der Muslimbruderschaft und acht Tage nach dem Terroranschlag in der Wiener Innenstadt gehen die Wogen weiter hoch – was Verfehlungen des Innenministeriums und die Razzien an sich angeht, und auch in der Frage, wer vorab davon wusste. Im Zentrum der politischen Debatte steht Herbert Kickl, Ex-Innenminister und nun FPÖ-Klubchef.

https://www.derstandard.at/story/2000121603604/nach-terror-und-razzia-wortkarge-verdaechtige-und-ein-polit-streit



DER STANDARD: Antiterrorpaket: Gefährder sollen nach Strafverbüßung in Haft bleiben


Die Maßnahmen richten sich gegen Extremismus aller Art, vor allem aber gegen den politischen Islam. Auch eine eigene Staatsanwaltschaft für Terrorfälle kommt. Gleich fünf Regierungsmitglieder der türkis-grünen Koalition traten eine gute Woche nach dem Terroranschlag in der Wiener Innenstadt am Mittwoch nach dem Ministerrat an, um ihr soeben geschnürtes Antiterrorpaket zu präsentieren – es zielt auf Extremisten aller Art ab, aber allen voran auf islamistische Gefährder. Die Vielzahl an Maßnahmen soll schon bis Anfang Dezember ausgearbeitet werden.



https://www.derstandard.at/story/2000121619618/bundesregierung-schnuert-grosses-massnahmenpaket-gegen-terrorismus


DER STANDARD: Nach Razzien tauchen Millionen und dubiose Netzwerke auf

 

Bei den Durchsuchungen im Umfeld der Muslimbruderschaft sollen 25 Millionen Euro beschlagnahmt worden sein. Betroffene bestreiten, einschlägige Verbindungen zu besitzen. Hunderte Polizeibeamte durchsuchten am Montag unter dem Codewort "Operation Luxor" 60 Wohnungen, Häuser und Vereinslokale im Umfeld der Muslimbruderschaft und deren mutmaßlicher Strukturen in Österreich. Gegen 70 Personen wird nun ermittelt – wegen unterschiedlicher Delikte. Darunter Verdacht der Terrorfinanzierung, der terroristischen Vereinigung, der staatsfeindlichen Verbindungen oder Gründung einer kriminellen Organisation und Geldwäsche.

https://www.derstandard.at/story/2000121635457/nach-razzien-bei-muslimbruderschaft-tauchen-millionen-und-dubiose-netzwerke-auf



DER STANDARD: Operation "Luxor": Vernetzte Muslimbrüder und verrufene Verbindungen

 

Die Razzia gegen die Muslimbruderschaft zielt auf ein mögliches Netzwerk in Österreich. Nach und nach lichtet sich, wem die Operation "Luxor" galt. Nach und nach lichtet sich das Dunkel, wen die Behörden bei der Razzia im Umfeld der Muslimbruderschaft im Visier hatten. Es geht um Millionenbeträge, die sichergestellt oder auf Konten eingefroren wurden. Ob es sich wirklich um 25 Millionen Euro handelt, die noch dazu in bar aufgefunden worden seien, wie mehrere Medien gestern berichteten, dürfte allerdings noch unklar sein. Von den 70 Personen, gegen die ermittelt wird, befindet sich jedenfalls niemand in Untersuchungshaft.

https://www.derstandard.at/story/2000121663437/operation-luxor-vernetzte-muslimbrueder-und-verrufene-verbindungen



DER STANDARD:
Über 60 Meldungen über antimuslimischen Rassismus seit Wien-Anschlag

 

Beschimpfungen und Attacken auf Social Media und in der Öffentlichkeit nehmen laut Dokumentationsstellen zu. Betroffen seien vor allem Frauen, die Kopftuch tragen. Der Antirassismusverein Zara und die Dokumentationsstelle Islamfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus nehmen seit dem islamistischen Terroranschlag am 2. November in Wien vermehrt Vorfälle von antimuslimischem Rassismus wahr. An Zara haben sich demnach innerhalb einer Woche mehr als 60 Betroffene gewandt. Vergeichszahlen speziell zu antimuslimischem Rassismus aus früheren Wochen liegen zwar nicht vor, klar sei aber, dass die Zahl "wahnsinnig hoch" sei, sagt eine Sprecherin. Gemeldet wurden neben Beschimpfungen auf Social Media einige Attacken im öffentlichen Raum und auch im engsten Wohnumfeld.

https://www.derstandard.at/story/2000121679402/ueber-60-meldungen-ueber-antimuslimischen-rassismus-seit-wien-anschlag


DER STANDARD: Nehammer will "Terroristen im Internet die Plattform entziehen"


Der Innenminister befürwortet ein EU-Gesetz, das im Dezember beschlossen werden soll. Plattformen müssten Terrorinhalte innerhalb von einer Stunde entfernen. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) will nach den jüngsten islamistischen Anschlägen in Wien und in Frankreich "Terroristen im Internet die Plattform entziehen". Der Innenminister verwies vor einer Videokonferenz mit seinen EU-Kollegen am Freitag auf laufende Verhandlungen auf europäischer Ebene für eine neue Verordnung. "Aber es müssen auch die Internetprovider in die Pflicht genommen werden, genau ihre Inhalte zu überprüfen, und sollten sie feststellen, dass es Inhalte sind, die den Terrorismus begünstigen, die verhetzen, dann müssen diese möglichst rasch gelöscht werden", sagte Nehammer.

https://www.derstandard.at/story/2000121687305/nehammer-will-terroristen-im-internet-die-plattform-entziehen



DER STANDARD: Maurer: Verurteilte Terroristen nicht in regulären Maßnahmenvollzug


Die grüne Klubobfrau Sigrid Maurer sagt, man müsse sich dem "ernsthaften Problem mit radikalisierten jungen Männern, die unsere Demokratie zerstören wollen", stellen. Grünen-Klubchefin Sigrid Maurer zeigt sich überzeugt, dass das Anti-Terror-Paket der türkis-grünen Bundesregierung menschenrechtskonform umgesetzt werden kann. Potenzielle Terroristen einfach so lebenslang wegzusperren, wird es aus ihrer Sicht daher nicht spielen, erklärte sie der APA. Es gehe auch nicht um den Maßnahmenvollzug für psychisch Kranke, sondern um eine eigene Unterbringung analog zu gefährlichen Rückfalltätern. Im Vordergrund müsse die Deradikalisierung stehen.

https://www.derstandard.at/story/2000121710090/maurer-verurteilte-terroristen-nicht-in-regulaeren-massnahmenvollzug



WELT.DE:  Das spezielle Islam-Problem des Sebastian Kurz

 

In Österreich haben Jugendliche eine katholische Kirche verwüstet – offenbar angestachelt von den Mohammed-Karikaturen. Kanzler Sebastian Kurz findet harsche Worte und warnt vor dem politischen Islam. Sein grüner Koalitionspartner sieht das anders. Die rund 50 Jugendlichen versammelten sich in einer Einkaufsstraße. Dann zogen sie durch die Straßen im Süden von Wien, zündeten Pyrotechnik und riefen islamistische Parolen.

https://www.welt.de/politik/ausland/article219191182/Oesterreich-Das-spezielle-Islam-Problem-des-Sebastian-Kurz.html?cid=onsite.onsitesearch


WELT.DE: Die zwei schärfsten Gegner des politischen Islams in Europa


Österreichs Kanzler Sebastian Kurz hatte in der Nacht nach dem verheerenden Terroranschlag in Wien mit bisher vier Toten kaum geschlafen. Aber am Dienstagmorgen gegen kurz vor 11 Uhr, eingerahmt von den Flaggen Österreichs und Europas, ist seine Stimme fest, und er wirkt entschlossen. Kurz weiß, dass es jetzt auf jedes Wort ankommt.

https://www.welt.de/politik/ausland/plus219248654/Kurz-und-Macron-Die-zwei-schaerfsten-Gegner-des-politischen-Islams-in-Europa.html?cid=onsite.onsitesearch



WELT.DE: „Als Muslim musst du sagen: Ich bin gegen dschihadistische Gewalt!"


