DIE PRESSE: Islam, Herkunft als Gründe für Diskriminierung

 

Eine Kindergartenhelferin, die sich weigert, die Windel eines beschnittenen Buben zu wechseln („Ich finde es ekelhaft. Sollen sie doch gleich alles wegschneiden.“) und eine Lehrperson, die am Handy über einen Terroranschlag liest und einen syrischen Schüler attackiert („Super! Einer von euren Typen hat sich wieder in die Luft sprengen lassen.“). Das sind zwei von insgesamt 173 Fällen, die die Initiative für ein diskriminierungsfreies Schulwesen in ihrem Jahresbericht dokumentiert hat. Rund der Hälfte aller verzeichneten Fälle sind demnach Diskriminierungen wegen Islamophobie. Ebenfalls häufig war Diskriminierung aufgrund der ethnischen Zugehörigkeit.

https://diepresse.com/home/bildung/schule/5449920/Islam-Herkunft-als-Gruende-fuer-Diskriminierung?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: "Der Aufwind des Islam scheint vorbei"

 

Die Religiosität in der Türkei ist im Sinken begriffen, sagt der Diplomat und Analyst Seyfi Taşhan im Interview. Der Laizismus sei nicht in Gefahr, aber außenpolitisch sei das Land zu viel involviert.

 

Die Presse: Das US-Magazin „Foreign Policy“ nannte die Außenpolitik der AKP jüngst eine Geiselpolitik, weil Ankara Inhaftierte mehrmals zum „Tausch“ anbot, etwa einen in Izmir festgenommenen US-Pastor. Sehen Sie das auch so?

https://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5449244/Der-Aufwind-des-Islam-scheint-vorbei?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Frauenrechtlerin Seyran Ates: "Kopftuch bei Kindern ist Kindesmissbrauch"

 

Minderjährige Mädchen, die ein Kopftuch tragen müssten, würden sich später ohne Kopftuch nackt fühlen. Eine reflektierte, freiwillige Entscheidung für oder gegen das Kopftuch im Erwachsenenalter sei damit kaum möglich - ebensowenig wie ein gesundes Verhältnis zu Sexualität. "Wenn man Mädchen ein Kopftuch aufsetzt, nimmt man ihnen die Kindheit und sexualisiert sie. Man drängt sie in die Rolle eines Sexualobjekts und schränkt sie in ihrer Entwicklung ein, das ist für mich Kindesmissbrauch", sagte die deutsche Juristin, Autorin und Frauenrechtlerin Seyran Ates bei einer Podiumsdiskussion am Freitagabend im Konzerthaus Klagenfurt zum Thema Gleichberechtigung, Islam und patriarchale Strukturen. Die betroffenen Kinder würden sich später ohne Kopftuch nackt fühlen, eine reflektierte, freiwillige Entscheidung für oder gegen das Kopftuch im Erwachsenenalter sei damit kaum möglich.

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DIE PRESSE: Einzelne "geschlossene" Moscheen weiterhin offen

 

Der Obmann der arabischen Kultusgemeinde sagt, dass alle Moscheen der eigentlich aufgelösten Gemeinde offenbleiben. Kultushandlungen darf es aber keine geben. Nach der von der Regierung verkündeten Schließung mehrerer Moscheen sind laut Medienberichten einige Standorte nach wie vor in Betrieb. Im Ö1-"Morgenjournal" erklärte der Obmann der arabischen Kultusgemeinde, dass alle Moscheen der eigentlich aufgelösten Gemeinde offenbleiben. Aus dem Bundeskanzleramt hieß es dazu, in den betroffenen Moscheen dürfte es keinen Moschee-Betrieb geben. Der Obmann der arabischen Kultusgemeinde, Zikry Gabal, wies gegenüber dem ORF-Radio sowie dem "Standard" in der Moschee in Wien-Mariahilf den Vorwurf des Extremismus zurück. In der betroffenen Moschee werde "gelehrt und gebetet", aber kein politischer Islam betrieben.

https://diepresse.com/home/innenpolitik/5452271/Einzelne-geschlossene-Moscheen-weiterhin-offen?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Religiös, konservativ, nationalbewusst: Die Türken in Wien

 

Sie sind eher religiös, eher konservativ und verfügen über ein ausgeprägtes, nennen wir es, Nationalbewusstsein. Sie kamen zwar nicht, um zu bleiben, haben ihre Rückkehrpläne aber irgendwann aufgegeben. Heute, Sonntag, blicken die allermeisten von ihnen gespannt in die Türkei, wo die Parlaments- und Präsidentenwahlen stattfinden.

https://diepresse.com/home/panorama/wien/5452437/Religioes-konservativ-nationalbewusst_Die-Tuerken-in-Wien?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Islamstudien: Vorurteilen akademisch begegnen

 

Vorurteile prägen bei vielen das Bild des Islam. Verschiedene Studiengänge aus dem Themenfeld Islam haben ihre eigene Herangehensweise, um das zu ändern. In der öffentlichen Wahrnehmung hat der Islam derzeit einen schweren Stand. Laut einer aktuellen Studie des US-amerikanischen Thinktanks Pew Research Center äußern sich praktizierende Christen sogar öfters negativ zu Migration und Muslimen als Nichtchristen. „Ich bin selbst immer wieder erschrocken über die Stereotypen, die man mit dem Islam in Verbindung bringt“, sagt Ulrich Winkler, Leiter des Lehrgangs Spirituelle Theologie im interreligiösen Prozess an der Uni Salzburg. Während Menschen ihre Meinung aufgrund von Forschungen etwa in naturwissenschaftlichen Fächern häufig ändern, sei man bezüglich neuen theologischen Erkenntnissen sehr resistent: „Glaubenssätze geben den Menschen Sicherheit in einer Zeit, die von Trubel geprägt ist, in der sie viele Entscheidungen treffen müssen und sich oft ausgeliefert fühlen.“

https://diepresse.com/home/bildung/weiterbildung/5455993/Islamstudien_Vorurteilen-akademisch-begegnen?from=suche.intern.portal

DER STANDARD: Islamforscher: "Indirekte Wahlkampfhilfe für Erdoğan"

 

Richtig, aber zum falschen Zeitpunkt: Mouhanad Khorchide über die Schließung von Moscheen und islamische Machtkämpfe

STANDARD: Esad Memic, Vizepräsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft, sagt, es ging um "Formfehler wie fehlende Rechnungsabschlüsse". Alles nur Inszenierung?

Khorchide: Es ist Aufgabe der Regierung in einem Rechtsstaat dafür zu garantieren, dass geltende Gesetze eingehalten und umgesetzt werden. Daher ist dies keine Inszenierung. Wer sich an die Gesetze hält, hat nichts zu befürchten. Eine der geschlossenen Moscheen wurde ja wieder geöffnet, weil sie die vorgesehene Vorlage im Gesetz erfüllt hat, was deutlich zeigt, dass es um die Einhaltung von Gesetzen geht.

https://derstandard.at/2000081735281/Islamforscher-Khorchide-Das-war-indirekte-Wahlkampfhilfe-fuer-Erdogan


DER STANDARD: Imam Ahmed: "Es soll jeder sehen, dass das hier eine Moschee ist"

 

Nabeel Ahmed predigt in Urdu und Deutsch und findet stärkere Kontrollen des Staates gut. In einer unscheinbaren Gasse, in Gerasdorf direkt an der Wiener Stadtgrenze gelegen, steht gleich am Anfang ein Haus, das aus der Reihe der Einfamilienhäuser, die dahinter folgen, etwas durch seine Größe heraussticht. Ende des Jahres, so der Plan, soll hier eine Moschee hochoffiziell eröffnet werden.

https://derstandard.at/2000081739254/Imam-Ahmed-Es-soll-jeder-sehen-dass-das-hier-eine


