DER STANDARD: Mehrheit der Österreicher sieht Islam kritisch

 

Die Fremdenfeindlichkeit steigt dort, wo der Diskurs kritisch ist, sagt Studienautor Wolfgang Aschauer. Für die Mehrheit der österreichischen Bevölkerung gehört der Islam eher nicht zu Österreich. Das zeigt eine großangelegte Studie der Universität Salzburg mit 1.200 Befragten, wie am Donnerstag das Ö1-"Morgenjournal" berichtete. So glaubt fast die Hälfte der Befragten, dass Muslime nicht die gleichen Rechte haben sollten "wie alle in Österreich". 80 Prozent der Österreicher wollen laut der Studie, die auch dem STANDARD vorliegt, dass islamische Einrichtungen stärker beobachtet werden. 70 Prozent denken, dass der Islam nicht in die westliche Welt passt, und 60 Prozent fürchten, dass unter Muslimen Terroristen sind.

 

https://www.derstandard.at/story/2000109103695/mehrheit-der-oesterreicher-sehen-islam-kritisch

 


DER STANDARD: Schweigsame Zeugen bei Grazer Jihadisten-Prozess

 

Die Zeugenbefragung ergab erhebliche Erinnerungslücken und unterschiedliche Ansichten zum Thema "Abschneiden von Köpfen". Der Prozess gegen sechs mutmaßliche Jihadisten am Grazer Straflandesgericht wurde am Mittwoch fortgesetzt. Den Angeklagten, unter ihnen ein 47-jähriger mutmaßlicher Haßprediger, wird vorgeworfen, eine terroristische Vereinigung gebildet zu haben, einigen wird auch die Bildung einer staatsfeindlichen Organisation zur Last gelegt. Am fünften Verhandlungstag wurde mit der Befragung der Zeugen begonnen. Die Beschuldigten haben offenbar große Erinnerungslücken.

 

https://www.derstandard.at/story/2000109371435/schweigsame-zeugen-bei-grazer-jihadisten-prozess

 


WELT.DE: Adelt der Staat Islamisten und türkische Nationalisten?

 

Mehrere Bundesländer arbeiten mit dem Zentralrat der Muslime zusammen – und geraten nun in die Kritik. Experten werfen ihnen vor, indirekt Extremisten zu hofieren. Das zeige sich auch in NRW. Mitten in Köln steht laut Verfassungsschutz die Zentrale der deutschen Muslimbrüder – einer weltweiten islamistischen Organisation, die auch in Deutschland einen Gottesstaat errichten will. Organisiert sind sie hierzulande in der Deutschen Muslimischen Gemeinschaft (DMG).

 

https://www.welt.de/regionales/nrw/article201076532/Beeinflussung-Adelt-der-Staat-Islamisten-und-tuerkische-Nationalisten.html?wtrid=onsite.onsitesearch

 


WELT.DE: Kommt bald das Kopftuch-Verbot in Gerichten?

 

Die nordrhein-westfälische Landesregierung plant ein Verbot von religiös geprägter Kleidung und religiösen Symbole für Justizpersonal. Kritiker fürchten, dass das geplante Gesetz in die Religionsfreiheit eingreife. Die Landesregierung in NRW will religiöse Symbole aus Gerichten verbannen. Kritiker mahnen, dass vor allem gläubige Muslima unter dem Verbot zu leiden haben. Befürworter finden gerade das richtig. Gott fliegt aus dem Gerichtssaal – so klagten Kommentatoren, als die Landesregierung vor Monaten einen Gesetzentwurf vorlegte, der Gerichtssäle optisch in religiös neutrale Zonen verwandeln soll. Justizminister Peter Biesenbach (CDU) möchte Kopftücher, Kippas und Kreuze beim Justizpersonal verbieten – ähnlich wie seine Amtskollegen in manch anderem Bundesland. Dadurch soll der Anschein weltanschaulicher Neutralität der Gerichte gestärkt werden.

 

https://www.welt.de/regionales/nrw/article201424180/NRW-diskutiert-Kommt-bald-das-Kopftuch-Verbot-in-Gerichten.html?wtrid=onsite.onsitesearch

 


WIENER ZEITUNG:  Österreicher stehen Muslimen sehr kritisch gegenüber

 

Laut einer Studie tritt fast die Hälfte der Befragten dafür ein, die Rechte von Muslimen einzuschränken. Eine Studie der Universität Salzburg zum Status der Muslime in Österreich kommt laut einem Bericht des "Ö1 Morgenjournals" zu einem für Wissenschafter alarmierenden Ergebnis. 45 Prozent der Bevölkerung treten demnach explizit dafür ein, die Rechte von Muslimen einzuschränken. Der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft machte heute die Politik für die ablehnende Haltung verantwortlich.

