DIE PRESSE: Regierung schließt sieben Moscheen

 

Islamistische Aktivitäten und ein Verstoß gegen das Islamgesetz sind Anlass für behördliche Eingriffe. Die Opposition stimmt dem weitgehend zu, die Türkei kritisiert „Islamophobie und Rassismus“. Die Regierung geht gegen den politischen Islam vor. Wie Bundeskanzler Sebastian Kurz und die zuständigen Regierungsmitglieder, Kultusminister Gernot Blümel und Innenminister Herbert Kickl, am Freitag mitteilten, will man sieben Moscheen schließen und bis zu 60 Imame ausweisen. Die Vorgangsweise im Detail: Der Moschee-Verein Nizam-i Alem am Antonsplatz in Wien-Favoriten war schon länger unter Beobachtung: Es gibt Bilder von Kindern, die den faschistischen Wolfsgruß zeigen. Die Moschee steht unter Verdacht, unter Einfluss der als extremistisch und faschistisch eingestuften türkischen Grauen Wölfe zu stehen.

https://diepresse.com/home/innenpolitik/5443554/Regierung-schliesst-sieben-Moscheen?from=suche.intern.portal

 

 

DIE PRESSE: Moscheenschließung heizt anti-österreichische Stimmung in der Türkei an

 

Auf Twitter wird Forderung nach Kirchenschließungen und Ausweisung von Österreichern laut. Mit seiner Aussage zu den Maßnahmen der österreichischen Regierung, Moscheen zu schließen und ATIB-Imame auszuweisen, hat der Sprecher des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan auf Twitter harsche antiösterreichische Reaktionen ausgelöst. Ibrahim Kalin schrieb im Kurznachrichtendienst von einer "islamophoben, rassistischen und diskriminierenden Welle, die durch dieses Land geht".

https://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5443313/Moscheenschliessung-heizt-antioesterreichische-Stimmung-in-der


DIE PRESSE: Moscheeschließungen für Türkei "islamophob" und "rassistisch"

 

Die Regierung schließt sieben Moscheen in Österreich. Bis zu 40 Imame könnten ausgewiesen werden. Strache stellt weitere Maßnahmen in Aussicht. Die Türkei kritisiert die von der österreichischen Bundesregierung am Freitag verkündete Moscheenschließung und Ausweisung von Imamen heftig. Die Maßnahme sei ein Ausdruck "der islamophoben, rassistischen und diskriminierenden Welle, die durch dieses Land geht", schrieb der Sprecher von Präsident Recep Tayyip Erdogan auf Twitter - worauf bei seinen 1,25 Millionen Followern harsche anti-österreichische Reaktionen folgten.

https://diepresse.com/home/panorama/wien/5442966/Moscheeschliessungen-fuer-Tuerkei-islamophob-und-rassistisch?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: ATIB: Über 60 Vereine mit mehr als 100.000 Mitgliedern

 

Harmloser muslimischer Kulturverein oder Hort des Islamismus? Der Anfang der 1990er Jahre gegründeten Verein wird immer wieder kritisiert. Die Türkisch Islamische Union für kulturelle und soziale Zusammenarbeit in Österreich, kurz ATIB, deren Prüfung nun unter anderem zu Moscheeschließungen führt, vertritt über 60 Vereine mit über 100.000 Mitgliedern in ganz Österreich. ATIB fungiert als Dachverband und koordiniert die religiösen, sozialen und kulturellen Tätigkeiten der türkisch-islamischen Moscheegemeinden in Österreich. ATIB stand immer wieder unter türkischem Nationalismusverdacht.

https://diepresse.com/home/panorama/wien/5443057/ATIB_Ueber-60-Vereine-mit-mehr-als-100000-Mitgliedern?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Moscheenschließung: Erdoğan reagiert mit kryptischer Drohung

 

Der türkische Präsident macht die Wiener Imam-Entscheidung zum Wahlkampfthema. Mit kryptischen Drohungen reagierte nun auch der türkische Präsident, Recep Tayyip Erdoğan, auf die Ankündigung der Regierung, sieben Moscheen schließen und bis zu 60 Imame ausweisen zu wollen. Die Wiener Politik provoziere einen „Krieg zwischen Kreuzzüglern und Halbmond“, sagte Erdoğan am Samstag bei einem Wahlkampfauftritt in Istanbul. Erdoğan rief den Westen auf, den österreichischen Kanzler, Sebastian Kurz, zur Ordnung zu rufen. Für den türkischen Präsidenten, der zwei Wochen vor dem Wahltag mit wachsenden Problemen zu kämpfen hat, ist die österreichische Politik eine politische Steilvorlage.

https://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5444482/Moscheenschliessung_Erdogan-reagiert-mit-kryptischer-Drohung?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Moscheen-Schließungen: Islamische Glaubensgemeinschaft kündigt rechtliche Schritte an

 

IGGÖ-Präsident Olgun wirft der Regierung vor, "die Glaubensgemeinschaft aus politischem Kalkül heraus in Verruf zu bringen". Auch der türkische Präsident Erdogan kündigt Maßnahmen an. "Empört" hat die Islamische Glaubensgemeinschaft IGGÖ über die Moscheen-Schließungen und Ausweisungen von Imamen durch die Bundesregierung reagiert. Das diene nicht der Bekämpfung des politischen Islam, sondern nur der Schwächung der Strukturen der Glaubensgemeinschaft, teilte IGGÖ-Präsident Ibrahim Olgun am Sonntag mit und kündigte rechtliche Schritte an.

https://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/5444260/MoscheenSchliessungen_Islamische-Glaubensgemeinschaft-kuendigt?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Fasten soll an Schulen verboten werden

 

ÖVP-General Nehammer fordert strengere Regeln. Bildungsminister Heinz Faßmann zögert aber. Pünktlich zum Ende des Ramadan wagte die ÖVP am Donnerstag einen neuen Vorstoß: Generalsekretär Karl Nehammer forderte ein Fastenverbot für schulpflichtige Kinder, „die geschwächt sind und nicht mehr dem Unterricht folgen können“. Das hätten unzählige Lehrerberichte gezeigt. „Wenn religiöse Rituale – egal, welcher Religion – die Gesundheit von Kindern gefährden, geht das eindeutig zu weit“, sagt Nehammer. Es brauche in der Schule strengere Regeln. Für solche wäre Bildungsminister Heinz Faßmann, der auch von der ÖVP nominiert wurde, zuständig.

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DIE PRESSE: Islamexpertin Seyran Ates im Gespräch über Frauenrechte, Identität und Selbstbestimmung

 

Die deutsche Frauenrechtlerin und Autorin Seyran Ates spricht am 21. und 22. Juni in Graz bzw. Klagenfurt bei einer Podiumsdiskussion über Frauenrechte, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung. Seyran Ates, Rechtsanwältin und Autorin türkisch-kurdischer Herkunft, setzt sich seit Jahren für einen säkularen liberalen Islam ein. 2007 wurde die Frauenrechtlerin wegen ihres Engagements für Integration und Gleichberechtigung in Deutschland mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. 2017 gründete Ates eine liberale Moschee für Frauen und Männer in Berlin, wo sie lebt und arbeitet. In dieser Moschee beten und predigen Frauen und Männer gleichberechtigt zusammen.

https://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/5446637/Islamexpertin-Seyran-Ates-im-Gespraech-ueber-Frauenrechte?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: IGGÖ-Präsident: „Islamgesetz nicht praxistauglich“

 

IGGÖ-Präsident Ibrahim Olgun klagt, das Gesetz sei schwierig umzusetzen. Die jüngst geschlossene Moschee in Favoriten will er wieder öffnen lassen – sobald der Verein alle Bedenken ausräumt. „Das Islamgesetz ist nicht praxistauglich“, sagt Ibrahim Olgun, Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ). So sei „die Durchführbarkeit des Gesetzes in Teilen für die IGGÖ sehr schwierig“, weil man von der Regierung nicht die notwendigen Ressourcen dafür bekommen habe. Aber Olgun geht noch weiter – so entspreche das Verbot der Auslandsfinanzierung „nicht dem Gleichheitsgrundsatz, und somit ist die Verfassungskonformität zu prüfen“.