DER STANDARD: Fasten und Kopftuch verbieten? Lehrervertreter setzt auf Reden 

Paul Kimberger möchte Kindern diese religiösen "Zumutungen" zwar ersparen, notfalls müssten eben Lehrer Maßnahmen setzen. Als ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer am vergangenen Donnerstag seine Forderung nach einem Fastenverbot für schulpflichtige Kinder deponierte, dauerte der Ramadan noch knapp neun Stunden. Mit Sonnenuntergang gegen 21 Uhr endete der muslimische Fastenmonat im heurigen Jahr am 14. Juni. Nehammer begründete seinen Vorstoß mit "unzähligen" Berichten von Lehrern über geschwächte Kinder: "Wenn religiöse Rituale – egal welcher Religion – die Gesundheit von Kindern gefährden, geht das eindeutig zu weit." Religionsfreiheit sei selbstverständlich ein hohes Gut, aber: "Wenn die Religion über dem Kindeswohl steht, ist Schluss."

https://derstandard.at/2000081865754/Fasten-und-Kopftuch-verbieten-Lehrergewerkschafter-setzt-auf-Reden


DER STANDARD: Alle von der Regierung geschlossenen Moscheen derzeit offen

Vorgeworfene Äußerungen eines Imams laut Arabischer Kultusgemeinde vor mehr als 20 Jahren in Jordanien aufgenommen Wien – Alle acht Gebetshäuser, die von der Regierung geschlossen wurden, sind derzeit offen. Das bestätigt im Gespräch mit dem STANDARD der Vorsitzende der Arabischen Kultusgemeinde, Zikri Gabal. Zu dieser gehören sieben der betroffenen Moscheen. Die achte Einrichtung, ein Gebetsraum des Moscheevereins Nizam-i Alem am Antonsplatz in Wien-Favoriten, hatte wie berichtet bereits nach einer Woche wieder aufgesperrt. Grund für die Schließung war hier ein Formalfehler gewesen, die entsprechenden Dokumente wurden dann nachgereicht.


https://derstandard.at/2000081923401/Alle-von-der-Regierung-geschlossenen-Moscheen-derzeit-offen


DER STANDARD: Islamische Glaubensgemeinschaft eventuell vor Umbruch

 

Die Islamischen Glaubensgemeinschaft steht möglicherweise vor einem Umbruch. IGGÖ-Präsident Ibrahim Olgun muss sich kommende Woche am Samstag im Schurarat einer Vertrauensabstimmung stellen, berichtete das "Ö1"-Mittagsjournal am Donnerstag. Ihm wird vorgeworfen, schuld an den Moscheen-Schließungen zu sein. Es gab Rücktrittsaufforderungen an ihn.

https://derstandard.at/2000082000173/Islamische-Glaubensgemeinschaft-eventuell-vor-Umbruch


DER STANDARD: Warum die geschlossenen Moscheen offen sind

 

Die Arabische Kultusgemeinde beschwert sich beim Höchstgericht. DER STANDARD gibt Antworten auf viele Fragen.

 

Frage: Die Regierung verkündet, sieben Moscheen geschlossen zu haben, der STANDARD schreibt nicht einmal zwei Wochen später, dass alle wieder offen sind. Wie kann das sein?

 

Antwort: Am 8. Juni, einem Freitag, traten Kanzler, Vizekanzler und zwei Minister vor die Presse, um zu verlautbaren, dass sieben Moscheen geschlossen wurden und zahlreiche Imame ausgewiesen werden sollen – im "Kampf gegen den politischen Islam". Am selben Morgen wurde ein Gebetshaus in Wien-Favoriten tatsächlich gesperrt. Zur Mittagszeit standen dort zahlreiche verdutzte Muslime, die im Ramadan, dem muslimischen Fastenmonat, zum Freitagsgebet kommen wollten.

https://derstandard.at/2000082025668/Warum-die-geschlossenen-Moscheen-offen-sind


DER STANDARD: Freitagsgebet in geschlossener Moschee: "Touristen sind wir, nicht Terroristen"

 

Die Moschee in Wien-Mariahilf sollte eigentlich geschlossen sein, der Imam dürfte nicht predigen. Dennoch ist der Gottesdienst gut besucht.

Er weiß, dass er zu spät ist. Einmal taucht er noch mit einem Bein fest an, dann überschlägt es ihn fast die drei Stufen nach unten in den Gebetsraum. Roller zusammenklappen, Schultasche in die Ecke schleudern, Schuhe aus! Himmel, das hätte der Zweitklässler fast vergessen. Der Imam, ein seit zwei Wochen amtlich beschiedener Salafist, singt schon die ersten Verse. Lächelt dabei freundlich. Der kleine Junge zupft aus seinem Turnbeutel ein langes grünes Kleid, das er hastig überwirft, es ist etwas eng, weiße Strickmütze auf den Kopf, hinsetzen. Puh. Etwa hundert Männer zwischen sechs und sechzig haben sich in dem kargen Raum zum Gebet versammelt, Freitag, 13.45 Uhr, in einer der von der Regierung geschlossenen Moscheen.

https://derstandard.at/2000082093834/Freitagsgebet-in-geschlossener-Moschee-Touristen-sind-wir-nicht-Terroristen


DER STANDARD: Imam geschlossener Moschee soll Kind geschlagen haben

 

Den eigentlichen Akt zeigt das Video nicht. Der Imam sitzt vor einem Pult und erklärt jungen Burschen etwas auf Arabisch. Dann holt er locker und fast beiläufig mit der rechten Hand aus, man hört ein Klatschen, sieht aber nicht, wo er hinhaut. Mit "Schlag" hat jemand an dieser Stelle das Bildmaterial untertitelt, das einigen Medien, darunter dem STANDARD, zugespielt wurde. Beilage: ein Foto derselben Szene, auf dem sich ein Kind, das dem Wiener Prediger gegenübersitzt, den Kopf hält. "Imam steht unter Prügel-Verdacht", fasst die Kronen Zeitung zusammen.

https://derstandard.at/2000082442672/Imam-einer-geschlossenen-Moschee-soll-Kind-geschlagen-haben

DER STANDARD: Moscheen sperren wieder auf, Gericht gab Beschwerde statt

 

Die Arabische Kultusgemeinde hatte mit der Beschwerde gegen ihre Auflösung Erfolg: Das Verwaltungsgericht gab der Berufung gegen den Ausschluss der aufschiebenden Wirkung des entsprechenden Bescheids statt. Das berichtet der "Kurier". Die Kultusgemeinde erhalte damit ihre Rechtspersönlichkeit – vorerst – zurück. Damit sind sämtliche von der Bundesregierung geschlossenen Moscheen wieder geöffnet.

https://derstandard.at/2000082496532/Moscheen-sperren-wieder-auf-Gericht-gab-Beschwerde-statt


WELT.DE: Hamburger Muslim-Vertreter bei Anti-Israel-Demo

 

Das Islamische Zentrum Hamburg (IZH) war beim Al-Quds-Tag in Berlin prominenter vertreten als bekannt. Wie die Antwort auf eine Senatsanfrage der FDP aufzeigt, nahmen der Vize-Chef und ein Sekretär sowie der Leiter der Islamischen Akademie an der israelkritischen Veranstaltung vor zwei Wochen teil. Laut Verfassungsschutz waren 150 Personen aus dem Umfeld des IZH nach Berlin gereist.

