DIE PRESSE: FPÖ nennt türkise Pläne gegen politischen Islam "scheinheilig"

 

FPÖ-Klubobmann Kickl ärgert sich darüber dass die Volkspartei blaue Forderungen kopiere und nun im Wahlkampf damit "hausieren" gehe. Die Ankündigung aus dem Wahlprogramm der ÖVP, den politischen Islam verbieten lassen zu wollen, hat bei der FPÖ am Freitag für Verwunderung gesorgt. Die Forderung sei "an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten", sagte der geschäftsführende FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl in einer Aussendung. Die ÖVP hingegen verteidigte ihre eigenen Pläne. Kickl ärgerte sich vor allem darüber, dass die Volkspartei FPÖ-Forderungen kopiere und jetzt im Wahlkampf damit "hausieren" gehe.


https://diepresse.com/home/innenpolitik/5674815/FPOe-nennt-tuerkise-Plaene-gegen-politischen-Islam-scheinheilig?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Anklage gegen Islamprediger: "Eine enorme Frechheit"

 

Der per Haftbefehl weltweit gesuchte Prediger F. Qarar nahm mit der „Presse am Sonntag" Kontakt auf. Der 42-Jährige stemmt sich gegen eine Terroranklage. Diese wirft ihm und anderen Verdächtigen auch das Verbrechen „Staatsfeindliche Verbindung" vor. Das salafistische Netzwerk, das durch den Einsatz von 800 Polizisten zerschlagen worden sei, habe vorgehabt, aus Österreich einen islamischen Gottesstaat zu machen. Bei Großrazzien in Wien und Graz habe es etliche Festnahmen gegeben. Dies verkündete ÖVP-Innenminister Wolfgang Sobotka am 26. Jänner 2017 auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz.


https://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/5682507/Anklage-gegen-Islamprediger_Eine-enorme-Frechheit?from=suche.intern.portal

 


WELT.DE: „Der gesamte Körper wird zum Tabu"

 

Im Auftrag der Frauenrechte-Organisation Terre de Femmes hat der Tübinger Verfassungsrechtler Martin Nettesheim ein Rechtsgutachten zum Tragen von Kopftüchern an Schulen erstellt. Demnach sei ein Verbot bis zu einem bestimmten Alter zulässig. Die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes wirbt für ein Verbot des Kinderkopftuchs. Ein verfassungsrechtliches Gutachten gibt ihr nun recht. Doch Kritik für die Kampagne hagelte es von unterschiedlichen Seiten. Auf Gegenwind hatte sich die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes (TDF) eingestellt, als sie vor einem Jahr ihre Petition „Den Kopf frei haben" für ein Verbot des Kinderkopftuchs und gegen die Diskriminierung und Sexualisierung von minderjährigen Mädchen in Schulen und Kitas vorstellte.


https://www.welt.de/politik/deutschland/article199403562/Kinderkopftuch-Der-gesamte-Koerper-wird-zum-Tabu.html?wtrid=onsite.onsitesearch


WELT.DE: «Muslim Fashion»-Schau endet: «Diskussion ausgelöst»

 

Die Schau war umstritten, aber für das Museum ein großer Erfolg: Am (morgigen) Sonntag (1. September) geht die Ausstellung «Muslim Fashion» im Frankfurter Museum Angewandte Kunst zu Ende. Das Museum schätzt, dass bis dahin rund 100 000 Besuche gezählt werden.

 

https://www.welt.de/regionales/hessen/article199480338/Muslim-Fashion-Schau-endet-Diskussion-ausgeloest.html?wtrid=onsite.onsitesearch

 


WELT.DE: Verfassungsschutz: Muslimische Mehrheit gegen Salafismus

 

Bremens Verfassungsschutz hat auf die ablehnende Haltung innerhalb der muslimischen Gemeinde gegen die fundamentalistische Strömung des Salafismus hingewiesen. Es müsse genau differenziert werden, sagte Verfassungsschutzpräsident Dierk Schittkowski am Donnerstag in Bremen. Es gebe einen großen innermuslimischen Widerstand, der aber oft nicht öffentlich gemacht werde.