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DER STANDARD: Moscheenschließungen: Ratlose Muslime, besorgte Experten

 

Gläubige standen am Freitag vor verschlossenen Gebetshäusern – teils fassungslos. Experten warnen vor Radikalisierung durch Ausgrenzung. Ungläubig schüttelt der junge Muslim den Kopf. 12.54 Uhr, viel Zeit hat er nicht mehr, weniger als sechs Minuten, dann beginnt das Freitagsgebet. Er rüttelt an der Klinke, weiß aber längst, dass die Tür nicht aufgehen wird. "Camii kapalidir" steht auf einem Zettel, der vor ein paar Stunden auf den Eingang geklebt wurde – geschlossen. "Jetzt wollen sie uns sogar das Beten verbieten", schreit der Türke, schwarze Hose, dunkles Shirt, eine Tätowierung am Arm. "Diese Moschee ist nicht politisch, hier ist jeder willkommen."

https://derstandard.at/2000081246064/Geschlossene-Moscheen-Ratlose-Muslime-besorgte-Experten


DER STANDARD: Regierung will sieben Moscheen schließen, etliche Imame ausweisen

Türkis-Blau will das im Jahr 2015 reformierte Islamgesetz nun streng exekutieren – im Kampf gegen den "politischen Islam". Die Türkei tobt.  Österreich sei ein Land der Vielfalt. Man könne gleichzeitig gläubiger Muslim und stolzer Österreicher sein, man dürfe Muslime nicht unter Generalverdacht stellen. So war es zu hören von Kanzler Sebastian Kurz, Kulturminister Gernot Blümel (beide ÖVP) sowie von Vizekanzler Heinz-Christian Strache und Innenminister Herbert Kickl (beide FPÖ). Dann folgte das Aber, als die Regierungsmitglieder Freitagfrüh "Maßnahmen gegen den politischen Islam" präsentierten.


https://derstandard.at/2000081199654/Regierung-will-sieben-Moscheen-schliessen-etliche-Imame-ausweisen


DER STANDARD: Pressekonferenz: Regierung plant Schließung von sieben Moscheen Liveticker

Türkis-Blau präsentierte Entscheidungen im Kampf "gegen politischen Islam": 60 Imamen droht die Ausweisung.Die türkis-blaue Regierung hat bei einer Pressekonferenz am Freitag "Entscheidungen im Kampf gegen den politischen Islam" präsentiert. Die Maßnahmen gelten als Konsequenzen aus den Prüfungen von Atib-nahen Vereinen und Moscheen nach der sogenannten "Kriegsspiel-Causa". Sieben Moscheen werden ihren Betrieb einstellen, zwei in Oberösterreich, eine in Kärnten und vier in Wien. Geschlossen wird etwa eine Moschee der rechtsextremen "Grauen Wölfe" am Antonsplatz in Wien-Favoriten.


https://derstandard.at/jetzt/livebericht/2000081195120/pressekonferenz-live-regierung-plant-schliessung-von-sieben-moscheen


DER STANDARD: Moscheenschließung: IGGÖ kritisiert Ausweisung von Imamen

 

"Affront" gegen Muslime in Österreich – Kein Problem mit Schließung von Gebetsräumen, die "keine wirklichen Moscheen" seien. Der Vizepräsident der islamischen Glaubensgemeinschaft, Esad Memic, hat die Ausweisung von in der Türkei ausgebildeten Imamen kritisiert. Mit der Schließung der "Arabischen Kultusgemeinde" und deren sechs Gebetsräumen hat er allerdings kein Problem. Der Verein sei nicht Teil der Glaubensgemeinschaft, es handle sich um keine wirklichen Moscheen und private Moscheen sollen geschlossen werden.

https://derstandard.at/2000081281628/Moscheenschliessung-IGGOe-kritisiert-Ausweisung-von-Imame


DER STANDARD: Erdogan zu Moschee-Schließungen: Wien soll "zu Verstand kommen"

Muslime sollen nicht zur Zielscheibe gemacht werden. In der Diskussion um Moschee-Schließungen in Österreich hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan die Regierung in Wien aufgerufen, "zu Verstand zu kommen". Erdoğan sagte am Dienstag bei der Eröffnung der Transanatolischen Gas-Pipeline (TANAP) in Eskisehir: "Als Türkei finden wir es von Vorteil, wenn die österreichische Regierung so schnell wie möglich zu Verstand kommt, anstatt auf dem Fehler zu insistieren."


https://derstandard.at/2000081459976/Erdogan-zu-Moschee-Schliessungen-Wien-soll-zu-Verstand-kommen


DER STANDARD: Aufregung um Erdogan-Wahlbriefe an Wiener Schulen

 

Schüler erhielten von türkischem Präsidenten unterzeichnete Wahlwerbesendung der AKP. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sorgt einmal mehr für Aufregung in Österreich. Diesmal sind es angebliche Briefe der AKP, die an Schüler adressiert an mehreren Schulen in Wien eingegangen sind. Erdogan wirbt darin für seinen aktuellen Wahlkampf in der Türkei.

https://derstandard.at/2000081454273/Aufregung-um-Erdogan-Wahlbriefe-an-Wiener-Schulen

DER STANDARD: Zwei Paare in Graz als IS-Sympathisanten verurteilt

 

Vier Angeklagte als terroristische Vereinigung und kriminelle Organisation sowie für Quälen und Vernachlässigen ihrer Kinder für schuldig befunden – Urteil nicht rechtskräftig. Im Grazer Straflandesgericht sind am Dienstag zwei Paare zu Strafen knapp unter dem Höchstmaß verurteilt worden. Ihnen wurden die Verbrechen terroristische Organisation und kriminelle Vereinigung sowie Quälen und Vernachlässigen von Minderjährigen vorgeworfen. Sie sind mit ihren Kindern nach Syrien gegangen um sich der Terrororganisation islamischer Staat (IS) anzuschließen. Alle waren geständig. Die beiden Paare – gebürtige Bosnier, aber österreichische Staatsbürger – waren Anhänger eines radikal-islamistischen Glaubensvereines in Graz.

https://derstandard.at/2000081461945/Zwei-Paare-in-Graz-als-IS-Sympathisanten-verurteilt

DER STANDARD: Geschlossene Moschee in Wien-Favoriten soll Betrieb wiederaufnehmen

 

