islaMedia



islaMedia - Medienberichterstattung über Islam und Muslime in Europa

http://www.ezire.fau.de/


Oktober 2021



WELT.DE: Tag der offenen Moschee: «Rassismus macht es nicht leicht»

In Brandenburg gibt es mehrere islamische Gemeinden - manche mit und manche ohne einen Gebetsraum. In Süden Brandenburgs sucht eine Gemeinde händeringend. Am 3. Oktober ist in Brandenburg Tag der offenen Moschee. Muslimische Gemeinden laden dazu Nicht-Muslime in ihre Räumlichkeiten ein. Doch nicht alle können mitmachen, obwohl sie es gerne würden. Die islamische Gemeinde in Cottbus hat derzeit keinen Gebetsraum.

https://www.welt.de/regionales/berlin/article234065586/Tag-der-offenen-Moschee-Rassismus-macht-es-nicht-leicht.html?icid=search.product.onsitesearch

 

WELT.DE: Tag der Offenen Moschee wird 25 Jahre alt: Probleme bleiben

Der Tag der Offenen Moschee wird in diesem Jahr 25 Jahre alt. Am kommenden Sonntag - parallel zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober - laden wieder rund tausend Moscheegemeinden bundesweit ein. Aus der Initiative des Zentralrats der Muslime von 1997 sei eine Institution geworden, sagte der ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek der Deutschen Presse-Agentur. Angesichts von Vorurteilen und Misstrauen gegenüber dem Islam in größeren Teilen der Bevölkerung sowie hunderten Angriffen auf Muslime und Moscheen jährlich sprach er zugleich von Rückschritten.

https://www.welt.de/regionales/nrw/article234112776/Tag-der-Offenen-Moschee-wird-25-Jahre-alt-Probleme-bleiben.html?icid=search.product.onsitesearch

 

WELT.DE: Tag der Offenen Moschee: Gäste lernen Islam kennen

Am Tag der Offenen Moschee haben auch viele Gemeinden in Niedersachsen und Bremen ihre Türen für interessierte Gäste geöffnet. In der Sami-Moschee in Hannover-Stöcken zum Beispiel konnten die Besucherinnen und Besucher den Koran in verschiedenen Sprachen anschauen. Insgesamt nahmen nach Angaben des Ditib-Landesverbands etwa 40 bis 50 niedersächsische Moscheen an der Aktion teil, die an diesem Sonntag zum 25. Mal stattfand. Das Motto lautete diesmal «Moscheen gestern und heute».

https://www.welt.de/regionales/niedersachsen/article234177180/Tag-der-Offenen-Moschee-Gaeste-lernen-Islam-kennen.html?icid=search.product.onsitesearch

 

WELT.DE: Islamforscherin für psychologische Hilfe für Kinder aus IS

Die Islamforscherin Susanne Schröter hält psychologische Betreuung für Kinder von IS-Rückkehrerinnen für dringend notwendig. «Sie sind radikalisiert und sie sind traumatisiert», sagte die Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. «Das Zurückkommen nach Deutschland ist für sie ein traumatischer Prozess.» Am späten Mittwochabend war auf dem Frankfurter Flughafen ein Flugzeug mit acht mutmaßlichen IS-Anhängerinnen und insgesamt 23 Kindern gelandet.

https://www.welt.de/regionales/hessen/article234266910/Islamforscherin-fuer-psychologische-Hilfe-fuer-Kinder-aus-IS.html?icid=search.product.onsitesearch

 

WELT.DE: Mehrere IS-Rückkehrerinnen sollen in Haft

Sie lernten mit Sprengfallen umzugehen und erzogen ihre Söhne zu Terrorkämpfern. Obgleich die Ideologie der Islamisten Frauen an den Herd verweist, sind unter den deutschen IS-Frauen einige, die sich nicht nur um Haushalt und Kinder gekümmert haben. Bei mehreren von der Bundesregierung aus Syrien zurückgeholten mutmaßlichen IS-Frauen vermuten die Sicherheitsbehörden, dass sie der Ideologie der Terrormiliz bis heute nicht abgeschworen haben. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gelten mindestens zwei von ihnen als «Gefährderinnen». Das bedeutet, dass ihnen die Polizei schwere politisch motivierte Straftaten zutraut. Die Bundesregierung hatte am Mittwoch acht Frauen mit ihren Kindern nach Deutschland fliegen lassen. Die Mütter, die dem Vernehmen nach alle freiwillig zurückkehrten, sollen sich alle dem Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben.