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article177981284/Al-Quds-Tag-Hamburger-Muslim-Vertreter-bei-Anti-Israel-Demo.html?wtrid=onsite.onsitesearch

WELT.DE: Humboldt-Universität gründet Institut für Islamische Theologie

 

Nach langem Ringen gründet die Berliner Humboldt-Universität (HU) ein Institut für Islamische Theologie. Das Kuratorium stimmte bei einer Enthaltung für die Gründung des Instituts. Nach monatelangen Debatten wird die Berliner Humboldt-Universität (HU) ein Institut für Islamische Theologie gründen. Das Kuratorium der HU stimmte am Freitag bei einer Enthaltung für die Gründung des Instituts, an dem ab dem Wintersemester 2019/2020 Imame und Religionslehrer ausgebildet werden sollen, wie die Universität mitteilte.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article178499570/Berlin-Humboldt-Universitaet-gruendet-Institut-fuer-Islamische-Theologie.html?wtrid=onsite.onsitesearch

WIENER ZEITUNG: Islamophobie und Islamismus verstärken einander

 

Ein Forschungsteam aus Jena führte eine Analyse rechtsextremer und islamistischer Beiträge in sozialen Netzwerken durch. Eine Analyse rechtsextremer und islamistischer Beiträge in sozialen Netzwerken zeigt, dass Feindlichkeit gegen Muslime und Islamismus eng miteinander verbunden sind und sich gegenseitig verstärken. Mobilisierungs- und Radikalisierungsstrategien ähnelten sich, und auch ideologisch gebe es Gemeinsamkeiten, erklärte das Jenaer Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft am Freitag bei der Vorstellung der Studie. Muslimfeindliche Beiträge sind demnach aber im Vergleich "radikaler und verbreiteter".

https://www.wienerzeitung.at/themen_channel/integration/gesellschaft/974162_Muslimfeindschaft-und-Islamismus-verstaerken-einander.html

ZEIT ONLINE: Humboldt-Uni gründet Institut für Islamische Theologie

An der Berliner Universität werden künftig Imame ausgebildet. Kritiker bemängeln, dass konservative Islamverbände zu viel Einfluss bei der Professorenauswahl hätten. An der Berliner Humboldt-Universität (HU) wird ein Institut für Islamische Theologie gegründet. Das Kuratorium der Hochschule stimmte bei einer Enthaltung für die Gründung, wie die Universität und der Berliner Senat gemeinsam mitteilten. In dem Institut sollen Imame und Religionslehrer ausgebildet werden.

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-06/berlin-humboldt-universitaet-institut-islamische-theologie


SUEDDEUTSCHE: Giffey hält Burkinis im Schwimmunterricht für vertretbar

 

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hält es für vertretbar, wenn Schulen die Teilnahme am Schwimmunterricht fördern, indem sie Burkinis erlauben und ausgeben, also Badebekleidung für muslimische Mädchen und Frauen, die bis auf Gesicht, Hände und Füße den gesamten Körper bedeckt. "Das wichtigste ist ja das Wohl der Kinder, und das heißt nun mal, dass alle schwimmen lernen", sagte Giffey am Sonntag bei einer Veranstaltung der Zeit in Hamburg. Wichtig sei ihr, dass der Bildungsauftrag im Vordergrund stehe und das Thema "nicht hochstilisiert wird zum Untergang des Abendlandes".

http://www.sueddeutsche.de/bildung/burkinis-schwimmunterricht-giffey-1.4028642


THE GUARDIAN: Muslim group accuses Tories of turning blind eye to Islamophobia claims

 

Muslim Council of Britain writes again to party chairman calling for internal inquiry. The Muslim Council of Britain has accused the Conservative party of hoping allegations of Islamophobia in its ranks will “magically go away” and complained that the party’s chairman has not responded to its call for an internal inquiry. Three weeks after it first raised the issue, the group wrote again to Brandon Lewis on Tuesday highlighting further allegations of anti-Muslim prejudice within Tory ranks. It said it was not acceptable to turn “a blind eye to legitimate concerns about bigotry”.

https://www.theguardian.com/politics/2018/jun/26/muslim-group-accuses-tories-of-turning-blind-eye-to-islamophobia-claims

BBC: Liverpool student's outfits for the terraces - and mosque

 

A Muslim student from Merseyside is making her mark in the fashion world with outfits that reflect her faith and love of Liverpool FC. Nadia Attique, who studies at Liverpool John Moores University, said she was inspired by her late father.

https://www.bbc.com/news/av/uk-england-lancashire-44584732/liverpool-student-s-outfits-for-the-terraces-and-mosque

BBC: Birmingham man jailed for anti-Islam Twitter hate

A man who posted a string of Islamophobic tweets in the wake of the Manchester Arena attack has been jailed for stirring up racial hatred.

Rhodenne Chand, from Birmingham, posted 32 tweets over a few days after the bombing in May 2017, police said. Supt Mat Shaer of West Midlands Police said the messages "left people fearing some of the threats could be carried out by him or his Twitter followers". Chand, 31, was jailed for 20 months at Birmingham Crown Court on Monday.

https://www.bbc.com/news/uk-england-birmingham-44608876

BBC: 'Punish a Muslim Day' letter suspect appears at Old Bailey

Image caption Images of a letter said to be promoting "Punish a Muslim Day" were widely shared online. A man will go on trial accused of sending letters calling for a day of violence against Muslims. The "Punish a Muslim Day" notes calling for a coordinated attack on Muslims were sent to addresses across the UK. David Parnham, 35, from Lincoln, has been charged with a total of 14 offences, including soliciting to murder and staging a bomb hoax. He was remanded in custody and will go on trial at the Old Bailey on 26 November. The letters were reportedly received in communities across England and Wales.

https://www.bbc.com/news/uk-england-44656550

 

 

 

 

DIE PRESSE: Regierung schließt sieben Moscheen

 

Islamistische Aktivitäten und ein Verstoß gegen das Islamgesetz sind Anlass für behördliche Eingriffe. Die Opposition stimmt dem weitgehend zu, die Türkei kritisiert „Islamophobie und Rassismus“. Die Regierung geht gegen den politischen Islam vor. Wie Bundeskanzler Sebastian Kurz und die zuständigen Regierungsmitglieder, Kultusminister Gernot Blümel und Innenminister Herbert Kickl, am Freitag mitteilten, will man sieben Moscheen schließen und bis zu 60 Imame ausweisen. Die Vorgangsweise im Detail: Der Moschee-Verein Nizam-i Alem am Antonsplatz in Wien-Favoriten war schon länger unter Beobachtung: Es gibt Bilder von Kindern, die den faschistischen Wolfsgruß zeigen. Die Moschee steht unter Verdacht, unter Einfluss der als extremistisch und faschistisch eingestuften türkischen Grauen Wölfe zu stehen.

https://diepresse.com/home/innenpolitik/5443554/Regierung-schliesst-sieben-Moscheen?from=suche.intern.portal

 

 

DIE PRESSE: Moscheenschließung heizt anti-österreichische Stimmung in der Türkei an

 

Auf Twitter wird Forderung nach Kirchenschließungen und Ausweisung von Österreichern laut. Mit seiner Aussage zu den Maßnahmen der österreichischen Regierung, Moscheen zu schließen und ATIB-Imame auszuweisen, hat der Sprecher des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan auf Twitter harsche antiösterreichische Reaktionen ausgelöst. Ibrahim Kalin schrieb im Kurznachrichtendienst von einer "islamophoben, rassistischen und diskriminierenden Welle, die durch dieses Land geht".

https://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5443313/Moscheenschliessung-heizt-antioesterreichische-Stimmung-in-der


DIE PRESSE: Moscheeschließungen für Türkei "islamophob" und "rassistisch"

 

Die Regierung schließt sieben Moscheen in Österreich. Bis zu 40 Imame könnten ausgewiesen werden. Strache stellt weitere Maßnahmen in Aussicht. Die Türkei kritisiert die von der österreichischen Bundesregierung am Freitag verkündete Moscheenschließung und Ausweisung von Imamen heftig. Die Maßnahme sei ein Ausdruck "der islamophoben, rassistischen und diskriminierenden Welle, die durch dieses Land geht", schrieb der Sprecher von Präsident Recep Tayyip Erdogan auf Twitter - worauf bei seinen 1,25 Millionen Followern harsche anti-österreichische Reaktionen folgten.