Auch die weiteren sechs Gebetshäuser, die die Regierung zusperren wollte, können womöglich geöffnet bleiben. Die seit vergangenem Freitag geschlossene Moschee in Wien-Favoriten könnte bald wieder ihre Pforten öffnen. Die türkis-blaue Bundesregierung hatte zwar in den Raum gestellt, dass es sich um eine Moschee der Grauen Wölfe – also türkischer Rechtsextremer – handelt, der Betrieb wurde ihr allerdings lediglich mit der Begründung untersagt, dass sie "illegal" unterhalten werde. Das wiederum liegt schlicht daran, dass die formale Gründung einer Moscheegemeinde noch ausstand.

https://derstandard.at/2000081488259/Geschlossene-Moschee-in-Wien-Favoriten-darf-Betrieb-wieder-aufnehmen


DER STANDARD: Moschee in Wien-Favoriten wieder offen

 

Die kurzfristig geschlossene Gebetsstätte wird nun von der Islamischen Glaubensgemeinschaft betrieben. Laut dem ÖVP-Abgeordneten Dönmez war die Schließung ein Signal vor Kurz' Israel-Reise. Die Moschee am Antonsplatz in Wien-Favoriten hat ihre Pforten wieder geöffnet – exakt eine Woche nachdem die türkis-blaue Bundesregierung sie geschlossen hatte. Das Gebetshaus wird fortan von der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) geführt. Die dafür notwendigen Dokumente sind Donnerstagabend dem Kultusamt übermittelt worden, bestätigt IGGÖ-Vizepräsident Abdi Tasdögen im Gespräch mit dem STANDARD. Bisher war die Moschee von dem Verein Nizam-i Alem betrieben worden, den ÖVP und FPÖ unter Einfluss der Grauen Wölfe, türkischer Rechtsextremisten, sehen.

https://derstandard.at/2000081627763/Moscheen-Gebetshaus-in-Favoriten-wieder-offen

DER STANDARD: 15-Jährige wegen Terrorverdachts seit einem Monat in U-Haft


Eine niederösterreichische Schülerin soll sich im Internet als männlicher Dschihadist ausgegeben und über Anschlagspläne geschrieben haben. Der Hinweis stammte von einem ausländischen Geheimdienst: Am 16. Mai wurde dem Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) gemeldet, dass vonseiten einer niederösterreichischen IP-Adresse konkrete Überlegungen für einen Terroranschlag erfolgt wären. Lokalisiert wurde das entsprechende Endgerät in einer kleinen Gemeinde im Mostviertel. Die Tatverdächtige: eine 15-jährige Schülerin.

https://derstandard.at/2000081658116/15-Jaehrige-wegen-Terrorverdachts-seit-einem-Monat-in-U-Haft


WELT.DE: Nach Moschee-Schließung spricht Erdogan von einem „neuen Kreuzzug“

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz will hart gegen muslimische Geistliche durchgreifen. Sieben Moscheen droht derzeit die Schließung, Imame sollen ausgewiesen werden. Österreich hat angekündigt mehrere Moscheen zu schließen und Imame auszuweisen. Jetzt reagiert der türkische Präsident Erdogan. Und kündigt eine deutliche Antwort der Türkei auf die Politik von Bundeskanzler Kurz an. Nach der von Österreich angekündigten Schließung von Moscheen und Ausweisung zahlreicher Imame hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan eine nicht näher beschriebene Antwort der Türkei angekündigt.

https://www.welt.de/politik/ausland/article177276552/Oesterreich-Nach-Moschee-Schliessung-spricht-Erdogan-von-einem-neuen-Kreuzzug.html?wtrid=onsite.onsitesearch

WELT.DE: „Es gibt auch nicht wenige Bio-Deutsche, die nicht integriert sind“

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, fordert mehr Geschlossenheit von den Spitzenpolitikern. „Gerade in Zeiten von Hassrede, Fakenews und Populisten“ sei dies notwendig, so Mazyek. Die Spitzenpolitiker müssten geschlossen agieren, meint der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, mit Blick auf den Asylstreit. Er fordert eine Debatte über Rassismus – und eine andere Definition von Integration. Es brodelt weiterhin zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Innenminister Horst Seehofer (CSU). Auch nach dem Treffen der beiden am Mittwochabend und einem Kompromissvorschlag Merkels liegt noch keine Einigung zu der Frage vor, ob Migranten in Zukunft schon an der Grenze zu Deutschland zurückgewiesen werden können. Nun schaltet sich auch der Zentralrat der Muslime in die Debatte ein.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article177530420/Aiman-Mazyek-Zentralrat-der-Muslime-kritisiert-Merkels-und-Seehofers-Zerrissenheit.html?wtrid=onsite.onsitesearch


WELT.DE: Mehr Islamunterricht - und nicht mehr fasten

Musa Bagrac, 41, ist Lehrer für Sozialwissenschaft, Pädagogik und islamischen Religionsunterricht an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Lünen. Er ist zugleich Vorsitzender des Verbands der Islamlehrerinnen und -lehrer. Er hatte kritisiert, dass beim Thema Islam und Schule nie mit den betroffenen Islamkundelehrern gesprochen wird. Jetzt kommt er ausführlich zu Wort.

https://www.welt.de/politik/plus177536736/Muslimische-Schueler-Mehr-Islamunterricht-und-nicht-mehr-fasten.html?wtrid=onsite.onsitesearch

WELT.DE: „Immer mehr Kinder sind hoch radikalisiert“

Tausende Salafisten leben in NRW. Gefahren gehen zunehmend von Müttern in der Szene aus. Sie radikalisieren ihre Kinder. NRW will nicht „Wohlfühlzone“ für Salafisten sein, sondern auf allen Ebenen unbequem werden. Radikalisierte Mütter, die mit ihren Kindern aus Salafisten-Kampfgebieten zurückkehren, sind nach Erkenntnissen des nordrhein-westfälischen Innenministeriums eine wachsende Gefahr. „Da laufen immer mehr Kinder herum, die sind extremistisch, hoch radikalisiert und haben nichts anderes gelernt“, warnte Innenminister Herbert Reul (CDU) am Freitag im Düsseldorfer Landtag.

https://www.welt.de/regionales/nrw/article177634414/Salafistische-Muetter-Immer-mehr-Kinder-sind-hoch-radikalisiert.html?wtrid=onsite.onsitesearch

WELT.DE:  Thüringer Islam-Gemeinden feiert Ende des Fastenmonats


Nach entbehrungsreichen Wochen begehen auch in Thüringen Muslime das Ende des Fastenmonats Ramadan mit einem besonderen Fest. Das islamische Eid al-Fitr wird am Morgen nach der ersten Sichtung des Neumonds gefeiert, wie der Sprecher der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde Thüringens, Mohammed Suleman Malik, mitteilte. Für seine Gemeinde startete das Fest am Samstag.

https://www.welt.de/regionales/thueringen/article177668080/Thueringer-Islam-Gemeinden-feiert-Ende-des-Fastenmonats.html?wtrid=onsite.onsitesearch

ZEIT ONLINE: Regierung will Moscheen schließen

Die ÖVP und die FPÖ in Österreich sehen sich im "Kampf gegen den politischen Islam": Sieben muslimische Gebetshäuser müssen zumachen, zwei Imame wurden ausgewiesen. Die österreichische Regierung will zahlreiche Imame ausweisen und sieben Moscheen schließen. Dies kündigte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) im Rahmen von Entscheidungen seiner Regierung "im Kampf gegen den politischen Islam" an. "Parallelgesellschaften, politischer Islam und Radikalisierungstendenzen haben in unserem Land keinen Platz", sagte er in Wien. Grundlage für die Entscheidung der Regierung ist das Islamgesetz von 2015, das von den Muslimen eine positive Grundeinstellung gegenüber Staat und Gesellschaft fordert.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-06/oesterreich-oevp-fpoe-schliessung-moscheen-ausweisung-imame


ZEIT ONLINE: Fasten, immer weiter fasten

Sie schlafen zu wenig und leiden unter der Hitze. Obwohl der Ramadan in die Sommermonate fällt, wetteifern manche Schüler darum, wer am härtesten fastet. Mansur Seddiqzai unterrichtet an einem Gymnasium im Dortmunder Norden unter anderem Islamischen Religionsunterricht. Er schreibt für ZEIT ONLINE darüber, wie seine überwiegend muslimischen Schülerinnen und Schüler die Welt sehen.