Murat Kayman, Jahrgang 1973, lebt als Rechtsanwalt und Blogger in Köln. Von 2014 bis 2017 war er politischer und juristischer Berater der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib). Nach der Affäre um die Spitzeltätigkeit von Imamen in Deutschland legte er sein Amt nieder. Er ist Mitgründer der Alhambra-Gesellschaft, einem Zusammenschluss von Musliminnen und Muslimen, die sich als Europäer begreifen, und betreibt mit anderen den Podcast „Dauernörgler".

WELT: Herr Kayman, wir hatten uns vor dem Terroranschlag von Wien zu diesem Interview verabredet. Jetzt haben wir eine neue Situation.

Murat Kayman: Ja, wieder ein dschihadistischer Anschlag. Wir kennen noch zu wenige Details. Aber die ersten Bilder, auf denen Menschen weglaufen und wahllos niedergeschossen werden, sind schockierend.

Meine Hoffnung ist, dass es jetzt viele, viele Muslime gibt und geben muss, die sich dagegen wehren – auch wenn ich die Art und Weise, wie sie das tun, noch für unvollständig und unbefriedigend halte.

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus219247816/Terror-in-Oesterreich-Reicht-nicht-als-Muslim-Gewalt-zu-verurteilen.html?cid=onsite.onsitesearch



WELT.DE:
Europas zögerlicher Kampf gegen den politischen Islam

 

Zwei Staaten wurden zuletzt besonders schwer von islamistischem Terror getroffen: Österreich und Frankreich. Nach den Attentaten auf Lehrer und Gläubige in Frankreich und dem Anschlag von Wien wollen die Regierungen der Länder eine schärfere Gangart: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Österreichs Kanzler Sebastian Kurz fordern, dem radikalen Islam den Nährboden in Europa zu entziehen. In Deutschland stoßen die Vorstöße von Macron und Kurz auf verhaltene Reaktionen. Andere Länder haben schon schärfere Regeln.

https://www.welt.de/politik/ausland/plus219704170/Terrorismus-Europas-zoegerlicher-Kampf-gegen-den-politischen-Islam.html?cid=onsite.onsitesearch



WELT.DE: „Das kann den politischen Islam beflügeln"


Didier Reynders, 62, hat an diesem Morgen schon mehrere Stunden zu Hause am Schreibtisch gesessen. Um 11 Uhr nimmt sich der EU-Kommissar für Justiz und Rechtsstaatlichkeit eine Stunde Zeit für ein Telefon-Interview mit WELT. Man spürt, wie betroffen der frühere belgische Außenminister und Vize-Regierungschef noch immer über den islamistischen Terroranschlag in Wien vor neun Tagen ist. Er will jetzt Tempo machen im Kampf gegen den politischen Islam. Aber auch die Lage des Rechtsstaats in Ungarn und Polen macht Reynders zunehmend Sorgen.
WELT: Herr Kommissar, es gab in den vergangenen Wochen verheerende islamistische Terroranschläge in Frankreich und Österreich. Wird der politische Islam, der ja den Nährboden für diese Terrorattacken bildet, zunehmend zu einem Problem in Europa?
Didier Reynders: Ich musste nach den Anschlägen in Frankreich und Österreich an die Ereignisse in Brüssel vor sechs Jahren denken. Im Jahr 2014 hatten „foreign fighters" erstmals vier Menschen in Brüssel ermordet. Dann ging es in vielen Ländern jedes Jahr so weiter. Wir kämpfen seit Jahren energisch gegen den Terror der Islamisten.  

https://www.welt.de/politik/ausland/plus219778900/EU-Rechtsstaatskommissar-Das-kann-den-politischen-Islam-befluegeln.html?cid=onsite.onsitesearch


 

WELT.DE: Politische, extreme oder rechte Islamisten – wie soll man sie bloß nennen?

 

Über die richtige Bezeichnung für radikale Muslime wird viel gestritten. Vor allem der Verfassungsschutz in NRW wird für seine Wortwahl oft kritisiert. Burkhard Freier, Leiter der Behörde, erläutert seine Sicht. Islamisten, politischer Islam oder islamistische Rechte: Es ist schwierig, extremistische Muslime korrekt zu betiteln. Seit Jahren ringen organisierte Gläubige, Verfassungsschützer und Wissenschaftler um die angemessene Terminologie – gerade wieder nach den jüngsten Anschlägen in Österreich, Frankreich und Deutschland.

https://www.welt.de/regionales/nrw/article219894100/Politischer-extremer-oder-rechter-Islamismus.html?cid=onsite.onsitesearch


ZEIT ONLINE: Frankreich will gegen türkische Ultranationalisten vorgehen


Die Organisation Graue Wölfe soll in Frankreich verboten werden. Die rechtsextremen Nationalisten paktieren in der Türkei mit der Partei von Präsident Erdoğan. Das französische Kabinett wird am Mittwoch ein Verbot der Organisation Graue Wölfe anordnen. Das hat Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin in Paris vor einem Parlamentsausschuss mitgeteilt. Die rechtsextremen Grauen Wölfe seien "eine besonders aggressive Gruppe", sagte Darmanin zur Begründung. Nach dem deutschen Verfassungsschutzbericht 2019 sind die Grauen Wölfe ein ernst zu nehmender Träger und Verbreiter nationalistisch-rechtsextremistischen Gedankenguts.


https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-11/graue-woelfe-frankreich-tuerkei-rechtsextremismus-recep-tayyip-erdogan  


ZEIT ONLINE: Dschihad Daham


Viele österreichische Islamisten kämpften früher für den IS, mit dem Anschlag von Wien trifft die Gewalt jetzt erstmals das Land selbst. Wie gefährlich ist die Szene? Mit dem Anschlag am 2. November in Wien endet auch das, was man einen glücklichen, österreichischen Sonderweg nennen könnte. Der Angriff in Wien war der erste islamistische Terroranschlag in dem Land. Das ist bemerkenswert, weil die islamistische Szene in Österreich alles andere als schwach ist. Sie sei vielmehr seit Jahren im Land aktiv, sagt der österreichische Nahost-Wissenschaftler Thomas Schmidinger. Besonders in den Jahren 2014 und 2015 seien zahlreiche österreichische Bürger nach Syrien ausgereist, um sich dort dem selbst ernannten Islamischen Staat anzuschließen.

https://www.zeit.de/gesellschaft/2020-11/islamismus-oesterreich-wien-dokumentationsstelle-politischer-islam



ZEIT ONLINE:  Bitte gefühlsmäßig abrüsten!

Die Islamisten wollen uns daran hindern, über den Islam zu streiten. Wir dürfen uns von ihrer Wut nicht erpressen lassen. Eigentlich kam ich als Muslim nach Europa, um meine Meinung frei äußern zu dürfen – ohne um mein Leben zu fürchten und ohne im Gefängnis zu landen. Ich wurde 1972 in Ägypten geboren, mein Vater war ein konservativer Imam, ich selbst gehörte als Student zu den Muslimbrüdern.

https://www.zeit.de/2020/46/islamismus-islam-frankreich-demonstrationen-muslime



ZEIT ONLINE: Hätte der Prophet das gewollt?