https://www.welt.de/regionales/hessen/article234269930/Mehrere-IS-Rueckkehrerinnen-sollen-in-Haft.html?icid=search.product.onsitesearch

 

WELT.DE: Festnahmen von IS-Rückkehrerinnen aus Osnabrück und Bremen

Nach ihrer Rückkehr von Syrien nach Deutschland hat die Bundesanwaltschaft drei deutsche Frauen wegen mutmaßlicher Mitgliedschaft in der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) festnehmen lassen. Wie aus einer Mitteilung vom Donnerstag hervorgeht, wird ihnen außerdem vorgeworfen, ihre Kinder im Sinne der radikal-islamistischen Ideologie der Gruppe erzogen zu haben. Unter ihnen ist eine Mutter aus Osnabrück. Sie soll Anhängerinnen für den IS angeworben haben.

https://www.welt.de/regionales/niedersachsen/article234273588/Festnahmen-von-IS-Rueckkehrerinnen-aus-Osnabrueck-und-Bremen.html?icid=search.product.onsitesearch



WELT.DE: Lebenslange Haft wegen Mordes für IS-Terrorist beantragt

Der bereits als IS-Terrorist verurteilte Nils D. aus Dinslaken soll wegen Mordes lebenslang hinter Gitter. Zudem forderte der Vertreter der Bundesanwaltschaft am Freitag beim Düsseldorfer Oberlandesgericht die Feststellung der besonderen Schwere seiner Schuld. «Er hat regelmäßig und systematisch gefoltert, das hat die Beweisaufnahme ergeben», sagte der Anklagevertreter. Dabei sei ein von ihm gefolterter Gefangener zu Tode gekommen. Unter dem Kampfnamen Abu Ibrahim al-Almani («Ibrahim der Deutsche») habe der Angeklagte «einen Ruf wie ein Donnerhall unter den Gefangenen besessen». Diese hätten ihn sogar für einen Henker des IS gehalten.

https://www.welt.de/regionales/nrw/article234301602/Lebenslange-Haft-wegen-Mordes-fuer-IS-Terrorist-beantragt.html?icid=search.product.onsitesearch

 

WIENER ZEITUNG: Haftstrafe für Kontaktmann des Wien-Attentäters

Einjährige Haftstrafe wegen IS-Propaganda für Mann, der Wien-Terroristen im Vorfeld des Anschlags getroffen hatte. Einen Tag nach dem Wiener Terroranschlag schlugen die Ermittler zu. Am 3. November 2020 nahmen sie Herrn K. fest und durchsuchten seine Wohnung. Seitdem sitzt der 26-Jährige in Untersuchungshaft. Fast ein Jahr nach seiner Festnahme muss sich K. nun am Montag im Wiener Straflandesgericht vor einem Schöffensenat verantworten. Die Staatsanwaltschaft Wien wirft ihm die Verbrechen der terroristischen Vereinigung und kriminellen Organisation vor. Im Zuge der Ermittlungen zu dem Anschlag sei man auf K. "aufmerksam geworden", sagt die Staatsanwältin.

https://www.wienerzeitung.at/themen/vor-gericht/2123727-Haftstrafe-fuer-Kontaktmann-des-Wien-Attentaeters.html

 

SUEDDEUTSCHE: Religion - Potsdam:Tag der offenen Moschee: "Rassismus macht es nicht leicht"

Am 3. Oktober ist in Brandenburg Tag der offenen Moschee. Muslimische Gemeinden laden dazu Nicht-Muslime in ihre Räumlichkeiten ein. Doch nicht alle können mitmachen, obwohl sie es gerne würden. Die islamische Gemeinde in Cottbus hat derzeit keinen Gebetsraum. "Wir suchen händeringend nach einem Raum", teilte die Gemeinde mit. Derzeit werde in einem öffentlichen Garten gebetet. Aber mit Blick auf die kälteren Tage sei das keine Dauerlösung.

