DIE PRESSE: Kopftuchverbot im Kindergarten: Strache plant Pakt mit Ländern

 

"Wir dürfen nicht zulassen, dass junge Mädchen stigmatisiert und schon im Kindergarten sexualisiert werden", warnt der Vizekanzler. Er setzt auf eine 15a-Vereinbarung. Die Bundesregierung versucht, das schon länger angekündigte Kopftuchverbot in Volksschulen und Kindergärten zumindest in letzteren Realität werden zu lassen. Wie FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache gegenüber den Sonntag-Ausgaben mehrerer Zeitungen angekündigt hat, soll mit den Bundesländern noch im Sommer eine sogenannte 15a-Vereinbarung abgeschlossen werden.

https://diepresse.com/home/innenpolitik/5460681/Kopftuchverbot-im-Kindergarten_Strache-plant-Pakt-mit-Laendern?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Der Islam in Europa: "Machen wir uns nichts vor!"

 

Wie steht es um den Islam in Europa? Gibt es einen Euroislam? Ist er besser als der orientalische? Warum ich die Vision von Freiheit und Gerechtigkeit gefährdet sehe, an die wir in Europa seit Aufklärung und Französischer Revolution glauben: Notizen einer Muslimin.

Seit dem Fall der Mauer in Berlin, der Stadt, in der ich seit 1969 lebe, und dem Fall des Eisernen Vorhangs, einhergehend mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion und Jugoslawiens, sortiert sich Europa neu. Der Prozess läuft noch. Aber es sieht nicht so aus, als ob dieser Prozess auch von einem Konzept oder einer roten Linie bestimmt wäre. Die viel beschworene europäische Identität, die fundamentalen Rechte, europäische Werte, die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und nicht zuletzt die Gleichberechtigung der Geschlechter sind Themen, die immer wieder Erwähnung finden und angemahnt werden, wenn es um die Debatte über Europa geht. Es scheint, als sei alles verhandelbar, obwohl wir von einer Ewigkeitsgarantie und Universalität der Menschenrechte ausgegangen sind. Wie sieht es also wirklich aus in Europa im Großen und Ganzen und in unseren Breiten im Besonderen?

https://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/5463974/Der-Islam-in-Europa_Machen-wir-uns-nichts-vor?from=suche.intern.portal


DER STANDARD: Kopftuchverbot auf ungewisse Zeit verschoben

Bis zu den Sommerferien wollte die Regierung den Entwurf fürs Kopftuchverbot an Schulen vorlegen, doch bisher passierte nichts. Es sei eben alles "sehr komplex", heißt es Erst passierte eine Weile lang nichts, dann musste es plötzlich sehr schnell gehen, und jetzt ist wieder Stille eingekehrt: Das Kopftuchverbot an Kindergärten und Schulen, für das die Bundesregierung eigentlich vor den Sommerferien einen Entwurf präsentieren wollte, scheint noch länger auf sich warten zu lassen. Auf eine STANDARD-Anfrage hin heißt es im Bildungsministerium, man sei derzeit noch "in Gesprächen" mit Außen-, Frauen- und Familienministerium, Ergebnisse könne man aber noch nicht vorlegen. 

https://derstandard.at/2000082679851/Kopftuchverbot-auf-ungewisse-Zeit-verschoben


DER STANDARD: Strache will mit Ländern Kopftuchverbot im Kindergarten paktieren

 

Möchte 15a-Vereinbarung mit den Ländern noch im Sommer abschließen. Die Bundesregierung versucht, das schon länger angekündigte Kopftuchverbot in Volksschulen und Kindergärten zumindest in letzteren Realität werden zu lassen. Wie FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache gegenüber den Sonntag-Ausgaben mehrerer Zeitungen angekündigt hat, soll mit den Bundesländern noch im Sommer eine sogenannte 15a-Vereinbarung abgeschlossen werden.

https://derstandard.at/2000083046525/Strache-will-Kopftuchverbot-im-Kindergarten-mit-Laendern-paktieren

DER STANDARD: Österreich sucht eigenen Islam – muss aber bei null anfangen

 

Seit einem Jahr kann man in Wien Islamische Theologie studieren. Der Islam soll von österreichischen Muslimen neu interpretiert werden. Aber der Weg dorthin ist weit. Rasit Simsek steht auf dem Männerklo und macht sich bereit für Gott. Eilig dreht er den Wasserhahn auf und wäscht sich gründlich die Arme und das Gesicht. Gleich ist es vier nach eins – und Allah wartet nicht. Es ist Zeit für Gebet drei von fünf heute, so wie es der Koran vorsieht. Rasit wirft seinen Turnsack über den Rücken und macht sich auf den Weg zur Abstellkammer. Die Haare hat er zu einem Zopf gebunden, seitlich rasiert, die Konturen seines dichten Barts sind scharf definiert. Er geht vorbei an einigen Kopierern und öffnet die Türe zu einem kahlen Raum.

https://derstandard.at/2000083443263/Oesterreich-sucht-einen-eigenen-Islam-muss-aber-bei-null-anfangen

ZEIT ONLINE: Innenministerium will Islamkonferenz reformieren

 

Die Zusammensetzung der vor zwölf Jahren ins Leben gerufenen Islamkonferenz soll künftig von Themen abhängen. Viele liberale Muslime fühlten sich nicht vertreten. Das Bundesinnenministerium will die vor zwölf Jahren ins Leben gerufene Islamkonferenz erneuern. In Zukunft werde es voraussichtlich keine festen Mitgliedschaften in dem Forum mehr geben, kündigte eine Ministeriumssprecherin an. Vielmehr solle die Zusammensetzung vom Thema abhängen. "Wir müssen viel stärker als bisher die Vielzahl der in Deutschland noch nicht organisierten muslimischen Mitbürger in das Zentrum unserer Islamkonferenz stellen", sagte Innenstaatssekretär Markus Kerber der Bild. Nach der Sommerpause sollen demnach auch wieder Einzelpersonen zur Konferenz zugelassen werden.