Derzeit erleben wir, wie Kritik am Islam extreme Gewalt auslöst. Sie erklärt sich auch aus den historischen Quellen. Am Mittwoch wurde in Nizza ein Mann eingeäschert, dessen grausamen Tod man so schnell nicht vergessen wird. Dem Küster der Kirche Notre-Dame-de-l'Assomption war vor dem Altar mit roher Gewalt die Kehle durchgeschnitten worden. So grausam war die Tat, dass selbst konservative Repräsentanten des Islams erklärten: Der Prophet hätte solche Terrortaten abgelehnt.

https://www.zeit.de/2020/46/islam-mohammed-koran-glaeubig-unglaeubig-islamismus



ZEIT ONLINE: Plötzlich verwundbar


Der Anschlag von Wien trifft ein unvorbereitetes Land. Louis Lewitan weiß, was Angst mit den Menschen macht, theoretisch jedenfalls, denn es ist sein Fachgebiet.  

https://www.zeit.de/2020/46/oesterreich-wien-terroranschlag-sebastian-kurz



ZEIT ONLINE: Sie fürchten sich vor Rache


Salim Mujkanovic arbeitet als Imam in Wien, Hamza Imara führt ein multikulturelles Café. Sie eint die Wut auf den Täter. Und die Angst vor der Antwort auf den Anschlag. Am Abend nach dem Anschlag betet Salim Mujkanovic mit mehr als 40 anderen Muslimen auf einem dunkelroten Teppichboden. "Allahu akbar", sagt er dabei zwölf Mal in zehn Minuten, die Worte gehören zu seinen Gebeten. Am Abend zuvor hatte diese Worte ein islamistischer Täter geschrien, der Menschen in der Wiener Innenstadt tötete, nur wenige Kilometer entfernt. "Islamisten wie er missbrauchen Allah", sagt Mujkanovic und verzieht das Gesicht vor Ekel.

 https://www.zeit.de/arbeit/2020-11/wien-islam-community-muslime-oesterreich-terroranschlag-stimmen


ZEIT ONLINE: "Ich bin Muslim, mein Präsident heißt Macron"


Terror, Karikaturen, Islamismus: Der französische Imam Tareq Oubrou über die Vereinbarkeit von Religion und Staat.

DIE ZEIT: Seit 2012 hat Frankreich mehr als 260 Opfer islamistischen Terrors zu beklagen. Zuletzt kamen der Lehrer Samuel Paty und drei weitere Franzosen dazu, die in Nizza ermordet wurden.

https://www.zeit.de/2020/46/muslime-frankreich-emmanuel-macron-islamismus


ZEIT ONLINE: "Religionen sind nicht unschuldig"


Margot Käßmann setzt sich in einem UN-Projekt für Religionsfrieden ein. Doch ist der überhaupt möglich? Ein Gespräch über islamistischen Terror, das Patriarchat und die Stille

Margot Käßmann: "Am Ende geht es um die Wahrheitsfrage. Kann ich tolerieren, ertragen, dass andere eine andere Wahrheit über Gott finden als ich?" – Margot Käßmann im Landeskirchenamt in Hannover

 
https://www.zeit.de/2020/46/margot-kaessmann-religionsfrieden-islamismus-patriarchat-theologie


ZEIT ONLINE: Polizei durchsucht Wohnungen von radikalen Islamisten

In Österreich haben Razzien gegen mutmaßliche Unterstützer von Muslimbruderschaft und Hamas stattgefunden. Ein Zusammenhang mit dem Terroranschlag in Wien besteht nicht. In Österreich sind mehrere Razzien gegen mutmaßliche radikale Islamisten durchgeführt worden. Polizistinnen und Polizisten durchsuchten am Morgen mehr als 60 Wohnungen, Wohnhäuser und Geschäfts- und Vereinsräume in Wien und den Bundesländern Steiermark, Kärnten und Niederösterreich.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-11/islamismus-oesterreich-razzien-muslimbruderschaft-hamas-vereine-ermittlungen



ZEIT ONLINE: Polizei prüft Plakat mit Hakenkreuz

Auf der Dresdner Pegida-Demonstration am Gedenktag 9. November ist ein durchgestrichenes Hakenkreuz gezeigt worden. Zeugen wollen zudem den Hitlergruß gesehen haben. Bei einer Demonstration der islam- und ausländerfeindlichen Pegida-Bewegung in Dresden am 82. Jahrestag der Pogromnacht ist ein Plakat mit einem durchgestrichenen Hakenkreuz gezeigt worden. "Das Transparent wurde sichergestellt und wird nun strafrechtlich geprüft", teilte die Polizei Sachsen mit.  

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-11/pegida-demonstration-dresden-hakenkreuz-plakat-antisemitismus-judentum


ZEIT ONLINE: Niedergemetzelt, weil sie beten wollten


Nach dem Dreifachmord in der Kathedrale von Nizza: Trauer und Wut, Solidarität und Angst bei den Gläubigen der Stadt. Anschlag in Nizza: Vor der Kirche Notre-Dame-de-l'Assomption am Sonntag Allerheiligen, drei Tage nach der Tat. Zum Abschied soll man noch einmal ihre strahlenden Gesichter sehen. Angehörige haben die Porträts der drei Ermordeten auf einen Hügel hoch über dem Hafen von Nizza gebracht.

https://www.zeit.de/2020/47/anschlag-nizza-kathedrale-glauben-trauerfeier-islamismus-frankreich


ZEIT ONLINE: Österreichs Regierung legt neue Antiterrorpläne vor


Aus der Haft entlassene Gefährder sollen mit Fußfesseln überwacht werden. Außerdem droht ihnen der Entzug der Staatsbürgerschaft. Nach dem islamistischen Terroranschlag in Wien hat Österreichs Regierung weitreichende Pläne für den Umgang mit Gefährdern vorgestellt. Künftig sollen Terrorismusvorbestrafte nach Ende ihrer Haftstrafe in den sogenannten Maßnahmenvollzug kommen – außer, sie haben sich glaubwürdig von radikalen Ideen gelöst.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-11/terrorbekaempfung-oesterreich-gefaehrder-ueberwachung-islamimsus



ZEIT ONLINE: Horst Seehofer fordert Zugriff auf verschlüsselte Kommunikation


Die EU-Innenminister beraten nach den jüngsten Terroranschlägen in Europa über schärfere Gesetze gegen Gefährder. Auch mehr Befugnisse für Ermittler sind im Gespräch.Nach den jüngsten islamistischen Terroranschlägen in Europa hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) Gesetzesverschärfungen ins Gespräch gebracht. Unter anderem wolle er neue Möglichkeiten prüfen, um gefährliche Islamisten in Gewahrsam zu nehmen. "Wir überlegen auch, was wir noch zusätzlich tun können, um insbesondere hochriskante Gefährder mit Freiheitsentzug zu versehen", sagte Seehofer

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-11/horst-seehofer-terrorismus-wien-europa-islamismus-eu-innenminister-videokonferenz


ZEIT ONLINE: Als ich ein Islamist war

Mit 16 lernte unser Autor von einem ehemaligen Türsteher, die westliche Welt zu hassen. Als Lehrer nutzt er heute seine Geschichte, um seinen Schülern beizustehen. Mansur Seddiqzai arbeitet als Lehrer an einem Gymnasium im Ruhrgebiet. Er berichtet auf ZEIT ONLINE immer wieder über seine Erfahrungen an der Schule mit vielen muslimischen Schülern und Schülerinnen.