https://diepresse.com/home/panorama/wien/5442966/Moscheeschliessungen-fuer-Tuerkei-islamophob-und-rassistisch?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: ATIB: Über 60 Vereine mit mehr als 100.000 Mitgliedern

 

Harmloser muslimischer Kulturverein oder Hort des Islamismus? Der Anfang der 1990er Jahre gegründeten Verein wird immer wieder kritisiert. Die Türkisch Islamische Union für kulturelle und soziale Zusammenarbeit in Österreich, kurz ATIB, deren Prüfung nun unter anderem zu Moscheeschließungen führt, vertritt über 60 Vereine mit über 100.000 Mitgliedern in ganz Österreich. ATIB fungiert als Dachverband und koordiniert die religiösen, sozialen und kulturellen Tätigkeiten der türkisch-islamischen Moscheegemeinden in Österreich. ATIB stand immer wieder unter türkischem Nationalismusverdacht.

https://diepresse.com/home/panorama/wien/5443057/ATIB_Ueber-60-Vereine-mit-mehr-als-100000-Mitgliedern?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Moscheenschließung: Erdoğan reagiert mit kryptischer Drohung

 

Der türkische Präsident macht die Wiener Imam-Entscheidung zum Wahlkampfthema. Mit kryptischen Drohungen reagierte nun auch der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdoğan, auf die Ankündigung der Regierung, sieben Moscheen schließen und bis zu 60 Imame ausweisen zu wollen. Die Wiener Politik provoziere einen „Krieg zwischen Kreuzzüglern und Halbmond“, sagte Erdoğan am Samstag bei einem Wahlkampfauftritt in Istanbul. Erdoğan rief den Westen auf, den österreichischen Kanzler, Sebastian Kurz, zur Ordnung zu rufen. Für den türkischen Präsidenten, der zwei Wochen vor dem Wahltag mit wachsenden Problemen zu kämpfen hat, ist die österreichische Politik eine politische Steilvorlage.

https://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5444482/Moscheenschliessung_Erdogan-reagiert-mit-kryptischer-Drohung?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Moscheen-Schließungen: Islamische Glaubensgemeinschaft kündigt rechtliche Schritte an

 

IGGÖ-Präsident Olgun wirft der Regierung vor, "die Glaubensgemeinschaft aus politischem Kalkül heraus in Verruf zu bringen". Auch der türkische Präsident Erdogan kündigt Maßnahmen an. "Empört" hat die Islamische Glaubensgemeinschaft IGGÖ über die Moscheen-Schließungen und Ausweisungen von Imamen durch die Bundesregierung reagiert. Das diene nicht der Bekämpfung des politischen Islam, sondern nur der Schwächung der Strukturen der Glaubensgemeinschaft, teilte IGGÖ-Präsident Ibrahim Olgun am Sonntag mit und kündigte rechtliche Schritte an.

https://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/5444260/MoscheenSchliessungen_Islamische-Glaubensgemeinschaft-kuendigt?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Fasten soll an Schulen verboten werden

 

ÖVP-General Nehammer fordert strengere Regeln. Bildungsminister Heinz Faßmann zögert aber. Pünktlich zum Ende des Ramadan wagte die ÖVP am Donnerstag einen neuen Vorstoß: Generalsekretär Karl Nehammer forderte ein Fastenverbot für schulpflichtige Kinder, „die geschwächt sind und nicht mehr dem Unterricht folgen können“. Das hätten unzählige Lehrerberichte gezeigt. „Wenn religiöse Rituale – egal, welcher Religion – die Gesundheit von Kindern gefährden, geht das eindeutig zu weit“, sagt Nehammer. Es brauche in der Schule strengere Regeln. Für solche wäre Bildungsminister Heinz Faßmann, der auch von der ÖVP nominiert wurde, zuständig.

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DIE PRESSE: Islamexpertin Seyran Ates im Gespräch über Frauenrechte, Identität und Selbstbestimmung

 

Die deutsche Frauenrechtlerin und Autorin Seyran Ates spricht am 21. und 22. Juni in Graz bzw. Klagenfurt bei einer Podiumsdiskussion über Frauenrechte, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung. Seyran Ates, Rechtsanwältin und Autorin türkisch-kurdischer Herkunft, setzt sich seit Jahren für einen säkularen liberalen Islam ein. 2007 wurde die Frauenrechtlerin wegen ihres Engagements für Integration und Gleichberechtigung in Deutschland mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. 2017 gründete Ates eine liberale Moschee für Frauen und Männer in Berlin, wo sie lebt und arbeitet. In dieser Moschee beten und predigen Frauen und Männer gleichberechtigt zusammen.

https://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/5446637/Islamexpertin-Seyran-Ates-im-Gespraech-ueber-Frauenrechte?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: IGGÖ-Präsident: „Islamgesetz nicht praxistauglich“

 

IGGÖ-Präsident Ibrahim Olgun klagt, das Gesetz sei schwierig umzusetzen. Die jüngst geschlossene Moschee in Favoriten will er wieder öffnen lassen – sobald der Verein alle Bedenken ausräumt. „Das Islamgesetz ist nicht praxistauglich“, sagt Ibrahim Olgun, Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ). So sei „die Durchführbarkeit des Gesetzes in Teilen für die IGGÖ sehr schwierig“, weil man von der Regierung nicht die notwendigen Ressourcen dafür bekommen habe. Aber Olgun geht noch weiter – so entspreche das Verbot der Auslandsfinanzierung „nicht dem Gleichheitsgrundsatz, und somit ist die Verfassungskonformität zu prüfen“.

https://diepresse.com/home/panorama/wien/5447156/IGGOePraesident_Islamgesetz-nicht-praxistauglich?from=suche.intern.portal


DER STANDARD: Moscheenschließungen: Ratlose Muslime, besorgte Experten

 

Gläubige standen am Freitag vor verschlossenen Gebetshäusern – teils fassungslos. Experten warnen vor Radikalisierung durch Ausgrenzung. Ungläubig schüttelt der junge Muslim den Kopf. 12.54 Uhr, viel Zeit hat er nicht mehr, weniger als sechs Minuten, dann beginnt das Freitagsgebet. Er rüttelt an der Klinke, weiß aber längst, dass die Tür nicht aufgehen wird. "Camii kapalidir" steht auf einem Zettel, der vor ein paar Stunden auf den Eingang geklebt wurde – geschlossen. "Jetzt wollen sie uns sogar das Beten verbieten", schreit der Türke, schwarze Hose, dunkles Shirt, eine Tätowierung am Arm. "Diese Moschee ist nicht politisch, hier ist jeder willkommen."

https://derstandard.at/2000081246064/Geschlossene-Moscheen-Ratlose-Muslime-besorgte-Experten


DER STANDARD: Regierung will sieben Moscheen schließen, etliche Imame ausweisen

Türkis-Blau will das im Jahr 2015 reformierte Islamgesetz nun streng exekutieren – im Kampf gegen den "politischen Islam". Die Türkei tobt.  Österreich sei ein Land der Vielfalt. Man könne gleichzeitig gläubiger Muslim und stolzer Österreicher sein, man dürfe Muslime nicht unter Generalverdacht stellen. So war es zu hören von Kanzler Sebastian Kurz, Kulturminister Gernot Blümel (beide ÖVP) sowie von Vizekanzler Heinz-Christian Strache und Innenminister Herbert Kickl (beide FPÖ). Dann folgte das Aber, als die Regierungsmitglieder Freitagfrüh "Maßnahmen gegen den politischen Islam" präsentierten.


https://derstandard.at/2000081199654/Regierung-will-sieben-Moscheen-schliessen-etliche-Imame-ausweisen


DER STANDARD: Pressekonferenz: Regierung plant Schließung von sieben Moscheen Liveticker