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-07/muslime-deutschland-islamkonferenz-innenministerium-erneuerung-hasan-goekkaya

WELT.DE: „Das Islam-Institut ist eine Totgeburt“

 

Die Studenten der Humboldt-Universität in Berlin, lehnen das geplante Islaminstitut ab. Das Institut soll zum Wintersemester 2019/20 seinen Lehrbetrieb aufnehmen und vor allem Imame und Religionslehrer ausbilden. Im Islam-Institut der Berliner Humboldt-Uni sollen Imame ausgebildet werden. Doch der Widerstand wird immer größer. Der Grund: Im Beirat sitzen Vertreter mehrerer erzkonservativer Verbände. Die Gegner bringen nun ein eigenes Institut ins Gespräch. Das Kuratorium der Berliner Humboldt-Universität (HU) hat kürzlich der Gründung eines Islaminstituts zugestimmt – und damit heftige Kritik auf sich gezogen. Nun lehnen sich auch die Studierenden gegen das Vorhaben auf. In seltener Einigkeit hat sich das Studierendenparlament der Hochschule gegen die Einrichtung des Instituts ausgesprochen. Ohne Gegenstimmen.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article178940516/Humboldt-Uni-Berlin-Studenten-lehnen-geplantes-Islam-Institut-ab.html?wtrid=onsite.onsitesearch

WELT.DE: Deutsche Muslime sollen einen „deutschen Islam“ definieren

 

Die Islamkonferenz hat eine Zukunft, muss aber neu ausgerichtet werden, so der zuständige Staatssekretär Markus Kerber. Demnächst sollen etwa kritische Stimmen gehört werden. Auch zu Mesut Özil äußerte er sich. Das Bundesinnenministerium will die Islamkonferenz fortführen, das Konzept aber überarbeiten. „Wir müssen viel stärker als bisher die Vielzahl der in Deutschland noch nicht organisierten muslimischen Mitbürger in das Zentrum unserer Islamkonferenz stellen“, sagte der für den Bereich Heimat im Ministerium zuständige Staatssekretär Markus Kerber der „Bild“-Zeitung.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article179266416/Neue-Islamkonferenz-Deutsche-Muslime-sollen-einen-deutschen-Islam-definieren.html?wtrid=onsite.onsitesearch

WELT.DE: Warum ein Islamhasser zu Gast bei Linken ist

 

Judenfeindlichkeit ist kein Problem aus dunkler Vergangenheit, sondern aktuell: Jeden Tag kommt es in Deutschland zu antisemitisch Straftaten. WELT-Reporter Sebastian Struwe ist in Berlin jüdischer Geschichte auf der Spur - und erklärt, wieso Antisemitismus uns alle etwas angeht. Nach dem Vortrag des umstrittenen Autors Thomas Maul im Leipziger Kulturzentrum Conne Island gibt es Streit in der linken Szene. Dabei steht die Rolle des Islam im Mittelpunkt. Die Flüchtlingskrise hat die linke Bewegung in Erklärungsnöte gebracht. Thomas Maul ist ein Islamhasser. Zumindest darin ist sich der Berliner Autor mit seinen Kritikern einig. Und weil Maul Ende Juni im linksautonomen Leipziger Veranstaltungszentrum Conne Island einen Vortrag gehalten hat, rufen jene Kritiker nun zum Boykott des Zentrums auf.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article179367776/Conne-Island-in-Leipzig-Islamhasser-Thomas-Maul-zu-Gast-bei-Linken.html?wtrid=onsite.onsitesearch

SPIEGEL ONLINE: Eltern müssen 50 Euro Bußgeld zahlen

 

Sie wollten nicht, dass ihr Sohn mit seiner Klasse eine Moschee besucht: Nun müssen die Eltern des Schülers ein Bußgeld zahlen - wegen Schulschwänzerei. Im Erdkundeunterricht sollte ein 13 Jahre alter Schüler aus Schleswig-Holstein eine Moschee besuchen. Sie liegt nur einen Steinwurf von seiner Schule entfernt, dem Kronwerk-Gymnasium in Rendsburg. Die Eltern empfanden das als Indoktrination ihres Kindes. Es handele sich um Religionsunterricht, und da die Familie konfessionslos sei, müsse ihr Sohn nicht daran teilnehmen. Die Schule betrachtete das dagegen als Schulschwänzerei und als Verstoß gegen die Schulpflicht. Der Fall, der nun schon zwei Jahre zurückliegt, landete vor Gericht.

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/moschee-besuch-verweigert-eltern-muessen-50-euro-bussgeld-zahlen-a-1216757.html

FAZ: Unterwerfung unter das Diktat einer Minderheit alten Geistes

Die Studentenvertreter werfen der Universität vor, sie gebe Werte auf und öffne religiöser Intoleranz Tür und Tor. Mit dem neuen Islam-Institut verrät die Humboldt-Universität ihre Toleranztradition. Die liberalen Muslime in Berlin werden jetzt und künftig ausgegrenzt. Stur und illoyal – das ist der Vorwurf, der in der Hauptstadt jetzt immer häufiger zu hören ist, wenn es um das künftige Islam-Institut der Humboldt-Universität geht. Die Vorwürfe richten sich nicht nur an das Kuratorium der Universität, sondern auch an den Berliner Senat. Dessen Unbelehrbarkeit in Sachen rationaler Vernunft ist bekannt, seine Unterstützung der konservativen und Scharia-Islamverbände daher wenig überraschend.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/streit-um-islam-institut-unterwerfung-unter-das-diktat-einer-minderheit-15678385.html

FAZ: Islamkonferenz soll deutschen Islam definieren

 