https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2020-11/islamismus-radikalisierung-muslime-jugendliche-rekrutierung-aufklaerung-bildung



ORF.AT: Operation „Luxor" gegen Muslimbrüder und Hamas

Unter dem Titel „Luxor" haben Montagfrüh 930 Polizisten unter der Führung der Staatsanwaltschaft Graz eine Großrazzia gegen Muslimbrüder und Hamas in Österreich durchgeführt. Dabei gab es mehr als 60 Hausdurchsuchungen in vier Bundesländern. Laut Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) ermitteln die Grazer Behörden gegen mehr als 70 Beschuldigte sowie mehrere Vereine und Gesellschaften, die verdächtigt werden, Mitglieder der terroristischen Vereinigungen Muslimbruderschaft und Hamas zu sein und diese zu unterstützen – mehr dazu in Großrazzia gegen Muslimbruderschaft (news.ORF.at).

https://steiermark.orf.at/stories/3075071/


ORF.AT: OGH lässt Terrorprozess wiederholen

Wegen eines Formfehlers hat der Oberste Gerichtshof (OGH) ein im Vorjahr gefälltes Urteil in einem Terrorprozess aufgehoben. Ein zu zehn Jahren Haft verurteilter Tschetschene muss erneut vor Gericht. Er soll für eine radikalislamische Gruppe gekämpft haben. Der 32-Jährige soll von 2010 bis 2013 auf russischem Staatsgebiet als Mitglied der radikalislamistischen Terrorgruppe „Emirat Kaukasus" gekämpft haben. Der Mann soll in seiner Heimat als Dschihadist gekämpft und sich an Feuergefechten mit russischen Soldaten beteiligt haben.

https://wien.orf.at/stories/3075281/


ORF.AT:
FPÖ will Offensive gegen radikalen Islam


Nach dem Anschlag in Wien haben Niederösterreichs Freiheitliche am Dienstag einen Aktionsplan gegen den radikalen Islam gefordert. Fünf Anträge würden dazu noch in dieser Woche im Landtag eingebracht, betonte Landes- und Klubobmann Udo Landbauer. Nach dem Terrorattentat in Wien am vergangenen Montag reiche es nicht, nur betroffen zu sein, so Landbauer am Dienstag in einer Pressekonferenz in St. Pölten (Bild oben).  

https://noe.orf.at/stories/3075274/


ORF.AT:
Luxor": Auch große Grazer Moschee betroffen


Wo genau die Hausdurchsuchungen der Operation „Luxor" gegen Muslimbruderschaft und Hamas stattgefunden haben, wird auch am Tag danach nicht offiziell bestätigt. Fix scheint, dass auch eine große Moschee in Graz betroffen war. Die Einrichtung ist schon durch ihre auffällige Optik stadtbekannt. Auch politischer Besuch war in der Moschee durchaus erwünscht: Unter anderem war dort laut APA im vergangenen Wahlkampf ein späteres Regierungsmitglied zu Gast.

https://steiermark.orf.at/stories/3075306/



ORF.AT: Erste islamische Religionslehrer mit Uni-Kurs


Vor zwei Jahren ist an der Uni Graz ein Kurs für islamische Religionspädagogen ins Leben gerufen worden, um die Unterrichtsqualität zu verbessern. Die ersten Absolventen bekommen am Freitag ihre Zertifikate. Mehr als 11.000 Kinder aus muslimischen Familien werden in den Schulen in der Steiermark und Kärnten in islamischer Religion unterrichtet. Der Akademikeranteil unter den Pädagoginnen und Pädagogen liegt zwar bei rund 80 Prozent, allerdings hatte im Jahr 2018 laut einer Erhebung des Instituts für Katechetik und Religionspädagogik nur rund jede vierte Lehrperson eine fachspezifische Ausbildung nach österreichischem Standard.

https://steiermark.orf.at/stories/3075481/



ORF.AT: „Luxor": Hohe Vermögenswerte gesichert

 

Bei der Razzia im Umfeld der Muslimbrüder sind hohe Vermögenswerte gesichert worden. Einen Ö1-Bericht, wonach allein 25 Millionen Euro Bargeld beschlagnahmt worden sein soll, bestätigte die Staatsanwaltschaft Graz am Mittwoch aber nicht. Darüber hinaus zeigten sich die Ermittler bisher mit offiziellen Auskünften zurückhaltend. Unter den mehr als 70 beschuldigten Personen soll sich aber auch ein früherer Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) befinden, dessen Stiftung ebenfalls durchsucht wurde.

https://steiermark.orf.at/stories/3075474/



ORF.AT: Kein Begräbnis für toten Attentäter in Vorarlberg


Nachdem der Islamische Friedhof in Wien-Liesing dem Attentäter von Wien ein Begräbnis verweigert hat, lehnte am Donnerstag auch die Vorarlberger Gemeinde Altach (Bezirk Feldkirch) eine Beerdigung ab. Nur Menschen mit Hauptwohnsitz in Vorarlberg hätten einen Anspruch, heißt es aus dem Gemeindeamt. Der Islamische Friedhof Altach sei ein Friedhof für Muslime, die zum Zeitpunkt ihres Ablebens ihren Hauptwohnsitz in Vorarlberg haben, erklärte dazu am Donnerstag der Altacher Bürgermeister Markus Giesinger.

https://vorarlberg.orf.at/stories/3075614/


ORF.AT: Friedhof verweigert Attentäter Begräbnis


Der islamische Friedhof in Wien-Liesing verweigert dem Wien-Attentäter das Begräbnis. Das berichtete der „Kurier" am Mittwoch. „Wir hatten das Gefühl, etwas tun zu müssen", sagte der zuständige Friedhofsverwalter Ali Ibrahim im Interview mit der Zeitung. In der Großmarktstraße 2a am Wiener Stadtrand befindet sich seit 2008 der erste islamische Friedhof Österreichs. Eigentlich hätte dort demnächst der Attentäter von Wien begraben werden sollen.

https://wien.orf.at/stories/3075575/



ORF.AT: „Luxor": Islamisches Kulturzentrum „schockiert"

Das Islamische Kulturzentrum Graz ist nach der Razzia im Rahmen der Operation „Luxor" am Montag nun an die Öffentlichkeit getreten: Man zeigte sich „verwundert und schockiert, dass es gerade unsere Moschee getroffen hat", heißt es in einer Stellungnahme. Die Moschee des Islamischen Kulturzentrums Graz ist durch ihre auffällige Optik stadtbekannt, und sie war auch von den Razzien am Montag betroffen. Unter dem Titel „Luxor" führten da 930 Polizisten unter der Führung der Staatsanwaltschaft Graz eine Großrazzia gegen Muslimbrüder und Hamas in Österreich durch – mehr dazu in Operation „Luxor" gegen Muslimbrüder und Hamas.

https://steiermark.orf.at/stories/3075678/


ORF.AT: Moschee könnte Schließung beeinspruchen

Jene Moschee in Wien-Meidling, die nach dem Terroranschlag in der Innenstadt geschlossen worden ist, könnte sich gegen die Entscheidung wehren. Die Betreiber können sich an ein Schiedsgericht der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) wenden. Eine tatsächliche Schließung von Moscheegemeinden ist in Österreich nur schwer möglich. Das Islamgesetz sieht nämlich nur vor, dass der Bundeskanzler sogenannten Kultusgemeinden – also übergeordneten Verbände – die Rechtspersönlichkeit entziehen kann, wenn bestimmte Voraussetzungen nicht erfüllt sind.

