DIE PRESSE:  Islamwissenschaftler Thomas Bauer: "Wir leben in einer Zeit der Rechthaberei"

 

Für sein Buch "Die Vereindeutigung der Welt" erhält der Islamwissenschaftler Thomas Bauer beim diesjährigen Philosophicum Lech den Essay-Preis Tractatus. Der Kapitalismus habe viel zum Verlust der Vielfalt beigetragen, sagt er.


https://diepresse.com/home/leben/mensch/5489552/Islamwissenschaftler-Thomas-Bauer_Wir-leben-in-einer-Zeit-der?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Islam in der Schule: „Oft denke ich, wir haben verloren“

 

Susanne Wiesinger beschreibt im Buch „Kulturkampf im Klassenzimmer“, wie der konservative Islam in Wien-Favoriten die Schulen zerstört. Die islamischen  Gebote  und Verbote,  gepaart  mit  desolaten Deutschkenntnissen,  haben  den  Lehrplan  für  Volks-  und  Mittelschulen de facto abgeschafft.“ So schreibt Susanne Wiesinger über die Schulen in Wien Favoriten. Seit 25 Jahren unterrichtet sie dort, lange war sie auch Personalvertreterin. Heute gibt es dort ihr zufolge „nur noch Brennpunktschulen“. In ihnen seien muslimische Schüler mit streng konservativem bis fundamentalistischem Gedankengut heute „in der absoluten Mehrheit“. Wiesinger ist der außergewöhnliche Fall einer Lehrerin, die trotz Schweigegebots des Wiener Stadtschulrates mit ihren Erfahrungen an die Öffentlichkeit ging.

https://diepresse.com/home/bildung/schule/5493564/Islam-in-der-Schule_Oft-denke-ich-wir-haben-verloren?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Schule und Islam: Türkis-Blau wirft SPÖ und Grünen Versagen vor

 

"Die schleichende Islamisierung in Wiens Klassenzimmern ist bereits keine stille und heimliche, sondern eine mit Pauken und Trompeten vonstattengehende", kritisiert FPÖ-Stadtrat Maximilian Krauss das Verhalten der Wiener Stadtregierung. Ein aktuelles Buch über Integrationsprobleme muslimischer Schüler an österreichischen Schulen hat am Sonntag für heftige Reaktionen aus der ÖVP und der FPÖ geführt. Beide Parteien warfen der rot-grünen Wiener Stadtregierung Versagen vor. Das Thema wurde auch in der ORF-"Pressestunde" mit Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) diskutiert. Susanne Wiesinger, eine Wiener Lehrerin an einer Neuen Mittelschule, spricht schon seit einigen Monaten öffentlich über die Integrationsprobleme an Wiener Schulen. Nun hat sie darüber ein Buch mit dem Titel "Kulturkampf im Klassenzimmer" geschrieben.

https://diepresse.com/home/panorama/wien/5493545/Schule-und-Islam_TuerkisBlau-wirft-SPOe-und-Gruenen-Versagen-vor?from=suche.intern.portal


DER STANDARD: Messerstecher von Amsterdam sieht Islam beleidigt

19-Jähriger in U-Haft – Afghane erwähnte in Vernehmungen den niederländischen Rechtspopulisten Wilders. Ein 19 Jahre alte Afghane, der zwei US-Touristen im Hauptbahnhof von Amsterdam niedergestochen und schwer verletzt hat, hat damit nach eigenen Angaben auf Beleidigungen des Islam in den Niederlanden reagiert. Bei seinen Vernehmungen gab er an, in den Niederlanden würden der Prophet Mohammed, der Koran, der Islam und Allah beleidigt. Er nannte dabei den Rechtspopulisten Geert Wilders, teilte die Staatsanwaltschaft am Montagabend in Den Haag mit. Zuvor hatte ein Untersuchungsrichter in Amsterdam angeordnet, dass der junge Mann zunächst für zwei Wochen in Haft bleibt.

DER STANDARD: Integrationsprobleme an Schulen: ÖVP und FPÖ kritisieren Rot und Grün

Ein aktuelles Buch über Integrationsprobleme muslimischer Schüler an österreichischen Schulen hat am Sonntag für heftige Reaktionen aus der ÖVP und der FPÖ geführt. Beide Parteien warfen der rot-grünen Wiener Stadtregierung Versagen vor. Das Thema wurde auch in der ORF-"Pressestunde" mit Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) diskutiert. Susanne Wiesinger, eine Wiener Lehrerin an einer Neuen Mittelschule, spricht schon seit einigen Monaten öffentlich über die Integrationsprobleme an Wiener Schulen. Nun hat sie darüber ein Buch mit dem Titel "Kulturkampf im Klassenzimmer" geschrieben.

https://derstandard.at/2000086998971/Integrationsprobleme-an-Schulen-OeVP-und-FPOe-werfen-Rot-Gruen-Versagen


WELT.DE:  Neuer Islam-Referent in der Nordkirche

 

Nach über einjähriger Vakanz bekommt die Nordkirche einen neuen Islam-Beauftragten. Der Vorstand des Zentrums für Mission und Ökumene in der Nordkirche habe Pastor Sönke Lorberg-Fehring (48) zum neuen Referenten für den Christlich-Islamischen Dialog gewählt, teilte eine Sprecherin des Zentrums am Montag mit. Mit der Wahl sei die Berufung zum Islam-Beauftragten verbunden, die aber noch ausstehe. Lorberg-Fehring soll zum 1. Januar 2019 sein neues Amt übernehmen. Sein Vorgänger Axel Matyba war bereits im September vergangenen Jahres als Auslandspfarrer nach Paris gegangen.

https://www.welt.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/article181406136/Neuer-Islam-Referent-in-der-Nordkirche.html?wtrid=onsite.onsitesearch


WELT.DE:  Messerstecher von Amsterdam rechnete mit seinem Tod

 

Der 19 Jahre alte Afghane, der im Hauptbahnhof vom Amsterdam zwei US-Touristen niederstach und schwer verletzte, ist davon ausgegangen, dass er den Angriff nicht überleben würde. Der Mann, der in Rheinland-Pfalz als Asylsuchender lebte, habe gegen Beleidigungen des Islam in den Niederlanden protestieren wollen, sagte dessen Anwalt Simon van der Woude einem Bericht der Nachrichtenagentur ANP vom Mittwoch zufolge.