An dem Dialogforum sollen in Zukunft nicht nur Verbände, sondern auch wieder Einzelpersonen teilnehmen, heißt es aus dem Innenministerium. Dabei wandte sich der zuständige Staatssekretär gegen Einfluss von außen. Das Bundesinnenministerium will die Deutsche Islamkonferenz erneuern. „Wir müssen viel stärker als bisher die Vielzahl der in Deutschland noch nicht organisierten muslimischen Mitbürger in das Zentrum unserer Islamkonferenz stellen“, sagte Innenstaatssekretär Markus Kerber der „Bild“-Zeitung. Nach der Sommerpause sollen demnach auch wieder Einzelpersonen zur Konferenz, vermutlich im November, zugelassen werden. Auf die Frage, ob er die Ansicht von Bundesinnenminister Horst Seehofer teile, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre, antwortete Kerber ausweichend: „Wenn es einen Islam geben soll, der zu Deutschland gehört, dann müssen die deutschen Muslime ihn als ,deutschen‘ Islam definieren“, sagte er.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/erneuerung-islamkonferenz-sollen-deutschen-islam-definieren-15689068.html


SUEDDEUTSCHE: Grafinger Schüler treffen sich mit Muslimen zum kochen

 

Im P-Seminar des Grafinger Gymnasiums wird religionsübergreifend das Brot gebrochen - und mancher Stereotyp gleich mit. Rosa Schweinchen sind weithin als Glücksbringer bekannt. Aber die Partei, über die Schülerin Attitaya Bredenhöller sich empört, hatte auf ihren Plakaten mit einem quickfidelen rosa Ferkel und dazu dem Spruch "Der Islam passt nicht zu unserer Küche" gehetzt. "Wenn man statt näherzukommen auf Abstand geht, dann passiert so etwas Schreckliches wie die AfD", sagt Atittaya.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/kochkultur-arabische-fruehlingszwiebeln-1.4048806


SUEDDEUTSCHE:  Möbbeck sagt Islamischem Kulturcenter Solidarität zu

 

Nach Schüssen auf das Gebetshaus des Islamischen Kulturcenters (IKC) Halle hat Sachsen-Anhalts Integrationsbeauftragte Susi Möbbeck der Gemeinde die Solidarität der Landesregierung zugesagt. "Die Muslime in Sachsen-Anhalt und in Halle gehören zu uns", sagte die SPD-Politikerin am Mittwoch bei einem Besuch des IKC. Sie wolle bei der islamischen Gemeinde in Halle in Erfahrung bringen, welche Angebote die Politik machen könne, damit sich die Menschen sicher fühlten. "Wir wollen das Zusammenleben mit unseren Nachbarn nicht auf diesen Vorfall reduzieren", sagte Moien Abu-Saif von der Gemeinde.

https://www.sueddeutsche.de/news/leben/gesellschaft---halle-saale-moebbeck-sagt-islamischem-kulturcenter-solidaritaet-zu-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180711-99-112498


SUEDDEUTSCHE: "Der Islamunterricht ist keine Koranschule"

 

Öguzhan Öktem unterweist in Taufkirchen muslimische Kinder in ihrer Religion. Dabei will er ein modernes Verständnis der traditionellen Werte vermitteln - inklusive Gleichberechtigung der Geschlechter. Oguzhan Öktem öffnet die Tür der Ditib-Moschee an der Taufkirchner Bahnhofstraße. "Schuhe bitte ausziehen", sagt der 50-Jährige mit dem schwarzen Pferdeschwanz und deutet lächelnd auf ein Regal mit bunten Hausschlappen. Seit dem Jahr 2012 gibt es die Gebetsstätte an der Bahnhofsstraße, sie finanziert sich durch ehrenamtliche Helfer, Mitgliedsbeiträge und Spenden. Öktem geht in die kleine Küche, setzt Wasser für den türkischen Tee auf und legt mit Schafskäse gefülltes Hefeteig-Gebäck auf einen Teller.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/taufkirchen-der-islamunterricht-ist-keine-koranschule-1.4052317


SUEDDEUTSCHE: "Anderssein kann eine integrative Kraft haben"

 

Vor 20 Jahren durfte Fereshta Ludin nicht Lehrerin sein, weil sie im Unterricht das Kopftuch nicht ablegen wollte. Ein Gespräch über Schule und Religion. Trotz mit guten Noten abgeschlossenem Referendariat wurde Lehrerin Fereshta Ludin vor 20 Jahren nicht in den staatlichen Schuldienst des Landes Baden-Württemberg übernommen. Der Grund: Sie wollte ihr Kopftuch während des Unterrichts nicht ablegen. Es folgten juristische Streitigkeiten, den Job durfte sie dennoch nie antreten. Mittlerweile unterrichtet sie an einer staatlich anerkannten islamischen Grundschule in Berlin.

https://www.sueddeutsche.de/bildung/kopftuch-lehrerin-interview-1.4052869


SUEDDEUTSCHE:  Politiker unterstützen muslimisch-jüdisches Schülerprojekt

 

Politiker von Regierung sowie SPD und Grünen unterstützen das Schülerprojekt gegen Antisemitismus der Organisation "JuMu" (Juden und Muslime). In einer Aktuellen Stunde im Landtag warf Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) der AfD am Freitag "Stimmungsmache" gegen "JuMu" und den Zentralrat der Muslime (ZMD) vor, auf dessen Initiative das jüdisch-muslimische Schülerprojekt gegründet worden war. Nordrhein-Westfalen arbeite seit Jahren mit dem Zentralrat zusammen.

https://www.sueddeutsche.de/news/politik/landtag---duesseldorf-politiker-unterstuetzen-muslimisch-juedisches-schuelerprojekt-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180712-99-131744


SUEDDEUTSCHE:  Innenministerium will Islamkonferenz breiter aufstellen Religion

 