https://www.sueddeutsche.de/panorama/religion-potsdam-tag-der-offenen-moschee-rassismus-macht-es-nicht-leicht-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210928-99-389290

 

SUEDDEUTSCHE: Tag der Offenen Moschee wird 25 Jahre alt: Probleme bleiben

Der Tag der Offenen Moschee wird in diesem Jahr 25 Jahre alt. Am kommenden Sonntag - parallel zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober - laden wieder rund tausend Moscheegemeinden bundesweit ein. Aus der Initiative des Zentralrats der Muslime von 1997 sei eine Institution geworden, sagte der ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek der Deutschen Presse-Agentur. Angesichts von Vorurteilen und Misstrauen gegenüber dem Islam in größeren Teilen der Bevölkerung sowie hunderten Angriffen auf Muslime und Moscheen jährlich sprach er zugleich von Rückschritten. Nicht viele Politiker seien bereit, sich gegen Islamfeindlichkeit öffentlich einzusetzen, bedauerte Mazyek.

https://www.sueddeutsche.de/panorama/religion-koeln-tag-der-offenen-moschee-wird-25-jahre-alt-probleme-bleiben-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210930-99-422185

 

SUEDDEUTSCHE: Tag der offenen Tür in Neufahrn:Moschee öffnet sich

Am Sonntag, 3. Oktober, findet ein "Tag der offenen Tür" in der Al-Mahdi-Moschee statt. Von 10 bis 18 Uhr haben Interessierte dabei die Möglichkeit, in den Dialog mit Mitgliedern der islamischen Reformgemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat zu treten.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/tag-der-offenen-tuer-in-neufahrn-moschee-oeffnet-sich-1.5426648

 

SUEDDEUTSCHE:  Spionage:Festgenommener Türke soll Gülen-Anhänger ausgespäht haben

Ein vor zwei Wochen in einem Düsseldorfer Hotel festgenommener Türke steht im Verdacht, Anhänger der sogenannten Gülen-Bewegung in Deutschland ausgespäht zu haben. Gegen den 40-Jährigen ermittelt nun die Bundesanwaltschaft, wie die Karlsruher Behörde am Freitag der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Es gebe "zureichende tatsächliche Anhaltspunkte" dafür, dass der Mann Informationen über Personen aus dem Raum Köln gesammelt habe, um sie an den türkischen Nachrichtendienst MIT zu übermitteln.

https://www.sueddeutsche.de/politik/spionage-festgenommener-tuerke-soll-guelen-anhaenger-ausgespaeht-haben-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-211001-99-439795

 

SUEDDEUTSCHE: Terrorismus - Hamburg:Anklage gegen 24-Jährige wegen IS-Mitgliedschaft erhoben

Die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg hat gegen eine 24-Jährige Anklage wegen Mitgliedschaft in der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) erhoben. Sie soll als Jugendliche im September 2014 ihrem nach islamischem Ritus angetrauten Ehemann nach Syrien gefolgt sein und sich dort dem IS angeschlossen haben, wie die Anklagebehörde am Freitag mitteilte. Die Frau habe in Syrien und im Irak bis Ende 2018 die Gewalt über eine Kriegswaffe ausgeübt.

https://www.sueddeutsche.de/panorama/terrorismus-hamburg-anklage-gegen-24-jaehrige-wegen-is-mitgliedschaft-erhoben-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-211001-99-442405

 

SUEDDEUTSCHE: Spionage - Karlsruhe:Festgenommener Türke soll Gülen-Anhänger ausgespäht haben

Ein vor zwei Wochen in einem Düsseldorfer Hotel festgenommener Türke steht im Verdacht, Anhänger der sogenannten Gülen-Bewegung in Deutschland ausgespäht zu haben. Gegen den 40-Jährigen ermittelt nun die Bundesanwaltschaft, wie die Karlsruher Behörde am Freitag der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Es gebe "zureichende tatsächliche Anhaltspunkte" dafür, dass der Mann Informationen über Personen aus dem Raum Köln gesammelt habe, um sie an den türkischen Nachrichtendienst MIT zu übermitteln. Der Mann war am 17. September in einem Großeinsatz festgenommen worden und sitzt in Untersuchungshaft. Bisher hatte die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft in dem Fall ermittelt, wegen des Verdachts der Verabredung zu einem Verbrechen.

