Medienberichterstattung über Islam und Muslime in Europa

http://www.ezire.fau.de/


15. Oktober 2020

(No Subject)


DER STANDARD: Polyglotte Politologin Lisa Fellhofer leitet Islam-Dokumentationsstelle

Am Ende sorgte Integrationsministerin Susanne Raab für eine Überraschung: Wochenlang waren die Spekulationen geblüht, wer denn die neue Dokumentationsstelle für Politischen Islam leiten könnte. Elf Bewerbungen gab es – und noch mehr, die gern gefragt worden wären. Für die unabhängige Bestellungskommission schien jedoch eine Expertise aus dem eigenen Haus am besten geeignet. Geschäftsführerin der neuen Organisation, die sich wissenschaftlich mit der Gefahr, die vom politischen Islam ausgeht, auseinandersetzen soll, wird die 38-jährige Politologin Lisa Fellhofer.

https://www.derstandard.at/story/2000120116642/polyglotte-politologin-lisa-fellhofer-leitet-islam-dokstelle


DER STANDARD: "Le jeune Ahmed" der Dardenne-Brüder über einen radikalen Muslim

Ohne Rezept gegen religiösen Eifer: Der Film fragt, was gegen die Verblendung hilft. Ein meisterhafter Umgang mit einem schwierigen Sujet. Die Filme der Brüder Luc und Jean-Pierre Dardenne haben mit ihren sozialen Laborsituationen, die unter Hochdruck geraten, schon fast ein eigenes Genre geschaffen. Die Antwort auf die Frage, warum sich Menschen für einen bestimmten Weg entscheiden, behandeln sie mit einem Minimum an Psychologie. Stattdessen rücken die Belgier spätestens seit ihrem 1999 in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichneten Rosetta die Körper in den Mittelpunkt: ein haptisches Spiel der Gesten und exakt studierten Abläufe, in denen ihre Figuren erst allmählich Tiefe entwickeln.

https://www.derstandard.at/story/2000120081767/le-jeune-ahmed-der-die-dardenne-brueder-ohne-rezept-gegen

DER STANDARD: VfGH-Session zu Sterbehilfe, Kopftuchverbot und Klimaklage beginnt

Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) befasst sich in seiner am Montag beginnenden Session mit dem Verbot der aktiven Sterbehilfe, dem Kopftuchverbot in Volksschulen, weiteren Anträgen gegen Covid-19-Maßnahmen sowie der "Klimaklage" gegen Begünstigungen für die Luftfahrt. Auch die Mautbefreiung auf der Rheintalautobahn und – erneut – die Shopping City Seiersberg beschäftigen die Höchstrichter.

https://www.derstandard.at/story/2000120140645/vfgh-session-zu-sterbehilfe-kopftuchverbot-und-klimklage-startet

DER STANDARD: Macrons Kampfansage gegen den "islamistischen Separatismus"

Der französische Präsident Macron präsentiert Maßnahmen gegen die Unterwanderung von Schulen, Vereinen und Moscheen durch Salafisten. Nicht alle applaudieren. Frankreichs Präsident Macron hat eine Strategie im Kampf gegen "islamistischen Separatismus" vorgelegt. Muslimische Würdenträger befürchten, dass Frankreichs Muslime damit allesamt als potenzielle Salafisten wahrgenommen werden. Wo sind all die Schüler geblieben? Deren 4.000 sind im September im Pariser Banlieue-Departement Seine-Saint-Denis nach den Sommerferien nicht zum Unterricht erschienen. Die Corona-Krise erklärt nicht alles. Radikalislamische Eltern nahmen diese vielmehr laut Kennern zum Vorwand, ihre Sprösslinge zu Hause zu unterrichten oder in eine verdeckte Koranschule zu bringen.

https://www.derstandard.at/story/2000120445432/macronskampfansage-gegen-den-islamistischen-separatismus

 

WELT.DE: Die Konversionen des Yusuf Islam

In den Achtziger- und Neunzigerjahren war Cat Stevens für die Welt, aus der er kam, und für die Leute, denen seine Lieder ohne ihn nicht weniger bedeuteten, verloren. Ob er mit den Einnahmen, die weiterhin auf seine Konten flossen, die Mudschaheddin versorgte, wie britische Zeitungen damals berichteten, weiß man bis heute nicht. Man konnte es sich vorstellen. Beweisen konnte man es nie. Noch in den Neunzigern fing Yusuf wieder an zu singen. Geistliche Gesänge, A cappella mit dezentem Schlagwerk. Eines dieser Alben läutete die Nullerjahre ein und trug den Titel „A is for Allah".

