DIE PRESSE: Vergleich: Stadt Wien gegen Islamforscher Aslan legen Streit bei

 

Der Wissenschaftler veröffentlicht eine Erklärung mit der Rücknahme der schweren Vorwürfe. Er hatte die Stadt rund um die Kindergarten-Studie einer "Rufmordkampagne" bezichtigt. Der Rechtsstreit zwischen Stadt Wien und Islamforscher Ednan Aslan, der als umstrittener Studienautor zu sogenannten Islam-Kindergärten öffentlich bekannt wurde, ist mit einem Vergleich beigelegt worden. Darüber informierte Maria Windhager, Rechtsvertreterin der MA 11, am Freitag die APA. Aslan veröffentlichte nun eine Erklärung, in der er schwere Vorwürfe gegen die MA11 fallen lässt.

https://diepresse.com/home/panorama/wien/5409821/Vergleich_Stadt-Wien-gegen-Islamforscher-Aslan-legen-Streit-bei?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Atib-Moschee: Kinder mussten als Leichen posieren

 

Laut neuen, vom "Falter" veröffentlichten Fotos wurden Kriegsspiele mit Kindern in Moscheen schon im Jahr 2016 durchgeführt. Die Regierung prüft bereits Schritte, bis hin zur Auflösung des Moscheenvereins Atib. Die Affäre um die Kriegsspiele mit Kindern in einer Atib-Moschee in der Wiener Dammstraße wird immer größer. Die Wiener Stadtzeitung "Falter" veröffentlichte am Mittwoch Fotos, welche belegen sollen, dass nicht nur heuer, sondern bereits im Jahr 2016 Schlachten mit Kindern nachgestellt wurden. Die neuen Bilder zeigen Kinder, die tote Soldaten spielen, die mit türkischen Fahnen zugedeckt werden. Die Fotos stammen aus einer der größten Moscheen Wiens, dem Gotteshaus des zur türkischen Religionsbehörde gehörenden Vereins Atib, der in Wien auch Kindergärten betreibt. Die Kinder mussten die Schlacht von Gallipoli aus dem Jahr 1915 nachstellen, ein Gemetzel, das die Türken im Ersten Weltkrieg gewonnen hatten.

https://diepresse.com/home/panorama/wien/5407793/AtibMoschee_Kinder-mussten-als-Leichen-posieren?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Islamgesetz: Verfahren gegen Atib eingeleitet

 

Die Nachstellung einer Schlacht mit Kindern in einer Moschee bringt dem größten türkischen Dachverband eine Prüfung ein. Am Ende könnte sogar die Auflösung von Atib stehen – doch die Situation ist einigermaßen komplex. Wien. Fotos aus einer Atib-Moschee, auf denen Kinder in Tarnanzügen die Schlacht von Gallipoli aus dem Ersten Weltkrieg nachstellen – nicht nur die Optik ist schlecht. So schlecht, dass die Regierung eine Prüfung des Vereins auf Verstöße gegen das Islamgesetz initiiert hat. Auch eine Schließung der Moschee oder gar eine Auflösung von Atib steht im Raum. Aber reicht der Vorfall dafür aus? Und kann man Atib einfach so auflösen? Fragen und Antworten zum Thema.

https://diepresse.com/home/panorama/wien/5408143/Islamgesetz_Verfahren-gegen-Atib-eingeleitet?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Kinder exerzierten in Tarnuniformen in Wiener Atib-Moschee

 

Die Jungen sollen eine Schlacht nachgestellt und salutiert haben - all das in Tarnuniform. Stadtrat Czernohorszky (SPÖ) beauftragte das Jugendamt. Die Bilder des Vorfalls bei dem türkischen Verein seien "extrem verstörend". Die Stadt Wien prüft Vorgänge in einer Moschee des türkischen Vereins Atib ("Avusturya Türk İslam Kültür ve Sosyal Yardımlaşma Birliği") im Bezirk Brigittenau. Im Internet waren Fotos aufgetaucht, die kleine Buben beim Exerzieren in Tarnuniform zeigen. Das Jugendamt sei angewiesen worden, die mutmaßlich "jugendgefährdenden Umtriebe" in der Einrichtung zu untersuchen, bestätigte das Büro von Stadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) einen Bericht des "Falter".


https://diepresse.com/home/panorama/wien/5407297/Kinder-exerzierten-in-Tarnuniformen-in-Wiener-AtibMoschee?from=suche.intern.portal