https://www.sueddeutsche.de/politik/spionage-karlsruhe-festgenommener-tuerke-soll-guelen-anhaenger-ausgespaeht-haben-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-211001-99-439653

 

SUEDDEUTSCHE: Tag der Offenen Moschee: Gäste lernen Islam kennen

Am Tag der Offenen Moschee haben auch viele Gemeinden in Niedersachsen und Bremen ihre Türen für interessierte Gäste geöffnet. In der Sami-Moschee in Hannover-Stöcken zum Beispiel konnten die Besucherinnen und Besucher den Koran in verschiedenen Sprachen anschauen. Insgesamt nahmen nach Angaben des Ditib-Landesverbands etwa 40 bis 50 niedersächsische Moscheen an der Aktion teil, die an diesem Sonntag zum 25. Mal stattfand. Das Motto lautete diesmal "Moscheen gestern und heute".

https://www.sueddeutsche.de/panorama/religion-hannover-tag-der-offenen-moschee-gaeste-lernen-islam-kennen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-211003-99-462792

 

SUEDDEUTSCHE: Zum 25. Mal: Tag der offenen Moschee deutschlandweit

Moscheen in Deutschland haben auch an diesem Sonntag wieder ihre Türen für Besucher geöffnet - und damit zugleich ein Jubiläum gefeiert. Zum 25. Mal wurde der Tag der offenen Moschee begangen, diesmal unter dem Motto "Moscheen gestern und heute". Laut Organisatoren wollten bundesweit wieder rund tausend Moscheegemeinden mitmachen.

https://www.sueddeutsche.de/panorama/religion-koeln-zum-25-mal-tag-der-offenen-moschee-deutschlandweit-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-211002-99-455762

SUEDDEUTSCHE:  Tausende Besucher am Tag der offenen Moschee

Moscheen in Deutschland haben auch an diesem Sonntag wieder ihre Türen für Besucher geöffnet - und damit zugleich ein Jubiläum gefeiert. Zum 25. Mal wurde der Tag der offenen Moschee begangen, diesmal unter dem Motto "Moscheen gestern und heute". Rund tausend Moscheegemeinden wollten mitmachen. In Berlin besuchten Tausende Gäste die muslimischen Gotteshäuser. Der Vorsitzende der Gemeinde der Sehitlik Moschee in Berlin-Neukölln, Yacup Ayar, sprach am Sonntagnachmittag von etwa 1500 bis 2000 Besuchern allein in dessen Gemeinde. Ihnen wurden Moscheeführungen sowie eine Fotoausstellung und Musik geboten.

https://www.sueddeutsche.de/panorama/religion-tausende-besucher-am-tag-der-offenen-moschee-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-211003-99-465248


SUEDDEUTSCHE: Islamforscherin für psychologische Hilfe für Kinder aus IS

Die Islamforscherin Susanne Schröter hält psychologische Betreuung für Kinder von IS-Rückkehrerinnen für dringend notwendig. "Sie sind radikalisiert und sie sind traumatisiert", sagte die Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. "Das Zurückkommen nach Deutschland ist für sie ein traumatischer Prozess." Am späten Mittwochabend war auf dem Frankfurter Flughafen ein Flugzeug mit acht mutmaßlichen IS-Anhängerinnen und insgesamt 23 Kindern gelandet.

https://www.sueddeutsche.de/panorama/terrorismus-frankfurt-am-main-islamforscherin-fuer-psychologische-hilfe-fuer-kinder-aus-is-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-211007-99-514355


SUEDDEUTSCHE: Lebenslange Haft wegen Mordes für IS-Terrorist beantragt

Der bereits als IS-Terrorist verurteilte Nils D. aus Dinslaken soll wegen Mordes lebenslang hinter Gitter. Zudem forderte der Vertreter der Bundesanwaltschaft am Freitag beim Düsseldorfer Oberlandesgericht die Feststellung der besonderen Schwere seiner Schuld. "Er hat regelmäßig und systematisch gefoltert, das hat die Beweisaufnahme ergeben", sagte der Anklagevertreter. Dabei sei ein von ihm gefolterter Gefangener zu Tode gekommen.

https://www.sueddeutsche.de/panorama/prozesse-duesseldorf-lebenslange-haft-wegen-mordes-fuer-is-terrorist-beantragt-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-211008-99-530180