https://www.welt.de/kultur/plus213929702/Yusuf-Islam-Cat-Stevens-Tea-for-the-Tillerman-Klassiker-eines-Konvertiten.html?cid=onsite.onsitesearch


WELT.DE: Kalbitz spricht bei Pegida-Demonstration

Begleitet von Protesten hat der frühere Brandenburger AfD-Landeschef Andreas Kalbitz am Montag in Dresden auf einer Demonstration der islam- und ausländerfeindlichen Pegida-Bewegung gesprochen. Unter anderem rief der ehemalige Brandenburger AfD-Fraktionsvorsitzende dazu auf, die AfD als die «am wenigsten schlechte Partei» weiter zu unterstützen. «Und mich werden sie auch nicht so schnell los, wie sie sich das vorgestellt haben», sagte Kalbitz mit Blick auf die AfD-Spitze.

https://www.welt.de/regionales/sachsen/article215734874/Kalbitz-spricht-bei-Pegida-Demonstration.html?cid=onsite.onsitesearch

WELT.DE: Christian Wulff findet seinen Satz zum Islam „notwendiger denn je"

Zehn Jahre nach seinem Satz „Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland" hält Alt-Bundespräsident Christian Wulff die Aussage für „notwendiger denn je". Die Gegner einer bunten Republik seien mehr geworden. „Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland": Zehn Jahre ist es her, als Christian Wulff mit diesem Satz heftige Debatten auslöste. Jetzt bekräftigt der Altpräsident dessen Richtigkeit – und lobt das Auswärtstrikot des 1. FC Köln. Zehn Jahre nach der heftigen Diskussion über seinen Satz „Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland" hält Altbundespräsident Christian Wulff weiter an der Aussage fest. „Ich halte den Satz für notwendiger denn je", sagte Wulff dem Evangelischen Pressedienst.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article216005834/Altpraesident-Christian-Wulff-findet-Islam-Satz-notwendiger-denn-je.html?cid=onsite.onsitesearch


WELT.DE: Macron verkündet historisches Gesetz gegen Islamismus

Es war zweifellos das meistverschobene Ereignis von Emmanuel Macrons bisheriger Amtszeit: eine wegweisende Grundsatzrede gegen den radikalen Islamismus und ein Bekenntnis zum Kampf gegen religiöse Parallelgesellschaften, die den Nährboden für Terrorismus bilden. Immer wieder hatte Frankreichs Präsident sie angekündigt, immer wieder war sie verschoben worden, zuletzt im März wegen der Corona-Pandemie.

https://www.welt.de/politik/ausland/plus217056238/Macron-sagt-radikalem-Islam-mit-historischer-Rede-den-Kampf-an.html?cid=onsite.onsitesearch

 

ZEIT ONLINE: Die Religionsführerinnen

Diese Woche verkündet der Weltbund Religions for Peace in Berlin sein Ziel, Frauen als Friedensstifterinnen zu stärken. Hier sagen fünf von ihnen, was jetzt nottut.


ZEIT ONLINE: "Der Islam wird häufig mit negativem Verhalten assoziiert"

Seit mehr als 17 Jahren schult der Islamwissenschaftler und Religionspädagoge Ali Özdil (51) Krankenhaus- und Pflegepersonal im Umgang mit muslimischen Patienten.

ZEIT ONLINE: Herr Özdil, Sie erklären Ärzten und Pflegern, die in Krankenhäusern, Altenheimen oder Hospizen arbeiten, wie Sie mit muslimischen Patienten umgehen sollten. Warum ist das nötig?