https://wien.orf.at/stories/3075713/



ORF.AT: Muslimbrüder – Politologe der Uni Salzburg im Visier

Im Zuge der Razzia im Umfeld der Muslimbrüder ist auch ein an der Universität Salzburg situierter Politikwissenschafter ins Visier der Behörden geraten, berichteten Zeitungen am Freitag. Der Posten des Islamforschers soll mit Geldern aus Saudi-Arabien finanziert worden sein. Der gebürtige Oberösterreicher, der sich schon als 17-Jähriger in der Muslimischen Jugend Österreichs engagiert hatte, scheint auf der Website der Universität Salzburg unter jenen Mitarbeitern auf, deren Jobs mit Hilfe von Drittmitteln finanziert werden.

https://salzburg.orf.at/stories/3075811/


ORF: A
ttentäter soll in Netzwerk gewesen sein

Freunde des Attentäters von Wien sollen im August nach Deutschland gereist sein – nachdem sie davor deutsche Islamisten in Wien empfangen haben. Das berichtete das „Profil" heute vorab. Der Attentäter soll demnach Teil eines radikal-islamistischen Netzwerks gewesen sein. Drei Freunde des Attentäters reisten von 5. bis 6. August 2020 nach Hanau in Deutschland, schreibt das Nachrichtenmagazin „Profil". Die Reise soll laut Justizakten dazu gedient haben, sich „im Vorfeld der Tat mit anderen Mitgliedern der Gruppe zu besprechen".

https://wien.orf.at/stories/3075959/


WIENER ZEITUNG: "Mit Anschlägen war zu rechnen"

Die Geschichte des IS in Österreich: Viele Berührungspunkte, ein kurzer Hype und eine seit Jahren latente Gefahr. Die Republik hat am Montagabend den ersten Terroranschlag im Namen des IS erlebt. Nicolas Stockhammer widerspricht sofort. Der Staatswissenschafter und Terrorismusforscher der Universität Wien zählt auch die Amokfahrt in der Grazer Innenstadt vor fünf Jahren mit drei Toten und 36 Verletzten sowie einen Doppelmord in Wullowitz im Vorjahr hinzu.

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2081408-Mit-Anschlaegen-war-zu-rechnen.html


WIENER ZEITUNG:  Herzzerreißend, aber nicht spaltend


Die Taktik der Terroristen ist es, die Gesellschaft zu teilen. In Wien hatten sie damit soweit keinen Erfolg. Terrorismus bedeutet Angst und Schrecken. Im Falle der jüngsten Anschläge in Europa bringt er auch eine große Frage mit sich: Lässt sich eine Gesellschaft durch die Angriffe einer Handvoll Terroristen spalten? "Die Wirkung solcher Anschläge hängt davon ab, wie man auf sie reagiert", erklärt Daniela Pisoiu.


https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/chronik/wien/2081410-Herzzerreissend-aber-nicht-spaltend.html


WIENER ZEITUNG: "Ich plädiere dafür, hier nicht zurückzuweichen"

 

Nachdem das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" seine bekannten Mohammed-Karikaturen im September erneut veröffentlicht hatte, gab es in Europa mehrere islamistische Terroranschläge, zuletzt am Montagabend in Wien. Ob die Karikaturen tatsächlich der Auslöser für das aktuelle Attentat waren, das sei derzeit nicht wirklich zu beurteilen, so der Medienexperte Fritz Hausjell. Klar ist für ihn aber, dass die Veröffentlichung solcher Karikaturen legitim und notwendig ist.

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/medien/2081513-Ich-plaediere-dafuer-hier-nicht-zurueckzuweichen.html


WIENER ZEITUNG: Groß angelegte Razzien bei Muslimbruderschaft in Österreich


Mehr als 60 Wohnungen und Räumlichkeiten wurden Montagfrüh durchsucht, die Staatsanwaltschaft führt 70 Beschuldigte. Es besteht unter anderem der Verdacht auf Terrorfinanzierung und Geldwäsche. Bei den Vorführungen von 30 Beschuldigten zur Vernehmung - im Zuge der mehr als 50 Razzien in Ost- und Südösterreich in den frühen Morgenstunden - handelt es sich nicht um Festnahmen, wurde seitens der Staatsanwaltschaft Graz auf APA-Anfrage gesagt.

 https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2081907-Gross-angelegte-Razzien-bei-Muslimbruderschaft-in-Oesterreich.html


WIENER ZEITUNG:  "Muslimbrüder spielen ein doppeltes Spiel"


Großrazzia gegen Muslimbrüder und Hamas dürfte auf Geldflüsse abzielen. Experten zeigen die Hintergründe auf. Am frühen Morgen schlugen die Polizisten zu. In Wohnungen, Geschäfte und Vereinslokale drangen sie am Montag ein. Die Beamten durchkämmten die Orte, Spürhunde schnüffelten nach Bargeld. 30 Beschuldigte wurden zur sofortigen Vernehmung vorgeführt.


https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2081998-Muslimbrueder-spielen-ein-doppeltes-Spiel.html


WIENER ZEITUNG: Nehammer: "Radikaler Islam hat keine Zukunft in Österreich"

Der Innenminister sieht die "Operation Luxor" mit Razzien gegen die Muslimbruderschaft und Hamas als "Kampf gegen Hasssäer". Die Aktion lief unter dem Geheimcode "Luxor". 930 Polizisten standen in der Nacht auf Dienstag bei mehr als 60 Razzien gegen die Muslimbruderschaft und die Hamas in Österreich im Einsatz. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) sprach am Montagvormittag vom "Kampf gegen Hasssäer": "Der radikale politische Islam wird in Österreich keine Zukunft haben."

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2081922-Nehammer-Radikaler-Islam-hat-keine-Zukunft-in-Oesterreich.html


WIENER ZEITUNG: Attentäter stand kurz vor Stellungstermin bei Bundesheer

 

ÖVP und FPÖ überziehen einander mit gegenseitigen Vorwürfen wegen des Amtes für Verfassungsschutz. Die Grünen fordern breiten Rückhalt für die BVT-Reform. Die Volksanwaltschaft prüft Ermittlungspannen. Eine Woche nach dem Terroranschlag mit vier unschuldigen Todesopfern und einem erschossenen islamistischen Attentäter spitzt sich die Kontroverse zwischen ÖVP und FPÖ um den Zustand des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) zu.

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2082148-Attentaeter-stand-kurz-vor-Stellungstermin-bei-Bundesheer.html


WIENER ZEITUNG: Regierung plant Terror-Sonderhaft

 

Verurteilte IS-Gefährder sollen wie geistig abnorme Rechtsbrecher weggesperrt werden. Türkis-grünes Anti-Terrorpaket sieht auch Fußfessel vor. Gut eine Woche nach dem Terroranschlag in Wien hat die türkis-grüne Bundesregierung die Weichen für die angekündigte Ausweitung der rechtlichen Handhabe gegen Terroristen, allen voran islamistische Gefährder, gestellt.