 

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/panorama/oesterreich/2031009-Oesterreicher-stehen-Muslimen-sehr-kritisch-gegenueber.html

 


SPIEGEL ONLINE: Mann der IS-Rückkehrerin Jennifer W. nach Deutschland ausgeliefert

 

Gemeinsam mit seiner deutschen Frau soll er ein jesidisches Mädchen verdursten haben lassen. Die Bundesanwaltschaft wirft einem Iraker deshalb Völkermord vor. Jetzt sitzt er in Deutschland in U-Haft. Die Bundesanwaltschaft wirft dem Mann der IS-Rückkehrerin Jennifer W. Völkermord vor. Der qualvolle Tod eines jesidischen Kindes sei in den Plan der Terrormiliz Islamischer Staat eingebettet gewesen, die Jesiden auszurotten, erläuterte ein Sprecher der obersten deutschen Anklagebehörde in Karlsruhe. Dem Iraker mit dem Namen Taha A.-J. würden außerdem Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Menschenhandel vorgeworfen.


https://www.spiegel.de/politik/deutschland/islamischer-staat-iraker-in-deutschland-wegen-voelkermord-vorwurf-in-u-haft-a-1291134.html

 


ORF.AT: Bosnische Gemeinde baut Kulturzentrum

 

Die bosnische Gemeinde errichtet in Klagenfurt ein islamisches Kulturzentrum samt Moschee. Politisch löst das Projekt Diskussionen aus. Die FPÖ fordert einen Baustopp, weil Politik und Öffentlichkeit nicht informiert wurden, die Klagenfurter Bürgermeisterin sagte, es sei ein reines Behördenverfahren. Bereits am vergangenen Wochenende fand der Spatenstich statt, mit dabei waren der katholische Bischof Werner Freistetter, der evangelische Superintendent Manfred Sauer und Spitzendiplomat Valentin Inzko. Das Kulturzentrum soll auf einem Grundstück nahe der Bahn im Klagenfurter Stadtteil St. Peter entstehen. Geplant ist eine 17 Mal 17 Meter große einstöckige Moschee ohne Minarett, deren Kuppel eine Srebrenica-Blume zieren wird. Dies in Gedenken an den Völkermord an Bosniaken 1995 beim Massaker in Srebrenica.

 

https://kaernten.orf.at/stories/3015463/

 


SUEDDEUTSCHE: Die Kopftuch-Frage

 

Nach Eröffnung der Moschee wird Seyran Ateş auf Grund einer Vielzahl an Morddrohungen unter Polizeischutz gestellt. Sie darf ihre Wohnung nicht alleine verlassen. Eine ZDF-Dokumentation über Seyran Ateş führt zu kontroversen Diskussionen bei einer Vorführung in einer Berliner Schule. Nein, in so eine Moschee würden sie nicht zum Beten gehen. Azhar und die anderen jungen Frauen mit Kopftuch sind sich darin einig. In der Otto-Hahn-Schule im Berliner Stadtteil Neukölln wurde den Schülerinnen gerade die Dokumentation Die große Reise - Seyran Ateş und der Weg zu einem reformierten Islam vorgeführt. Fast 90 Minuten lang verfolgten sie, wie Seyran Ateş für einen liberalen Islam kämpft, wie sie Schwule und Lesben in der eigens gegründeten Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin empfängt und wie sie ohne Kopftuch dort betet.

 

https://www.sueddeutsche.de/medien/fernsehen-die-kopftuch-frage-1.4621252

 


SUEDDEUTSCHE: Islam zum Schmecken

 

Die Penzberger Moschee bekommt derzeit einen Anbau. Dort soll nächstes Frühjahr ein orientalisches Restaurant aufmachen. Am Donnerstag gewährt das Gotteshaus beim Tag der offenen Tür erste Einblicke in die Pläne. Die Moschee in Penzberg ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert: Ein repräsentativer Bau mit ornamental gestaltetem Minarett an einer zentralen Zufahrtsstraße zur Stadt. Ein Islamverständnis, das Frömmigkeit und Öffnung nach außen nicht als Widerspruch sieht und das Muslime zur Integration auffordert. Vor gut fünf Jahren wurde auf dem Dach der Moschee eine Solaranlage in Betrieb genommen - deutschlandweit die erste auf einem islamischen Gebetshaus.

 

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/moschee-penzberg-anbau-orientalisches-restaurant-1.4622984

 


SUEDDEUTSCHE: Tag der offenen Moschee

 

Noch bis zum 25. Oktober finden die 6. Interkulturellen Wochen in Dachau statt. Vereine und Institutionen zeigen wie vielfältig ihre Stadt ist. Am Donnerstag, 3. Oktober, findet von 10 bis 17 Uhr der Tag der offenen Moschee statt. In der Von-Herterich-Straße 2b lädt der Türkisch-Islamische Kulturverein Besucher ein, sich mit Mitgliedern der Gemeinde zu unterhalten und natürlich auch Fragen zum Islam zu stellen.

 

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/in-dachau-tag-der-offenen-moschee-1.4624025

 


SUEDDEUTSCHE: Christentum und Islam

 

Um die unterschiedlichen Kulturen und Religionen besser zu verstehen, veranstalten der Kirchheimer Asylhelferkreis und die Gemeinde drei Gesprächsabende zum Christentum und Islam. Die erste Veranstaltung findet am Donnerstag, 10. Oktober, statt. Von 19.30 Uhr an sprechen die evangelische Pfarrerin Ute Heubeck von der Kirchheimer Cantate-Kirche, der katholische Priester Werner Kienle von St. Andreas und der Imam Ahmad Popal von den Münchner Unabhängigen Muslimen darüber, wie unterschiedlich und verwandt Christentum und Islam sind. Die Rolle von Mann und Frau in den Religionen beleuchten die drei Experten am Freitag, 22. November, 19 Uhr.