https://www.welt.de/regionales/rheinland-pfalz-saarland/article181414076/Messerstecher-von-Amsterdam-rechnete-mit-seinem-Tod.html?wtrid=onsite.onsitesearch


WELT.DE:  Islamische Reformbewegung will Frieden der Religionen wahren

Die muslimische Reformbewegung Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) will sich für den Austausch der Religionen stark machen. «Kernthema ist, dass wir als Muslime uns für den Frieden einsetzen müssen, zwischen Religionen und in der Gesellschaft», sagte der Sprecher der Organisation, Asif Malik, am Freitag zu Beginn des dreitägigen Jahrestreffens in Karlsruhe.

https://www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article181459002/Islamische-Reformbewegung-will-Frieden-der-Religionen-wahren.html?wtrid=onsite.onsitesearch


WELT.DE: Auf der Suche nach einem deutschen Islam

 

Der Kölner Publizist Eren Güvercin ist Gründer der Alhambra-Gesellschaft. Sie wirbt für einen hier beheimateten Islam und dessen Liaison mit der europäischen Kultur. Für türkische Nationalisten ist Güvercin seitdem nur noch ein Volksverräter. Wilde Träume hat Eren Güvercin. In einem von ihnen sagt er: „Ich bin deutscher Muslim“ – und niemand regt sich darüber auf. Nicht die türkischen Nationalisten, für die ein türkeistämmiger Muslim doch auf ewig Türke bleibt, es sei denn, er begeht Volksverrat.


https://www.welt.de/regionales/nrw/article181460194/Auf-der-Suche-nach-einem-deutschen-Islam.html?wtrid=onsite.onsitesearch

WELT.DE:  NRW will Islam-Reformkräfte stärken

Die Politik will eine Loslösung der Türkisch-Islamischen Union Ditib von Ankara. Das hatte in NRW schon Rot-Grün verlangt und Schwarz-Gelb vor einem Jahr dann ebenso. Bewegt hat sich nichts. Konsequenz? Die Landesregierung hat ihre Kooperation mit der Ditib als lange wichtigstem Islam-Ansprechpartner praktisch vollständig auf Eis gelegt. «Derzeit findet keine institutionelle Zusammenarbeit im Rahmen aktueller konkreter Projekte der Landesregierung mit der Ditib statt», sagte ein Sprecher des Integrationsministeriums auf Anfrage.

https://www.welt.de/regionales/nrw/article181470756/NRW-will-Islam-Reformkraefte-staerken.html?wtrid=onsite.onsitesearch

ZEIT ONLINE: Mutmaßlicher Angreifer nennt Beleidigung des Islam als Tatmotiv

Der Tatverdächtige hat seinen Messerangriff in Amsterdam mit angeblichen Beleidigungen des Korans begründet. Er verwies auf den Rechtspopulisten Geert Wilders. Nach der Messerattacke im Hauptbahnhof von Amsterdam hat der mutmaßliche Täter als Motiv Beleidigungen des Islams in den Niederlanden angeführt. Bei seinen Vernehmungen gab er an, in den Niederlanden würden der Prophet Mohammed, der Koran, der Islam und Allah beleidigt, teilte die niederländische Staatsanwaltschaft mit. Er sei extra nach Amsterdam gereist, um ein Attentat zu begehen. Die Ermittler haben die Tat bereits als Terroranschlag eingestuft. 

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-09/amsterdam-messerangriff-hauptbahnhof-motiv-islam-beleidigung


SPIEGEL ONLINE: Beleidigung des Islam soll Tatmotiv sein

 

Jawed S. ist mit einem Messer bewaffnet von Deutschland in die Niederlande gefahren, um Menschen zu verletzen. Jetzt sagt er, er wollte seine Religion verteidigen. Der 19 Jahre alte Afghane, der am Freitag am Amsterdamer Hauptbahnhof zwei US-amerikanische Touristen niedergestochen und dabei schwer verletzt hatte, gab Beleidigungen gegen den Islam als Tatmotiv an. Jawed S., der als Asylbewerber in Rheinland-Pfalz lebt, war beim Fluchtversuch von Polizisten niedergeschossen und im Anschluss festgenommen worden.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/amsterdam-messerstecher-nennt-beleidigung-des-islam-als-tatmotiv-a-1226366.html

SPIEGEL ONLINE: CDU-Abgeordnete will keine Muslime in der Partei

 

Eklat in der Union: Muslime gehören nicht in die CDU, sagt die rechtskonservative Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann aus Sachsen. Auch nach heftiger Kritik aus ihrer Partei hält sie an der Aussage fest. Die Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann aus Sachsen hat ihre umstrittenen Aussagen über die angebliche Unvereinbarkeit zwischen dem Islam und einer Mitgliedschaft in der CDU verteidigt. Sie sehe keinen Grund, sich dafür zu entschuldigen oder gar persönliche Konsequenzen zu ziehen.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/veronika-bellmann-cdu-abgeordnete-will-keine-muslime-in-der-partei-a-1227071.html


SPIEGEL ONLINE: AfD-Plakat sorgt für Empörung

 

Ein blondes Mädchen, den Arm triumphierend nach oben gestreckt - und darunter die Forderung: "Islamfreie Schulen". Ein AfD-Wahlplakat in Bayern verstört Schüler und Lehrer, Fachleute sind entsetzt. Ein Foto zeigt ein blondes Mädchen im karierten Kleid, das freudig durch einen Schulflur hüpft, den Arm triumphierend nach oben gestreckt, neben ihr laufen vier weitere Jugendliche. Unter dem Foto steht "Islamfreie Schulen", darüber "Deutsche Leitkultur". Dieses Plakat hat die AfD im bayerischen Landtagswahlkampf aufgehängt - und sorgt damit für Empörung.