 

https://www.welt.de/regionales/niedersachsen/article199772954/Verfassungsschutz-Muslimische-Mehrheit-gegen-Salafismus.html?wtrid=onsite.onsitesearch

 


WELT.DE: Religionsfreiheit oder Neutralität? Gutachten bestärkt Kopftuchverbot

  

Laut einem neuen Gutachten ist das Verbot von Kopftüchern für Lehrerinnen verfassungskonform. Es hatte zuletzt immer wieder für kontroverse Debatten auch innerhalb der rot-rot-grünen Koalition gesorgt. Berlins rot-rot-grüne Koalition ist uneins über das Kopftuchverbot für Lehrerinnen. Ein Gutachten zum geltenden Neutralitätsgesetz bestätigt nun die Position der Bildungssenatorin: Religiöse Symbole sollen für bestimmte Berufsgruppen tabu bleiben. Dürfen Lehrerinnen Kopftuch tragen? In Berlin wurde diese Frage lange Jahre sehr eindeutig beantwortet. Das Neutralitätsgesetz, 2005 erlassen, regelte die Frage religiöser Symbole für Angehörige aller Religionen gleich: In Schulzimmern, Polizeidienststellen und Gerichten sind Kopftuch, Kippa und Kruzifixe für Lehrer, Polizisten und Juristen tabu.

 

https://www.welt.de/politik/deutschland/article199760978/Berlin-Gutachten-bestaerkt-Kopftuchverbot-fuer-Lehrerinnen.html?wtrid=onsite.onsitesearch

 


WELT.DE: Religionsfreiheit oder Neutralität? Gutachten bestärkt Kopftuchverbot

 

Laut einem neuen Gutachten ist das Verbot von Kopftüchern für Lehrerinnen verfassungskonform. Es hatte zuletzt immer wieder für kontroverse Debatten auch innerhalb der rot-rot-grünen Koalition gesorgt. Berlins rot-rot-grüne Koalition ist uneins über das Kopftuchverbot für Lehrerinnen. Ein Gutachten zum geltenden Neutralitätsgesetz bestätigt nun die Position der Bildungssenatorin: Religiöse Symbole sollen für bestimmte Berufsgruppen tabu bleiben. Dürfen Lehrerinnen Kopftuch tragen? In Berlin wurde diese Frage lange Jahre sehr eindeutig beantwortet. Das Neutralitätsgesetz, 2005 erlassen, regelte die Frage religiöser Symbole für Angehörige aller Religionen gleich: In Schulzimmern, Polizeidienststellen und Gerichten sind Kopftuch, Kippa und Kruzifixe für Lehrer, Polizisten und Juristen tabu.


https://www.welt.de/politik/deutschland/article199760978/Berlin-Gutachten-bestaerkt-Kopftuchverbot-fuer-Lehrerinnen.html?wtrid=onsite.onsitesearch

 


WELT.DE: Islamische Theologie: Verbände stimmen Professuren zu

 

Das Institut für Islamische Theologie der Berliner Humboldt-Universität nimmt weiter Gestalt an. Der Instituts-Beirat, dem Vertreter von Islamverbänden angehören, habe die Liste der Anwärter für die Besetzung von fünf der sechs Professuren bestätigt, teilte die Universität am Montag mit. Über die Senatsverwaltung für Wissenschaft soll nun der Ruf erfolgen.

 

https://www.welt.de/regionales/berlin/article199943364/Islamische-Theologie-Verbaende-stimmen-Professuren-zu.html?wtrid=onsite.onsitesearch

 


WELT.DE: Eilantrag gegen Islamunterricht an Hessens Schulen scheitert

 

Die Entscheidung, ob das Land die Zusammenarbeit mit dem umstrittenen türkischen Moscheeverband Ditib beim islamischen Religionsunterricht fortsetzt, rückt näher. Das Alternativangebot in Eigenregie des Landes wird vom Verwaltungsgericht Wiesbaden gestützt. Der Zentralrat der Muslime ist mit einem Eilantrag gegen den neuen Islamunterricht an Hessens Schulen gescheitert. Das Verwaltungsgericht Wiesbaden wies den Antrag in einem am Montag veröffentlichen Urteil als unbegründet zurück, weil die Rechte des Antragstellers durch den Unterricht nicht verletzt würden (Aktenzeichen: 6 L 1363/19.WI).