 

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/kirchheim-christentum-und-islam-1.4630908


 

FAZ: Droht die Islamisierung Deutschlands und Europas?


Nicht die Muslimbruderschaft, sondern der Salafismus ist die Gefahr, schreibt der Jurist und Autor Rudolf Steinberg in seinem Gastbeitrag: Eine Entgegnung auf Heiko Heinisch und Nina Scholz. Das Bild des Islams in Deutschland ist in weiten Teilen der Bevölkerung negativ geprägt. Über die Hälfte der Deutschen fühlt sich durch den Islam bedroht. Dass dies keine guten Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben darstellt, liegt auf der Hand. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Ein Grund stellen die Terroranschläge und Kriege dar, die von Al Qaida und dem „Islamischen Staat" weltweit geführt werden. Es wird aber auch befürchtet, dass es durch die wachsende Immigration von Muslimen nach Deutschland und eine angeblich höhere Geburtenrate zu einer Islamisierung des Landes kommt.

 

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/droht-die-islamisierung-deutschlands-und-europas-16424950.html

 


DW: Farbattacken und Droh-Mails - Muslime in Deutschland in Sorge

 

Rund tausend Moscheen in Deutschland laden am 3. Oktober zum "Tag der Offenen Moschee". Doch unter Deutschlands Muslimen wächst die Sorge angesichts zahlreicher Übergriffe. Offene Türen in Zeiten der Verunsicherung. Zum 23. Mal laden muslimische Gotteshäuser in Deutschland am 3. Oktober zum "Tag der offenen Moschee". Unter dem Motto "Menschen machen Heimat/en" laden rund tausend Einrichtungen dazu ein, sich ein eigenes Bild zu machen von den Moscheen in ihrer Nachbarschaft. Aber der Tag ist in diesem Jahr überschattet von Sorgen. "Die Muslime in Deutschland sind nach den ununterbrochen Anfeindungen und Attacken auf sie und ihren Gebetsstätten sehr verunsichert und beängstigt", sagt der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime (ZMD), Abdassamad El Yazidi, der Deutschen Welle.

 

https://www.dw.com/de/farbattacken-und-droh-mails-muslime-in-deutschland-in-sorge/a-50665966

 


DW: Rechtsextremismus: Die Angst der Muslime

 

Der Angriff auf die Synagoge von Halle hat auch die deutschen Muslime schockiert. Deren Zentralrat erklärt sich mit der jüdischen Gemeinde solidarisch. Auch seine Mitglieder berichten von zunehmender Aggressivität. Nein, der versuchte Anschlag auf die Synagoge von Halle kam nicht überraschend. Man habe so etwas seit längerem erwartet, sagt Aiman Mazyek, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime. Der Anschlag, der sich gegen eine jüdische Gemeinde der Stadt Halle richtete, hätte auch die muslimische Gemeinde der Stadt treffen können. Beide, Juden und Muslime, stünden gleichermaßen im Focus der Täter. Daher unterstütze man einander. Er habe der jüdischen Gemeinde Halle einen Solidaritätsbesuch abgestattet, sagt Mazyek.

 

https://www.dw.com/de/rechtsextremismus-die-angst-der-muslime/a-50797485

 


THE GUARDIAN: How Mohamed Salah inspired me to become a Muslim

 

I have gone from hating Islam to becoming a Muslim – and the Liverpool forward is the principal reason for that. Mohamed Salah really and honestly inspired me. I'm a Nottingham Forest season-ticket holder, I can be myself but because I made the declaration of faith I'm a Muslim. I'm still me and that's what I took from Mohamed Salah. I'd love to meet him, just to shake his hand and say "Cheers" or "Shukran".

 

https://www.theguardian.com/football/2019/oct/03/mohamed-salah-inspired-me-become-muslim-liverpool-islam

 


BBC: LGBT Muslim festival: 'We don't just have one identity'

 

"I think we've earned a party," says 29-year-old Joy Muhammad. She is part of a group that wants to put on a UK festival to celebrate LGBT Muslim culture. "We've had Bi Pride, we've had Black Pride, we have Trans Pride," she tells Radio 1 Newsbeat. "So now we've got Muslim LGBTQI Pride. "It'll celebrate the diversity within the BAME community and the LGBT community to show we're not all the same, we don't have just one identity.

 

https://www.bbc.com/news/newsbeat-49796967

 


BBC: Jay Davison jailed for posting anti-Muslim messages

 

A man who shared photos of himself holding a shotgun alongside anti-Muslim messages has been jailed for four years. Jay Davison, 38, of Craig Yr Allt in Rhiwbina, Cardiff, posted the "extremely offensive" messages in August 2018, Cardiff Crown Court heard. He urged people to "stand up" in the posts on Instagram and Whatsapp.

 

https://www.bbc.com/news/uk-wales-49799502