Mein Großvater in Afghanistan wollte nicht fasten. Er litt im Ramadan, unter anderem wegen eines Herzleidens. Aber der gesellschaftliche Druck war zu hoch für ihn, um das öffentlich zuzugeben. Sobald er nach Hause kam, wies er seine Kinder an, die Fenster zu schließen und die Gardinen zuzuziehen – und meine Großmutter musste ihm sein Essen zubereiten. In unserer Familie nennen wir das scherzhaft "afghanisches Fasten". 

https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2018-05/ramadan-schule-religion-fasten-gruppenzwang-leistung

SPIEGEL ONLINE: Österreich schließt mehrere Moscheen

 

Österreichs Regierung um Kanzler Sebastian Kurz will Radikalisierungen und Parallelgesellschaften im Land nicht dulden. Seit einigen Monaten wurden verstärkt Moscheen überprüft. Wien zog nun erste Konsequenzen. Im April kündigte die österreichische Regierung eine Prüfung der Moscheen im Land an: Zwei Monate später hat Kanzler Sebastian Kurz erste Ergebnisse präsentiert und Maßnahmen bekannt gegeben: Sieben Moscheen sollen geschlossen und zahlreiche Imame ausgewiesen werden. Es handele sich um Maßnahmen gegen den "politischen Islam", sagte Kurz. Das für Religionsfragen zuständige Kultusamt begründet die Schließung der Moscheen mit Verstößen gegen das Islamgesetz. Das Gesetz fordert eine positive Grundeinstellung gegenüber Staat und Gesellschaft.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/oesterreich-regierung-laesst-sieben-moscheen-schliessen-und-will-imame-ausweisen-a-1211858.html

SPIEGEL ONLINE: Erdogan wettert gegen geplante Moscheenschließung

 

Österreich will zahlreiche Moscheen schließen und Imame ausweisen. Der Sprecher des türkischen Präsidenten Erdogan wirft dem Land Islamophobie vor. Erdogan selbst droht mit Konsequenzen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die von Österreich geplante Schließung von Moscheen und die bevorstehende Ausweisung zahlreicher Imame scharf verurteilt - und mit nicht näher beschriebenen Konsequenzen gedroht. "Ich fürchte, dass die Schritte des österreichischen Bundeskanzlers die Welt zu einem neuen Kreuzzug führen", sagte Erdogan am Samstagabend nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu. "Ihr macht so etwas, und wir sitzen tatenlos herum? Das bedeutet, dass auch wir einige Schritte unternehmen."

http://www.spiegel.de/politik/ausland/erdogan-wettert-gegen-geplante-moscheenschliessung-in-oesterreich-a-1212173.html


FAZ: Österreich schließt mehrere Moscheen

 

Die österreichische Regierung will Imame ausweisen und sieben Moscheen schließen – um gegen „Parallelgesellschaften“ und den „politischen Islam“ vorzugehen. Die Maßnahmen seien erst der Anfang, kündigt Innenminister Strache an. Wegen Verstößen gegen das Islamgesetz will die Regierung in Österreich sieben Moscheen schließen und zahlreiche türkische Imame ausweisen. Wie Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Freitag in Wien mitteilte, handelt es sich um Maßnahmen gegen den „politischen Islam“. „Parallelgesellschaften, politischer Islam und Radikalisierungstendenzen haben in unserem Land keinen Platz.“

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/oesterreich-schliesst-mehrere-moscheen-und-will-imame-ausweisen-15629291.html

FAZ: Islamkunde statt Religionsunterricht

Seit fünf Jahren gibt es in Hessen mit Hilfe des türkischen Moescheenverbands Ditib einen islamischen Religionsunterricht. Nun will das Kultusministerium die Partnerschaft beenden. Ist der Einfluss aus Ankara zu stark? Das hessische Kultusministerium bereitet sich auf ein mögliches Ende der Zusammenarbeit mit dem deutsch-türkischen Moscheenverband Ditib beim bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht vor. Derzeit würden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass den Schülern in einem solchen Fall möglichst nahtlos ein gleichwertiges, alternatives Unterrichtsangebot zur Verfügung stünde, heißt es in der Antwort des Kultusministeriums auf eine parlamentarische Anfrage des FDP-Landtagsabgeordneten Wolfgang Greilich.

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessens-kultusministerium-will-islamunterricht-ohne-ditib-15628716.html

FAZ: Gehaltsschecks aus der Türkei

Österreich wendet erstmals das Islamgesetz an, um Moscheen zu schließen und Imame auszuweisen. Nun wird das Verfassungsgericht den Fall überprüfen. Diese Botschaft sollte nicht im Strom der Nachrichten untergehen, das machte die österreichische Mitte-rechts-Koalition schon durch das Personalaufgebot klar. Vier Regierungsmitglieder traten am Freitag früh im Bundeskanzleramt am Wiener Ballhausplatz auf, um die Schließung von einem halben Dutzend Moscheen sowie die mögliche Ausweisung von mehreren Dutzend Imamen zu verkünden. Angeführt von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ), erläuterten der für Kultusfragen zuständige Kanzleramtsminister Gernot Blümel (ÖVP) und Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) die Maßnahmen.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/islamgesetz-wird-in-oesterreich-erstmals-angewendet-15630259.html


FAZ: Erdogan wettert gegen Schließung von Moscheen in Österreich

 

Der türkische Präsident droht mit einer politischen Reaktion auf die Entscheidung der österreichischen Regierung. Diese könne die Welt in Richtung eines „Krieges zwischen Kreuz und Halbmond“ führen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Österreichs Entscheidung Moscheen zu schließen und dutzende Imame auszuweisen scharf kritisiert. Die Maßnahmen des österreichischen Kanzlers würden die Welt in Richtung eines „Krieges zwischen Kreuz und Halbmond“ führen, sagte Erdogan bei einer Rede in Istanbul am Samstag. „Denken Sie wir werden nicht reagieren, wenn Sie so etwas tun?“, fügte der türkische Staatschef hinzu.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/erdogan-wettert-gegen-schliessung-von-moscheen-in-oesterreich-15632265.html

 

 

FAZ: Mit knurrendem Magen zum Dienst

Feierabend: Orhan Öcal kümmert sich bei der Fraport AG um interkulturelle Angelegenheiten und betet beim abendlichen Fastenbrechen vor.