 

https://www.welt.de/regionales/hessen/article199950426/Eilantrag-gegen-Islamunterricht-an-Hessens-Schulen-scheitert.html?wtrid=onsite.onsitesearch

 


ZEIT ONLINE: Zum Frieden kann man konvertieren

 

Wie das geht? Darüber berieten die Religionsführer beim Welttreffen Religions for Peace in Lindau. Sie einigten sich nicht nur auf den Schutz heiliger Stätten. Religions for Peace: "Christen und Muslime schrien sich an, wüteten und weinten" – Agatha O. Chikelue, Ordensschwester aus Nigeria, ist Vizepräsidentin einer Friedensstiftung, die Christen und Muslime in dem afrikanischen Land vereint, um den durch Boko Haram erzeugten Hass einzudämmen. Schwester Agatha sagt von sich, sie sei eine Konvertitin: übergetreten vom Zorn zur Versöhnung, vom Misstrauen zum Vertrauen, vom Religionshass zum Religionsfrieden. Dieser Frieden ist in Deutschland ein Sonntagsredenthema, er ist zwar auch hierzulande noch gefährdet, aber als Wunsch ist er weitgehend Konsens.

 

https://www.zeit.de/2019/36/religions-for-peace-lindau-treffen-religionsfuehrer-frieden-toleranz

 


ZEIT ONLINE: "Es gibt einen immensen Fundus an muslimischer Salafismuskritik"

 

Gemäßigte Muslime tun zu wenig gegen Salafisten, glauben viele. Eine neue Studie zeigt jedoch: Es gibt eine breite muslimische Auseinandersetzung mit ihren Positionen. Mit Salafismus verbinden viele Menschen in Deutschland Extremismus, Islamismus und Terrorismus. Weit weniger bekannt ist, dass es auch innerhalb der muslimischen Gemeinschaft eine kritische Auseinandersetzung mit dieser speziellen islamischen Gruppierung gibt. "Es gibt einen immensen Fundus an innermuslimischer Salafismuskritik", sagte Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) bei der Vorstellung einer neuen Studie zu diesem Thema am Donnerstag. "Der Salafismus wird dabei theologisch, islamrechtlich, historisch und soziologisch kritisiert."

 

https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-09/islam-islamismus-salafisten-muslime-kritik-studie

 


ORF.AT: Kopftuchverbot: Was müssen VS-Lehrerinnen beachten?

 

Auch in Salzburgs Volksschulen wird nun das neue Kopftuchverbot behördlich kontrolliert. In einem Rundschreiben hat das Bildungsministerium den Lehrern mitgeteilt, wie die neue Regelung zum Schutz von Sechs- bis Zehnjährigen im Detail umzusetzen ist.

„Verhüllung des Hauptes durch das Tragen weltanschaulich oder religiös geprägter Bekleidung" – so lautet der zentrale Begriff des Gesetzestextes im Zusammenhang mit dem Kopftuchverbot.

 

https://salzburg.orf.at/stories/3011789/

 


ORF.AT: Kopftuchverbot in Schulen kein Thema

 

Das Kopftuchverbot für Schülerinnen, die das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ist in Kärnten laut Bildungsdirektion kein Thema. Der Bildungsdirektor hält andere Bereiche wie die Sprachförderung für wichtiger. Laut Gesetz wird ab dem neuen Schuljahr in Volksschulen das Tragen weltanschaulich oder religiös geprägter Bekleidung, mit der eine Verhüllung des Hauptes verbunden ist verboten. So lautet der Text. Der Gesetzgeber informierte per Rundschreiben auch alle Kärntner Schulen darüber, so Bildungsdirektor Robert Klinglmair. Wenn jemand dagegen verstößt, werden Schulleitung und Behörde informiert. In Folge sei ein Gespräch mit den Eltern vorgesehen und als letzte Konsequenz eine Anzeige bei der Bezirksverwaltungsbehörde. Es drohen Sanktionen bis 440 Euro, so Klingelmair.

