DIE PRESSE: Muslimische Jugend übt Kritik an IGGÖ


Kritik übte die Muslimische Jugend Österreichs (MJÖ) an der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ): Von den 15 Mitgliedern des Obersten Rates sei gerade einmal eines weiblich. „In allen weiteren Gremien müssen wir Frauen mit der Lupe suchen", meinte Aysenur Sümer von der MJÖ Niederösterreich. „So wie in der breiten Gesellschaft gibt es auch in muslimischen Communitys dringenden, frauenpolitischen Handlungsbedarf."

https://www.diepresse.com/5779994/muslimische-jugend-ubt-kritik-an-iggo?from=rss



DER STANDARD: Frankreichs Präsident Macron will ausländische Imame loswerden


Einig über das Ziel – gespalten über das Vorgehen: Muslimische Würdenträger warnen, damit würde er nur Islamisten Vorschub leisten. In Frankreich etabliert sich der neue Begriff des "islamistischen Separatismus". Er entstammt einem vielbeachteten Buch des Politologen Bernard Rougier namens "Die vom Islamismus eroberten Territorien". Die umfangreiche Feldstudie berichtet von der Abschottung ganzer Wohnquartiere unter dem Druck salafistischer Prediger. Sie führen eigene Regeln ein – strengere Kleidersitten für Frauen, bekleidetes Duschen für Männer in Sportvereinen; dazu nur noch Halal-Essen in den Kantinen oder Arbeitszeiten gemäß islamischen Gebetsregeln.


https://www.derstandard.at/story/2000115232601/frankreichs-praesident-macron-will-auslaendischen-imame-loswerden



DER STANDARD: Fünf Jahre Haft für Prediger im Grazer Jihadistenprozess


Der Grazer Jihadistenprozess ist am Donnerstag mit vier Verurteilungen und sieben Freisprüchen nach mehr als vier Monaten zu Ende gegangen. Der Hauptangeklagte, ein Prediger, wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt. Zwei weitere führende Persönlichkeiten des Taqwa-Vereins bekamen vier Jahre, eine Frau wurde zu drei Jahren Haft verurteilt.


https://www.derstandard.at/story/2000115681668/fuenf-jahre-haft-fuer-prediger-im-grazer-jihadistenprozess


WELT.DE: Muslimischer CSU-Kandidat verpasst Rathaussessel


Der einzige muslimische Bürgermeisterkandidat der CSU, Ozan Iyibas, hat den Einzug auf den Rathausthron in Neufahrn bei Freising verpasst. Der Bankkaufmann kam bei den Kommunalwahlen am Sonntag auf 21,76 Prozent. Bürgermeister der Gemeinde im Einzugsgebiet des Flughafens München bleibt der Grüne Franz Heilmeier, der das Rathaus seit 2014 führt und 50,66 Prozent der Stimmen erzielte.

https://www.welt.de/regionales/bayern/article206577781/Muslimischer-CSU-Kandidat-verpasst-Rathaussessel.html?wtrid=onsite.onsitesearch


WELT.DE: Prediger befürwortet Gewalt gegen Frauen


Der Hamburger Verfassungsschutz hat ein islamisches Institut in den Fokus genommen. In dessen Kursangebot gebe es nicht nur extremistische Bezüge. Es werde auch ein Frauenbild vermittelt, das dem Gleichheitsprinzip widerspreche. Der Hamburger Verfassungsschutz hat vor dem islamischen Al-Azhari-Institut gewarnt. Zu dem Bildungsinstitut im Stadtteil St. Georg, das sich nach eigenen Angaben mit seinem Kursangebot unter anderem an Behörden, Lehrkräfte und Schulklassen richte, gebe es extremistische Bezüge, sagte Verfassungsschutzchef Torsten Voß.


https://www.welt.de/regionales/hamburg/article206652305/Verfassungsschutz-warnt-vor-Institut-Prediger-befuerwortet-Gewalt-gegen-Frauen.html?wtrid=onsite.onsitesearch