Ali Özdil: In Hamburg leben viele muslimische Menschen: Es sind die Familien der Einwanderer, die in den Sechziger- und Siebzigerjahren nach Deutschland gekommen sind und hier inzwischen in vierter Generation leben; und seit einigen Jahren kommen zunehmend Menschen aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak.

https://www.zeit.de/hamburg/2020-09/ali-oezdil-islamwissenschaftler-religionspaedagoge-krankenhaus-pflege-patienten-islam-umgang

ZEIT ONLINE: Verfassungsschutz hatte Quelle in Moschee von Anis Amri

Im Untersuchungsausschuss wird bestätigt: Vor dem Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz gab es einen Informanten in der Moschee, die auch der Attentäter aufsuchte. Der Bundesverfassungsschutz hatte in einem vom späteren Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri häufig besuchten Moscheeverein einen Informanten platziert. Das hat ein Mitarbeiter der Behörde nun erstmals öffentlich bestätigt. Der Verfassungsschützer, der als Zeuge im Untersuchungsausschuss des Bundestages zu dem Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz befragt wurde, sagte nach Angaben von Teilnehmern der Sitzung, der Informant habe Amri vor dem Anschlag jedoch nicht als relevante Person wahrgenommen.

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-10/anschlag-breitscheidplatz-anis-amri-moschee-verfassungsschutz


WIENER ZEITUNG: "Jeune Ahmed": Im Namen des Koran

"Jeune Ahmed" von Jean-Pierre und Luc Dardenne fesselt mit seiner simplen Komplexität. Die belgischen Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne haben es sich zum Prinzip gemacht, ihre Geschichten mit der größtmöglichen Einfachheit zu erzählen. Konzentriert kleben sie an den Charakteren, die sie in minimalistischen Geschichten platzieren, dass man beim Lesen des Drehbuchs glauben muss: Reicht das eigentlich schon für einen Langfilm? Ja, es reicht, denn die Dardennes haben vielleicht eine erzählerische Ökonomie, aber unterwegs bis zum fertigen Film laden sie diese einfachen Geschichten mit viel reichem Innenleben an, das man sich als Zuschauer allerdings erarbeiten muss.

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/film/2075352-Jeune-Ahmed-Im-Namen-des-Koran.html


DIE PRESSE: Wie schön ist die Gotik, gepriesen sei Allah!

Kirchtürme, Spitzbögen und Glasfenster: Was wir für Symbole unserer abendländisch-christlichen Kultur halten, ist großteils vom islamischen Morgenland abgekupfert. Das zeigt die Arabistin Diana Darke in einem Buch. Unergründlich sind die Wege des Herrn, gewunden die der Kunstgeschichte. Im Jahre 1065 stieg der Abt von Monte Cassino von seinem Berg und reiste ans Meer. Im Hafen von Amalfi wollte er kostbare Seide aus Byzanz erwerben – ein ideales Geschenk, um damit den künftigen Kaiser zu bestechen. Erstaunt stellte er vor Ort fest, dass die Amalfitaner die Tore ihres neuen „Duomo" nicht mit runden, sondern mit spitz zulaufenden Bogen krönten. So etwas ward noch nie gesehen! Die Händler der kleinen Seerepublik hatten die Kunde von dieser Technik aus Kairo mitgebracht. Sofort ließ der Abt von Handwerkern aus dem Orient sein Mutterkloster des Benediktinerordens mit solchen Spitzbögen verzieren.

https://www.diepresse.com/5863867/wie-schon-ist-die-gotik-gepriesen-sei-allah?from=rss



DIE PRESSE: Die Leiden des jungen Islamisten

Neu im Kino: „Le jeune Ahmed" von den Dardenne-Brüdern zeigt die Radikalisierung eines muslimischen Jugendlichen in Belgien. Der Film besticht durch die Körpersprache der Darsteller. Spätestens ab der Mitte eines jeden bisherigen Films von Jean-Pierre und Luc Dardenne kam er: der Moment, der die Hauptfiguren aus ihrem sozialen Tiefschlaf hochschrecken ließ und sie für die restliche Laufzeit zur Wiedergutmachung ihrer ethischen Verfehlung trieb.

https://www.diepresse.com/5868681/die-leiden-des-jungen-islamisten?from=rss

 