DER STANDARD: Die "Islam-Kompetenz" soll zur CSU gehören

"Nicht identitätsstiftend, nicht kulturprägend" – die CSU legt in der Debatte, ob der Islam zu Deutschland gehört, nach. Sie hat hohes Interesse daran, das Thema bis zur Bayern-Wahl zu dominieren und der AfD das Wasser abzugraben.  Ob der neue deutsche Innenminister Horst Seehofer (CSU) die Videobotschaft angesehen hat, ist nicht bekannt. Aber sie dürfte wohl zu den originelleren Zusendungen gehören, die er in letzter Zeit erhalten hat.

https://derstandard.at/2000078060036/Die-Islam-Kompetenz-soll-zur-CSU-gehoeren


DER STANDARD: Atib-Moschee: Regierung prüft auch Auflösung

Kurz übt heftige Kritik an Nachstellung von Kriegsschlacht mit Kindern: "Das hat in Österreich keinen Platz" Wien – Die Aufregung um die Geschehnisse in einer Wiener Moschee ist weiterhin groß. Wie berichtet wurden Kinder dort angehalten, in Tarnanzügen eine Schlacht aus dem Ersten Weltkrieg nachzuspielen. Am Mittwoch tauchten weitere Bilder auf. Demnach sollen entsprechende Inszenierungen auch schon von 2014 bis 2016 stattgefunden haben. Wie der "Falter" schreibt, sind auf den Fotos Kinder zu sehen, die tote Soldaten spielen, die mit türkischen Fahnen zugedeckt werden.

https://derstandard.at/2000078181387/ATIB-Moschee-Regierung-prueft-Schritte-bis-hin-zur-Aufloesung


DER STANDARD: Kinder exerzierten in Tarnuniform in Wiener Atib-Moschee

Die Buben stellten eine Schlacht nach und salutierten. Stadt Wien und Kultusamt schieben sich gegenseitig die politische Verantwortung zu Wien – Buben in Tarnuniform exerzieren und salutieren in einer Moschee, sie schwenken türkische Fahnen. Mädchen tragen Kopftücher. Es ist ein nationalistisches Spektakel, das sich in einem islamischen Gebetshaus im 20. Wiener Gemeindebezirk abgespielt haben soll. Die Kinder seien angehalten worden, die Schlacht von Çanakkale (im Deutschen als Schlacht von Gallipoli bekannt) nachzuspielen, ein Gemetzel, das die Türken im Ersten Weltkrieg gewonnen hatten. Der "Falter" zeigt Fotos von Mitte März, auf denen die Szenen festgehalten wurden. Sie waren vom Verein Atib auf Facebook gestellt worden. Mittlerweile wurden sie gelöscht. 

https://derstandard.at/2000078106911/Kinder-exerzierten-in-Tarnuniformen-in-Wiener-ATIB-Moschee


WELT.DE: Kramp-Karrenbauer – Islam-Debatte führt nicht weiter

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat das mangelnde Profil ihrer Partei kritisiert. Man müsse die „Kernachsen“ wieder herausstellen. Die schwelende Islam-Debatte hält sie für nicht zielführend. CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer kritisiert die Debatte, ob der Islam zu Deutschland gehört. So, wie sie zur Zeit laufe, führe diese Diskussion nicht weiter, sagte Kramp-Karrenbauer der „Frankfurter Rundschau“.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article175645788/CDU-Generalsekretaerin-Kramp-Karrenbauer-Islam-Debatte-fuehrt-nicht-weiter.html


WELT.DE:  CSU warnt vor „Selbstverleugnung christlich-abendländischer Wurzeln“


CSU-Generalsekretär Markus Blume hat einen stärker werteorientierten Ansatz in der Integrationspolitik angemahnt. Wer in Deutschland lebe, müsse sich integrieren und Integration heiße nicht Beliebigkeit, so Blume. Wer als Ausländer in Deutschland lebt, muss sich integrieren, findet CSU-Generalsekretär Markus Blume. In einem Interview spricht er sich für „klare Ordnungskonzepte“ aus und kritisiert „übertolerante Deutsche“. Integration kann nicht beliebig gelingen, sagt CSU-Generalsekretär Markus Blume. Daher hat er einen stärker werteorientierten Ansatz in der Integrationspolitik angemahnt - und auch zur Zukunft des Islam nimmt er eine klare Haltung ein.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article175608680/Integration-CSU-warnt-vor-Selbstverleugnung-christlich-abendlaendischer-Wurzeln.html