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/afd-provoziert-mit-wahlkampf-plakat-in-bayern-zu-islamunterricht-a-1227112.html



FAZ: Gegen Kinderkopftuch, für Vielfalt

 

Eine weibliche Reformatorin für den Islam? Seyran Ateş ist die erste Imamin in Deutschland. Mit ihren Ideen eckt sie auch bei Muslimen in Frankfurt an. Die Muskeln des Mannes spannen sich unter dem Sakko. Er blickt ins Publikum, schätzt die Lage ab. Er sieht die junge Frau in schwarzem Hijab, die erregt redet. Er sieht auch den jungen Mann, dem eben das Mikrofon entzogen wurde. In den anderen Ecken des Zimmers seine Kollegen, alle mit Jackett und Knopf im Ohr. Ein paar Meter neben ihm steht eine kleine Frau mit Kurzhaarschnitt und rot-schwarzer Kastenbrille. Ihretwegen ist er da.

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/deutschlands-erste-imamin-besucht-frankfurt-15768556.html

SUEDDEUTSCHE: Garchinger CSU geht auf Muslime zu

Die kritische Haltung der Garchinger CSU zur türkisch-islamischen Union der Anstalt für Religion, kurz Ditib, bleibt ein Thema. Die Absage der CSU, nicht an einer Feierlichkeit zum Fastenbrechen im Juni teilzunehmen, kam wie ein Paukenschlag. Jürgen Ascherl, CSU-Vorsitzender und im Stadtrat Fraktionssprecher, erläuterte damals, Ditib sei der Grund. Ascherl bezeichnete die Organisation als "direkten Teil des Machtapparats des türkischen Staatschefs Erdoğan". Jetzt sieht er sich durch das Bundesinnenministerium bestätigt. Dieses teilte kürzlich mit, Ditib nicht mehr finanziell zu unterstützen. Trotzdem, sagt der CSU-Vorsitzende, "setzen wir uns gerne mit Ditib Garching zusammen".

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/garching-garchinger-csu-geht-auf-muslime-zu-1.4117033

SUEDDEUTSCHE: Ein Integrationslehrer berichtet

 

Bernd Klinger, 59, unterrichtet an einer Mittelschule in München-Haidhausen Klassen, in denen ausländische Kinder Deutsch lernen. Er ist Vater von zwei Kindern. Eine Schülerin wird gemobbt, weil sie kein Kopftuch mehr trägt. Diskussionen über Sexualkunde und Asylpolitik. Neugierige junge Menschen mit einem schweren Rucksack. Ehrliche Einblicke in einen fordernden Beruf. Vor ziemlich genau 27 Jahren habe ich mir diese Arbeit ausgesucht: als Hauptschullehrer in München Einwandererklassen zu unterrichten. Vermutlich hat bei der Entscheidung auch meine eigene Geschichte eine Rolle gespielt, aber das ist mir erst später bewusst geworden. Meine Eltern sind Schlesier. Ihre Flucht war in unserer Familie immer ein Thema.

https://www.sueddeutsche.de/bildung/einwandererklassen-ein-integrationslehrer-berichtet-1.4111127?reduced=true


SUEDDEUTSCHE: Wenn Integration gelingt, wächst das Konfliktpotenzial

 

Wenn ein Politiker sich an die Frage "Gehört der Islam zu Deutschland?" heranwagt, dann ist ihm eines gewiss: Aufmerksamkeit, die nicht gleich wieder abebbt, und eine Positionierung, die jahrelang andauert. Innenminister Horst Seehofer (CSU) stahl seinem Nachfolger als bayerischer Ministerpräsident, Markus Söder, vor einigen Monaten damit die Show. Er meinte, der Islam gehöre nicht zu Deutschland - worauf Bundeskanzlerin Angela Merkel widersprach und sagte, er gehöre doch dazu. Seit nunmehr zwölf Jahren diskutieren Politiker über die Frage, ob die Religion von mittlerweile fünf Millionen Muslimen im Land zu Deutschland gehört oder nicht.

https://www.sueddeutsche.de/kultur/integration-das-integrationsparadox-1.4113608

DW: Ahmadiyya-Imam: "Integration ist für uns das letzte Problem"

 

Die muslimische Ahmadiyya-Gemeinde in Deutschland lädt zur "Jalsa Salana" ein. Bis zu 50.000 Menschen wurden dieses Jahr zu dem Kongress erwartet. Es sind viele besorgte Bürger unter ihnen, vor allem muslimische. Buchhandlung, Gepäckaufbewahrung, Bazar, Restaurant, Schlafplatz, Ausstellung. Die Jalsa Salana, die Jahresversammlung der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde, ist alles zugleich. Auf dem Bazar werden Mangos aus Pakistan verkauft. Daneben umarmen sich zwei Männer, die sich gerade zufällig getroffen haben. Jeder scheint jeden zu kennen, egal ob aus Afrika, Kanada oder Pakistan. Einer jungen Mutter in traditionell indischem Gewand, dem Salwar Khamiz, sieht man die Aufregung an.

https://www.dw.com/de/ahmadiyya-imam-integration-ist-f%C3%BCr-uns-das-letzte-problem/a-45423111


DW: Angreifer von Amsterdam sah Islam beleidigt

 

Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann von Deutschland in die Niederlande gereist - mit einem Messer. Dort attackierte er Reisende und verletzte sie schwer. Jetzt äußerte er sich zu seinem Motiv. Der mutmaßliche Messerangreifer von Amsterdam hat seine Tat mit einer angeblichen Schmähung des Islams in den Niederlanden begründet. Der Mann sei der Meinung, dass der Prophet Mohammed, der Koran, und Allah vielfach beleidigt worden seien, teilte die niederländische Justiz mit. Der Verdächtige habe auch den Rechtspopulisten Geert Wilders erwähnt.

https://www.dw.com/de/angreifer-von-amsterdam-sah-islam-beleidigt/a-45339888

DW: "Feindliche Übernahme" von Thilo Sarrazin: Was ein Islam-Experte vom neuen Buch hält

 