Türkis-Blau präsentierte Entscheidungen im Kampf "gegen politischen Islam": 60 Imamen droht die Ausweisung.Die türkis-blaue Regierung hat bei einer Pressekonferenz am Freitag "Entscheidungen im Kampf gegen den politischen Islam" präsentiert. Die Maßnahmen gelten als Konsequenzen aus den Prüfungen von Atib-nahen Vereinen und Moscheen nach der sogenannten "Kriegsspiel-Causa". Sieben Moscheen werden ihren Betrieb einstellen, zwei in Oberösterreich, eine in Kärnten und vier in Wien. Geschlossen wird etwa eine Moschee der rechtsextremen "Grauen Wölfe" am Antonsplatz in Wien-Favoriten.


https://derstandard.at/jetzt/livebericht/2000081195120/pressekonferenz-live-regierung-plant-schliessung-von-sieben-moscheen


DER STANDARD: Moscheenschließung: IGGÖ kritisiert Ausweisung von Imamen

 

"Affront" gegen Muslime in Österreich – Kein Problem mit Schließung von Gebetsräumen, die "keine wirklichen Moscheen" seien. Der Vizepräsident der islamischen Glaubensgemeinschaft, Esad Memic, hat die Ausweisung von in der Türkei ausgebildeten Imamen kritisiert. Mit der Schließung der "Arabischen Kultusgemeinde" und deren sechs Gebetsräumen hat er allerdings kein Problem. Der Verein sei nicht Teil der Glaubensgemeinschaft, es handle sich um keine wirklichen Moscheen und private Moscheen sollen geschlossen werden.

https://derstandard.at/2000081281628/Moscheenschliessung-IGGOe-kritisiert-Ausweisung-von-Imame


DER STANDARD: Erdogan zu Moschee-Schließungen: Wien soll "zu Verstand kommen"

Muslime sollen nicht zur Zielscheibe gemacht werden. In der Diskussion um Moschee-Schließungen in Österreich hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan die Regierung in Wien aufgerufen, "zu Verstand zu kommen". Erdoğan sagte am Dienstag bei der Eröffnung der Transanatolischen Gas-Pipeline (TANAP) in Eskisehir: "Als Türkei finden wir es von Vorteil, wenn die österreichische Regierung so schnell wie möglich zu Verstand kommt, anstatt auf dem Fehler zu insistieren."


https://derstandard.at/2000081459976/Erdogan-zu-Moschee-Schliessungen-Wien-soll-zu-Verstand-kommen


DER STANDARD: Aufregung um Erdogan-Wahlbriefe an Wiener Schulen

 

Schüler erhielten von türkischem Präsidenten unterzeichnete Wahlwerbesendung der AKP. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sorgt einmal mehr für Aufregung in Österreich. Diesmal sind es angebliche Briefe der AKP, die an Schüler adressiert an mehreren Schulen in Wien eingegangen sind. Erdogan wirbt darin für seinen aktuellen Wahlkampf in der Türkei.

https://derstandard.at/2000081454273/Aufregung-um-Erdogan-Wahlbriefe-an-Wiener-Schulen

DER STANDARD: Zwei Paare in Graz als IS-Sympathisanten verurteilt

 

Vier Angeklagte als terroristische Vereinigung und kriminelle Organisation sowie für Quälen und Vernachlässigen ihrer Kinder für schuldig befunden – Urteil nicht rechtskräftig. Im Grazer Straflandesgericht sind am Dienstag zwei Paare zu Strafen knapp unter dem Höchstmaß verurteilt worden. Ihnen wurden die Verbrechen terroristische Organisation und kriminelle Vereinigung sowie Quälen und Vernachlässigen von Minderjährigen vorgeworfen. Sie sind mit ihren Kindern nach Syrien gegangen um sich der Terrororganisation islamischer Staat (IS) anzuschließen. Alle waren geständig. Die beiden Paare – gebürtige Bosnier, aber österreichische Staatsbürger – waren Anhänger eines radikal-islamistischen Glaubensvereines in Graz.

https://derstandard.at/2000081461945/Zwei-Paare-in-Graz-als-IS-Sympathisanten-verurteilt

DER STANDARD: Geschlossene Moschee in Wien-Favoriten soll Betrieb wiederaufnehmen

 

Auch die weiteren sechs Gebetshäuser, die die Regierung zusperren wollte, können womöglich geöffnet bleiben. Die seit vergangenem Freitag geschlossene Moschee in Wien-Favoriten könnte bald wieder ihre Pforten öffnen. Die türkis-blaue Bundesregierung hatte zwar in den Raum gestellt, dass es sich um eine Moschee der Grauen Wölfe – also türkischer Rechtsextremer – handelt, der Betrieb wurde ihr allerdings lediglich mit der Begründung untersagt, dass sie "illegal" unterhalten werde. Das wiederum liegt schlicht daran, dass die formale Gründung einer Moscheegemeinde noch ausstand.

https://derstandard.at/2000081488259/Geschlossene-Moschee-in-Wien-Favoriten-darf-Betrieb-wieder-aufnehmen


DER STANDARD: Moschee in Wien-Favoriten wieder offen

 

Die kurzfristig geschlossene Gebetsstätte wird nun von der Islamischen Glaubensgemeinschaft betrieben. Laut dem ÖVP-Abgeordneten Dönmez war die Schließung ein Signal vor Kurz' Israel-Reise. Die Moschee am Antonsplatz in Wien-Favoriten hat ihre Pforten wieder geöffnet – exakt eine Woche nachdem die türkis-blaue Bundesregierung sie geschlossen hatte. Das Gebetshaus wird fortan von der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) geführt. Die dafür notwendigen Dokumente sind Donnerstagabend dem Kultusamt übermittelt worden, bestätigt IGGÖ-Vizepräsident Abdi Tasdögen im Gespräch mit dem STANDARD. Bisher war die Moschee von dem Verein Nizam-i Alem betrieben worden, den ÖVP und FPÖ unter Einfluss der Grauen Wölfe, türkischer Rechtsextremisten, sehen.

https://derstandard.at/2000081627763/Moscheen-Gebetshaus-in-Favoriten-wieder-offen

DER STANDARD: 15-Jährige wegen Terrorverdachts seit einem Monat in U-Haft


Eine niederösterreichische Schülerin soll sich im Internet als männlicher Dschihadist ausgegeben und über Anschlagspläne geschrieben haben. Der Hinweis stammte von einem ausländischen Geheimdienst: Am 16. Mai wurde dem Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) gemeldet, dass vonseiten einer niederösterreichischen IP-Adresse konkrete Überlegungen für einen Terroranschlag erfolgt wären. Lokalisiert wurde das entsprechende Endgerät in einer kleinen Gemeinde im Mostviertel. Die Tatverdächtige: eine 15-jährige Schülerin.

https://derstandard.at/2000081658116/15-Jaehrige-wegen-Terrorverdachts-seit-einem-Monat-in-U-Haft


WELT.DE: Nach Moschee-Schließung spricht Erdogan von einem „neuen Kreuzzug“

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz will hart gegen muslimische Geistliche durchgreifen. Sieben Moscheen droht derzeit die Schließung, Imame sollen ausgewiesen werden. Österreich hat angekündigt mehrere Moscheen zu schließen und Imame auszuweisen. Jetzt reagiert der türkische Präsident Erdogan. Und kündigt eine deutliche Antwort der Türkei auf die Politik von Bundeskanzler Kurz an. Nach der von Österreich angekündigten Schließung von Moscheen und Ausweisung zahlreicher Imame hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan eine nicht näher beschriebene Antwort der Türkei angekündigt.

https://www.welt.de/politik/ausland/article177276552/Oesterreich-Nach-Moschee-Schliessung-spricht-Erdogan-von-einem-neuen-Kreuzzug.html?wtrid=onsite.onsitesearch