Das Bundesinnenministerium überarbeitet das Konzept der Deutschen Islamkonferenz (DIK). "Wir müssen viel stärker als bisher die Vielzahl der in Deutschland noch nicht organisierten muslimischen Mitbürger in das Zentrum unserer Islamkonferenz stellen", sagte der zuständige Staatssekretär Markus Kerber der "Bild"-Zeitung (Freitag). Anders als bisher sollen die Teilnehmer der Runde von Mal zu Mal wechseln. Feste Mitgliedschaften werde es voraussichtlich nicht mehr geben, erklärte eine Ministeriumssprecherin in Berlin. Geplant seien flexible, themenorientierte Zusammensetzungen, die auch variieren könnten.

https://www.sueddeutsche.de/news/panorama/religion-innenministerium-will-islamkonferenz-breiter-aufstellen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180713-99-134168

SUEDDEUTSCHE: Muslimische Vielfalt

 

Das Bundesinnenministerium will das Konzept der Islamkonferenz ändern. Neben Islamverbänden sollen künftig auch kritische Muslime vertreten sein. Die Aufgabe der nächsten Konferenz soll es sein, einen Islam zu definieren, "der zu Deutschland gehört".

https://www.sueddeutsche.de/politik/integration-muslimische-vielfalt-1.4053452?reduced=true


DW: Vier Lehrstühle für Islamische Theologie an der Humboldt-Universität

 

Das Institut für Islamische Theologie der Berliner Humboldt-Universität erhält vier Professuren. Streit gibt es um den Berufungsbeirat: Beteiligte konservative Muslime haben an antisemitischen Protesten teilgenommen. Die Professuren umfassen "Islamische Textwissenschaft (Koran und Hadith)"; "Islamisches Recht in Geschichte und Gegenwart", "Islamische Religionspädagogik und Praktische Theologie" sowie "Islamische Philosophie und Glaubensgrundlagen". "Die Humboldt-Universität wird ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen und die islamische Theologie in ihr interdisziplinäres wissenschaftliches Netzwerk einbinden - und zwar sowohl in ihrer sunnitischen wie schiitischen Ausrichtung", sagte HU-Präsidentin Sabine Kunst. Dies sei bislang einmalig in Deutschland.

https://www.dw.com/de/vier-lehrst%C3%BChle-f%C3%BCr-islamische-theologie-an-der-humboldt-universit%C3%A4t/a-44604480

DW: Innenministerium will Islamkonferenz erneuern

 

Wie geht es weiter mit der Deutschen Islamkonferenz? Im März hatten säkulare Migrantenverbände scharfe Kritik vorgebracht und Reformen angemahnt. Nun ergreift das zuständige Innenministerium in Berlin die Initiative. Der Neustart soll nach der Sommerpause über die Bühne gehen. Dann will das Bundesinnenministerium die Deutsche Islamkonferenz neu aufstellen. Man müsse viel stärker als bisher die Vielzahl der in Deutschland noch nicht organisierten muslimischen Mitbürger ins Zentrum der Islamkonferenz stellen, sagte Staatssekretär Markus Kerber, der im Ministerium für den Bereich Heimat zuständig ist. Vermutlich im November sollten dann auch wieder Einzelpersonen zugelassen werden, und zwar "sicher auch kritische muslimische Stimmen zum Islam", so Kerber in der "Bild"-Zeitung. "Viele Muslime in Deutschland suchen eine deutsch-muslimische Heimat und finden sie nicht", sagte er.

https://www.dw.com/de/innenministerium-will-islamkonferenz-erneuern/a-44655760


DW: Konfliktstoff: Das Kopftuch im Klassenzimmer

 

Seit 20 Jahren wird in Deutschland darüber gestritten, ob muslimische Lehrerinnen mit Kopftüchern in der Schule unterrichten dürfen. Eine einheitliche Linie gibt es bis heute nicht. In den vergangenen 20 Jahren hat sich viel getan, wenn es um die Integration islamischer Inhalte in der deutschen Bildung geht: Es wurden Lehrstühle für Islamische Theologie an deutschen Universitäten eingerichtet, es gibt Islamunterricht an Grund- und weiterführenden Schulen sowie zahlreiche Studien zur Nutzung des Islamunterrichts für Schüler, Pädagogen und Eltern. Doch während hier die Entwicklung voranschreitet, gibt es bei einem anderen Streitpunkt seit Jahren kaum Bewegung: im "Kopftuchstreit". Wie passt das zusammen?

https://www.dw.com/de/konfliktstoff-das-kopftuch-im-klassenzimmer/a-44538393

DW: Wie sieht ein "deutscher Islam" aus?

 

Das Innenministerium will der Islamkonferenz einen neuen Zuschnitt verpassen. Der Einfluss der organisierten und oft konservativen Islamverbände soll geringer werden. Nicht alle halten das für eine gute Idee. Nach der Sommerpause soll es bei der Deutschen Islamkonferenz anders zugehen. Das zumindest wünscht sich das einladende Bundesinnenministerium unter Amtsinhaber Horst Seehofer von der CSU. Sein Staatssekretär Markus Kerber trat am Freitag via "Bild"-Zeitung eine Debatte los, als er ankündigte: "Wir müssen viel stärker als bisher die Vielzahl der in Deutschland noch nicht organisierten muslimischen Mitbürger ins Zentrum der Islamkonferenz stellen." Was Kerber damit nicht sagt, aber natürlich meint: Der starke Einfluss der islamischen Verbände mit ihrer oft konservativen Auslegung der Religionsgesetze soll in dem Dialogforum zurückgedrängt werden.

https://www.dw.com/de/wie-sieht-ein-deutscher-islam-aus/a-44664837


THE GUARDIAN: Sayeeda Warsi calls for inquiry into Islamophobia within Tory party

 