Acht Jahre nach seinem Bestseller zur angeblichen Bedrohung durch muslimische Einwanderer nimmt sich Thilo Sarrazin den Islam selbst vor. Gastautor Ulrich von Schwerin hat das Buch unter die Lupe genommen. Dass Thilo Sarrazin keine hohe Meinung von Arabern und Türken hat, ist kein Geheimnis seit seinem Bestseller "Deutschland schafft sich ab" von 2010, der mit seinen umstrittenen Thesen zu Integration und Einwanderung einen Diskurs in Deutschland angestoßen hat. In dem Buch hatte der frühere Berliner Finanzsenator und Bundesbanker muslimischen Einwanderern pauschal Bildungsdefizite und Integrationsverweigerung vorgeworfen. Schon damals sah Sarrazin Muslime als Bedrohung der westlichen Gesellschaften, doch explizit mit der Religion des Islam befasste er sich nicht. Das holt er in seinem neuen Buch "Feindliche Übernahme" nun nach.

https://www.dw.com/de/feindliche-%C3%BCbernahme-von-thilo-sarrazin-was-ein-islam-experte-vom-neuen-buch-h%C3%A4lt/a-45301044


THE GUARDIAN: Muslim group calls for preacher linked to Trump to be denied UK visa

 

Britain’s leading Muslim organisation has called on the Home Office to refuse a UK visa to a prominent US evangelical preacher with links to Donald Trump and a track record of Islamophobic and homophobic statements. Franklin Graham, the son of the evangelist Billy Graham, has been invited to preach at a Christian festival in Blackpool this month. The preacher, who said Trump’s election victory was evidence that “God’s hand” was at work, has called Islam “evil” and “wicked”, claimed Barack Obama’s “problem is that he was born a Muslim” and said Satan was the architect of same-sex marriage and LGBT rights.

https://www.theguardian.com/world/2018/sep/09/muslim-council-insists-evangelical-preacher-franklin-graham-be-denied-uk-visa


BBC: Amsterdam attack: Jihadist knifeman shot in nine seconds

 

A 19-year-old Afghan who stabbed two American tourists in Amsterdam was shot just nine seconds after he launched his attack, the city's police chief has revealed. Commissioner Pieter-Jaap Aalbersberg said a special "spotter" had been watching the suspect when he pulled out a knife at Amsterdam's central station. Moments later teenager Jawed S was shot in the hip, he said. The suspect's lawyer has revealed the man had expected to die in the attack.

https://www.bbc.co.uk/news/world-europe-45419445


BBC: Payout for ex-scout leader after niqab Darth Vader row

 

A scout leader who was expelled from the movement for comparing a colleague canoeing in a niqab to Darth Vadar has accepted an out-of-court settlement. Brian Walker, 62, wrote to the Scout's magazine saying a leader taking girls canoeing in a niqab would "most likely drown" wearing "that Darth Vader tent". Mr Walker, who took legal action against the scouts, has been awarded an undisclosed settlement. The Scout Association said the settlement does not imply he was right. Mr Walker was immediately dismissed by the scout's district commissioner for Bristol South after writing to the association's official magazine in March 2017.

https://www.bbc.co.uk/news/uk-england-bristol-45464494


 

 

DIE PRESSE: IGGÖ sieht in "Lex Islam" einen "Affront" gegenüber Muslimen

 

Die Islamische Glaubensgemeinschaft kritisiert den Erlass des Sozialministeriums, mit dem "illegale Hinterhofschlachtungen" unterbunden werden sollen. Es sei kein Gespräch geführt worden. Die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) hat am Montag verwundert auf den neuen Erlass des Sozialministeriums reagiert, mit dem "illegale Hinterhofschlachtungen" unterbunden werden sollen. Mit der IGGÖ sei kein Gespräch gesucht worden, kritisierte Präsident Ibrahim Olgun in einer Aussendung einen "Affront" gegenüber Muslimen. Die aktuelle Gesetzeslage zum Schächten sei ausreichend, meinte er. Der Erlass gilt ab 15. August, tritt also kurz vor Beginn des islamischen Opferfests (heuer von 21. bis 24. August) in Kraft. Die FPÖ argumentiert, dass damit die tierquälerische und hygienisch gefährliche Tötung von rund 25.000 Schafen pro Jahr ein Ende finden werde. Nicht eingegriffen werde in rituelle, ordnungsgemäß durchgeführte Schächtungen an dafür geeigneten Orten wie etwa koscheren Schlachtbetrieben.

https://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/5479598/IGGOe-sieht-in-Lex-Islam-einen-Affront-gegenueber-Muslimen?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Schächten: Olgun kritisiert „Lex Islam"

 

Die Islamische Glaubensgemeinschaft reagiert mit Kritik auf den neuen Erlass: Die Einschränkungen seien ein „Affront gegenüber Muslimen", die bisherigen Gesetze seien ausreichend. Die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) hat am Montag kritisch auf den neuen Erlass des Sozialministeriums reagiert, mit dem „illegale Hinterhofschlachtungen" unterbunden werden sollen. Mit der IGGÖ sei kein Gespräch gesucht worden, kritisierte Präsident Ibrahim Olgun. Er sieht in dem Erlass einen „Affront" gegenüber Muslimen. Er hält die aktuelle Gesetzeslage zum Schächten für ausreichend. Der Erlass gilt ab 15. August, tritt also kurz vor Beginn des islamischen Opferfests in Kraft, das heuer von 21. bis 24. August stattfindet. Die FPÖ argumentiert, dass damit die tierquälerische und hygienisch gefährliche Tötung von rund 25.000 Schafen pro Jahr ein Ende finden werde. Nicht eingegriffen werde in rituelle, ordnungsgemäß durchgeführte Schächtungen an dafür geeigneten Orten wie etwa koscheren Schlachtbetrieben.

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DIE PRESSE: Gudenus kündigt Gesetz gegen "politischen Islam" an

 

Der FPÖ-Klubchef will in den kommenden Monaten "strafgesetzliche Bestimmungen" ausarbeiten. Großes Lob verteilt Gudenus für die Regierungsmannschaft, insbesondere Sozialministerin Hartinger-Klein. Der geschäftsführende FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus hat im APA-Sommerinterview die Ausarbeitung eines Gesetzes gegen den "politischen Islam" in den kommenden Monaten angekündigt. In diesem Bereich gehörten "noch Lücken geschlossen", so der FPÖ-Vizeparteichef. Mit der Regierungsarbeit seiner Partei ist Gudenus hochzufrieden, auch Sozialministerin Beate Hartinger-Kleins Arbeit lobte er explizit.