September 2021


DIE PRESSE: "Es gibt Moscheen, die andere Werte vermitteln"

Ahmad Mansour, ein ehemaliger arabischer Islamist, trifft auf Integrationsministerin Susanne Raab. Ein Gespräch über die fatale Anziehungskraft des Extremismus, Antisemitismus bei Flüchtlingen und Frauenrechte.

 
https://www.diepresse.com/6038007/es-gibt-moscheen-die-andere-werte-vermitteln?from=rss

DER STANDARD: Mann wollte sich Terrormiliz IS anschließen: Zwei Jahre Haft

Am Landesgericht Salzburg ist am Mittwoch ein junger Österreicher wegen der Beteiligung an der Terrormiliz IS und des Widerstands gegen die Staatsgewalt zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. Allerdings verhängte die Richterin nur zwei Monate der Strafe unbedingt. Den Gefängnisteil hat der Angeklagte bereits in der U-Haft abgesessen. Er nahm das Urteil an, die Staatsanwaltschaft gab keine Erklärung ab. Der Schuldspruch ist damit nicht rechtskräftig.

https://www.derstandard.at/story/2000129674802/mann-wollte-sich-terrormiliz-is-anschliessen-zwei-jahre-haft

ZEIT ONLINE: WDR verzichtet nach Antisemitismusvorwürfen vorerst auf Moderatori

Laut einem Medienbericht hat die designierte "Quarks"-Moderatorin Nemi El-Hassan 2014 an einer Al-Kuds-Demo teilgenommen. Die Ärztin distanziert sich von Antisemitismus. El-Hassan hatte in einem Kurzfilm für die Bundeszentrale für politische Bildung zudem den Begriff "Dschihad" erläutert. Dort sagte sie, dass die Verbindung des Wortes mit Terror "eine Missinterpretation" sei. Laut dem von der Bild zitierten Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi sei das eine "absolute Relativierung" bestimmter kriegerischer Traditionen. Auf watson.de widersprach der Islamwissenschaftler Rüdiger Seesemann: Grundsätzlich beziehe sich Dschihad auf den persönlichen Einsatz für die Sache Gottes und die Ideale des Islam.

https://www.zeit.de/kultur/2021-09/nemi-el-hassan-wdr-quarks-al-kuds-demo-teilnahme-distanzierung-antisemitismusvorwurf

ZEIT ONLINE: Was heißt hier Dschihad?

Eine junge WDR-Moderatorin wird für ihre Nähe zu Islamisten kritisiert – und sofort entgleist die Debatte. Der Psychologe Ahmad Mansour erklärt, was ihn jetzt ärgert.

Ich weiß, wie überzeugend Islamisten sein können. Als junger Mann habe ich es selbst erlebt, als Sohn arabischer Israelis habe ich mich danach gesehnt, im Dschihad zu sterben. Heute, als muslimischer Psychologe in Deutschland, der in Schulen und in Gefängnissen arbeitet, sehe ich mit eigenen Augen die fatalen Folgen einer mörderischen islamistischen Ideologie. Ich lerne junge Menschen kennen, die im Namen ihrer Religion bereit sind, dem Ruf zum bewaffneten Dschihad zu folgen, wie er von Marokko bis Afghanistan theologisch gerechtfertigt wird. Sie wollen Terror verüben oder sympathisieren damit.

https://www.zeit.de/2021/38/nemi-el-hassan-wdr-moderatorin-quarks-antisemitismusvorwuerfe-kritik

ZEIT ONLINE: Zwischen allen Fronten

Die muslimische Community scheut die öffentliche Debatte über Frauenfeindlichkeit und Antisemitismus aus Angst, Rassismus zu nähren. Dabei ist das ein großer Fehler.