WELT.DE: „Es gibt auch nicht wenige Bio-Deutsche, die nicht integriert sind“

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, fordert mehr Geschlossenheit von den Spitzenpolitikern. „Gerade in Zeiten von Hassrede, Fakenews und Populisten“ sei dies notwendig, so Mazyek. Die Spitzenpolitiker müssten geschlossen agieren, meint der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, mit Blick auf den Asylstreit. Er fordert eine Debatte über Rassismus – und eine andere Definition von Integration. Es brodelt weiterhin zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Innenminister Horst Seehofer (CSU). Auch nach dem Treffen der beiden am Mittwochabend und einem Kompromissvorschlag Merkels liegt noch keine Einigung zu der Frage vor, ob Migranten in Zukunft schon an der Grenze zu Deutschland zurückgewiesen werden können. Nun schaltet sich auch der Zentralrat der Muslime in die Debatte ein.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article177530420/Aiman-Mazyek-Zentralrat-der-Muslime-kritisiert-Merkels-und-Seehofers-Zerrissenheit.html?wtrid=onsite.onsitesearch


WELT.DE: Mehr Islamunterricht - und nicht mehr fasten

Musa Bagrac, 41, ist Lehrer für Sozialwissenschaft, Pädagogik und islamischen Religionsunterricht an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Lünen. Er ist zugleich Vorsitzender des Verbands der Islamlehrerinnen und -lehrer. Er hatte kritisiert, dass beim Thema Islam und Schule nie mit den betroffenen Islamkundelehrern gesprochen wird. Jetzt kommt er ausführlich zu Wort.

https://www.welt.de/politik/plus177536736/Muslimische-Schueler-Mehr-Islamunterricht-und-nicht-mehr-fasten.html?wtrid=onsite.onsitesearch

WELT.DE: „Immer mehr Kinder sind hoch radikalisiert“

Tausende Salafisten leben in NRW. Gefahren gehen zunehmend von Müttern in der Szene aus. Sie radikalisieren ihre Kinder. NRW will nicht „Wohlfühlzone“ für Salafisten sein, sondern auf allen Ebenen unbequem werden. Radikalisierte Mütter, die mit ihren Kindern aus Salafisten-Kampfgebieten zurückkehren, sind nach Erkenntnissen des nordrhein-westfälischen Innenministeriums eine wachsende Gefahr. „Da laufen immer mehr Kinder herum, die sind extremistisch, hoch radikalisiert und haben nichts anderes gelernt“, warnte Innenminister Herbert Reul (CDU) am Freitag im Düsseldorfer Landtag.

https://www.welt.de/regionales/nrw/article177634414/Salafistische-Muetter-Immer-mehr-Kinder-sind-hoch-radikalisiert.html?wtrid=onsite.onsitesearch

WELT.DE:  Thüringer Islam-Gemeinden feiert Ende des Fastenmonats


Nach entbehrungsreichen Wochen begehen auch in Thüringen Muslime das Ende des Fastenmonats Ramadan mit einem besonderen Fest. Das islamische Eid al-Fitr wird am Morgen nach der ersten Sichtung des Neumonds gefeiert, wie der Sprecher der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde Thüringens, Mohammed Suleman Malik, mitteilte. Für seine Gemeinde startete das Fest am Samstag.

https://www.welt.de/regionales/thueringen/article177668080/Thueringer-Islam-Gemeinden-feiert-Ende-des-Fastenmonats.html?wtrid=onsite.onsitesearch

ZEIT ONLINE: Regierung will Moscheen schließen

Die ÖVP und die FPÖ in Österreich sehen sich im "Kampf gegen den politischen Islam": Sieben muslimische Gebetshäuser müssen zumachen, zwei Imame wurden ausgewiesen. Die österreichische Regierung will zahlreiche Imame ausweisen und sieben Moscheen schließen. Dies kündigte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) im Rahmen von Entscheidungen seiner Regierung "im Kampf gegen den politischen Islam" an. "Parallelgesellschaften, politischer Islam und Radikalisierungstendenzen haben in unserem Land keinen Platz", sagte er in Wien. Grundlage für die Entscheidung der Regierung ist das Islamgesetz von 2015, das von den Muslimen eine positive Grundeinstellung gegenüber Staat und Gesellschaft fordert.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-06/oesterreich-oevp-fpoe-schliessung-moscheen-ausweisung-imame


ZEIT ONLINE: Fasten, immer weiter fasten

Sie schlafen zu wenig und leiden unter der Hitze. Obwohl der Ramadan in die Sommermonate fällt, wetteifern manche Schüler darum, wer am härtesten fastet. Mansur Seddiqzai unterrichtet an einem Gymnasium im Dortmunder Norden unter anderem Islamischen Religionsunterricht. Er schreibt für ZEIT ONLINE darüber, wie seine überwiegend muslimischen Schülerinnen und Schüler die Welt sehen.

Mein Großvater in Afghanistan wollte nicht fasten. Er litt im Ramadan, unter anderem wegen eines Herzleidens. Aber der gesellschaftliche Druck war zu hoch für ihn, um das öffentlich zuzugeben. Sobald er nach Hause kam, wies er seine Kinder an, die Fenster zu schließen und die Gardinen zuzuziehen – und meine Großmutter musste ihm sein Essen zubereiten. In unserer Familie nennen wir das scherzhaft "afghanisches Fasten". 

https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2018-05/ramadan-schule-religion-fasten-gruppenzwang-leistung

SPIEGEL ONLINE: Österreich schließt mehrere Moscheen

 

Österreichs Regierung um Kanzler Sebastian Kurz will Radikalisierungen und Parallelgesellschaften im Land nicht dulden. Seit einigen Monaten wurden verstärkt Moscheen überprüft. Wien zog nun erste Konsequenzen. Im April kündigte die österreichische Regierung eine Prüfung der Moscheen im Land an: Zwei Monate später hat Kanzler Sebastian Kurz erste Ergebnisse präsentiert und Maßnahmen bekannt gegeben: Sieben Moscheen sollen geschlossen und zahlreiche Imame ausgewiesen werden. Es handele sich um Maßnahmen gegen den "politischen Islam", sagte Kurz. Das für Religionsfragen zuständige Kultusamt begründet die Schließung der Moscheen mit Verstößen gegen das Islamgesetz. Das Gesetz fordert eine positive Grundeinstellung gegenüber Staat und Gesellschaft.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/oesterreich-regierung-laesst-sieben-moscheen-schliessen-und-will-imame-ausweisen-a-1211858.html

SPIEGEL ONLINE: Erdogan wettert gegen geplante Moscheenschließung

 

Österreich will zahlreiche Moscheen schließen und Imame ausweisen. Der Sprecher des türkischen Präsidenten Erdogan wirft dem Land Islamophobie vor. Erdogan selbst droht mit Konsequenzen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die von Österreich geplante Schließung von Moscheen und die bevorstehende Ausweisung zahlreicher Imame scharf verurteilt - und mit nicht näher beschriebenen Konsequenzen gedroht. "Ich fürchte, dass die Schritte des österreichischen Bundeskanzlers die Welt zu einem neuen Kreuzzug führen", sagte Erdogan am Samstagabend nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu. "Ihr macht so etwas, und wir sitzen tatenlos herum? Das bedeutet, dass auch wir einige Schritte unternehmen."

http://www.spiegel.de/politik/ausland/erdogan-wettert-gegen-geplante-moscheenschliessung-in-oesterreich-a-1212173.html


FAZ: Österreich schließt mehrere Moscheen

 

Die österreichische Regierung will Imame ausweisen und sieben Moscheen schließen – um gegen „Parallelgesellschaften“ und den „politischen Islam“ vorzugehen. Die Maßnahmen seien erst der Anfang, kündigt Innenminister Strache an. Wegen Verstößen gegen das Islamgesetz will die Regierung in Österreich sieben Moscheen schließen und zahlreiche türkische Imame ausweisen. Wie Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Freitag in Wien mitteilte, handelt es sich um Maßnahmen gegen den „politischen Islam“. „Parallelgesellschaften, politischer Islam und Radikalisierungstendenzen haben in unserem Land keinen Platz.“

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/oesterreich-schliesst-mehrere-moscheen-und-will-imame-ausweisen-15629291.html

FAZ: Islamkunde statt Religionsunterricht

Seit fünf Jahren gibt es in Hessen mit Hilfe des türkischen Moescheenverbands Ditib einen islamischen Religionsunterricht. Nun will das Kultusministerium die Partnerschaft beenden. Ist der Einfluss aus Ankara zu stark? Das hessische Kultusministerium bereitet sich auf ein mögliches Ende der Zusammenarbeit mit dem deutsch-türkischen Moscheenverband Ditib beim bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht vor. Derzeit würden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass den Schülern in einem solchen Fall möglichst nahtlos ein gleichwertiges, alternatives Unterrichtsangebot zur Verfügung stünde, heißt es in der Antwort des Kultusministeriums auf eine parlamentarische Anfrage des FDP-Landtagsabgeordneten Wolfgang Greilich.