WELT.DE:  Ates will im Kampf gegen das Kopftuch bis nach Karlsruhe ziehen

 

Ein Gesetz schreibt vor, dass in Berlin Lehrer an den meisten Schulen, Polizisten und Mitarbeiter der Justiz im Dienst keine religiösen Symbole zeigen dürfen. Eine junge Lehrerin sieht das anders und zieht vor Gericht. Eine Berliner Grundschullehrerin hofft vor Gericht auf die Erlaubnis, mit Kopftuch unterrichten zu dürfen. Die prominente Anwältin der Bildungsverwaltung erwartet eine Niederlage – will aber durch alle Instanzen gehen. Dürfen Lehrerinnen an Berliner Schulen künftig auch mit Kopftuch unterrichten, oder bleibt es bei dem Neutralitätsgesetz, das religiöse Symbole an allgemeinbildenden Schulen untersagt?

https://www.welt.de/politik/deutschland/article175511899/Kopftuch-Streit-Seyran-Ates-will-durch-alle-Instanzen-gehen.html


ZEIT ONLINE: Wie viele Muslime leben in Deutschland?

Um diese Zahl kreisen heftige politische Debatten. Angela Merkel spricht von etwa vier Millionen, doch Kritiker behaupten: Die offiziellen Statistiken stimmen nicht. Als Bundesheimatminister Horst Seehofer kürzlich erklärte: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland", widersprach ihm Angela Merkel mit dem Hinweis auf eine Zahl: vier Millionen. 

https://www.zeit.de/2018/17/islamdebatte-muslime-statistik-deutschland-kritik


WIENER ZEITUNG: Atib-Auflösung wird keine einfache Sache

 

Die "Wiener Zeitung" analysiert mit Religionsrechtlern die verworrene Rechtslage. Blümel setzte der IGGÖ ein Ultimatum. Der türkisch-islamische Verein Atib befindet sich im Visier der Behörden. Dem Verein drohen Konsequenzen, nachdem in einer Atib-Moschee in Brigittenau Kriegsspiele mit Kindern durchgeführt wurden. Eine mögliche Auflösung von Atib steht etwa im Raum. Die "Wiener Zeitung" analysiert die Rechtslage.


https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtpolitik/959992_Atib-Aufloesung-wird-keine-einfache-Sache.html


WIENER ZEITUNG: ATIB-Moschee im Visier der Behörden

 

Der türkische Moscheeverein ATIB steht abermals unter Nationalismus-Verdacht. Anlass sind auf Facebook gefundene Bilder, auf denen Buben in Tarnanzügen eine Schlacht aus dem Ersten Weltkrieg nachstellen. Das Jugendamt prüft nun die "jugendgefährdenden Umtriebe", ebenso das beim Bundeskanzleramt angesiedelte Kultusamt. Kritik an der Aktion kam auch von der Islamischen Glaubensgemeinschaft selbst.

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtpolitik/959331_ATIB-Moschee-im-Visier-der-Behoerden.html

SPIEGEL ONLINE: Herr Seehofer, lesen Sie dieses Buch!

 

Islam und westliche Werte sind nicht vereinbar? In Istanbul kämpften schon im 19. Jahrhundert Frauen für mehr Rechte. Der Orientalist Christopher de Bellaigue zeichnet in seinem Buch die muslimische Aufklärung nach. Verstößt ein Kopftuch im Staatsdienst gegen das Neutralitätsgebot? Wie viel Antisemitismus grassiert unter jungen Muslimen? Nur zwei Fragen in der aktuellen Diskussion über Islam in Deutschland, die oft vereinfachende Antworten nach sich ziehen und immer für Erregung sorgen: Nicht erst seit Horst Seehofers "Der Islam gehört nicht zu Deutschland" gilt das Verhältnis zwischen postreligiöser deutscher Gesellschaft christlicher Prägung und dem Islam als belastet.