Former party chair claims Tories are in denial about the problem within their ranks. Sayeeda Warsi has called on the Conservatives to launch a “full independent inquiry” into Islamophobia in the party and warned the Tories were pursuing a politically damaging policy of denial about the problem in its own ranks. The former Conservative party chair accused incumbent Brandon Lewis of a “woefully inept” response to recent complaints and added that MP Zac Goldsmith should receive “mandatory diversity training” following his unsuccessful attempt to beat Sadiq Khan to the London mayoralty.

https://www.theguardian.com/politics/2018/jul/04/sayeeda-warsi-calls-for-inquiry-into-islamophobia-within-tory-party


THE GUARDIAN: 'Our community is terrorised': Muslims abused as men invade Brisbane mosque

 

Group of men threaten elderly man and call 15-year-old boy ‘bloody terrorist’ at Kuraby mosque. Islamic leaders say rightwing extremists are behind an offensive act of intimidation at a Brisbane mosque, where a teenager was called a terrorist and Islam a cult. A group of men went to the Kuraby mosque in southern Brisbane on Wednesday, and abused and threatened worshippers after asking to be let inside to film what was going on, the Islamic Council of Queensland said. “They started saying Islam is a cult and they started going through the books,” council spokesman Ali Kadri said, calling the men “uncivilised animals”.

https://www.theguardian.com/australia-news/2018/jul/05/our-community-is-terrorised-worshippers-abused-at-brisbane-mosque


THE GUARDIAN: Lancashire bans non-stunned halal meat from council-supplied school meals

 

Move is Islamophobic, antisemitic and undemocratic, say Muslim leaders. A council has banned meat from animals that have not been stunned from council-supplied school meals, prompting accusations of Islamophobia and antisemitism. Lancashire county council voted on Thursday to stop providing halal meat to council establishments unless animals were stunned before slaughtered. The decision ignored the result of a public consultation in which 65% of respondents strongly disagreed with the proposal. About 8,545 people filled in a questionnaire earlier of which about 2,000 were pro-forma responses that used a template provided by the Lancashire Council of Mosques (LCM).

https://www.theguardian.com/world/2018/jul/12/lancashire-council-bans-non-stunned-halal-meat-from-schools

 

 

 

 

DIE PRESSE: Islam, Herkunft als Gründe für Diskriminierung

 

Eine Kindergartenhelferin, die sich weigert, die Windel eines beschnittenen Buben zu wechseln („Ich finde es ekelhaft. Sollen sie doch gleich alles wegschneiden.“) und eine Lehrperson, die am Handy über einen Terroranschlag liest und einen syrischen Schüler attackiert („Super! Einer von euren Typen hat sich wieder in die Luft sprengen lassen.“). Das sind zwei von insgesamt 173 Fällen, die die Initiative für ein diskriminierungsfreies Schulwesen in ihrem Jahresbericht dokumentiert hat. Rund der Hälfte aller verzeichneten Fälle sind demnach Diskriminierungen wegen Islamophobie. Ebenfalls häufig war Diskriminierung aufgrund der ethnischen Zugehörigkeit.

https://diepresse.com/home/bildung/schule/5449920/Islam-Herkunft-als-Gruende-fuer-Diskriminierung?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: "Der Aufwind des Islam scheint vorbei"

 

Die Religiosität in der Türkei ist im Sinken begriffen, sagt der Diplomat und Analyst Seyfi Taşhan im Interview. Der Laizismus sei nicht in Gefahr, aber außenpolitisch sei das Land zu viel involviert.

 

Die Presse: Das US-Magazin „Foreign Policy“ nannte die Außenpolitik der AKP jüngst eine Geiselpolitik, weil Ankara Inhaftierte mehrmals zum „Tausch“ anbot, etwa einen in Izmir festgenommenen US-Pastor. Sehen Sie das auch so?

https://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5449244/Der-Aufwind-des-Islam-scheint-vorbei?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Frauenrechtlerin Seyran Ates: "Kopftuch bei Kindern ist Kindesmissbrauch"

 

Minderjährige Mädchen, die ein Kopftuch tragen müssten, würden sich später ohne Kopftuch nackt fühlen. Eine reflektierte, freiwillige Entscheidung für oder gegen das Kopftuch im Erwachsenenalter sei damit kaum möglich - ebensowenig wie ein gesundes Verhältnis zu Sexualität. "Wenn man Mädchen ein Kopftuch aufsetzt, nimmt man ihnen die Kindheit und sexualisiert sie. Man drängt sie in die Rolle eines Sexualobjekts und schränkt sie in ihrer Entwicklung ein, das ist für mich Kindesmissbrauch", sagte die deutsche Juristin, Autorin und Frauenrechtlerin Seyran Ates bei einer Podiumsdiskussion am Freitagabend im Konzerthaus Klagenfurt zum Thema Gleichberechtigung, Islam und patriarchale Strukturen. Die betroffenen Kinder würden sich später ohne Kopftuch nackt fühlen, eine reflektierte, freiwillige Entscheidung für oder gegen das Kopftuch im Erwachsenenalter sei damit kaum möglich.

https://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/5452369/Frauenrechtlerin-Seyran-Ates_Kopftuch-bei-Kindern-ist?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Einzelne "geschlossene" Moscheen weiterhin offen

 

Der Obmann der arabischen Kultusgemeinde sagt, dass alle Moscheen der eigentlich aufgelösten Gemeinde offenbleiben. Kultushandlungen darf es aber keine geben. Nach der von der Regierung verkündeten Schließung mehrerer Moscheen sind laut Medienberichten einige Standorte nach wie vor in Betrieb. Im Ö1-"Morgenjournal" erklärte der Obmann der arabischen Kultusgemeinde, dass alle Moscheen der eigentlich aufgelösten Gemeinde offenbleiben. Aus dem Bundeskanzleramt hieß es dazu, in den betroffenen Moscheen dürfte es keinen Moschee-Betrieb geben. Der Obmann der arabischen Kultusgemeinde, Zikry Gabal, wies gegenüber dem ORF-Radio sowie dem "Standard" in der Moschee in Wien-Mariahilf den Vorwurf des Extremismus zurück. In der betroffenen Moschee werde "gelehrt und gebetet", aber kein politischer Islam betrieben.