Mit dem Zuckerfest endete der Fastenmonat Ramadan – und für viele hessische Muslime ein entbehrungsreicher Arbeitsalltag. Große Unternehmen sind inzwischen auf das Fasten eingestellt. Ein knurrender Magen kann den selbständigen Malermeister Hakan Aslanpence nicht von der Arbeit abhalten. Der Familienvater aus Pohlheim bei Gießen hat in den vergangenen vier Wochen vom frühen Morgen bis zum Sonnenuntergang nichts gegessen und getrunken. Durchgearbeitet hat er trotzdem. „Aufträge werden ausgeführt, auch wenn es mal zehn Stunden dauert“, sagt der gläubige Muslim, der als Neunjähriger aus der Türkei nach Deutschland kam. Gestern Abend endete der Fastenmonat Ramadan, und von heute an feiern die Muslime drei Tage lang das Zuckerfest.

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/entbehrungsreicher-fastenmonat-ramadan-endete-gestern-15640757.html


FAZ: Antiliberaler Islam

Dem Protest gegen ein Islam-Institut an der Humboldt-Universität haben sich nun auch Studenten-Vertreter angeschlossen. Sie befürchten eine extreme, einseitige Ausrichtung. Gegen ein in der Humboldt-Universität (HU) geplantes Islam-Institut protestieren nun auch Studenten-Vertreter im Akademischen Senat. Der Gründungsprozess für ein Zentralinstitut Islamische Theologie sei intransparent und undemokratisch verlaufen, sagte João Fidalgo, Vorsitzender der Kommission Lehre und Studium im Senat. Sie hatten in der letzten Senatssitzung ein Gruppenveto eingelegt, das sich vor allem gegen die extreme, einseitige Ausrichtung des Institutsbeirates richtet. Gerade in dieser „zentralen Frage“, so Fidalgo, habe man die Gremien der HU nicht einbezogen.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hoch-schule/antiliberaler-islam-studenten-gegen-verbaende-15642004.html

DW: Österreich schließt Moscheen und weist Imame aus

 

Im Kampf gegen den politischen Islam verschärft die Regierung in Wien den Ton und greift durch. Mehrere Moscheen und zahlreiche Imame landeten auf dem Index. Die Ankündigung erfolgte durch geballte Polit-Prominenz. Bei der Pressekonferenz am Freitagmorgen traten in Wien neben Bundeskanzler Sebastian Kurz von der ÖVP auch Vizekanzler Heinz-Christian Strache und Innenminister Herbert Kickl, beide FPÖ, sowie Kanzleramtsminister Gernot Blümel (ÖVP) vor die Kameras. An der Besetzung ist nach Ansicht von Beobachtern zu erkennen, wie wichtig die Bundesregierung das Thema nimmt.

http://www.dw.com/de/%C3%B6sterreich-schlie%C3%9Ft-moscheen-und-weist-imame-aus/a-44123745

DW: Islamgesetz in der Kritik

 

Moscheen werden geschlossen, Imame ausgewiesen: Österreich setzt sein Islamgesetz durch - und löst damit Bedenken aus. Jurist Rohe sieht bei der Gesetzgebung einen möglichen Verstoß gegen die Menschenrechtskonvention. Es soll ein Schritt gegen den "politischen Islam" sein: In Österreich schließt die Regierung sieben Moscheen und weist eine ganze Reihe von türkischen Imamen aus dem Land aus. "Parallelgesellschaften, politischer Islam und Radikalisierungstendenzen haben in unserem Land keinen Platz", erklärte der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz zusammen mit mehreren Ministern vor Journalisten. Grundlage bildet das Islamgesetz Österreichs, das in seiner ursprünglichen Fassung bereits 1912 entstanden und damit das älteste Europas ist.

http://www.dw.com/de/islamgesetz-in-der-kritik/a-44132289

DW: Erdogan droht Österreich wegen Moschee-Schließungen

 

Nach der von Österreich angekündigten Schließung von Moscheen hat der türkische Präsident Erdogan eine nicht näher beschriebene Antwort der Türkei angekündigt - und vor einem "Kreuzzug" gewarnt. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Österreichs Regierung wegen der geplanten Schließung extremistischer Moscheen in scharfen Worten gewarnt. "Ich fürchte, dass die Schritte des österreichischen Bundeskanzlers die Welt zu einem neuen Kreuzzug führen", sagte Erdogan an die Adresse von Sebastian Kurz. "Ihr macht so etwas und wir sitzen tatenlos herum? Das bedeutet, dass auch wir einige Schritte unternehmen", sagte Erdogan. Die rechtskonservative Regierung in Österreich hatte am Freitag die Ausweisung von möglicherweise bis zu 40 Imamen und die Schließung von sieben Moscheen angekündigt. "Parallelgesellschaften, politischer Islam und Radikalisierungstendenzen haben in unserem Land keinen Platz", sagte Kurz dazu in Wien.

http://www.dw.com/de/erdogan-droht-%C3%B6sterreich-wegen-moschee-schlie%C3%9Fungen/a-44144060

DW: Seyran Ates: "Islam zeitgemäß ausgelegt"

 

Ein Jahr nach der Gründung ist die liberale Moschee in Berlin etabliert. Das Interesse wächst. Doch seit sie die Moschee eröffnete, muss die Juristin Seyran Ates mit Drohungen und Anfeindungen leben. Im Raum stehen 15 Stühle. Und zwei Männer mit Pistolen. Personenschützer. Das ist Alltag für Seyran Ates, Alltag auch in der liberalen "Ibn-Rushd-Goethe-Moschee" in Berlin. Die kleine islamische Gebetsstätte im Berliner Stadtviertel Moabit begeht an diesem Freitag ihr einjähriges Bestehen. "In diesen 12 Monaten ist schon sehr, sehr viel passiert", sagt Ates. "Es ist tatsächlich ein Bedürfnis vorhanden, eine solche Moschee zu haben." Ihr geht es um einen "freundlichen, spirituellen Islam, zeitgemäß ausgelegt". Deswegen orientierte sie sich bei der Namensgebung am arabischen Arzt und Philosophen Ibn Rushd, auch bekannt als Averroes (1126-1198), und am deutschen Universalgelehrten Johann Wolfgang von Goethe. Das seien "zwei Namen, die für den Islam in ihren Zeiten sehr viel Positives gesagt haben".

http://www.dw.com/de/seyran-ates-islam-zeitgem%C3%A4%C3%9F-ausgelegt/a-44225733


DW: Berlin setzt auf "friedensstiftende Wirkung" von Religionen

 

Ab Montag treffen sich Religionsvertreter aus Asien im Auswärtigen Amt. Der deutsche Außenminister will sie zum Dialog ermuntern und das friedensstiftende Potential von Religionen fördern. Für Heiko Maas ist es "lohnend und notwendig, mit Religionsgemeinschaften zu kooperieren". Alle großen Religionen hätten den Anspruch, friedensstiftend zu wirken. Von Montag bis Mittwoch lädt das deutsche Außenministerium zum zweiten Mal Religionsvertreter zum Dialog über "Friedensverantwortung der Religionen" ein. Damit geht die deutsche Diplomatie den zweiten Schritt nach einer – noch größer – angelegten Auftaktveranstaltung im Mai 2017. Es ist der Versuch, gerade in Konflikten nicht mehr nur auf staatliche Akteure zu setzen, sondern Religionen als wesentliche Kräfte vieler Zivilgesellschaften einzubinden.

http://www.dw.com/de/berlin-setzt-auf-friedensstiftende-wirkung-von-religionen/a-44246899


THE GUARDIAN: UK faces two years of severe terrorism threat, says Home Office

 