WELT.DE: Zehn Jahre Haft für islamistischen Rizin-Bombenbauer


Zehn Jahre Haft für islamistischen Rizin-BombenbauerZehn Jahre Haft für islamistischen Rizin-Bombenbauer. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht sprach den Tunesier Sief Allah H., 31, am Donnerstag schuldig. Er habe einen Anschlag begehen und Menschen töten wollen. Nur knapp wurde 2018 ein Terroranschlag in Deutschland mit einem biologischen Kampfstoff verhindert. Jetzt verurteilte das Düsseldorfer Oberlandesgericht einen 31-jährigen Islamisten. Für den Bau einer Bombe mit dem biologischen Kampfstoff Rizin in Köln ist ein 31-jähriger Islamist zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht sprach den Tunesier Sief Allah H. am Donnerstag der Herstellung einer biologischen Waffe und Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat schuldig.


https://www.welt.de/politik/deutschland/article206824833/Duesseldorf-Zehn-Jahre-Haft-fuer-islamistischen-Rizin-Bombenbauer.html?wtrid=onsite.onsitesearch


ZEIT ONLINE: "Viele sitzen vor mir und weinen"

Das Hamburger Oberverwaltungsgericht hat Anfang des Monats entschieden, dass eine Berufsschülerin weiterhin mit Nikab im Unterricht sitzen darf. Ich persönlich finde die Entscheidung schwierig. Zum einen frage ich mich: Was ist der Unterschied zwischen einer Vermummung, die verboten ist, und einer Vollverschleierung? In beiden Fällen kann ich die Person nicht identifizieren. Zum anderen weiß ich, dass ich als Lehrerin nur dann mit einer Schülerin ernsthaft ins Gespräch kommen kann, wenn ich ihren Gesichtsausdruck sehe, ihre Mimik. Meine Sorge ist, dass dieses Urteil sprichwörtlich Schule macht. Ich gehe davon aus, dass einzelne Eltern, die radikal denken und eine Botschaft verbreiten wollen, ihren Töchtern die Vollverschleierung aufzwingen, nach dem Motto: Das Gericht hat so entschieden, also nutzen wir das aus. Das bringt uns als demokratische, freiheitliche Gesellschaft in eine ganz schwierige Situation, ich empfinde das als falsche Toleranz. Zum Glück sehen das verantwortliche Bildungspolitiker ähnlich und haben vor, das Schulgesetz zu ändern.

https://www.zeit.de/2020/10/kopftuch-schule-schuelerinnen-islam-religion


ZEIT ONLINE: Gutachten sieht Kopftuchverbot als rechtlich zulässig

Darf der Staat Mädchen verbieten, ein Kopftuch zur Schule zu tragen? Ein neues Gutachten sagt: Ja – auch wenn er in Religionsfreiheit und Erziehungsrecht eingreift. Der Staat darf nach Auffassung des Würzburger Staatsrechtlers Kyrill-Alexander Schwarz das Tragen von Kopftüchern an Schulen für Mädchen bis 14 Jahren flächendeckend verbieten. Schwarz kommt in einem Gutachten für die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) zu dem Schluss, ein solches Verbot wäre verfassungsgemäß – obwohl der Staat damit in die Religionsfreiheit und das elterliche Erziehungsrecht eingreifen würde. Die BAGIV versteht sich selbst als weltlicher Interessenverband.


https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2020-03/gutachten-kopftuchverbot-schulen-14-jaehrige


ZEIT ONLINE: NICHT ANBIEDERN, ANECKEN!

Wie soll an deutschen Hochschulen zum Islam geforscht werden? Zehn Jahre ist es her, da stellte sich der Wissenschaftsrat diese Frage. Das wichtigste wissenschaftspolitische Beratungsgremium Deutschlands empfahl, die Möglichkeiten grundlegend zu erweitern. Konkret riet es dazu, Standorte für "islamische Studien" einzurichten. Diese sollten nicht nur aus theologischer Perspektive zum Islam forschen, sondern auch Lehrkräfte für den islamischen Religionsunterricht sowie Religionsgelehrte und Imame ausbilden.

https://www.zeit.de/2020/11/islamische-theologie-kritik-religionsgemeinschaft-integration


ZEIT ONLINE: Zehn Jahre Haft für Rizin-Bombenbauer

Für den Bau einer Bombe mit dem biologischen Kampfstoff Rizin in Köln ist ein 31-jähriger Islamist zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht sprach den Tunesier Sief Allah H. der Herstellung einer biologischen Waffe und Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat schuldig. Mit dem Strafmaß folgte das Gericht der Forderung der Bundesanwaltschaft. Sie hatte zehn Jahre gefordert, die Verteidiger eine Strafe von maximal acht Jahren.