https://diepresse.com/home/innenpolitik/5452271/Einzelne-geschlossene-Moscheen-weiterhin-offen?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Religiös, konservativ, nationalbewusst: Die Türken in Wien

 

Sie sind eher religiös, eher konservativ und verfügen über ein ausgeprägtes, nennen wir es, Nationalbewusstsein. Sie kamen zwar nicht, um zu bleiben, haben ihre Rückkehrpläne aber irgendwann aufgegeben. Heute, Sonntag, blicken die allermeisten von ihnen gespannt in die Türkei, wo die Parlaments- und Präsidentenwahlen stattfinden.

https://diepresse.com/home/panorama/wien/5452437/Religioes-konservativ-nationalbewusst_Die-Tuerken-in-Wien?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Islamstudien: Vorurteilen akademisch begegnen

 

Vorurteile prägen bei vielen das Bild des Islam. Verschiedene Studiengänge aus dem Themenfeld Islam haben ihre eigene Herangehensweise, um das zu ändern. In der öffentlichen Wahrnehmung hat der Islam derzeit einen schweren Stand. Laut einer aktuellen Studie des US-amerikanischen Thinktanks Pew Research Center äußern sich praktizierende Christen sogar öfters negativ zu Migration und Muslimen als Nichtchristen. „Ich bin selbst immer wieder erschrocken über die Stereotypen, die man mit dem Islam in Verbindung bringt“, sagt Ulrich Winkler, Leiter des Lehrgangs Spirituelle Theologie im interreligiösen Prozess an der Uni Salzburg. Während Menschen ihre Meinung aufgrund von Forschungen etwa in naturwissenschaftlichen Fächern häufig ändern, sei man bezüglich neuen theologischen Erkenntnissen sehr resistent: „Glaubenssätze geben den Menschen Sicherheit in einer Zeit, die von Trubel geprägt ist, in der sie viele Entscheidungen treffen müssen und sich oft ausgeliefert fühlen.“

https://diepresse.com/home/bildung/weiterbildung/5455993/Islamstudien_Vorurteilen-akademisch-begegnen?from=suche.intern.portal

DER STANDARD: Islamforscher: "Indirekte Wahlkampfhilfe für Erdoğan"

 

Richtig, aber zum falschen Zeitpunkt: Mouhanad Khorchide über die Schließung von Moscheen und islamische Machtkämpfe

STANDARD: Esad Memic, Vizepräsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft, sagt, es ging um "Formfehler wie fehlende Rechnungsabschlüsse". Alles nur Inszenierung?

Khorchide: Es ist Aufgabe der Regierung in einem Rechtsstaat dafür zu garantieren, dass geltende Gesetze eingehalten und umgesetzt werden. Daher ist dies keine Inszenierung. Wer sich an die Gesetze hält, hat nichts zu befürchten. Eine der geschlossenen Moscheen wurde ja wieder geöffnet, weil sie die vorgesehene Vorlage im Gesetz erfüllt hat, was deutlich zeigt, dass es um die Einhaltung von Gesetzen geht.

https://derstandard.at/2000081735281/Islamforscher-Khorchide-Das-war-indirekte-Wahlkampfhilfe-fuer-Erdogan


DER STANDARD: Imam Ahmed: "Es soll jeder sehen, dass das hier eine Moschee ist"

 

Nabeel Ahmed predigt in Urdu und Deutsch und findet stärkere Kontrollen des Staates gut. In einer unscheinbaren Gasse, in Gerasdorf direkt an der Wiener Stadtgrenze gelegen, steht gleich am Anfang ein Haus, das aus der Reihe der Einfamilienhäuser, die dahinter folgen, etwas durch seine Größe heraussticht. Ende des Jahres, so der Plan, soll hier eine Moschee hochoffiziell eröffnet werden.

https://derstandard.at/2000081739254/Imam-Ahmed-Es-soll-jeder-sehen-dass-das-hier-eine


DER STANDARD: Fasten und Kopftuch verbieten? Lehrervertreter setzt auf Reden 

Paul Kimberger möchte Kindern diese religiösen "Zumutungen" zwar ersparen, notfalls müssten eben Lehrer Maßnahmen setzen. Als ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer am vergangenen Donnerstag seine Forderung nach einem Fastenverbot für schulpflichtige Kinder deponierte, dauerte der Ramadan noch knapp neun Stunden. Mit Sonnenuntergang gegen 21 Uhr endete der muslimische Fastenmonat im heurigen Jahr am 14. Juni. Nehammer begründete seinen Vorstoß mit "unzähligen" Berichten von Lehrern über geschwächte Kinder: "Wenn religiöse Rituale – egal welcher Religion – die Gesundheit von Kindern gefährden, geht das eindeutig zu weit." Religionsfreiheit sei selbstverständlich ein hohes Gut, aber: "Wenn die Religion über dem Kindeswohl steht, ist Schluss."

https://derstandard.at/2000081865754/Fasten-und-Kopftuch-verbieten-Lehrergewerkschafter-setzt-auf-Reden