 

https://kaernten.orf.at/stories/3011615/

 


FAZ: Die provisorische Brücke muss weiter tragen

 

Wenn in Nordrhein-Westfalen in der letzten Augustwoche die Sommerferien enden, werden rund 19 000 Schülerinnen und Schüler muslimischen Glaubens von 241 in Deutschland ausgebildeten Lehrkräften am islamischen Religionsunterricht in deutscher Sprache teilnehmen können. Das klingt nach einer Selbstverständlichkeit, ist es aber keineswegs. Denn erst durch eine kurz vor der Sommerpause getroffene Entscheidung des Landtags ist sichergestellt, dass auch im neuen Schuljahr noch bekenntnisorientierter islamischer Religionsunterricht in NRW stattfinden kann.

 

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hoch-schule/religionsunterricht-die-provisorische-bruecke-muss-weiter-tragen-16344680.html

 


FAZ: Erziehung zur Freiheit

 

Jahrelang stritten Juristen darüber, ob Lehrerinnen in Deutschland mit Kopftuch unterrichten dürfen. Jetzt geht es um Mädchen, die von ihren Eltern mit Kopftüchern in die Schulen geschickt werden. In Österreich wurde im Mai ein Kopftuchverbot für Grundschülerinnen verabschiedet. Auch in Deutschland wird ernsthaft darüber nachgedacht. Insbesondere in der Union gibt es viel Sympathie für diese Idee. Nach einer Umfrage hat sich auch die Mehrheit der Bevölkerung dafür ausgesprochen. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU), kündigte im Frühsommer an zu prüfen, ob ein Verbot überhaupt rechtmäßig wäre.

 

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/kopftuchverbot-fuer-maedchen-an-grundschulen-16358244.html

 


FAZ: „Wichtige Diskussion ausgelöst"

 

Die Schau war umstritten, aber für das Museum ein großer Erfolg: Am 1. September geht die Ausstellung „Muslim Fashion" im Frankfurter Museum Angewandte Kunst zu Ende. Das Museum schätzt, dass bis dahin rund 100.000 Besuche gezählt werden.

 

Die Reaktionen seien „größtenteils und überwiegend positiv" gewesen, sagte der Direktor des Museums, Matthias Wagner K. der Deutschen Presse-Agentur

 

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt-ausstellung-muslim-fashion-geht-zu-ende-16362609.html

 


FAZ: Wie das Wort so wichtig dort war

 

Nur wenigen Orientalisten wird die Ehre zuteil, ihre Nebenwerke als Kleine Schriften veröffentlicht zu sehen. Josef van Ess, der von 1968 bis 1999 in Tübingen Orientalistik lehrte, ist sie zuteilgeworden: In drei Bänden, verlegt bei Brill, hat sein neun Jahre jüngerer Bochumer Kollege Hans Hinrich Biesterfeldt 150 Arbeiten des Gelehrten versammelt. Als den Schwerpunkt seiner Forschung hat van Ess immer die Entfaltung der islamischen Theologie in den ersten Jahrhunderten nach Mohammeds Tod angesehen. Insbesondere das Denken der Mu'taziliten hat ihn ein Forscherleben lang fasziniert.          

 

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hoch-schule/geist-und-mehr/josef-van-ess-zu-den-originaltexten-des-streits-um-den-koran-16353191.html

 


SUEDDEUTSCHE: Rechtsgutachten sieht Möglichkeit für Kopftuchverbot an Schulen

 

Ein Kopftuchverbot für Mädchen an Grundschulen, ähnlich wie in Österreich, wäre auch in Deutschland rechtlich möglich. Zu dieser Einschätzung kommt der Tübinger Verfassungsrechtler Martin Nettesheim in einem Gutachten für die Frauenrechte-Organisation Terre des Femmes. Das Gutachten dürfte die schon oft geführte Debatte erneut aufflammen lassen.

 

https://www.sueddeutsche.de/bildung/kopftuch-kopftuchverbot-muslime-schule-1.4579984

 


SUEDDEUTSCHE: Verbote helfen nicht

 

Wer keine Kopftücher im Klassenzimmer will, der muss auch Kreuz, Kippa und andere religiöse Zeichen verbieten. Klug wäre das nicht. Alles oder nichts lautet die Antwort, die das von Terre des Femmes beauftragte Gutachten zu einem Kopftuchverbot für Kinder gibt: Entweder verbietet der Gesetzgeber das Tragen jeglicher weltanschaulich und religiös bedeutsamer Kleidung in der Schule - oder er lässt es bleiben. Nur das islamische Kopftuch aus den Schulen zu verbannen, nicht aber zum Beispiel die jüdische Kippa, wäre eine Ungleichbehandlung.