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-03/koeln-rizin-bombnbauer-islamist-haft-urteil


WIENER ZEITUNG: Muslime wegen Schulzeugnis abgeblitzt

Der Verfassungsgerichtshof hat eine Beschwerde der Islamischen Glaubensgemeinschaft zum Religionsbekenntnis abgelehnt. Neue Entwicklung zum Religionsbekenntnis im Schulunterricht: Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat in seiner März-Session einen Antrag der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) sowie einer Schülerin aus formalen Grünen als unzulässig zurückgewiesen. Es ging dabei um die Bezeichnung der Religionszugehörigkeit in Schulzeugnissen. Für IGGÖ-Angehörige ist vom Bildungsministerium seit dem Vorjahr die Kurzbezeichnung "Islam. (IGGÖ)" vorgesehen (im Semesterzeugnis 2019 war sogar nur "IGGÖ" verwendet worden), während bei Schiiten der Zusatz "SCHIA" und bei Aleviten die Bezeichnung "ALEVI" verwendet wird.


https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2055588-Muslime-wegen-Schulzeugnis-abgeblitzt.html


SPIEGEL ONLINE: Jugendlicher in Neuseeland nach Drohung gegen Moschee festgenommen

Vor einem Jahr starben bei Anschlägen auf zwei Moscheen in Christchurch 51 Menschen. Nun hat ein 19-Jähriger eine Drohung gegen eines der beiden Gotteshäuser veröffentlicht. Ihm droht eine lange Haftstrafe. Fast ein Jahr nach dem Anschlag auf zwei Moscheen in Christchurch hat die Polizei in Neuseeland einen 19-Jährigen wegen einer Drohung gegen eine der Moscheen festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Teenager seine "abscheuliche" Drohung im Internet verbreitet. Er soll in einem verschlüsselten Messengerdienst ein Bild von einem Mann mit Sturmhaube in einem Auto vor der Al-Noor-Moschee in Christchurch geteilt haben. Dazu stellte er einen Text mit seiner Drohung und ein Gewehr-Emoji.


https://www.spiegel.de/panorama/justiz/neuseeland-jugendlicher-nach-drohung-gegen-moschee-in-christchurch-festgenommen-a-863748a4-3160-4dc2-aeb9-c676bc364738


SPIEGEL ONLINE: Wie Christen, Muslime und Juden auf das Gottesdienstverbot reagieren

Jedes Wochenende kommen in Deutschland deutlich mehr Menschen in Gotteshäusern zusammen als in Fußballstadien. Das geht nun nicht mehr. Wie reagieren gläubige Christen, Juden und Muslime? Viele Menschen, die in Deutschland Kirchen, Moscheen oder Synagogen besuchen, sind betagt - und damit bei einer Corona-Infektion gesundheitlich besonders gefährdet. Vertreter der drei großen Konfessionen empfehlen, Gottesdienste und Gebete, Seniorentreffen oder Frauenkreise bis auf Weiteres ausfallen zu lassen - so hat es auch die Bundesregierung am Montagabend vorgegeben.Wie viele Menschen das Verbot trifft, macht ein Vergleich deutlich: Allein rund 2,8 Millionen Christen besuchen nach Angaben der Amtskirchen jeden Sonntag Gottesdienste - das sind deutlich mehr, als jedes Wochenende in die Stadien der ersten und Zweiten Bundesliga pilgern.


https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/corona-krise-wie-christen-muslime-und-juden-auf-gottesdienstverbot-reagieren-a-f958665b-84f5-47f7-bd5c-f5d6ea8f2309


SPIEGEL ONLINE: 871 Übergriffe auf Muslime in Deutschland in 2019

Die Zahl der Übergriffe auf Muslime konnte 2019 das dritte Jahr in Folge nicht gesenkt werden. Inzwischen geht die Polizei stärker gegen Rechtsextreme vor.Im vergangenen Jahr sind 871 Übergriffe auf Muslime und ihre Einrichtungen in Deutschland verzeichnet worden. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervor, über die die "Neue Osnabrücker Zeitung" ("NOZ") berichtet. Die Zahl der Übergriffe ist demnach seit 2017 etwa konstant geblieben. 33 Muslime wurden dem Bericht zufolge 2019 bei islamfeindlichen Straftaten verletzt.