DER STANDARD: Alle von der Regierung geschlossenen Moscheen derzeit offen

Vorgeworfene Äußerungen eines Imams laut Arabischer Kultusgemeinde vor mehr als 20 Jahren in Jordanien aufgenommen Wien – Alle acht Gebetshäuser, die von der Regierung geschlossen wurden, sind derzeit offen. Das bestätigt im Gespräch mit dem STANDARD der Vorsitzende der Arabischen Kultusgemeinde, Zikri Gabal. Zu dieser gehören sieben der betroffenen Moscheen. Die achte Einrichtung, ein Gebetsraum des Moscheevereins Nizam-i Alem am Antonsplatz in Wien-Favoriten, hatte wie berichtet bereits nach einer Woche wieder aufgesperrt. Grund für die Schließung war hier ein Formalfehler gewesen, die entsprechenden Dokumente wurden dann nachgereicht.


https://derstandard.at/2000081923401/Alle-von-der-Regierung-geschlossenen-Moscheen-derzeit-offen


DER STANDARD: Islamische Glaubensgemeinschaft eventuell vor Umbruch

 

Die Islamischen Glaubensgemeinschaft steht möglicherweise vor einem Umbruch. IGGÖ-Präsident Ibrahim Olgun muss sich kommende Woche am Samstag im Schurarat einer Vertrauensabstimmung stellen, berichtete das "Ö1"-Mittagsjournal am Donnerstag. Ihm wird vorgeworfen, schuld an den Moscheen-Schließungen zu sein. Es gab Rücktrittsaufforderungen an ihn.

https://derstandard.at/2000082000173/Islamische-Glaubensgemeinschaft-eventuell-vor-Umbruch


DER STANDARD: Warum die geschlossenen Moscheen offen sind

 

Die Arabische Kultusgemeinde beschwert sich beim Höchstgericht. DER STANDARD gibt Antworten auf viele Fragen.

 

Frage: Die Regierung verkündet, sieben Moscheen geschlossen zu haben, der STANDARD schreibt nicht einmal zwei Wochen später, dass alle wieder offen sind. Wie kann das sein?

 

Antwort: Am 8. Juni, einem Freitag, traten Kanzler, Vizekanzler und zwei Minister vor die Presse, um zu verlautbaren, dass sieben Moscheen geschlossen wurden und zahlreiche Imame ausgewiesen werden sollen – im "Kampf gegen den politischen Islam". Am selben Morgen wurde ein Gebetshaus in Wien-Favoriten tatsächlich gesperrt. Zur Mittagszeit standen dort zahlreiche verdutzte Muslime, die im Ramadan, dem muslimischen Fastenmonat, zum Freitagsgebet kommen wollten.

https://derstandard.at/2000082025668/Warum-die-geschlossenen-Moscheen-offen-sind


DER STANDARD: Freitagsgebet in geschlossener Moschee: "Touristen sind wir, nicht Terroristen"

 

Die Moschee in Wien-Mariahilf sollte eigentlich geschlossen sein, der Imam dürfte nicht predigen. Dennoch ist der Gottesdienst gut besucht.

Er weiß, dass er zu spät ist. Einmal taucht er noch mit einem Bein fest an, dann überschlägt es ihn fast die drei Stufen nach unten in den Gebetsraum. Roller zusammenklappen, Schultasche in die Ecke schleudern, Schuhe aus! Himmel, das hätte der Zweitklässler fast vergessen. Der Imam, ein seit zwei Wochen amtlich beschiedener Salafist, singt schon die ersten Verse. Lächelt dabei freundlich. Der kleine Junge zupft aus seinem Turnbeutel ein langes grünes Kleid, das er hastig überwirft, es ist etwas eng, weiße Strickmütze auf den Kopf, hinsetzen. Puh. Etwa hundert Männer zwischen sechs und sechzig haben sich in dem kargen Raum zum Gebet versammelt, Freitag, 13.45 Uhr, in einer der von der Regierung geschlossenen Moscheen.

https://derstandard.at/2000082093834/Freitagsgebet-in-geschlossener-Moschee-Touristen-sind-wir-nicht-Terroristen


DER STANDARD: Imam geschlossener Moschee soll Kind geschlagen haben

 

Den eigentlichen Akt zeigt das Video nicht. Der Imam sitzt vor einem Pult und erklärt jungen Burschen etwas auf Arabisch. Dann holt er locker und fast beiläufig mit der rechten Hand aus, man hört ein Klatschen, sieht aber nicht, wo er hinhaut. Mit "Schlag" hat jemand an dieser Stelle das Bildmaterial untertitelt, das einigen Medien, darunter dem STANDARD, zugespielt wurde. Beilage: ein Foto derselben Szene, auf dem sich ein Kind, das dem Wiener Prediger gegenübersitzt, den Kopf hält. "Imam steht unter Prügel-Verdacht", fasst die Kronen Zeitung zusammen.

https://derstandard.at/2000082442672/Imam-einer-geschlossenen-Moschee-soll-Kind-geschlagen-haben

DER STANDARD: Moscheen sperren wieder auf, Gericht gab Beschwerde statt

 

Die Arabische Kultusgemeinde hatte mit der Beschwerde gegen ihre Auflösung Erfolg: Das Verwaltungsgericht gab der Berufung gegen den Ausschluss der aufschiebenden Wirkung des entsprechenden Bescheids statt. Das berichtet der "Kurier". Die Kultusgemeinde erhalte damit ihre Rechtspersönlichkeit – vorerst – zurück. Damit sind sämtliche von der Bundesregierung geschlossenen Moscheen wieder geöffnet.

https://derstandard.at/2000082496532/Moscheen-sperren-wieder-auf-Gericht-gab-Beschwerde-statt


WELT.DE: Hamburger Muslim-Vertreter bei Anti-Israel-Demo

 

Das Islamische Zentrum Hamburg (IZH) war beim Al-Quds-Tag in Berlin prominenter vertreten als bekannt. Wie die Antwort auf eine Senatsanfrage der FDP aufzeigt, nahmen der Vize-Chef und ein Sekretär sowie der Leiter der Islamischen Akademie an der israelkritischen Veranstaltung vor zwei Wochen teil. Laut Verfassungsschutz waren 150 Personen aus dem Umfeld des IZH nach Berlin gereist.