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessens-kultusministerium-will-islamunterricht-ohne-ditib-15628716.html

FAZ: Gehaltsschecks aus der Türkei

Österreich wendet erstmals das Islamgesetz an, um Moscheen zu schließen und Imame auszuweisen. Nun wird das Verfassungsgericht den Fall überprüfen. Diese Botschaft sollte nicht im Strom der Nachrichten untergehen, das machte die österreichische Mitte-rechts-Koalition schon durch das Personalaufgebot klar. Vier Regierungsmitglieder traten am Freitag früh im Bundeskanzleramt am Wiener Ballhausplatz auf, um die Schließung von einem halben Dutzend Moscheen sowie die mögliche Ausweisung von mehreren Dutzend Imamen zu verkünden. Angeführt von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ), erläuterten der für Kultusfragen zuständige Kanzleramtsminister Gernot Blümel (ÖVP) und Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) die Maßnahmen.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/islamgesetz-wird-in-oesterreich-erstmals-angewendet-15630259.html


FAZ: Erdogan wettert gegen Schließung von Moscheen in Österreich

 

Der türkische Präsident droht mit einer politischen Reaktion auf die Entscheidung der österreichischen Regierung. Diese könne die Welt in Richtung eines „Krieges zwischen Kreuz und Halbmond“ führen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Österreichs Entscheidung Moscheen zu schließen und dutzende Imame auszuweisen scharf kritisiert. Die Maßnahmen des österreichischen Kanzlers würden die Welt in Richtung eines „Krieges zwischen Kreuz und Halbmond“ führen, sagte Erdogan bei einer Rede in Istanbul am Samstag. „Denken Sie wir werden nicht reagieren, wenn Sie so etwas tun?“, fügte der türkische Staatschef hinzu.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/erdogan-wettert-gegen-schliessung-von-moscheen-in-oesterreich-15632265.html

 

 

FAZ: Mit knurrendem Magen zum Dienst

Feierabend: Orhan Öcal kümmert sich bei der Fraport AG um interkulturelle Angelegenheiten und betet beim abendlichen Fastenbrechen vor.

Mit dem Zuckerfest endete der Fastenmonat Ramadan – und für viele hessische Muslime ein entbehrungsreicher Arbeitsalltag. Große Unternehmen sind inzwischen auf das Fasten eingestellt. Ein knurrender Magen kann den selbständigen Malermeister Hakan Aslanpence nicht von der Arbeit abhalten. Der Familienvater aus Pohlheim bei Gießen hat in den vergangenen vier Wochen vom frühen Morgen bis zum Sonnenuntergang nichts gegessen und getrunken. Durchgearbeitet hat er trotzdem. „Aufträge werden ausgeführt, auch wenn es mal zehn Stunden dauert“, sagt der gläubige Muslim, der als Neunjähriger aus der Türkei nach Deutschland kam. Gestern Abend endete der Fastenmonat Ramadan, und von heute an feiern die Muslime drei Tage lang das Zuckerfest.

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/entbehrungsreicher-fastenmonat-ramadan-endete-gestern-15640757.html


FAZ: Antiliberaler Islam

Dem Protest gegen ein Islam-Institut an der Humboldt-Universität haben sich nun auch Studenten-Vertreter angeschlossen. Sie befürchten eine extreme, einseitige Ausrichtung. Gegen ein in der Humboldt-Universität (HU) geplantes Islam-Institut protestieren nun auch Studenten-Vertreter im Akademischen Senat. Der Gründungsprozess für ein Zentralinstitut Islamische Theologie sei intransparent und undemokratisch verlaufen, sagte João Fidalgo, Vorsitzender der Kommission Lehre und Studium im Senat. Sie hatten in der letzten Senatssitzung ein Gruppenveto eingelegt, das sich vor allem gegen die extreme, einseitige Ausrichtung des Institutsbeirates richtet. Gerade in dieser „zentralen Frage“, so Fidalgo, habe man die Gremien der HU nicht einbezogen.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hoch-schule/antiliberaler-islam-studenten-gegen-verbaende-15642004.html

DW: Österreich schließt Moscheen und weist Imame aus

 

Im Kampf gegen den politischen Islam verschärft die Regierung in Wien den Ton und greift durch. Mehrere Moscheen und zahlreiche Imame landeten auf dem Index. Die Ankündigung erfolgte durch geballte Polit-Prominenz. Bei der Pressekonferenz am Freitagmorgen traten in Wien neben Bundeskanzler Sebastian Kurz von der ÖVP auch Vizekanzler Heinz-Christian Strache und Innenminister Herbert Kickl, beide FPÖ, sowie Kanzleramtsminister Gernot Blümel (ÖVP) vor die Kameras. An der Besetzung ist nach Ansicht von Beobachtern zu erkennen, wie wichtig die Bundesregierung das Thema nimmt.

http://www.dw.com/de/%C3%B6sterreich-schlie%C3%9Ft-moscheen-und-weist-imame-aus/a-44123745

DW: Islamgesetz in der Kritik

 

Moscheen werden geschlossen, Imame ausgewiesen: Österreich setzt sein Islamgesetz durch - und löst damit Bedenken aus. Jurist Rohe sieht bei der Gesetzgebung einen möglichen Verstoß gegen die Menschenrechtskonvention. Es soll ein Schritt gegen den "politischen Islam" sein: In Österreich schließt die Regierung sieben Moscheen und weist eine ganze Reihe von türkischen Imamen aus dem Land aus. "Parallelgesellschaften, politischer Islam und Radikalisierungstendenzen haben in unserem Land keinen Platz", erklärte der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz zusammen mit mehreren Ministern vor Journalisten. Grundlage bildet das Islamgesetz Österreichs, das in seiner ursprünglichen Fassung bereits 1912 entstanden und damit das älteste Europas ist.

http://www.dw.com/de/islamgesetz-in-der-kritik/a-44132289

DW: Erdogan droht Österreich wegen Moschee-Schließungen

 

Nach der von Österreich angekündigten Schließung von Moscheen hat der türkische Präsident Erdogan eine nicht näher beschriebene Antwort der Türkei angekündigt - und vor einem "Kreuzzug" gewarnt. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Österreichs Regierung wegen der geplanten Schließung extremistischer Moscheen in scharfen Worten gewarnt. "Ich fürchte, dass die Schritte des österreichischen Bundeskanzlers die Welt zu einem neuen Kreuzzug führen", sagte Erdogan an die Adresse von Sebastian Kurz. "Ihr macht so etwas und wir sitzen tatenlos herum? Das bedeutet, dass auch wir einige Schritte unternehmen", sagte Erdogan. Die rechtskonservative Regierung in Österreich hatte am Freitag die Ausweisung von möglicherweise bis zu 40 Imamen und die Schließung von sieben Moscheen angekündigt. "Parallelgesellschaften, politischer Islam und Radikalisierungstendenzen haben in unserem Land keinen Platz", sagte Kurz dazu in Wien.

http://www.dw.com/de/erdogan-droht-%C3%B6sterreich-wegen-moschee-schlie%C3%9Fungen/a-44144060