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/islam-und-aufklaerung-horst-seehofer-lesen-sie-dieses-buch-a-1201274.html

WIENER ZEITUNG: "Meine Tochter soll selbst entscheiden"

 

Sollten Kopftücher für Mädchen unter 14 Jahren verboten werden? Hier erzählen muslimische Frauen, Eltern, Kinder und Lehrer, was sie von solch einer Regelung halten. Wie kann man muslimische Mädchen am besten fördern? Ein Vorschlag führte in den vergangenen Tagen zu kontroversen Debatten: Österreichs rechtskonservative Regierung will Mädchen untersagen, mit Kopftuch in Kindergärten und Grundschulen zu kommen. Nordrhein-Westfalens Regierung griff den Vorstoß auf und kündigte an, ein Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren zu prüfen. Die Argumentation: Kinder in diesem Alter seien religiös unmündig, und das Kopftuch zwinge sie in vorgefertigte Geschlechterrollen und hindere sie daran, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/kopftuch-verbot-fuer-maedchen-was-muslime-davon-halten-a-1203726.html

ORF.AT: ATIB-Moschee: Stadt kündigt rasche Reaktion an

 

Kriegsspiele mit Kindern in einer Wiener ATIB-Moschee: Ist es bloß ein muslimischer Kulturverein oder ein Hort des Islamismus? Stadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) kündigt an, künftig beim geringsten Verdacht durchzugreifen. „Ich kann garantieren: Wenn ein Verein, der Kinder indoktriniert, vom Bund aus dem Verkehr gezogen wird, morgen, dann hat der übermorgen keinen Kindergarten mehr, das ist ja völlig klar.“ Integrationsstadtrat Jürgen Czernohorszky fand im „Wien heute“-Gespräch mit ORF-Wien-Chefredakteur Paul Tesarek deutliche Worte.

http://wien.orf.at/news/stories/2907748/

ORF.AT: Stadt Wien gegen Aslan: Vergleich

 

Der Rechtsstreit zwischen der Stadt und dem Islamforscher Ednan Aslan ist mit einem Vergleich beigelegt worden. Aslan, der mit einer umstrittenen Studie zu Islam-Kindergärten bekannt wurde, nahm seine Vorwürfe zurück. Maria Windhager, Rechtsvertreterin der MA11, informierte am Freitag über den Vergleich. Aslan veröffentlichte nun eine Erklärung, in der er schwere Vorwürfe gegen die MA11 fallen lässt. In einem APA-Interview hatte er im August 2017 im Zusammenhang mit seiner Studie über Islam-Kindergärten behauptet, die Stadt führe eine „mit allen Mitteln“ eine „beispiellose Rufmordkampagne“ gegen seine wissenschaftliche Integrität. Außerdem sei eine ehemalige Mitarbeiterin unter Druck gesetzt worden.

http://wien.orf.at/news/stories/2908228/

FAZ: Weniger Muslime in Deutschland als angenommen

Eine Erhebung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung legt nahe, dass die Zahl der hier lebenden Muslime kleiner ist, als es die Hochrechnung der Behörden vermuten ließe. In Deutschland leben laut der Wochenzeitung „Die Zeit“ weniger Muslime als bisher vermutet. Nur 2,7 Millionen Erwachsene sind demnach muslimischen Glaubens. Das entspricht 4,3 Prozent der erwachsenen Bevölkerung, wie die Zeitung unter Berufung auf Zahlen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) meldete. Gemäß der DIW-Erhebung ist der Anteil der Muslime insbesondere im Osten äußerst gering. Rund 150.000 Erwachsene in Ostdeutschland oder 1,2 Prozent der Bevölkerung geben als Religionszugehörigkeit den Islam an. Ohne Berlin sind es etwa 80.000 oder 0,8 Prozent der ostdeutschen Erwachsenen. Im Westen sind der Erhebung zufolge 2,5 Millionen oder 5,1 Prozent der Volljährigen muslimischen Glaubens.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/deutschlands-bevoelkerung-weniger-muslime-als-angenommen-15548415.html


SUEDDEUTSCHE: "Wir sind Lehrer und keine Imame"

 

Levent und Özlen Balci geben an Erdinger Schulen Islamunterricht in deutscher Sprache und unter staatlicher Kontrolle. Doch jetzt steht das Pilotprojekt auf der Kippe - keiner weiß, wie es weitergeht. Für Levent Balci, 52, ist die Welt ein wenig aus den Fugen geraten. Seit 2009 gibt er an Erdinger Schulen Islamunterricht. Für das bayerische Pilotprojekt einer Islamkunde unter staatlicher Aufsicht und in deutscher Sprache gab es bislang vom Kultusministerium gute Noten. Dass es nach dem avisierten Modell-Ende 2019 weitergehen würde, davon konnte Balci also ziemlich sicher ausgehen. Sogar eine Ausweitung hatte der frühere Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) in Aussicht gestellt.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/islamunterricht-in-bayern-wir-sind-lehrer-und-keine-imame-1.3948676