Home secretary points to growing danger from far-right groups as well as Islamists. Britain faces a severe threat from Islamist terrorism for at least another two years – and the danger could increase further still, the Home Office has said. Security agencies are also confronting a rising risk from extreme rightwing violence as the potential sources of attacks become more diverse. The assessments emerged as the government prepares to unveil a strengthened counter-terrorism strategy. Powers were reviewed after five attacks last year, and on Monday the home secretary, Sajid Javid, will announce a range of steps aimed at boosting the authorities’ efforts to stop atrocities.

https://www.theguardian.com/uk-news/2018/jun/03/uk-faces-two-years-of-severe-terrorism-threat-warns-home-office


THE GUARDIAN: Jeremy Corbyn calls for investigation of alleged Tory Islamophobia

 

Labour leader, Tory peer Sayeeda Warsi and the Muslim Council of Britain press resistant home secretary. Jeremy Corbyn has called for an inquiry into allegations of Islamophobia within the Conservative party. The Tories have been under pressure since the Muslim Council of Britain (MCB) called for an investigation, highlighting a range of claims including candidates and other representatives allegedly having far-right connections or sending offensive tweets. The Labour leader backed calls for an investigation on Monday night after home secretary Sajid Javid rejected the proposition of an inquiry, which gained support from Conservative peer Sayeeda Warsi.

https://www.theguardian.com/politics/2018/jun/05/jeremy-corbyn-calls-for-investigation-alleged-islamophobia-conservative-party

 

 

THE GUARDIAN: Turkey condemns Austria's 'racist' move to close seven mosques

 

Austrian chancellor says country can no longer put up with ‘parallel societies’. As many as 60 Turkish imams and their families face expulsion from Austria and seven mosques are due to be closed under a clampdown on what the government has called “political Islam”. Austria’s chancellor, Sebastian Kurz, said the country could no longer put up with “parallel societies, political Islam and radicalisation,” which he said had “no place in our country”.

https://www.theguardian.com/world/2018/jun/08/turkey-austria-close-mosques-expel-imams


THE GUARDIAN: Pro-Tory Facebook group filled with Islamophobic abuse

Comments in the Facebook group said that London Mayor Sadiq Khan should be “expelled” to prevent the growth of Islam in the capital. A controversial pro-Conservative Facebook group has been exposed as containing Islamophobic, homophobic and racist comments about public figures including Sadiq Khan, Diane Abbott and anti-Brexit campaigner Gina Miller. Comments include demands to “expel the London mayor” and “send back” immigrants, while another post states that “Islam should be banned”. There are also homophobic remarks about Scottish Tory leader Ruth Davidson, posted after she announced that she was pregnant. A 42-page dossier of abusive material from the Conservative Debating Forum, a 2,700-strong Facebook group that can be joined by invitation or by permission of moderators, has been collected by the left-leaning Red Roar blog. It found that several sitting Tory MPs, as well as dozens of Tory councillors, were members of the closed group.

https://www.theguardian.com/politics/2018/jun/09/pro-tory-facebook-group-filled-with-islamophobic-abuse


BBC: Tories have not tackled Islamophobia, Conservative Muslim Forum says

 

The chairman of the Conservative Muslim Forum has accused his party of a failure to take action on Islamophobia and joined calls for an independent inquiry. Mohammed Amin said the party was perceived as being "anti-Muslim" and had prioritised electoral concerns rather than taking "decisive action". "There have been a number of incidents," he told the BBC. A Tory spokesman said the party took all allegations seriously.

https://www.bbc.com/news/uk-44378791


BBC: Man held over 'Punish a Muslim' letters

 

A 35-year-old man has been arrested as part of a police investigation into letters calling for a day of violence against Muslims in the UK. The man, from Lincoln, was arrested on suspicion of soliciting to murder by police investigating the so-called "Punish a Muslim Day" letters. He is also being held on suspicion of sending a hoax noxious substance and threatening letters. The anonymous letters called for a co-ordinated attack on Muslims. The man is in custody at a police station in West Yorkshire.

https://www.bbc.com/news/uk-44462576

BBC: 'Punish a Muslim Day' letter suspect appears in court

 

A man accused of sending letters promoting "Punish a Muslim Day" has appeared in court charged with soliciting to murder. Anonymous notes calling for a coordinated attack on Muslims were sent to addresses across the UK. David Parnham, 35, from Lincoln, has been charged with a total of 14 offences, including staging a bomb hoax and sending threatening letters. He appeared at Westminster Magistrates' Court earlier and was remanded. He is due to appear at the Old Bailey on 29 June.

https://www.bbc.com/news/uk-england-44491542


BBC: Tories chairman Brandon Lewis vows to 'stamp out' Islamophobia

 

Conservative chairman Brandon Lewis has outlined plans he says will "stamp out" Islamophobia in the party. He said diversity training would be offered to all members and local associations would report back on how complaints were handled. He told ConservativeHome the party would work with TellMAMA, which monitors anti-Muslim activity. The Muslim Council of Britain welcomed the "positive step" but said it fell short of the full inquiry it wants. Conservative peer Baroness Warsi, who was the first female Muslim cabinet minister, has also called for a full inquiry into alleged Islamophobia in the party.

https://www.bbc.com/news/uk-politics-44499560

 

 

 

 

DIE PRESSE: Ludwig vor Muslimen: "Angriff auf eine Religionsgemeinschaft ist ein Angriff auf alle"

 

Wiens neuer Bürgermeister Michael Ludwig betont in seiner Rede beim muslimischen Fastenbrechen, dass jeder Mensch die Möglichkeit haben muss, seine Religion zu leben. Gewalt gegen eine Religionsgemeinschaft werde man nicht dulden. Es ist einer der ersten größeren Auftritte von Bürgermeister Michael Ludwig nach seiner Angelobung als Wiener Landeshauptmann - das Fastenbrechen (Iftar) der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) am Mittwochabend im Palais Eschenbach. Und gleich ein symbolträchtiger, bei dem er in seiner Rede das gute Zusammenleben mit Muslimen betont. "Diskussionen, ob der Islam zu Österreich oder Wien gehört, sind eigentlich obsolet", so Ludwig. Immerhin gebe es einen jahrzehntelangen Dialog und seit 1912 sei der Islam in Österreich eine anerkannte Religion.

https://diepresse.com/home/panorama/wien/5438512/Ludwig-vor-Muslimen_Angriff-auf-eine-Religionsgemeinschaft-ist?from=suche.intern.portal


DER STANDARD: Propaganda für IS: Zwei Schuldsprüche in Wiener Neustadt

 

Zwei jugendliche Angeklagte (18 und 15) mit Wurzeln in der Russischen Föderation sind am Donnerstag wegen Verbrechen der terroristischen Vereinigung und der kriminellen Organisation am Landesgericht Wiener Neustadt nicht rechtskräftig verurteilt worden. Vor allem der Erstbeschuldigte soll seit 2017 Propaganda für den IS (Islamischer Staat) gemacht und versucht haben, Mitglieder anzuwerben.

https://derstandard.at/2000080362464/Propaganda-fuer-IS-Zwei-Schuldsprueche-in-Wiener-Neustadt               

 

 

DER STANDARD: 89 Rechtsextreme und 24 Islamisten in deutscher Bundeswehr entdeckt

Die Fälle der entdeckten Rechtsextremen beziehen sich auf den Zeitraum zwischen 2010 und 2018. Seit 2011 wurden 24 als Islamisten eingestuft. In der Bundeswehr sind in den vergangenen Jahren einem Medienbericht zufolge 89 Rechtsextremisten und 24 Islamisten entdeckt worden. Dies berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag) unter Berufung auf Angaben des Verteidigungsministeriums.   