Es kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen, dass die Taliban 1996 Kabul einnahmen und ihre Schreckensherrschaft ausriefen. Fünf Jahre später – wir alle kennen die Bilder – passierten die Terroranschläge vom 11. September, ereignete sich dieser traumatisierende Moment, der auch das Leben von vielen Muslim:innen weltweit prägte, insbesondere aber der im Westen lebenden.

https://www.zeit.de/kultur/2021-09/muslime-deutschland-taliban-9-11-diskussionskultur-islamkritik-rassismus-theologie-10nach8


ZEIT ONLINE: Taliban in Kundus bitten Deutschland um humanitäre Hilfe

Am ehemaligen Bundeswehrstützpunkt haben die Taliban um finanzielle Unterstützung gebeten. Nach einem Arbeitsverbot demonstrieren Frauen in Kabul für ihre Rechte. Die militant-islamistischen Taliban am früheren Bundeswehrstandort Kundus haben Deutschland und andere Staaten um Hilfe gebeten. Dabei könne es sich um Investitionen, Wiederaufbauprojekte oder "jede Art von humanitärer Unterstützung" handeln, wie Sprecher Matiullah Ruhani der Nachrichtenagentur dpa sagte.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2021-09/afghanistan-taliban-kundus-humanitaere-hilfe-apell-deutschland

 

ZEIT ONLINE: Diese Menschen machen den Bundestag diverser

Zum ersten Mal sitzen zwei trans Politikerinnen im Bundestag sowie mehr Frauen, Jüngere und Menschen mit Migrationsgeschichte. Was sind ihre Pläne für Deutschland? Auch der neue Bundestag wird die Gesellschaft nicht in ihrer ganzen Diversität repräsentieren. Dennoch wird das Parlament vielfältiger als je zuvor. Noch nie sind Kandidat*innen aus so unterschiedlichen Lebenswelten zur Wahl angetreten. Zum ersten Mal sitzen zwei trans Politikerinnen im Bundestag sowie mehr Frauen, Jüngere und Menschen mit Migrationsgeschichte. Acht Abgeordnete der neuen Legislaturperiode und ihre Anliegen stellen wir hier vor. 
Lamya Kaddor: Die muslimische Religionslehrerin ist gerade mal seit einem Jahr Mitglied bei den Grünen, für die sie jetzt im Bundestag sitzt.

 

WELT.DE: Muslimverbände in NRW verlangen offenbar Namensliste aller aktiven Islamlehrer

Einzelne liberale Islamlehrerinnen haben gegen ihre Überzeugung das Kopftuch angelegt, um von den Verbänden unbelästigt unterrichten zu können. In NRW drängen ultrakonservative Muslimverbände das Schulministerium, ihnen die Namen aller aktiven Islamlehrer im Land mitzuteilen. Die Behauptungen sind gravierend, das Ministerium geht auf die Forderung nicht ein. Liberale islamische Lehrkräfte sind wertvoll. Sie bringen Kindern aus teils sehr traditionellen Familien ein modernes Islamverständnis nahe. Sie legen den Koran historisch aus und öffnen das islamische Paradies für alle Menschen. Liberale Lehrerinnen heiraten bisweilen sogar nichtmuslimische Männer (was einem konservativen Islam massiv widerspricht). Und all das tun sie öffentlich. Diese Liberalen, von denen viele Dutzend an NRW-Schulen unterrichten, befinden sich jedoch in einer teils prekären Lage.

https://www.welt.de/regionales/nrw/article233900944/Ultrakonservative-Muslimverbaende-kaempfen-um-die-Schulen-in-NRW.html?icid=search.product.onsitesearch


ORF.AT: nbv-Eröffnungstück über Frauen im Islam

 „The Who and the What" sprich: „Das wer und das Was" ist der Titel eines Theaterstückes, mit dem die Neue Bühne Villach ihre Herbstsaison eröffnet hat. Autor Ayad Akthar – US-Amerikaner mit pakistanischen Wurzeln – stellt die Frau in der islamischen Gesellschaft in den Mittelpunkt. Das Stück thematisiert Respekt, Toleranz und die Freiheit des Denkens – Themen, bei denen alle Religionen weltweit durchaus Aufholbedarf zu haben scheinen. Zarina, eine Amerikanerin in einer muslimischen Familie. Verstaubte Traditionen, die Einengung durch religiöse Dogmen befeuern ihren Widerstand. Der Vater, geschäftlich erfolgreich, macht sich auf die Suche nach einem passenden Mann für Zarina, mit einem Internetprofil dass er gestaltet hat.

https://kaernten.orf.at/stories/3122713/

 