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DIE PRESSE: Nach London-Attentat Ermittlungsverfahren wegen Mordversuchs

 

29-Jähriger fuhrt in eine Absperrung vor dem Parlamentsgebäude und verletzte dabei drei Personen. Nach dem neuerlichen Auto-Attentat in London ist gegen den mutmaßlichen Täter ein offizielles Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes eingeleitet worden. Der aus dem Sudan stammende Brite werde am Montag einem Gericht in London vorgeführt, teilte die Polizei am Samstag mit. Der Mann war am Dienstag mit einem Kleinwagen in eine Absperrung vor dem Parlamentsgebäude in der britischen Hauptstadt gerast und hatte dabei drei Menschen verletzt. Nach der Tat wurde er festgenommen. Im Zuge der Ermittlungen der Anti-Terror-Polizei gab es mehrere Durchsuchungen in seinem Wohnort Birmingham sowie in Nottingham.

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DIE PRESSE: Berliner Imamin will in Wien liberale Moschee gründen

 

Bis zum Jahresende möchte die Frauenrechtlerin den dafür notwendigen Raum haben. Die Frauenrechtlerin und liberale Muslimin Seyran Ates plant die Gründung einer liberalen Moschee in Wien. Die in Deutschland unter Polizeischutz stehende Rechtsanwältin und Imamin hat 2017 im Berliner Stadtteil Moabit eine liberale Moschee eröffnet, in der Muslime aller Glaubensrichtungen sowie Frauen und Männer gemeinsam beten. Damit zog sie sich u.a. den Zorn der türkischen Religionsbehörde Diyanet zu. Bei der Moschee handle es sich um "nichts anderes als einen Versuch zur Verfälschung der Religion", schimpfte Diyanet-Direktor Mehmet Görmez.

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DIE PRESSE: Thilo Sarrazin veröffentlicht neues Buch über den Islam

 

"Feindliche Übernahme. Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht" - schon der Titel weist auf eine Verschärfung hin. Der umstrittene deutsche Publizist und SPD-Politiker Thilo Sarrazin stellt am Donnerstag in Deutschland ein islamkritisches Buch vor, mit dem er schon vorab für heftige Kontroversen sorgt. Berliner Grüne bezichtigten den früheren Finanzsenator der deutschen Hauptstadt am Mittwoch, er liefere "einen Brandbeschleuniger für Hass und Gewalt". Über den Inhalt des Buches mit dem Titel "Feindliche Übernahme. Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht" ist außer den Verlagsankündigungen bisher wenig bekannt. Übrigens war das Buch schon im Entstehen ein Aufreger: Sarrazins bisheriger Verlag, die Random-House-Tochter DVA, hat sich bis vor Gericht mit dem Autor überworfen, er wollte das Buch nicht herausbringen.

https://diepresse.com/home/kultur/literatur/5487669/Thilo-Sarrazin-veroeffentlicht-neues-Buch-ueber-den-Islam?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Islamwissenschaftler Thomas Bauer: "Wir leben in einer Zeit der Rechthaberei"

 

Für sein Buch "Die Vereindeutigung der Welt" erhält der Islamwissenschaftler Thomas Bauer beim diesjährigen Philosophicum Lech den Essay-Preis Tractatus. Der Kapitalismus habe viel zum Verlust der Vielfalt beigetragen, sagt er.

 

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DER STANDARD: Austrotürken verunsichert wegen "teuflischer" Zweitpässe


Viele Austrotürken bangen derzeit um ihren österreichischen Pass. Ein Verfassungsrechtler gibt Hoffnung. Für die ausgebürgerten Austrotürken will derzeit niemand so recht zuständig sein. Kaum jemand möchte sich äußern. Das türkische Konsulat verweist auf die türkische Botschaft. Die türkische Botschaft verweist auf das türkische Konsulat. Auf Nachfrage bei Atib, dem türkisch-islamischen Dachverband, der enge Verbindungen in die offizielle Türkei pflegt, wird dem STANDARD empfohlen, sich an die türkische Botschaft zu wenden. Oder an das Konsulat.

https://derstandard.at/2000085069421/Austrotuerken-verunsichert-wegen-teuflischer-Zweitpaesse

DER STANDARD: "Islamismus-Veranstaltung": Wels untersagt geplanten Alif-Kongress

Wels untersagt einen Kongress des türkischen Vereins Austria Linz Islamische Föderation (Alif). Bürgermeister Andreas Rabl und sein Vize Gerhard Kroiß (beide FPÖ) begründen das mit der Referentenliste, auf der unter anderem der Chef der in Deutschland als "verfassungsfeindlich" bewerteten "Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs" (IGMG) steht und fürchten eine "Islamismus-Veranstaltung". ÖVP und SPÖ gehen konform.

https://derstandard.at/2000085137541/Islamismus-Veranstaltung-Wels-untersagt-geplanten-Alif-Kongress

DER STANDARD: Grüne kritisieren lange Verfahren in punkto Moscheen-Schließungen

Die Grünen kritisieren ihrer Meinung nach zu lange Verfahren bei der Schließung von Moscheen. Laut einer parlamentarischen Anfragebeantwortung durch Kultusminister Gernot Blümel seien Missstände in Einrichtungen der Arabischen Kultusgemeinde (AKG) schon vor einem Jahr bekannt gewesen. Grünen-Bundesrat David Stögmüller sprach gegenüber der APA von einer "Inszenierung".

https://derstandard.at/2000085170501/Gruene-kritisieren-lange-Verfahren-und-Inszenierung-in-punkto-Moscheen-Schliessungen


DER STANDARD: Birol Kilic: "Es geht um unsere Kinder, die kein Kopftuch tragen"

Der Obmann der Türkischen Kulturgemeinde über politisierte Glaubensideologie und die Verteidigung des säkularen Staats. In Österreich leben rund 300.000 Menschen türkischer Abstammung, davon besitzen rund 200.000 die österreichische Staatsbürgerschaft. Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) versteht sich als "den pluralistischen, freiheitlichen, demokratischen und rechtsstaatlichen Prinzipien verpflichteter Verein". Obmann Birol Kilic erklärt, warum es für ihn, einen gläubigen Muslim, und die säkular orientierten Mitglieder der TKG "selbstverständlich ist, dass unsere Kinder im Kindergarten keine politischen oder religiösen Zeichen tragen".