 

https://www.sueddeutsche.de/bildung/kopftuchverbot-schule-gutachten-1.4580083

 


SUEDDEUTSCHE: Gegen Kopftücher in der Schule

 

Mit einem Rechtsgutachten wirbt Terre des Femmes für ein Kopftuchverbot. Ein Kopftuchverbot für Schülerinnen unter 14 Jahren wäre mit dem Grundgesetz vereinbar. Zu diesem Ergebnis kommt der Tübinger Professor und Verfassungsjurist Martin Nettesheim in einem Gutachten, das er im Auftrag der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes erstellt hat. Am Donnerstag stellte er es auf einer Pressekonferenz in Berlin vor. Ein Kopftuchverbot würde dem 42-seitigen Gutachten zufolge weder die Religionsfreiheit der Kinder beeinträchtigen, noch wäre es ein unverhältnismäßiger Eingriff in die Erziehungsrechte der Eltern. "Gesetzgeberische Erziehungsziele lassen es zu", schreibt Nettesheim, "in der Schule äußere Manifestationen mit religiöser Konnotation durch noch nicht glaubensreife Kinder zu unterbinden."

 

https://www.sueddeutsche.de/politik/verfassungsrechtler-gegen-kopftuecher-in-der-schule-1.4580599

 


SUEDDEUTSCHE: "Ein Verbot wird der Wirklichkeit nicht gerecht"

 

Der Migrationsforscher Hacı-Halil Uslucan erklärt, warum der Konflikt ums Kopftuch an Schulen sich nicht durch staatlichen Bann lösen lässt - und wann man doch einschreiten muss. Das islamische Kopftuch bietet immer wieder Anlass zum Streiten - vor allem dann, wenn Schülerinnen es tragen. Das will die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes verhindern und hat deshalb gerade das Gutachten eines Verfassungsrechtlers vorgelegt. Ein Kopftuchverbot für Schülerinnen unter 14 Jahren wäre mit dem Grundgesetz vereinbar, heißt es dort. Es diene der "Erziehung zur Freiheit", und der Gesetzgeber könne als Erziehungsziel auch die Befreiung aus traditionellen Rollenvorstellungen festlegen. Doch ist das wirklich seine Aufgabe?


https://www.sueddeutsche.de/bildung/kopftuch-schule-hac-halil-uslucan-1.4583419

 

 

THEGUARDIAN: Court rejects bid to stop Muslim family representing sick girl

 

An NHS trust has been criticised for arguing that the family of a seriously ill five-year-old girl are incapable of acting in her best interests because of their Islamic religious beliefs. The parents of Tafida Raqeeb, who suffered a traumatic brain injury in February and is on a life-support machine, want to fly her to Italy for treatment against the judgment of doctors at the Royal London hospital. The medics believe it would be in her best interests for life support to be withdrawn and her fate is due to be determined at a five-day hearing at the high court, central London, next week.

 

https://www.theguardian.com/society/2019/sep/05/nhs-trust-claim-that-muslim-family-cannot-act-in-best-interests-of-sick-girl-is-rejected

 


BBC: Cardiff man found guilty of posting anti-Muslim messages

 

A man who shared photos of himself with a gun alongside anti-Muslim messages has been found guilty of stirring up religious and racial hatred. Jay Davison, 38, of Craig Yr Allt in the Rhiwbina area of Cardiff, posted the violent messages in August 2018.

He urged people to "stand up" in the posts on Instagram and Whatsapp. A jury at Cardiff Crown Court convicted him of one count of stirring up religious hatred and two counts of stirring up racial hatred.

 

https://www.bbc.com/news/uk-wales-49508064

 


BBC: Man hurt in brawl during funeral at Glasgow mosque

 

A man has been seriously hurt in a brawl during a funeral at a mosque in the south side of Glasgow. Police were called to the mosque on Butterbiggins Road, Govanhill, at about 13:15 following reports of the incidents. Eyewitnesses say a man attending the funeral was stabbed during a fight which broke out between a number of men. He was taken to the Queen Elizabeth University Hospital for treatment.

 

https://www.bbc.com/news/uk-scotland-glasgow-west-49524048