ORF.AT: Rassismusvorwurf gegen Finanzpolizei

Der Geschäftsführer des Theaters Werk X, Ali Abdullah, erhebt Rassismusvorwürfe gegen die Finanzpolizei. Er hat den Vorfall der Antirassismusstelle ZARA gemeldet. Die Finanzpolizei weist den Vorwurf des institutionellen Rassismus zurück. Im Werk X in Meidling wird wieder Theater gespielt. Für die neue Saison wurden 60 Schauspielerinnen und Schauspieler angemeldet. Das dürfte die Finanzpolizei am Mittwoch zu einem Besuch bewogen haben, vermutete der Geschäftsführer Ali Abdullah. Zunächst wurden Verträge geprüft und offene Fragen beantwortet. „Dann habe ich nachgefragt, warum kommen sie jetzt ausgerechnet zu uns. Ich dachte immer, die Finanzpolizei kommt, wenn keine Anmeldungen vorliegen, um das zu prüfen, wie bei Baustellen."

https://wien.orf.at/stories/3122708/

 

SUEDDEUTSCHE: Schura: Impfangebote in Moschee-Gemeinden gut angenommen

Die mobilen Corona-Impfangebote der Stadt Hamburg werden nach Angaben der Schura von den islamischen Gemeinden gut angenommen. "Der Erfolg der Impfangebote in den Moschee-Gemeinden hat uns sehr gefreut. In einigen Gemeinden haben sich bis zu 280 Bürger*innen impfen lassen", erklärte der Rat der Islamischen Gemeinschaften am Donnerstag. In den vergangenen drei Wochen hätten neun Gemeinden an der Impfaktion teilgenommen. Weitere vier warteten auf einen Termin, sagte der Co-Vorsitzende der Schura, Fatih Yildiz. Zum Rat der Islamischen Gemeinschaften gehören nach eigenen Angaben 39 Gemeinden.

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-hamburg-schura-impfangebote-in-moschee-gemeinden-gut-angenommen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210909-99-157180

 

SUEDDEUTSCHE: Studie: Mehr islamische Seelsorger für junge Häftlinge nötig

In Jugendstrafvollzug werden muslimische Gefangene einer Studie zufolge bei der religiösen Betreuung gegenüber christlichen Mithäftlingen benachteiligt. Das zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Untersuchung des Instituts für Kriminologie der Universität Tübingen mit dem Kriminologischen Dienst Baden-Württemberg und dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen. Die Wissenschaftler fordern mehr muslimische Gefängnisseelsorger. Für Resozialisierung und Radikalisierungsprävention spiele dies eine wichtige Rolle.

https://www.sueddeutsche.de/panorama/religion-tuebingen-studie-mehr-islamische-seelsorger-fuer-junge-haeftlinge-noetig-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210915-99-228851

 

SUEDDEUTSCHE: Moschee in Erfurt bekommt Kuppel: Bauende in Sicht

Thüringens erster Moschee-Neubau hat am Mittwoch nach langer Wartezeit eine Kuppel bekommen. Man freue sich sehr, dass dieses für eine Moschee wichtige Bauelement nun angebracht werden könne, sagte der Sprecher der islamischen Ahmadiyya-Gemeinde in Erfurt, Suleman Malik, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Die insgesamt rund 2,5 Tonnen schwere Kuppel besteht laut Malik aus einem Stahlkonstrukt und 24 Beton-Bauelementen. Ein Kran und viele helfende Hände waren am Mittwoch an den Bauarbeiten beteiligt.

https://www.sueddeutsche.de/panorama/religion-erfurt-moschee-in-erfurt-bekommt-kuppel-bauende-in-sicht-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210915-99-231132

 

SUEDDEUTSCHE: Islam-Vortrag von Thomas Bauer

Mit dem Leibniz-Preisträger Professor Thomas Bauer kommt einer der besten Islamwissenschaftler zu einem Vortrag nach Erding. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab - Das Erbe der Antike und der Orient" erschienen. Über dieses Thema wird Bauer auch in Erding sprechen.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/volkshochschule-islam-vortrag-von-thomas-bauer-1.5411729

 

SUEDDEUTSCHE: Anschläge auf Gülen-Anhänger geplant? Behörden prüfen

Deutsche Sicherheitsbehörden prüfen derzeit, ob in der Bundesrepublik Anschläge auf Anhänger der sogenannten Gülen-Bewegung geplant waren. Die Vermutung stehe im Raum, sicher sei dies aber noch nicht, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Sicherheitskreisen. Vor einer Woche war bei einem 40-jährigen Türken in einem Düsseldorfer Hotel neben scharfer Munition und einer Schreckschusswaffe auch eine Namensliste entdeckt worden.