https://derstandard.at/2000080461331/89-Rechtsextreme-und-24-Islamisten-in-deutscher-Bundeswehr-entdeckt


WELT.DE:  Strobl: Keine Entwarnung bei islamistischem Terror

 

Die Gefahr islamistischer Terroranschläge in Baden-Württemberg bleibt nach Ansicht von Innenminister Thomas Strobl (CDU) hoch. Ein «erhebliches Sicherheitsrisiko» seien die Rückkehrer aus den von der Terrormiliz IS kontrollierten Gebieten in Syrien oder im Irak, sagte Strobl bei der Vorlage des Verfassungsschutzberichts am Donnerstag in Stuttgart.

https://www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article176635606/Strobl-Keine-Entwarnung-bei-islamistischem-Terror.html?wtrid=onsite.onsitesearch



WELT.DE: Frederik. Geschichte eines Dschihadisten

 

Schlau soll er sein und äußerst vorsichtig, so erzählen es Dschihadisten, die in Syrien oder im Irak festgenommen wurden. Ruhig, belesen, ein Sprachtalent – ziemlich weit oben in den Reihen der Miliz Islamischer Staat (IS). Eine Schlüsselfigur im Propagandaapparat der Terroristen. Es gebe kaum Fotos von ihm. Und dann gibt es noch einen Hinweis: Er soll ein Deutsch-Franzose sein. Einer, über den aber kaum jemand etwas Genaues weiß. Irgendwie wie ein Geist. Man kennt die vielen Geschichten der Dschihadreisenden aus Deutschland. Über Denis Cuspert zum Beispiel, den Berliner Exrapper Deso Dogg, der zu einem der prominentesten Kämpfer des IS aufstieg. Über Salafistencliquen aus Dinslaken und Wolfsburg, die es in den syrischen Bürgerkrieg zog. Oder über Linda W., das junge Mädchen aus Sachsen, das im Irak festgenommen wurde. Die Geschichte von Frederik C. aber ist eine andere.

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus176644487/Terrormiliz-Wie-ein-Schwabe-zur-Schluesselfigur-beim-IS-wurde.html?wtrid=onsite.onsitesearch


WELT.DE: Christen lehnen Muslime eher ab als Nichtgläubige

 

Die Hälfte der gläubigen Deutschen hält den Islam für unvereinbar mit Kultur und Werten der Bundesrepublik. Das hat eine Umfrage ergeben. Forscher sehen Anzeichen für die Wiederbelebung der Kirchen als Reaktion auf die Zuwanderung. Europa ist christlich – und macht einen weiten Bogen um die Kirchen. Über 90 Prozent der Westeuropäer sind nach eigenen Angaben „getaufte Christen“. Aber nur noch 22 Prozent besuchen mindestens einmal im Monat einen Gottesdienst. Eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Washingtoner Meinungsforschungsinstituts Pew Research zeichnet das Bild einer durch und durch säkularisierten Weltregion, die dennoch ihre christlichen Wurzeln betont.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article176794385/Studie-zu-religioeser-Einstellung-Christen-lehnen-Muslime-eher-ab-als-Nichtglaeubige.html?wtrid=onsite.onsitesearch


ZEIT ONLINE: "Moscheen bieten ein neues Zuhause"

 

Warum geraten junge Muslime in den Bann radikaler Dschihad-Ideologie? Ein Gespräch mit der Kriminalsoziologin Veronika Hofinger

 

DIE ZEIT: Frau Hofinger, Sie haben gemeinsam mit dem Politikwissenschafter Thomas Schmidinger eine Studie erstellt, in welcher der Frage nachgegangen wird, wie sich junge Muslime, die in Österreich aufgewachsen sind, radikalisiert haben.

Veronika Hofinger: Die Jugendlichen, die wegen ihrer Begeisterung für den Dschihadismus ins Gefängnis gekommen sind, stammen eindeutig aus dieser Gruppe. Oft haben ihren Eltern die Ressourcen gefehlt, richtig auf die beginnende Radikalisierung ihrer Kinder zu reagieren, sich beispielsweise rechtzeitig an eine Beratungsstelle zu wenden.

https://www.zeit.de/2018/21/radikalisierung-junge-muslime-oesterreich-veronika-hofinger


ZEITONLINE: Satire von innen

Muslime haben keinen Humor? Im Internet versammeln sich zahllose Spaßvögel, die ihre Satire teilweise unter Morddrohungen veröffentlichen. Vor wenigen Wochen machte ein Witz die Runde im arabischsprachigen Netz: Ein schwedischer Konvertit wollte in einer Moschee zeigen, dass er ein super Moslem sei. Er schlachtete also ein Schaf und rannte mit dem blutigen Messer in den Gebetsraum. "Schaut her, liebe Brüder! Jetzt seid ihr dran!", sagte der Schwede. Der Imam antwortete ihm "Je suis Charlie" und rief die Anti-Terroreinheit herbei.

https://www.zeit.de/gesellschaft/2018-05/humor-islam-muslime-arabischer-raum-satire-karikaturen


ZEIT ONLINE: Religionen verbinden statt trennen

In den meisten Bundesländern ist der nach Konfessionen getrennte Religionsunterricht Pflicht. Was es selten gibt, ist die Pflicht, etwas über andere Religionen zu lernen. In Schulen und auf Straßen werden Menschen geschlagen oder gemobbt, weil sie Juden sind. Muslimische Schüler werden daraufhin pauschal als Antisemiten beschimpft. Und sobald ein einzelner Geflüchteter gewalttätig wird, stellt irgendwer eine Verbindung zum Islam her. Wie können wir, statt die Angst weiter zu schüren, Orte schaffen, wo sie überwunden wird, wo sich Menschen mit dem Fremden vertraut machen?

https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2018-05/interreligioeser-unterricht-schule-konfessionen-verstaendigung


FAZ: 16 Stunden Durst

In der Fastenzeit ertragen Muslime sechzehn Stunden Hunger und Durst – und das 30 Tage lang. Kinder müssen nicht mitmachen. Manche tun es trotzdem. Lehrer und Ärzte warnen. Seit Mittwoch fasten die Muslime. Sie frühstücken nachts, bevor die Sonne aufgeht, und essen und trinken erst wieder, wenn der Mond am Himmel steht. Dazwischen ertragen sie sechzehn Stunden Hunger und Durst, und das dreißig Tage lang. Weil das so hart ist, sind Schwache davon befreit: Kranke und Schwangere zum Beispiel, und sogar Frauen, die gerade menstruieren. Kleine Kinder eigentlich auch.

http://www.faz.net/aktuell/16-stunden-durst-wenn-minderjaehrige-muslime-fasten-15598289.html


FAZ: Warum Christen so häufig schlecht über Juden und Muslime denken

Die religiöse Identität eines Menschen hat oftmals großen Einfluss auf dessen Haltung gegenüber Minderheiten. Das hat eine Studie des Pew Research Centers festgestellt. In den Ergebnissen ist ein klares Muster zu erkennen. Westeuropa gehört zu den am stärksten säkularisierten Gegenden der Welt, die Mehrheit der Christen ist nicht praktizierend. Vor den praktizierenden Christen und den Konfessionslosen bilden sie die größte religiöse Gruppe – obwohl sie nur unregelmäßig einen Gottesdienst besuchen, betrachten sie sich selbst als christlich. Ihre Ansichten in Bezug auf die Rolle der Religion in der Gesellschaft, ihre Einstellungen gegenüber Muslimen und Einwanderern sowie ihre generelle Meinung über Gott unterscheiden sich laut einer Studie des Pew Research Centers häufig von jenen konfessionsloser Menschen. Der Bezug eines Menschen zu seiner Religion scheint demnach ein Indikator für einige seiner gesellschaftspolitischen Einstellungen zu sein.