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2082211-Regierung-plant-Terror-Sonderhaft.html


WIENER ZEITUNG: Den Kampf ernst nehmen

 

Islamismus ist ein gefährlicher Gegner. Mit Show-Politik kommt man ihm nicht bei. "Despotismus gemildert durch Schlamperei": Man muss unweigerlich an dieses Bonmot Victor Adlers von 1889 denken, wenn es um die Sicherheitsgesetze gegen Extremismus und Terror geht. Nach allem, was wir derzeit über die Hintergründe des islamistischen Anschlags vom 2. November wissen, wurde dem in Österreich geborenen und hier radikalisierten Täter das Morden leicht gemacht; aber nicht so sehr durch fehlende Gesetze, sondern durch Versäumnisse und Schlampereien in der Vollziehung.

https://www.wienerzeitung.at/leserservice/newsletter/newsroom-rss-opinion/2082270-Den-Kampf-ernst-nehmen.html


WIENER ZEITUNG: Täter hatte Wohnung für Feuergefecht vorbereitet

 

Der Attentäter hatte die Möbel zusammengestellt und daraus Deckung für ein Schussgefecht aufgebaut. Ein Bekannter gibt indessen an, er habe den Täter am Abend der Tat stoppen wollen. Der 20-Jährige, der am Abend des 2. November in der Wiener Innenstadt bei einem Terror-Anschlag vier Menschen getötet hat, hatte seine Wohnung für ein Feuergefecht mit der Polizei vorbereitet. Wie am Mittwoch der APA bekannt wurde, waren in der Wohnung in der Wagramer Straße, die wenige Stunden nach dem Blutbad im Zuge einer Hausdurchsuchung aufgebrochen wurde, Möbel zusammengestellt und zu einer Deckung aufgebaut worden.

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2082263-Taeter-hatte-Wohnung-fuer-Feuergefecht-vorbereitet.html


WIENER ZEITUNG: Kriminologen warnen vor "Schnellschüssen" bei Terror-Sonderhaft


Strafrechtler und Richtervereinigung warnen Bundesregierung vor einer Aushöhlung von Grundrechten durch verschärfte Maßnahmen gegen radikale Islamisten. "Vernünftige Kriminalpolitik statt emotionaler Schnellschüsse": Zu diesem Schluss kommt das Netzwerk Kriminalpolitik in einer Erklärung, die der "Wiener Zeitung" vorliegt, an die Adresse der türkis-grünen Bundesregierung. Diese hat am Mittwoch eine Punktation mit einer Reihe von Verschärfungen nach dem Terroranschlag am 2. November in Wien angekündigt.

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2082363-Kriminologen-warnen-vor-Schnellschuessen-bei-Terror-Sonderhaft.html


SUEDDEUTSCHE:  Macron äußert Verständnis für Muslime

Der Präsident nennt aber Gewalt inakzeptabel und verteidigt im Zusammenhang mit den Mohammed-Karikaturen die Meinungs- und Kunstfreiheit. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach den mutmaßlich islamistisch motivierten Morden von Nizza und erneuten Protesten in muslimischen Ländern gegen Frankreich Verständnis dafür geäußert, dass Muslime sich von den umstrittenen Mohammed-Karikaturen getroffen fühlen. Gewalt sei aber nicht akzeptabel. In einem Interview mit dem Sender Al-Jazeera sagte Macron, "ich verstehe die Gefühle, die zum Ausdruck gekommen sind, und respektiere sie". Dennoch, so Macron, "werde ich in meinem Land immer die Freiheit zu reden, zu schreiben, zu denken und zu zeichnen verteidigen."

https://www.sueddeutsche.de/politik/frankreich-macron-aeussert-verstaendnis-fuer-muslime-1.5101215?reduced=true


SUEDDEUTSCHE:  Rechtsaußen entdeckt Mohammed


Parteigründerin Pernille Vermund und ihrer rechten Partei Nye Borgerlige werden "kindische Provokationen" vorgeworfen. Eine dänische Partei plant Anzeigen mit Karikaturen über den islamischen Propheten aufzugeben - dies solle Solidarität mit Frankreich zeigen. Aber die Zeichner von "Charlie Hebdo" wollen ihnen die Rechte dafür nicht freigeben.

https://www.sueddeutsche.de/politik/daenemark-rechtsaussen-entdeckt-mohammed-1.5102197?reduced=true


SUEDDEUTSCHE:  "Er hat nur Stoff für Islamhasser geliefert"


Imam Mohamed Taha Sabri legt bei einer Gedenkveranstaltung an die Opfer der islamistischen Anschläge in Frankreich am Neuköllner Rathaus eine weiße Rose nieder. Der Neuköllner Imam Taha Sabri gedenkt mit Katholiken und Protestanten der Opfer islamistischer Gewalt und verurteilt die öffentliche Demütigung einer Person in Emmanuel-Macron-Maske.

 
https://www.sueddeutsche.de/politik/berlin-imam-macron-1.5102801?reduced=true


SUEDDEUTSCHE:  Seehofer sagt Österreich Unterstützung zu

Er verurteile diesen "barbarischen Terrorakt auf das Schärfste", sagt der Bundesinnenminister. Der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich zeigt sich erschüttert.  

https://www.sueddeutsche.de/politik/wien-anschlag-reaktionen-1.5102832?reduced=true


SUEDDEUTSCHE:  Frankfurt verbietet Demonstration gegen Mohammed-Karikaturen


Versammlungsrecht und Meinungsfreiheit seien ein hohes Gut, betont CDU-Stadtrat Frank. Den Zeitpunkt der geplanten Demo finde er jedoch "unerträglich". Die Stadt Frankfurt am Main hat eine Demonstration gegen Mohammed-Karikaturen und die Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo verboten.

https://www.sueddeutsche.de/politik/frankfurt-hessen-charlie-hebdo-mohammed-islam-1.5105407?reduced=true


SUEDDEUTSCHE:  Seehofer: 615 Gefährder in Deutschland


Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sieht in Deutschland eine "ungeheure Bedrohung" durch islamistische Terroristen. "Mit Anschlägen muss auch bei uns jederzeit gerechnet werden", sagte er am Donnerstag bei einer Aktuellen Stunde im Bundestag nach den Anschlägen in Frankreich und Wien.  

https://www.sueddeutsche.de/politik/islamisten-seehofer-615-gefaehrder-in-deutschland-1.5105608?reduced=true


SUEDDEUTSCHE:  Merkel und Macron fordern entschiedenen Kampf gegen Islamisten

Frankreichs Präsident Macron plädiert für strengere Kontrollen der EU-Außengrenzen. Kommissionspräsidentin von der Leyen kündigt eine Strategie zur Reform des Schengen-Raums an. Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Österreichs Kanzler Sebastian Kurz haben einen entschlossenen Kampf gegen islamistische Attentäter gefordert. Macron plädierte dabei ebenso wie Kurz für strengere Kontrollen der EU-Außengrenzen.  

https://www.sueddeutsche.de/politik/eu-islamismus-merkel-macron-1.5111387?reduced=true


SUEDDEUTSCHE:  Neue Heimat


Noch hören Muslime in deutschen Moscheen oft Predigten ausländischer Kleriker. Hierzulande ausgebildete Imame sind bisher eine Minderheit. Gemeinsam gegen Hass und Extremismus: Innenminister Seehofer wirbt um das Vertrauen der Muslime in Deutschland - und nähert sich so einem Teil der Gesellschaft, der ihm lange herzlich fremd war.

https://www.sueddeutsche.de/politik/islamkonferenz-neue-heimat-1.5111405


SUEDDEUTSCHE:   Seehofer: Islamkonferenz trägt Früchte

 

"Wir lassen uns durch Terrorismus und Extremismus nicht aus der Bahn bringen", sagt der Bundesinnenminister. Thema des Treffens ist die Frage, wer in deutschen Moscheen in welcher Sprache predigen soll.

https://www.sueddeutsche.de/politik/seehofer-islamkonferenz-imame-1.5110626?reduced=true

 