DW: Seyran Ates: "Islam zeitgemäß ausgelegt"

 

Ein Jahr nach der Gründung ist die liberale Moschee in Berlin etabliert. Das Interesse wächst. Doch seit sie die Moschee eröffnete, muss die Juristin Seyran Ates mit Drohungen und Anfeindungen leben. Im Raum stehen 15 Stühle. Und zwei Männer mit Pistolen. Personenschützer. Das ist Alltag für Seyran Ates, Alltag auch in der liberalen "Ibn-Rushd-Goethe-Moschee" in Berlin. Die kleine islamische Gebetsstätte im Berliner Stadtviertel Moabit begeht an diesem Freitag ihr einjähriges Bestehen. "In diesen 12 Monaten ist schon sehr, sehr viel passiert", sagt Ates. "Es ist tatsächlich ein Bedürfnis vorhanden, eine solche Moschee zu haben." Ihr geht es um einen "freundlichen, spirituellen Islam, zeitgemäß ausgelegt". Deswegen orientierte sie sich bei der Namensgebung am arabischen Arzt und Philosophen Ibn Rushd, auch bekannt als Averroes (1126-1198), und am deutschen Universalgelehrten Johann Wolfgang von Goethe. Das seien "zwei Namen, die für den Islam in ihren Zeiten sehr viel Positives gesagt haben".

http://www.dw.com/de/seyran-ates-islam-zeitgem%C3%A4%C3%9F-ausgelegt/a-44225733


DW: Berlin setzt auf "friedensstiftende Wirkung" von Religionen

 

Ab Montag treffen sich Religionsvertreter aus Asien im Auswärtigen Amt. Der deutsche Außenminister will sie zum Dialog ermuntern und das friedensstiftende Potential von Religionen fördern. Für Heiko Maas ist es "lohnend und notwendig, mit Religionsgemeinschaften zu kooperieren". Alle großen Religionen hätten den Anspruch, friedensstiftend zu wirken. Von Montag bis Mittwoch lädt das deutsche Außenministerium zum zweiten Mal Religionsvertreter zum Dialog über "Friedensverantwortung der Religionen" ein. Damit geht die deutsche Diplomatie den zweiten Schritt nach einer – noch größer – angelegten Auftaktveranstaltung im Mai 2017. Es ist der Versuch, gerade in Konflikten nicht mehr nur auf staatliche Akteure zu setzen, sondern Religionen als wesentliche Kräfte vieler Zivilgesellschaften einzubinden.

http://www.dw.com/de/berlin-setzt-auf-friedensstiftende-wirkung-von-religionen/a-44246899


THE GUARDIAN: UK faces two years of severe terrorism threat, says Home Office

 

Home secretary points to growing danger from far-right groups as well as Islamists. Britain faces a severe threat from Islamist terrorism for at least another two years – and the danger could increase further still, the Home Office has said. Security agencies are also confronting a rising risk from extreme rightwing violence as the potential sources of attacks become more diverse. The assessments emerged as the government prepares to unveil a strengthened counter-terrorism strategy. Powers were reviewed after five attacks last year, and on Monday the home secretary, Sajid Javid, will announce a range of steps aimed at boosting the authorities’ efforts to stop atrocities.

https://www.theguardian.com/uk-news/2018/jun/03/uk-faces-two-years-of-severe-terrorism-threat-warns-home-office


THE GUARDIAN: Jeremy Corbyn calls for investigation of alleged Tory Islamophobia

 

Labour leader, Tory peer Sayeeda Warsi and the Muslim Council of Britain press resistant home secretary. Jeremy Corbyn has called for an inquiry into allegations of Islamophobia within the Conservative party. The Tories have been under pressure since the Muslim Council of Britain (MCB) called for an investigation, highlighting a range of claims including candidates and other representatives allegedly having far-right connections or sending offensive tweets. The Labour leader backed calls for an investigation on Monday night after home secretary Sajid Javid rejected the proposition of an inquiry, which gained support from Conservative peer Sayeeda Warsi.

https://www.theguardian.com/politics/2018/jun/05/jeremy-corbyn-calls-for-investigation-alleged-islamophobia-conservative-party

 

 

THE GUARDIAN: Turkey condemns Austria's 'racist' move to close seven mosques

 

Austrian chancellor says country can no longer put up with ‘parallel societies’. As many as 60 Turkish imams and their families face expulsion from Austria and seven mosques are due to be closed under a clampdown on what the government has called “political Islam”. Austria’s chancellor, Sebastian Kurz, said the country could no longer put up with “parallel societies, political Islam and radicalisation,” which he said had “no place in our country”.

https://www.theguardian.com/world/2018/jun/08/turkey-austria-close-mosques-expel-imams


THE GUARDIAN: Pro-Tory Facebook group filled with Islamophobic abuse

Comments in the Facebook group said that London Mayor Sadiq Khan should be “expelled” to prevent the growth of Islam in the capital. A controversial pro-Conservative Facebook group has been exposed as containing Islamophobic, homophobic and racist comments about public figures including Sadiq Khan, Diane Abbott and anti-Brexit campaigner Gina Miller. Comments include demands to “expel the London mayor” and “send back” immigrants, while another post states that “Islam should be banned”. There are also homophobic remarks about Scottish Tory leader Ruth Davidson, posted after she announced that she was pregnant. A 42-page dossier of abusive material from the Conservative Debating Forum, a 2,700-strong Facebook group that can be joined by invitation or by permission of moderators, has been collected by the left-leaning Red Roar blog. It found that several sitting Tory MPs, as well as dozens of Tory councillors, were members of the closed group.

https://www.theguardian.com/politics/2018/jun/09/pro-tory-facebook-group-filled-with-islamophobic-abuse


BBC: Tories have not tackled Islamophobia, Conservative Muslim Forum says

 

The chairman of the Conservative Muslim Forum has accused his party of a failure to take action on Islamophobia and joined calls for an independent inquiry. Mohammed Amin said the party was perceived as being "anti-Muslim" and had prioritised electoral concerns rather than taking "decisive action". "There have been a number of incidents," he told the BBC. A Tory spokesman said the party took all allegations seriously.

https://www.bbc.com/news/uk-44378791


BBC: Man held over 'Punish a Muslim' letters

 

A 35-year-old man has been arrested as part of a police investigation into letters calling for a day of violence against Muslims in the UK. The man, from Lincoln, was arrested on suspicion of soliciting to murder by police investigating the so-called "Punish a Muslim Day" letters. He is also being held on suspicion of sending a hoax noxious substance and threatening letters. The anonymous letters called for a co-ordinated attack on Muslims. The man is in custody at a police station in West Yorkshire.

https://www.bbc.com/news/uk-44462576

BBC: 'Punish a Muslim Day' letter suspect appears in court

 

A man accused of sending letters promoting "Punish a Muslim Day" has appeared in court charged with soliciting to murder. Anonymous notes calling for a coordinated attack on Muslims were sent to addresses across the UK. David Parnham, 35, from Lincoln, has been charged with a total of 14 offences, including staging a bomb hoax and sending threatening letters. He appeared at Westminster Magistrates' Court earlier and was remanded. He is due to appear at the Old Bailey on 29 June.

https://www.bbc.com/news/uk-england-44491542


BBC: Tories chairman Brandon Lewis vows to 'stamp out' Islamophobia

 

Conservative chairman Brandon Lewis has outlined plans he says will "stamp out" Islamophobia in the party. He said diversity training would be offered to all members and local associations would report back on how complaints were handled. He told ConservativeHome the party would work with TellMAMA, which monitors anti-Muslim activity. The Muslim Council of Britain welcomed the "positive step" but said it fell short of the full inquiry it wants. Conservative peer Baroness Warsi, who was the first female Muslim cabinet minister, has also called for a full inquiry into alleged Islamophobia in the party.

https://www.bbc.com/news/uk-politics-44499560