FAZ: Nicht nur auf das Kopftuch schauen

Wie lässt sich Muslimfeindlichkeit bekämpfen? Eine Theologin der Goethe-Uni in Frankfurt soll für den Innenminister nach Antworten suchen. Sie ist der Ansicht, dass Muslimen in Deutschland zu oft Unrecht getan werde, und ein Besuch in einer Moschee hat Anja Middelbeck-Varwick kürzlich wieder in dieser Überzeugung bestärkt. Der Imam hatte zu einem Themenabend eingeladen. Was er als Erstes erläuterte, waren nicht die „Fünf Säulen des Islam", also Glaubensbekenntnis, Beten, Fasten, Pilgern und Spenden, sondern die Bedeutung des Worts „Dschihad". Offenbar sah sich der Vorbeter zu der Klarstellung genötigt, dass sich unter seinem Dach keine gewaltbereiten Gotteskrieger versammelten. „Da dachte ich: Wie weit sind wir in diesem Land?", sagt Middelbeck-Varwick.

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/muslimfeindlichkeit-nicht-nur-auf-das-kopftuch-schauen-16976236.html

 

FAZ: Neue Fälle bei NRW-Verfassungsschutz und Berliner Polizei

In den Reihen des NRW-Verfassungsschutzes und der Berliner Polizei sind neue Fälle von rassistischen Chats aufgetaucht. Sowohl in den Reihen der Berliner Polizei als auch beim NRW-Verfassungsschutz wurden neue Fälle von rassistischen Chatgruppen gefunden. Auf diese und weitere Vorfälle ging Horst Seehofer nun im Bundestag ein. Rechtsextreme Verdachtsfälle gibt es einem Medienbericht zufolge bei einer Observationsgruppe des NRW-Verfassungsschutzes. Drei von vier Verdachtsfälle im Landes-Innenministerium hätten für ein Observationsteam des Verfassungsschutzes gearbeitet, berichtet die „Rheinischen Post" ("RP", Donnerstag) unter Berufung auf Ministeriumsangaben. Auf die Frage, ob die verdächtigen Mitarbeiter auch an der Observation von Rechtsextremisten beteiligt waren, antwortete das Ministerium laut „RP": „Ja, darunter waren auch Rechtsextremisten."

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rassismus-bei-nrw-verfassungsschutz-und-berliner-polizei-16980587.html


FAZ: Von Islamisten unterwandert

Der Islamismus breitet sich in der französischen Gesellschaft immer weiter aus und dominiert mittlerweile ganze Stadtviertel. Die Regierung in Paris will ihn mit schärferen Gesetzen zurückdrängen. Islamisten erobern schleichend französische Problemviertel, indem sie die schulische Betreuung der Kinder organisieren, eine „alternative" medizinische Versorgung anbieten und fast alle Lebensbereiche, von der Hausaufgabenhilfe bis zur Autovermietung, unterwandern. So lautet der alarmierende Befund im Elysée-Palast vor der Rede Präsident Emmanuel Macrons zum „Kampf gegen Separatismen" an diesem Freitag. Der Staatschef hat lange mit sich gerungen, im neuen Kulturkampf Stellung zu beziehen.

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/franzoesische-regierung-will-islamismus-zurueckdraengen-16981796.html

FAZ: Hat Macron noch eine Chance gegen die Islamisten?

Der französische Präsident Emmanuel Macron sagt dem „islamistischen Separatismus" endlich den Kampf an. Bevor er spricht, verwüsten antisemitische Vandalen ein jüdisches Restaurant. Für die Republik geht es längst um alles. „Hitler hatte Recht" und zehn Hakenkreuze schmierten sie auf die Mauern des Fast-Food-Restaurants im 19. Pariser Arrondissement. Die Gegend, in der es sich befindet, wird „La petite Jérusalem" – Klein-Jerusalem – genannt. Die Spezialität des Restaurants ist der „Glatt Kosher Burger" in verschiedenen Größen, das Motto des Betriebs lautet: „Kommen Sie, wie Sie sind, oder bleiben Sie, wo Sie sind, Mac Queen liefert."