SUEDDEUTSCHE:  Kurz will Terroristen "ein Leben lang" wegsperren


Nach dem Anschlag in Wien soll der Staat umfangreiche Mittel gegen sogenannte Gefährder bekommen, kündigt Österreichs Kanzler an. Der "politische Islam" soll ein eigener Straftatbestand werden. Österreichs konservativ-grüne Regierung hat gut eine Woche nach dem islamistischen Terroranschlag von Wien umfangreiche Gesetzespläne zum Kampf gegen den Terrorismus vorgestellt.


https://www.sueddeutsche.de/politik/oesterreich-islam-kurz-1.5112635


SUEDDEUTSCHE:  Glaube, Macht und Dschihadisten


Die Politisierung des Islam nahm in Ägypten ihren Anfang - und umfasst mittlerweile eine große Bandbreite. In seiner Jugend hatte Mohammed bin Zayed, der mächtige Kronprinz der Vereinigten Arabischen Emirate, einen respektierten Lehrer. Der Ägypter Izzedine Ibrahim wurde selbst nach seinem Tod 2010 noch als Gelehrter gewürdigt, der das Land am Golf kulturell geprägt habe. Würde er noch leben, müsste er heute in den Emiraten allerdings wohl fürchten, wegen seiner Nähe zur Muslimbruderschaft in Haft genommen zu werden.

https://www.sueddeutsche.de/politik/islamismus-glaube-macht-und-dschihadisten-1.5113698


SUEDDEUTSCHE:  Im Zweifel lebenslang


Wie die konservativ-grüne Regierung in Wien den Terrorismus bekämpfen will. Es ist das größte Gesetzespaket gegen den Terrorismus, das Österreich seit Jahren gesehen hat - wenn es denn kommt. Kanzler Sebastian Kurz will die am Mittwoch in Wien vorgestellten Pläne bis Anfang Dezember ausarbeiten und vor allem auf rechtsstaatlich solide Füße stellen.

https://www.sueddeutsche.de/politik/rezepte-gegen-den-terror-im-zweifel-lebenslang-1.5113449


FAZ.NET: Allah ist unser Kommandant"


Gläubige in einer Moschee der Islamischen Religionsgemeinschaft Nordmazedoniens Mitte Mai in Skopje. Noch ist der Islamismus in Nordmazedonien ein Randphänomen. Doch schleiertragende Frauen und Männer in Pluderhosen sind immer häufiger zu sehen, Minarette werden höher. Der Historiker Robert Pichler sieht das mit Sorge. Die Metropolen Westeuropas sind längst so durchmischt, dass Islamisten fast unweigerlich auch Muslime töten, wenn sie dort bei Attentaten wahllos Menschen umbringen. So war es auch bei dem Massaker in Wien am Montag dieser Woche.

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/nach-anschlag-in-wien-wie-islamistisch-ist-nordmazedonien-17037616.html 


FAZ.NET:   Dschihad auf dem Bildungsweg

In der Ditib-Moschee in Köln-Ehrenfeld trafen sich im Januar 2019 führende Vertreter aus dem Aktionskreis der Muslimbruderschaft. Islamistische Verbände wollen Europa über Bildung und Erziehung erobern. Ihr Ziel sind Gottesstaaten unter Scharia-Justiz. Ihr Netzwerk wächst. Schon Anfang des Jahres hatte der französische Präsident Emmanuel Macron angekündigt, an den „islamistischen Separatismus" verlorene Gebiete der Republik zurückzuerobern. Nach dem Mord an dem Lehrer Samuel Paty, der im Unterricht Mohammed-Karikaturen behandelt hatte, nimmt diese Ankündigung Gestalt an.

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/islamisten-wollen-europa-ueber-die-bildung-erobern-17033192.html


FAZ.NET:   Warum Islamisten zur Stürmung einer Kita aufrufen


Missbrauchsvorwürfe in einem Koblenzer Kindergarten stellten sich als haltlos heraus. Islamisten nutzen den Fall aber weiterhin für ihre Propaganda. Die Kita „St. Martin" im Koblenzer Stadtteil Pfaffendorfer Höhe hat geschlossen. Nicht etwa wegen Corona-Infektionen, wie es bei anderen Einrichtungen in der Stadt der Fall ist. Sondern wegen Morddrohungen.

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/neuer-fall-lisa-islamisten-rufen-zur-stuermung-einer-kita-auf-17040292.html



FAZ.NET:   Sie wollten nicht einfach zuschauen

Zwei türkische Kampfsportler galten nach dem Terroranschlag in Wien als Helden. Bis ihre Sympathie mit den „Grauen Wölfen" bekannt wurde. Am Tage des Terroranschlags in Wien am Allerseelentag gab es einen Täter und viele Opfer. Es gab aber auch Helden: stille und unerkannte und auch weniger stille, die rasch ins Rampenlicht gerückt sind. Die im Licht werden naturgemäß genauer angeschaut. Und schnell zeigt sich, wie so oft, dass es eine zwiespältige Sache ist.

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/die-helden-nach-dem-terroranschlag-in-wien-im-zwielicht-17041261.html

 


FAZ.NET:   Wie Österreichs Regierung Terror verhindern will  

 

Am Tag nach dem Anschlag: Einsatzkräfte am 3. November im Bereich des Tatorts in Wien. Im Kampf gegen Terrorismus plant Österreichs Regierung zahlreiche Maßnahmen. Sie will Gefährder elektronisch überwachen lassen. Zudem soll es ein Imamverzeichnis geben. In Österreich will die Regierung mit umfangreichen gesetzlichen und organisatorischen Anti-Terror-Maßnahmen auf den Anschlag in Wien in der vorigen Woche reagieren.

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/nach-anschlag-in-wien-wie-oesterreichs-regierung-terror-verhindern-will-17047297.html



FAZ.NET:   Wissenschaft nach Agenda

 

Der Islamophobie- Forschung fehlt ein stimmiges Konzept, um Diskriminierung von Muslimen zu bewerten. Deshalb sucht sie ihr Heil in Rassismus-Vorwürfen. Der Begriff Islamophobie zieht weite Kreise, wird aber selbst von denen, die ihn popularisiert haben, mit einer gewissen Skepsis betrachtet. Sie rührt von dem Vorwurf, dass die Islamophobie-Diagnose den „Täter" entlaste, da Phobie auf einen krankhaften Zustand verweise, für den er nichts könne.

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/wissenschaft-nach-agenda-der-islamophobie-forschung-fehlt-ein-konzept-16627789.html



FAZ.NET:   Was die Islamkonferenz leisten kann


Schwere Vorwürfe: Das Bundesinnenministerium von Horst Seehofer biedere sich in der Deutschen Islamkonferenz der Türkei an, es sei mitverantwortlich für den Erdogan-Kult in Deutschland. Die Kritik ist nicht neu: In der Islamkonferenz säßen nur konservative Verbände, ausländische Einflüsse würden nicht zurückgedrängt und die Imam-Ausbildung komme nicht voran. Doch einige der Vorwürfe sind überzogen.

 

https://www.faz.net/aktuell/politik/kritik-an-seehofer-was-kann-die-islamkonferenz-leisten-17051591.html

 


FAZ.NET:   „Es gibt einen europäischen Dschihadismus"

 

Bei islamistisch motivierten Anschlägen vor fünf Jahren in Paris wurden 130 Menschen getötet. Der Politologe Hugo Micheron warnt vor einer gefährlichen Situation. Hunderte Islamisten werden bald aus der Haft entlassen. Sie könnten dann ihren Krieg fortsetzen. Herr Micheron, erlebt Europa fünf Jahre nach den Pariser Anschlägen eine neue Form des Lumpenterrorismus mit Einzeltätern, die mit Schlachtermessern auf ihre Opfer wie in Dresden, Nizza oder Conflans losgehen?