https://derstandard.at/2000085394453/Birol-Kilic-Es-geht-um-unsere-Kinder-die-kein-Kopftuch


DER STANDARD: Gruppenbild mit muslimischen Schülern


Muslimische Jugendliche werden in Österreich als homogene Gemeinschaft wahrgenommen. Ein Forschungsprojekt analysiert, ob dieses politisch aufgeladene Bild stimmt. "Wie kommst du intellektuell damit zurecht, deine religiösen Überzeugungen über wissenschaftliche Erkenntnisse zu stellen?" Dass diese Frage ausgerechnet von einem jungen Muslim an seinen christlichen Klassenkollegen gestellt wird, mag überraschen. Ein Muslim in der Rolle des Aufklärers? Ein zumindest ungewohnter Gedanke. Denn was man als Österreicher über seine muslimischen Mitbürger weiß, stammt großteils aus den Medien – und die setzen mit wenigen Ausnahmen auf Polarisierung und Problematisierung: hier die eigene Kultur, dort der Islam. Die Menschen dahinter bleiben unbekannt.

https://derstandard.at/2000085465344/Gruppenbild-mit-muslimischen-Schuelern


DER STANDARD: Liberale Moschee mit Berliner Starthilfe in Wien geplant

Wien könnte eine liberal ausgerichtete Moschee bekommen – inspiriert von der Berlinerin Seyran Ateş. In Deutschland braucht sie Polizeischutz, in Wien sucht sie Verbündete: Die Frauenrechtlerin, Rechtsanwältin und liberale Muslimin Seyran Ateş plant die Gründung einer liberalen Moschee in Wien. Ateş hat im Vorjahr im Berliner Stadtteil Moabit eine liberale Moschee eröffnet, in der Muslime aller Glaubensrichtungen sowie Frauen und Männer gemeinsam beten. 

https://derstandard.at/2000085891195/Liberale-Moschee-mit-Berliner-Starthilfe-in-Wien-geplant


DERSTANDARD: "Jedes Kopftuch weniger wäre ein Fortschritt"

Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß und Künstlerin Deborah Sengl über Kopftücher für kleine Mädchen, Retrofrauenbilder und die Frage, welche feministischen Projekte es wert sind, gefördert zu werden

https://derstandard.at/2000085992883/Jedes-Kopftuch-weniger-waere-ein-Fortschritt


DER STANDARD: Neues Buch von Thilo Sarrazin: Liebesheirat mit dem Vorurteil

In "Feindliche Übernahme" unterstellt Sarrazin dem Islam, den Fortschritt zu behindern und die Gesellschaft zu bedrohen August 2010 erschien in Deutschland ein Buch, das sogar die Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einer Reaktion provozierte. Es sei "nicht hilfreich", was Thilo Sarrazin in Deutschland schafft sich ab geschrieben habe. Merkel hatte die ausführlichen Einlassungen des früheren Finanzsenators von Berlin allerdings nicht gelesen, sondern bezog sich auf das enorme Echo, das Sarrazin auslöste. In vielerlei Hinsicht waren damals schon die Konstellationen existent, die sich in Deutschland nach der Flüchtlingskrise von 2015/16 und mit der Etablierung der AfD verhärtet haben.

https://derstandard.at/2000086305570/Neues-Buch-von-Thilo-Sarrazin-Liebesheirat-mit-dem-Vorurteil


DER STANDARD: Islamwissenschafter erhält Tractatus-Preis

 

Thomas Bauer für sein Werk "Die Vereindeutigung der Welt" ausgezeichnet. Der deutsche Arabist und Islamwissenschafter Thomas Bauer wird in diesem Jahr mit dem Essay-Preis "Tractatus" des Philosophicum Lech ausgezeichnet. Er erhält den mit 25.000 Euro dotierten Preis exemplarisch für sein Werk "Die Vereindeutigung der Welt", berichtete das Philosophicum Lech. Bauers Buch sorge weit über Wissenschaftskreise hinaus für Furore, lobte die Jury.

https://derstandard.at/2000086440737/Islamwissenschafter-erhaelt-Tractatus-Preis

WELT.DE:  Neuer Leiter des Islamischen Zentrums ist dialogbereit

 

Das Islamische Zentrum Hamburg (IZH) hat einen neuen Leiter. Der schiitische Geistliche Mohammad Hadi Mofatteh wurde am Freitag offiziell vorgestellt. Er betonte seine Bereitschaft zum interreligiösen Dialog. «Was mich besonders interessiert, ist der interreligiöse Dialog zwischen Islam und Christentum, Islam und Judentum», sagte er nach den Worten eines Dolmetschers.

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article181376200/Neuer-Leiter-des-Islamischen-Zentrums-ist-dialogbereit.html?wtrid=onsite.onsitesearch

WIENER ZEITUNG: Berliner Imamin plant liberale Moschee in Wien

Die Frauenrechtlerin und liberale Muslimin Seyran Ates plant die Gründung einer liberalen Moschee in Wien. Die in Deutschland unter Polizeischutz stehende Rechtsanwältin und Imamin hat 2017 im Berliner Stadtteil Moabit eine liberale Moschee eröffnet, in der Muslime aller Glaubensrichtungen sowie Frauen und Männer gemeinsam beten. "Ich hoffe, dass wir bis Jahresende wenigstens den Raum dafür haben", sagte Ates zum "Volksblatt".