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article177981284/Al-Quds-Tag-Hamburger-Muslim-Vertreter-bei-Anti-Israel-Demo.html?wtrid=onsite.onsitesearch

WELT.DE: Humboldt-Universität gründet Institut für Islamische Theologie

 

Nach langem Ringen gründet die Berliner Humboldt-Universität (HU) ein Institut für Islamische Theologie. Das Kuratorium stimmte bei einer Enthaltung für die Gründung des Instituts. Nach monatelangen Debatten wird die Berliner Humboldt-Universität (HU) ein Institut für Islamische Theologie gründen. Das Kuratorium der HU stimmte am Freitag bei einer Enthaltung für die Gründung des Instituts, an dem ab dem Wintersemester 2019/2020 Imame und Religionslehrer ausgebildet werden sollen, wie die Universität mitteilte.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article178499570/Berlin-Humboldt-Universitaet-gruendet-Institut-fuer-Islamische-Theologie.html?wtrid=onsite.onsitesearch

WIENER ZEITUNG: Islamophobie und Islamismus verstärken einander

 

Ein Forschungsteam aus Jena führte eine Analyse rechtsextremer und islamistischer Beiträge in sozialen Netzwerken durch. Eine Analyse rechtsextremer und islamistischer Beiträge in sozialen Netzwerken zeigt, dass Feindlichkeit gegen Muslime und Islamismus eng miteinander verbunden sind und sich gegenseitig verstärken. Mobilisierungs- und Radikalisierungsstrategien ähnelten sich, und auch ideologisch gebe es Gemeinsamkeiten, erklärte das Jenaer Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft am Freitag bei der Vorstellung der Studie. Muslimfeindliche Beiträge sind demnach aber im Vergleich "radikaler und verbreiteter".

https://www.wienerzeitung.at/themen_channel/integration/gesellschaft/974162_Muslimfeindschaft-und-Islamismus-verstaerken-einander.html

ZEIT ONLINE: Humboldt-Uni gründet Institut für Islamische Theologie

An der Berliner Universität werden künftig Imame ausgebildet. Kritiker bemängeln, dass konservative Islamverbände zu viel Einfluss bei der Professorenauswahl hätten. An der Berliner Humboldt-Universität (HU) wird ein Institut für Islamische Theologie gegründet. Das Kuratorium der Hochschule stimmte bei einer Enthaltung für die Gründung, wie die Universität und der Berliner Senat gemeinsam mitteilten. In dem Institut sollen Imame und Religionslehrer ausgebildet werden.

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-06/berlin-humboldt-universitaet-institut-islamische-theologie


SUEDDEUTSCHE: Giffey hält Burkinis im Schwimmunterricht für vertretbar

 

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hält es für vertretbar, wenn Schulen die Teilnahme am Schwimmunterricht fördern, indem sie Burkinis erlauben und ausgeben, also Badebekleidung für muslimische Mädchen und Frauen, die bis auf Gesicht, Hände und Füße den gesamten Körper bedeckt. "Das wichtigste ist ja das Wohl der Kinder, und das heißt nun mal, dass alle schwimmen lernen", sagte Giffey am Sonntag bei einer Veranstaltung der Zeit in Hamburg. Wichtig sei ihr, dass der Bildungsauftrag im Vordergrund stehe und das Thema "nicht hochstilisiert wird zum Untergang des Abendlandes".

http://www.sueddeutsche.de/bildung/burkinis-schwimmunterricht-giffey-1.4028642


THE GUARDIAN: Muslim group accuses Tories of turning blind eye to Islamophobia claims

 

Muslim Council of Britain writes again to party chairman calling for internal inquiry. The Muslim Council of Britain has accused the Conservative party of hoping allegations of Islamophobia in its ranks will “magically go away” and complained that the party’s chairman has not responded to its call for an internal inquiry. Three weeks after it first raised the issue, the group wrote again to Brandon Lewis on Tuesday highlighting further allegations of anti-Muslim prejudice within Tory ranks. It said it was not acceptable to turn “a blind eye to legitimate concerns about bigotry”.

https://www.theguardian.com/politics/2018/jun/26/muslim-group-accuses-tories-of-turning-blind-eye-to-islamophobia-claims

BBC: Liverpool student's outfits for the terraces - and mosque

 

A Muslim student from Merseyside is making her mark in the fashion world with outfits that reflect her faith and love of Liverpool FC. Nadia Attique, who studies at Liverpool John Moores University, said she was inspired by her late father.

https://www.bbc.com/news/av/uk-england-lancashire-44584732/liverpool-student-s-outfits-for-the-terraces-and-mosque

BBC: Birmingham man jailed for anti-Islam Twitter hate

A man who posted a string of Islamophobic tweets in the wake of the Manchester Arena attack has been jailed for stirring up racial hatred.

Rhodenne Chand, from Birmingham, posted 32 tweets over a few days after the bombing in May 2017, police said. Supt Mat Shaer of West Midlands Police said the messages "left people fearing some of the threats could be carried out by him or his Twitter followers". Chand, 31, was jailed for 20 months at Birmingham Crown Court on Monday.

https://www.bbc.com/news/uk-england-birmingham-44608876

BBC: 'Punish a Muslim Day' letter suspect appears at Old Bailey

Image caption Images of a letter said to be promoting "Punish a Muslim Day" were widely shared online. A man will go on trial accused of sending letters calling for a day of violence against Muslims. The "Punish a Muslim Day" notes calling for a coordinated attack on Muslims were sent to addresses across the UK. David Parnham, 35, from Lincoln, has been charged with a total of 14 offences, including soliciting to murder and staging a bomb hoax. He was remanded in custody and will go on trial at the Old Bailey on 26 November. The letters were reportedly received in communities across England and Wales.

https://www.bbc.com/news/uk-england-44656550