https://www.spiegel.de/politik/deutschland/muslime-871-uebergriffe-in-deutschland-in-2019-a-c77939df-61bc-4372-9e0d-62c54b392c92


FAZ: Polarisierendes Kopftuch-Urteil

Hat das Bundesverfassungsgericht mit seinem Urteil zum Kopftuchverbot für Referendarinnen islamfeindliche Ressentiments geadelt, oder die Neutralität des deutschen Staates gesichert? Unter anderem darüber diskutieren wir im aktuellen Podcast. Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass eine Vorschrift des hessischen Beamtengesetzes, wonach muslimische Rechtsreferendarinnen ihr Kopftuch bei Tätigkeiten mit hoheitlicher Außenwirkung abnehmen müssen, nicht gegen die Verfassung verstößt.


https://www.faz.net/podcasts/f-a-z-einspruch-podcast/urteil-zum-kopftuch-verbot-hat-der-staat-richtig-gehandelt-16663271.html


FAZ: Zehn Jahre Haft für Rizin-Bombenbauer


Er plante mitsamt seiner Ehefrau einen Anschlag mit dem biologischen Kampfstoff Rizin, den die Behörden nur knapp vereiteln konnten. Nun hat das Oberlandesgericht Düsseldorf ein Urteil gefällt. Für den Bau einer Bombe mit dem biologischen Kampfstoff Rizin in Köln ist ein 31 Jahre alter Islamist zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht sprach den Tunesier Sief Allah H. am Donnerstag schuldig, eine biologische Waffe hergestellt und eine schwere staatsgefährdende Straftat vorbereitet zu haben.


https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/zehn-jahre-haft-fuer-islamistischen-rizin-bombenbauer-16698142.html


DW: Zehn Jahre Haft für Rizin-Bombenbauer

Er hatte in Deutschland einen Anschlag mit dem biologischen Kampfstoff Rizin vorbereitet. Dafür ist ein 31-jähriger Islamist aus Tunesien nun in Düsseldorf verurteilt worden. Der Tunesier Sief Allah H. (31) ist der Herstellung einer biologischen Waffe und Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat schuldig befunden worden. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht verhängte eine zehnjährige Gefängnisstrafe gegen den Islamisten. Mit dem Urteil entsprach das Gericht der Strafforderung der Bundesanwaltschaft. Die Verteidiger hatten eine Strafe von maximal acht Jahren beantragt. Zuvor war das Verfahren gegen die deutsche Ehefrau von H. abgetrennt worden. Das Paar soll gemeinsam an der Bombe gebaut haben. Es war im Juni 2018 festgenommen worden.


https://www.dw.com/de/zehn-jahre-haft-f%C3%BCr-rizin-bombenbauer/a-52932829


THE GUARDIAN: Muslim students less likely to be awarded top class degrees

Only 18% of Muslims were awarded the top classification, a lower proportion than in any other religious group. The researchers found that the gap between Muslims and others got wider as the proportion of Muslims studying at an institution fell. Students from Muslim families are less likely to be awarded top class degrees than students from other religions or beliefs, according to research examining UK higher education attainment for people of different faith backgrounds.

https://www.theguardian.com/education/2020/mar/18/muslim-students-less-likely-to-be-awarded-top-class-degrees


THE GUARDIAN: English, Muslim, Pakistani ... how I tell my kids about their identities

 

As she raises three boys, our writer is starting to face tough questions from them about where they fit in. Her answer? As a whole, not just halves… My six-year-old son is learning about fractions. He sits next to me at the dining table, and draws a bat, then colours half of it green. "The word half is used when something is split into two equal parts," he explains. I nod, go back to my laptop. Then he looks up at me and says, "I've got two halves. I'm half-Muslim, half-English. Right?" He looks at me expectantly, waiting for me to confirm whether his calculation is correct and my heart sort of breaks a little, to hear him refer to himself as pieces of a whole. "Not quite," I say. "Some of your family is Pakistani, because I am, and some of your family is English, because Dada is. And you are fully Muslim."


https://www.theguardian.com/focus/2020/mar/29/english-muslim-pakistani-how-i-tell-my-kids-about-their-identities