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/emmanual-macron-tritt-gegen-den-islamistischen-separatismus-an-16985452.html

 
SUEDDEUTSCHE: Tag der offenen Moschee soll trotz Corona stattfinden

Der Tag der Offenen Moschee soll auch in diesem Jahr stattfinden - trotz Corona und unter Einhaltung der Pandemie-Auflagen. Unter dem Motto "Glaube in außergewöhnlichen Zeiten" wollten wieder bundesweit Hunderte Moscheegemeinden allen Interessenten ihre Türen öffneten, kündigte die Türkisch-Islamische Union Ditib am Donnerstag in Köln an. Federführung hat der Koordinationsrat der Muslime (KRM), in dem neben der Ditib auch der Zentralrat der Muslime und zwei weitere Islamverbände zusammengeschlossen sind.

https://www.sueddeutsche.de/panorama/religion-koeln-tag-der-offenen-moschee-soll-trotz-corona-stattfinden-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200924-99-697152

SUEDDEUTSCHE: Klingende Vielfalt:Gebetsruf von der Moschee

Der Penzberger Imam Benjamin Idriz möchte den Gesang des Muezzin in Corona-Zeiten freitagmittags per Lautsprecher nach draußen übertragen. Bürgermeister Stefan Korpan lässt die Idee prüfen. Zum Freitagsgebet ist die Penzberger Moschee innen stiller geworden, nach außen soll sie aber hörbarer werden. Stiller ist das muslimische Gotteshaus, weil weniger Menschen wegen Corona zum Beten kommen. Hörbarer soll es werden, weil Imam Benjamin Idriz den Gebetsruf ins Freie übertragen lassen möchte. Damit wäre das "Allahu akbar" (Gott ist groß) des Predigers auch auf der Straße im Umkreis der Moschee zu hören. Dies könne in schwieriger Zeit Trost spenden, sagt der Vorsitzende des Islamischen Forums.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/gebetsruf-moschee-penzberg-imam-benjamin-idriz-islamisches-forum-1.5049587

SUEDDEUTSCHE: SPD fordert erneut Studie zu Rechtsextremismus bei Polizei

Nach Bekanntwerden rechtsextremer Tendenzen bei Beamten auch im NRW-Verfassungsschutz hat die Landtags-SPD ihre Forderung nach einer Studie zu Rechtsextremismus und Rassismus in der Polizei bekräftigt. Der Fall mache "einmal mehr deutlich, dass wir sehr dringend eine Untersuchung und eine Studie brauchen, wie sich rechtsextremistisches Gedankengut auch in den Köpfen von Bediensteten im öffentlichen Dienst breit machen kann", sagte SPD-Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty am Donnerstag in Düsseldorf.

https://www.sueddeutsche.de/politik/extremismus-duesseldorf-spd-fordert-erneut-studie-zu-rechtsextremismus-bei-polizei-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-201001-99-784553

SUEDDEUTSCHE: Rechtsextreme Verdachtsfälle bei NRW-Verfassungsschutz

Der Skandal um rechtsradikale Tendenzen bei der Polizei hat sich auf den Verfassungsschutz ausgeweitet. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) bestätigte am Donnerstag, dass drei Beamte einer Observationsgruppe des NRW-Verfassungsschutzes unter Verdacht stehen, Inhalte mit "islam- und fremdenfeindlicher Konnotation" in einer Chatgruppe und in sozialen Netzwerken ausgetauscht zu haben. Das betroffene Team sei aufgelöst, das Führungspersonal ausgewechselt worden.

https://www.sueddeutsche.de/politik/extremismus-duesseldorf-rechtsextreme-verdachtsfaelle-bei-nrw-verfassungsschutz-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-201001-99-779270

SUEDDEUTSCHE: Was von Frankreichs Dank an die Muslime übrig bleibt

Das Verhältnis zwischen Frankreichs Muslimen und der laizistischen Republik ist angespannt. Seit drei Jahren kündigt Präsident Macron eine große Islamrede an - nun will er sie tatsächlich halten. Frankreichs Zank um den Islam wirkt in der Großen Moschee von Paris zunächst weit weg. Im Innenhof spazieren Besucher unter Zypressen und Palmen, wer will, kann hier den ganzen Tag verbringen. Erst Massage, dann Couscous, zum Abschluss Tee und Baklava - zur Moschee gehören auch Hamam und Restaurant. Doch im Büro von Chems-Eddine Hafiz werden die schweren Themen verhandelt. Als der 66-jährige Anwalt im Januar zum neuen Rektor der Großen Moschee gewählt wurde, veröffentlichte er als eine der ersten Amtshandlungen Vorschläge zur Prävention vor Radikalisierung.

https://www.sueddeutsche.de/politik/macron-islam-frankreich-1.5051979

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