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtleben/984553_Berliner-Imamin-plant-liberale-Moschee-in-Wien.html


WIENER ZEITUNG: Imamin will liberale Moschee in Wien eröffnen

Die Frauenrechtlerin und Imamin Seyran Ateş wünscht sich in zehn Jahren in jeder europäischen Hauptstadt eine "liberale Moschee". Dies sagte sie am Dienstag in Innsbruck. Neben der im Juni 2017 in Berlin eröffneten Ibn-Rushd-Goethe-Moschee soll auch bald in Wien eine Moschee unter demselben Namen ihre Pforten öffnen. Bis Ende 2018 soll zumindest der Raum dafür gefunden sein. Einen genauen Zeitpunkt für die Eröffnung der Moschee in der Bundeshauptstadt nannte Ates nicht. Der Name Ibn-Rushd-Goethe-Moschee ist nicht zufällig gewählt. Der Namensgeber und Philosoph Ibn Rushd habe bereits im 12. Jahrhundert einen liberalen und zeitgemäßen Islam gelebt, betonte die Berliner Rechtsanwältin im Rahmen des Besuchs eines Wertekurses des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) in Innsbruck. Diese Haltung wolle sie ins Heute transferiert sehen: "Es ist die richtige Zeit, sich gegen Rechte zu stellen und zu zeigen, dass es einen liberalen Islam und liberale Moscheen gibt".

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtleben/985511_Imamin-will-liberale-Moschee-in-Wien-eroeffnen.html

WIENER ZEITUNG: Verhasster Spiegel


Thilo Sarrazin: Warum man sein neues Buch "Feindliche Übernahme" ernst nehmen sollte. Muslimische Staaten sind rückständig. Menschen, die aus ihnen kommen, ebenso: bildungsfern, unkultiviert bis gewaltbereit, von Clan-Strukturen geprägt und religiösen Gesetzen mehr verpflichtet als staatlichen. Schuld an dieser Rückständigkeit ist der Islam. Er unterdrückt die Frau, reduziert sie auf ihre Rolle als Mutter. Muslime bekommen daher deutlich mehr Kinder. So ist es statistisch zwingend, dass eine derzeitige Minderheit in Europa durch massive Fortpflanzung demnächst die Mehrheit stellen wird. Ganz von selbst. Es wird zu einer feindlichen Übernahme aus dem Inneren der Gesellschaft kommen. Quasi gewaltfrei. Mit Kindern statt mit Kriegern.


https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/mehr_kultur/985730_Verhasster-Spiegel.html


ZEITONLINE: Wie es wirklich ist

 

... in Deutschland eine Moschee zu bauen. Es kommt mir manchmal vor, als ginge es hier um ein Atomkraftwerk und nicht um eine Moschee. Seit elf Jahren suche ich nach einem Grundstück – meine Gemeinde, die zur reformorientierten Ahmadiyya-Gemeinschaft gehört, wächst. Zum Freitagsgebet treffen wir uns meistens in einem Wohnzimmer, jede Woche bei jemand anderem. Aber mittlerweile passen wir nicht mehr zwischen Fernseher und Couch.

https://www.zeit.de/2018/32/moschee-bau-deutschland-islam-religionsfreiheit

ZEIT ONLINE: Juden und Muslime erinnern gemeinsam an NS-Opfer

In Auschwitz-Birkenau haben Juden und muslimische Flüchtlinge an den Holocaust erinnert. "Antisemitismus ist eine Sünde im Islam", mahnte Zentralratspräsident Mazyek. Jüdische Jugendliche und muslimische Geflüchtete aus Deutschland haben in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau gemeinsam der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Am Mittag hielten sie eine interreligiöse Feier in dem ehemaligen Konzentrationslager der Nazis ab. Anschließend wurde ein Kranz niederlegt.

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-08/kz-gedenkstaette-auschwitz-birkenau-juden-muslimische-fluechtlinge-erinnerung


ZEIT ONLINE: Sicherheitsbehörden beobachten mehr radikale Islamisten

Laut Sicherheitsbehörden gibt es in Deutschland mehr radikale Islamisten, von denen eine Terrorgefahr ausgeht. Derzeit gehen Polizei und Geheimdienste von rund 2.220 Personen mit Deutschlandbezug aus, die dem sogenannten islamistisch-terroristischen Spektrum angehören. Ende Mai wurden noch 1.900 Männer und Frauen dem "islamistisch-terroristischen Personenpotenzial" zugeordnet, während vor einem Jahr noch 1.700 Menschen dieser Kategorie angehörten.

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-08/verfassungsschutz-radikale-islamisten-terror-salafisten-bedrohungspotenzial


ZEIT ONLINE: Die Herausforderung

Aygül Özkan soll Bürgermeisterkandidatin der CDU werden – wenn es ihre Gesundheit erlaubt. Kann eine Personalentscheidung die politischen Kräfteverhältnisse in der Stadt ändern? Welch ein Symbol! Weiblich, muslimisch, türkischstämmig – gleich in drei Hinsichten haben die Hamburger Christdemokraten eine entschiedene Wahl getroffen. Gerade noch hatten sie ihre Frauenquote auf null gesenkt, als es um die Auswahl ihrer Bundestagskandidaten ging. Erst kürzlich hat in Berlin der Heimatminister der Union erklärt, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Die neue Rechte fantasiert davon, die Kinder türkischer Einwanderer in "Anatolien" zu "entsorgen" – und nun wollen die Konservativen in Hamburg der muslimischen Tochter eines türkischstämmigen Schneiders die Macht im Stadtstaat übertragen. Das ist mutig.

https://www.zeit.de/2018/35/ayguel-oezkan-kandidatin-buergermeisterin-cdu


ZEIT ONLINE: Gegen die Angst


Die Schriftstellerin Leïla Slimani wuchs in Marokko auf. Schon als Jugendliche ärgerte sie sich darüber, weniger Rechte zu haben als Männer. Inzwischen lebt sie in Frankreich, berät Präsident Macron und gilt als die neue Stimme der französischen Literatur. Für ihr aktuelles Buch hat sie mit arabischen Frauen über Sex gesprochen. Leïla Slimani kann sich nicht daran erinnern, wann sie zum ersten Mal über Sex gesprochen hat. Doch sie weiß noch genau, wie sich in ihrer Jugend ein Gefühl in ihr Leben schlich und sie verunsicherte: das Gefühl, dass ihr ständig jemand über die Schulter schaute, um sie davor zu bewahren, sich mit einem Mann einzulassen.

https://www.zeit.de/zeit-magazin/2018/35/leila-slimani-frankreich-schriftstellerin-frauenrechte-sex-buch