 

SUEDDEUTSCHE: "Was kann ich schon bewirken?"

Der Imam Ender Çetin hat in diesen Tagen eine Mission: Menschen muslimischen Glaubens zum Wählen zu ermuntern. In einigen Berliner Moscheen ging es am Freitag sehr weltlich zu. Über sperrige Begriffe wie "Bezirksverordnetenversammlung" sprachen die Imame da, übers Abgeordnetenhaus, auch über Erst- und Zweitstimme. Etwa dreißig Jugendliche haben bei Imam Ender Çetin zugehört, seine Moschee ist ein eher karger Raum in der Jugendstrafanstalt Berlin im Ortsteil Plötzensee. Doch auch hier ging es um die Frage, die Çetin und seine Mitstreiter beschäftigt: "Wie bringen wir mehr Muslime dazu, am Sonntag zu wählen?"

https://www.sueddeutsche.de/meinung/portraet-bundestagswahl-abgeordnetenhaus-berlin-imam-1.5420119


SUEDDEUTSCHE: "Meine erste Wahl, die diesen Namen verdient hat"

Die beiden Syrer Wasim Shaker und Najeeb Ali kamen 2015 als Flüchtlinge nach Deutschland. Beide leben und arbeiten im Landkreis Ebersberg. Doch nur einer von ihnen darf bei der Bundestagswahl seine Stimme abgeben. In diesen Wochen holt Wasim Shaker schon mal seine Daunenjacke aus dem Schrank. Die gehört hier in Bayern dazu wie das Läuten der Glockentürme. An die Kälte und die Glocken hat er sich über die Jahre gewöhnt. Den Ruf des Muezzin hörte er zuletzt 2015, dem Jahr seiner Flucht. Sechs Jahre lebt er nun in Bayern - er hat in dieser Zeit sechs Meisterschaften des FC Bayern erlebt und zwei Bundestagswahlkämpfe. Wenn die - wie man nicht nur in München sagt - beste Vereinsmannschaft der Welt im Stadion aufläuft, kann er wie alle anderen auf den Rängen sitzen. Er ist dann einer wie jeder andere. Wenn bei ihm daheim in Aßling am Sonntag die Wahllokale öffnen, dann darf er nicht mitwählen.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/ebersberg-gefluechtete-bundestagswahl-syrien-1.5420087?reduced=true

 

SUEDDEUTSCHE: Muslimische Gemeinden laden zum Tag der offenen Moschee

Mit Begegnungen, Führungen, Vorträgen, Ausstellungen und Informationsmaterialien wollen Berliner Moscheen und Vereine am Tag der offenen Moschee am 3. Oktober wieder über sich informieren. Der Tag steht in diesem Jahr unter der Überschrift "25 Jahre Tag der offenen Moschee - Moscheen gestern und heute" (...)

https://www.sueddeutsche.de/panorama/religion-berlin-muslimische-gemeinden-laden-zum-tag-der-offenen-moschee-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210925-99-353010

 

FAZ.NET: Ist es Allahs Wille, dass Frauen weniger erben?

Forscher der Frankfurter Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft haben sich mit der Frage befasst, welche Normen der Koran den Muslimen vorgibt. Sie sehen mehrere Deutungsmöglichkeiten, neigen aber einer bestimmten Richtung zu. „Gott verordnet euch hinsichtlich eurer Kinder: Auf eines männlichen Geschlechts kommt bei der Erbteilung gleichviel wie auf zwei weiblichen Geschlechts." So steht es im Koran, Sure 4, Vers 11. Mit der westlichen Rechtsordnung, überhaupt mit modernen Vorstellungen von Gerechtigkeit ist dieses Gebot unvereinbar. Doch müssen Muslime es tatsächlich wörtlich nehmen?

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/koran-ist-es-allahs-wille-dass-frauen-weniger-erben-17523598.html