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/terrorismusforscher-im-interview-ueber-islamismus-17051005.html



FAZ.NET:   Die Richterin und der Hasser


Wie begegnet man einem Mann, der zugibt, Juden ermorden zu wollen? Ursula Mertens, die den Prozess leitet, muss ein Urteil über ihn fällen. Dabei kommt sie ihm gefährlich nahe. Ein Gerichtssaal ist ein Ort, an dem es ernst zugeht, streng, diszipliniert, robenschwarzschwer. Alles in einem Gerichtssaal schafft Distanz, denn mit Abstand soll ein gerechtes Urteil gefällt werden – ganz unabhängig von Corona. Ursula Mertens aber geht nicht auf Distanz. Sie leitet den Prozess gegen Stephan B., der sich beim versuchten Sturm auf die Synagoge in Halle filmte, zwei Menschen tötete und vor Gericht seinen Hass auf Juden, Muslime und Frauen ausbreitet.

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/die-richterin-im-prozess-gegen-den-attentaeter-von-halle-17039459.html


DW: Französische Muslime verurteilen Boykottaufrufe


Drei große Moscheen und mehrere muslimische Verbände in Frankreich haben sich gegen Terrorismus und Boykottaufrufe für französische Produkte gestellt. Manchmal müsse man sich mit seinem Land solidarisch zeigen, heißt es. Man verurteile all diejenigen, die den Islam missbrauchten, um Hass zu schüren, heißt es in einem Papier, das unter anderem von der Großen Pariser Moschee und der Versammlung der Muslime in Frankreich unterzeichnet wurde.

https://www.dw.com/de/franz%C3%B6sische-muslime-verurteilen-boykottaufrufe/a-55478618


DW: Wien - Drehscheibe der Dschihadisten vom Balkan?


Beim islamistischen Terroranschlag von Montagabend in Wien sind vier Menschen getötet worden, ein mutmaßlicher Täter wurde erschossen. Der getötete Angreifer war ein verurteilter IS-Anhänger. Er trug bei dem Anschlag in der Wiener Altstadt eine Sprengstoffgürtel-Attrappe und war bis an die Zähne bewaffnet, mit Sturmgewehr, Pistole und Machete. Und er war offenbar wild entschlossen, Menschen zu töten.


https://www.dw.com/de/wien-drehscheibe-der-dschihadisten-vom-balkan/a-55487798


DW: IS-Terrormiliz reklamiert Anschlag in Wien für sich


Ein "Soldat des Kalifats" habe die Attacke verübt und rund 30 Menschen getötet oder verletzt, teilte die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) mit. Die Behörden gehen inzwischen von einem Einzeltäter aus. Der "Islamische Staat" (IS) bekannte sich auf einer Nachrichtenplattform der Dschihadisten-Miliz zu dem Attentat in der österreichischen Hauptstadt Wien.

https://www.dw.com/de/is-terrormiliz-reklamiert-anschlag-in-wien-f%C3%BCr-sich/a-55492356


DW: Europa weiter von dschihadistischem Terror bedroht


Der blutige Anschlag in Wien zeigt, dass nicht nur Frankreich von dschihadistischem Terror bedroht ist, sondern auch andere europäische Länder. Wie konkret ist die Gefahr? Was können Sicherheitsbehörden und Politik tun? Der österreichische Kanzler Sebastian Kurz spricht nach dem blutigen Terroranschlag in Wien von einem Kampf zwischen Zivilisation und Barbarei, der aus "Hass gegen unsere Lebensart und unsere Demokratie" entstehe. Es ist in solchen Situationen Aufgabe der Politik, das Geschehene zu erklären und für die Bürger begreifbar zu machen.

https://www.dw.com/de/europa-weiter-von-dschihadistischem-terror-bedroht/a-55489609


DW: Feierliches Gedenken an die Opfer von Nizza


"Der Feind hat einen Namen", sagt Frankreichs Regierungschef Castex bei der Zeremonie. Es sei der radikale Islamismus, der die muslimische Religion entstelle. Frankreich hat der Todesopfer des mutmaßlich islamistischen Anschlags von Nizza gedacht. Ministerpräsident Jean Castex brachte in der Küstenstadt sein "Mitgefühl" und seine "Empörung" zum Ausdruck. Während der Zeremonie auf dem Schlosshügel waren Fotos der Getöteten aufgestellt. Castex verlieh ihnen posthum die nationale Anerkennungsmedaille für Opfer des Terrorismus.

https://www.dw.com/de/feierliches-gedenken-an-die-opfer-von-nizza/a-55528825


DW: Razzien gegen Muslimbrüder und Hamas in Österreich


Es geht unter anderem um Geldwäsche und Terrorismus-Finanzierung. Die Aktionen waren lange geplant, passen aber auch zur jüngsten Ankündigung von Kanzler Kurz, dem politischen Islam entschlossen den Kampf anzusagen. In Österreich haben mehr als 60 Hausdurchsuchungen im Umfeld der islamistischen Gruppierungen Muslimbruderschaft und Hamas stattgefunden.


https://www.dw.com/de/razzien-gegen-muslimbr%C3%BCder-und-hamas-in-%C3%B6sterreich/a-55541270



DW: Deutsche Islamkonferenz: Seehofer ruft zum Kampf gegen Fanatiker auf


Wohl deutlicher als jeder Bundesinnenminister zuvor lobt Horst Seehofer bei der Deutschen Islamkonferenz die muslimischen Verbände. Aber er macht zugleich klar: Es muss sich einiges ändern. Der zeitliche Rahmen überschattet diese Deutsche Islam Konferenz (DIK). Grausame Morde von Islamisten in Paris und Nizza, Dresden und Wien prägten während der vergangenen Wochen manches Gespräch über den Islam.

https://www.dw.com/de/deutsche-islamkonferenz-seehofer-ruft-zum-kampf-gegen-fanatiker-auf/a-55557011


DW: Österreichs härtere Hand gegen Terrorismus


Als Reaktion auf den islamistischen Anschlag in Wien will Österreich seine Maßnahmen im Anti-Terror-Kampf verschärfen. Die islamistische Ideologie müsse mit allen Mitteln bekämpft werden, sagte Kanzler Kurz. Österreichs konservativ-grüne Regierung hat umfangreiche Gesetzespläne zum Kampf gegen den islamistischen Terrorismus vorgestellt. Im Umgang mit Menschen, die der Verfassungsschutz als Gefährder einstuft, soll der Staat deutlich härtere Mittel bekommen.

https://www.dw.com/de/%C3%B6sterreichs-h%C3%A4rtere-hand-gegen-terrorismus/a-55568409


DW: Wege in den Dschihad - und wieder zurück


Was treibt junge Männer in die Arme islamistischer Rattenfänger? Und wie lassen sie sich wieder in die Gesellschaft eingliedern? Das sind drängende Fragen - auch fünf Jahre nach dem Terror von Paris. Dresden, Paris, Nizza, Wien. Vier Terroranschläge in gerade mal einem Monat haben deutlich gemacht: Auch fünf Jahre nach der blutigen Nacht von Paris mit 130 Toten ist der Terror im Namen des Islam in Europa noch lange nicht besiegt. Und wieder denken Politiker über stärkere Kontrollen an den Grenzen nach, versprechen engere Kooperation der Sicherheitsdienste, fordern schärferes Vorgehen gegen islamistische Gefährder.

https://www.dw.com/de/wege-in-den-dschihad-und-wieder-zur%C3%BCck/a-55576746




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