SUEDDEUTSCHE: Salafisten wollten Moschee in Fürstenfeldbruck infiltrieren

Im Jahr 2016 haben radikale Islamisten versucht, in einem muslimischen Kulturverein in Fürstenfeldbruck die Führung zu übernehmen. Wie das bayerische Landesamt für Verfassungsschutz sagt, übten die Akteure "tragende ideologische Funktionen innerhalb des Vereins" aus. Zuvor seien sie in einem als salafistischs eingestuften Münchner Verein aktiv gewesen. Bekannt wird das erst jetzt bei einer Gerichtsverhandlung, bei der es um einen handfesten Streit zwischen zwei Muslimen geht. Salafisten haben offensichtlich im Jahr 2016 den neu gegründeten Brucker muslimischen Kulturverein infiltriert und eine Zeit lang "tragende ideologische Funktionen innerhalb des Vereins" ausgeübt, wie der Verfassungsschutz bestätigt. Die versuchte Machtübernahme der Anhänger eines Islams aus dem Frühmittelalter ist jetzt erst im Rahmen einer Gerichtsverhandlung wegen Körperverletzung vor dem Amtsgericht bekannt geworden. Die angezeigte handgreifliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern am Rande des Freitagsgebets in der Al-Nur-Moschee in der Eduard-Friedrich-Straße war offenbar Ausdruck dieses Konflikts zwischen radikalen und liberalen Moslems.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/salafismus-moschee-fuerstenfeldbruck-gericht-1.4109421


FAZ: Wie Deutschland mit dem Islam in Dschihad ziehen wollte

 

Diese Lektüre lohnt sich auch nach mehr als hundert Jahren: Max von Oppenheim überlegte, wie sich Deutschland muslimischer Schützenhilfe versichern könnte – doch dann wurde ihm ein Strich durch die Rechnung gemacht. Max von Oppenheims „Denkschrift betreffend „die Revolutionierung der islamischen Gebiete unserer Feinde" ist ein in mehrfacher Hinsicht interessantes Dokument: Es zeigt die strategischen Überlegungen eines der führenden Orientkenner der Epoche im Kontext des Ersten Weltkrieges, die zumindest in Teilen von der Militärführung übernommen wurden. Ihr Kernstück war die Allianz Deutschlands mit dem Osmanischen Reich, die mit der Kriegsniederlage beider Mächte und der Aufteilung des Vorderen Orients endete.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/themen/wie-deutschland-mit-dem-islam-in-dschihad-ziehen-wollte-15715427.html


FAZ: Mehr Verfahren wegen Terrorverdachts

 

Die Zahl der Ermittlungen gegen islamistische Terrorverdächtige steigt rapide. Derzeit werden rund 40 islamistische Gefährder in Hessen vermutet. Auch Rückkehrer aus Syrien oder dem Irak beschäftigen die Behörden. Die Zahl der islamistischen Terrorverdächtigen, gegen die in Hessen ermittelt wird, hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Nach einer internen Statistik des Justizministeriums, die dieser Zeitung vorliegt, ist die Zahl der Verfahren auf diesem Gebiet in den vergangenen Jahren massiv gestiegen. 2013 wurden demnach 52 Verfahren gezählt, im Jahr darauf waren es 70. In den Jahren 2015 und 2016 wurden jeweils rund hundert Ermittlungsverfahren eingeleitet. Im Jahr 2017 waren es schließlich 374 Verfahren.

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/mehr-ermittlungen-gegen-islamistischen-terrorverdaechtige-15757210.html

FAZ: Islamistische Gruppe auf Unterschriftenjagd

 

Der Verfassungsschutz warnt vor Radikalisierungsgefahr einer islamistischen Gruppierung. Deren Mitglieder sollen die Errichtung eines Gottesstaates befürworten. Eine Gruppierung mit verfassungsfeindlichen Bestrebungen sammelt in hessischen Städten Unterschriften gegen ein Kopftuchverbot. Aktivisten von Realität Islam hätten seit Mitte Mai in Frankfurt, Offenbach, Hanau und Rüsselsheim für ihre Kampagne geworben, teilte das hessische Landesamt für Verfassungsschutz am Mittwoch mit. Zuvor hatte der Radiosender hr-Info darüber berichtet. Die Unterschriftensammlung richtet sich gegen das Vorhaben der nordrhein-westfälischen Landesregierung, Mädchen unter 14 Jahren das Kopftuchtragen in der Schule zu verbieten.

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/verfassungsschutz-wegen-islamisten-in-hessen-alarmiert-15761116.html

FAZ: Bund fördert keine Ditib-Projekte mehr

 

Viele Moscheen hierzulande werden vom größten deutschen Moscheeverband Ditib betrieben. Doch der wird vom türkischen Staat kontrolliert und ist zuletzt häufiger ins Zwielicht geraten. Die Bundesregierung reagiert. Die Bundesregierung fördert aktuell keine Projekte mehr, die in der Trägerschaft des umstrittenen türkischen Moscheeverbands Ditib liegen. Es „wurde die Ditib betreffende Förderpraxis überprüft", teilte ein Sprecher des Innenministeriums am Donnerstag in Berlin mit. „Seit 2017 wurden keine neuen Anträge auf Förderung von Projekten in alleiniger Trägerschaft der Ditib vom Bund bewilligt."

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bund-foerdert-keine-ditib-projekte-mehr-15764136.html

FAZ: Drei Viertel der Deutschen gegen Einwanderungsverbot für Muslime

 

Thilo Sarrazin fordert, keine Muslime mehr ins Land zu lassen. Große Unterstützung findet er dabei offenbar nur unter Anhängern einer Partei. Laut einer Umfrage sind fast drei Viertel der Deutschen gegen einen generelles Einwanderungsverbot für Muslime. Wie das Münchner Magazin „Focus" unter Berufung auf eine repräsentative Befragung des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid meldet, lehnen 73 Prozent der Befragten die Aussage „Man muss die Einwanderung von Muslimen grundsätzlich unterbinden" ab. Dagegen stimmten 24 Prozent der Aussage zu.

http://www.faz.net/aktuell/politik/einwanderungsverbot-fuer-muslime-sarrazin-findet-kaum-zustimmung-15764459.html