http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-christen-lehnen-einwanderern-haeufiger-ab-15613291.html


SUEDDEUTSCHE: "Ich fühle mich alleingelassen"

Für den Autor und Sohn indisch-pakistanischer Eltern ist es Alltag, Hassmails zu bekommen. In einem Buch beschreibt der Journalist nun, was er Menschen antwortet, die ihn mit einer Ratte gleichsetzen. Hasnain Kazim, 43, ist in Oldenburg geboren, aufgewachsen in Hollern-Twielenfleth, Sohn indisch-pakistanischer Eltern. Er ist kein Muslim, und er ist Deutscher. Man muss das deshalb so betonen, weil der Spiegel-Journalist quasi täglich Nachrichten wie diese bekommt: "Leute wie dich sollte man in Deutschland vergasen!!!!!!! Geh zurück zu deinen Kamelfickern! Muselpack hat bei uns nichts verloren, Islam gehört NICHT zu Deutschland! Hierzulande gehört es vernichtet und ausgerottet!"

http://www.sueddeutsche.de/medien/hasnain-kazim-ich-fuehle-mich-alleingelassen-1.3988729


THEGUARDIAN:  Ed Husain: from Islamist radical … to champion of liberal Muslims

 

The British writer explains why his new book calls for a battle for the moderate and inclusive soul of Islam. The house of Islam is on fire and its Muslim arsonists must be expelled. So comes the provocation from Ed Husain, self-proclaimed former Islamist radical, who puts much of the blame for Isis, Syria, Hamas and beyond on Saudi-sponsored Salafism and the export of Wahhabism across the world. “We can’t blame the rest of the global neighbourhood for the fire we’ve lit in our own home,” he says, in an empty Brick Lane cafe on the first morning of Ramadan.

https://www.theguardian.com/global/2018/may/26/ed-husain-house-of-islam-interview-how-peaceful-muslims-win-global-battle-of-ideas


THE GUARDIAN: Conservatives under fire for failing to tackle party's Islamophobia

 

Sayeeda Warsi backs Muslim Council of Britain’s call for inquiry over ‘more than weekly incidents’. Lady Warsi said it was a shame it could require such a public rebuke for the Tories to start confronting the issue. The Conservatives have been accused of failing to take the issue of Islamophobia seriously by the Muslim Council of Britain (MCB), which is calling for an independent inquiry into a problem it said had “poisoned” sections of the party. Conservative party officials insisted they were treating the issue seriously, but the MCB cited nine cases of anti-Islam sentiment from Tory politicians and candidates since April, calling it “the tip of the iceberg”.

https://www.theguardian.com/politics/2018/may/31/muslim-council-calls-for-inquiry-into-conservative-party-islamophobia


THE GUARDIAN: Muslim leaders urge investigation into 'Tory Islamophobia' claims

 

he Muslim Council of Britain (MCB) has written to the Conservative chair, Brandon Lewis, calling for an independent investigation into Islamophobia in the party. The letter lists what it says are nine instances in the past two months, and also cites the actions of one MP, Bob Blackman. These are the details of the cases.

https://www.theguardian.com/politics/2018/may/31/muslim-leaders-urge-investigation-into-tory-islamophobia-claims      

 

THE GUARDIAN: Burqa bans, headscarves and veils: a timeline of legislation in the west

 

The movement to limit women wearing headscarves and Muslim veils, such as the burqa and niqab, has been growing in Europe for more than a decade. Now the European court of justice, the EU’s highest court, has ruled that employers can ban staff from wearing headscarves, its first decision on the issue of employees wearing visible religious symbols at work.

https://www.theguardian.com/world/2017/mar/14/headscarves-and-muslim-veil-ban-debate-timeline


THE GUARDIAN: 'He inferred I wasn't British': Tory members tell of Islamophobia

 

Muslims in the party say their complaints over the issue have been brushed under the carpet. When Ahmed (not his real name) joined the Conservative party six years ago, he thought it was a natural fit. “A lot of Muslims share conservative values,” he says. “I stood to be a councillor and there was talk of me going on to the party lists to become an MP.” He says he worked hard during election time, increasing the south Asian vote in his ward in Yorkshire. But a simple question about postal votes to the MP suddenly made him feel like he did not belong in the party. “I just asked a question,” he says. “In no way did I insinuate that I was going to do anything silly or illegal regarding postal votes.

https://www.theguardian.com/politics/2018/may/31/inferred-wasnt-british-tory-members-tell-islamophobia


THE GUARDIAN: Pressure grows on May to tackle Islamophobia in Conservative party

 

The Muslim Council of Britain and Lady Warsi this week accused the Tories of failing to take the issue of Islamophobia seriously. Theresa May is under growing pressure to investigate Islamophobia in the Conservative party after a top Tory peer echoed calls made this week by the Muslim Council of Britain (MCB) and Sayeeda Warsi. Mohamed Sheikh said an independent inquiry was required to “show we will not tolerate any form of discrimination within our own party”.

https://www.theguardian.com/politics/2018/jun/02/pressure-grows-for-theresa-may-to-tackle-islamophobia-in-conservative-party

BBC: The young Welsh Muslim women gaining confidence

  
Hate crimes and Islamophobia are on the rise across England and Wales. Here two Muslim women from Cardiff describe the discrimination they have faced and how iLead - a leadership training programme run by the Muslim Council of Wales - has helped them to rebuild their confidence.


http://www.bbc.com/news/uk-wales-south-east-wales-44195275

BBC: Baroness Warsi: Conservatives must act on Islamophobia

 

Theresa May should publicly acknowledge that Islamophobia is a problem in the Conservative Party, former party chairman Baroness Warsi has said. Parts of the party had been "in denial" about the issue and a "clear statement" was needed about what was to be done to tackle it, she told the BBC. The Muslim Council of Britain has urged the Tories to launch an independent inquiry into alleged Islamophobia. A Tory spokesman said it took all incidents of Islamophobia seriously.

http://www.bbc.com/news/uk-44311092


BBC: The Islamic veil across Europe

 

Countries across Europe have wrestled with the issue of the Muslim veil - in various forms such as the body-covering burka and the niqab, which covers the face apart from the eyes. The debate takes in religious freedom, female equality, secular traditions and even fears of terrorism. The veil issue is part of a wider debate about multiculturalism in Europe, as many politicians argue that there needs to be a greater effort to assimilate ethnic and religious minorities.

http://www.bbc.com/news/world-europe-13038095


BBC: Ex-Lowestoft Tory mayor 'suspended over Islamophobic post'

 

A former Conservative mayor has been suspended from the party over claims he made Islamophobic comments on Facebook. The Conservative Party said it had suspended the membership of Waveney council deputy leader Stephen Ardley and had started an investigation. After the election of Sadiq Khan, Mr Ardley is alleged to have said it was "unbelievable" a Muslim was elected London Mayor in a Christian country.

http://www.bbc.com/news/uk-england-suffolk-44338267