DIE PRESSE: Kindergärten: Die Lehren aus den Skandalen

 

Ein umfangreiches Betrugsverfahren gegen ehemalige Betreiber von privaten Wiener Kinderbetreuungseinrichtungen rückt die alten Probleme wieder in den Mittelpunkt. Und zeigt einen Lerneffekt der Stadt. Da war die Debatte um das Entstehen von Parallelgesellschaften durch sogenannte Islam-Kindergärten in Wien. Da gab es Fördergeldskandale. Und da war die Einführung des Kopftuchverbots, welches sich bundesweit erst auf Kindergärten, dann auch auf Volksschulen bezog. Wie hat diese Gemengelage die Organisation der Wiener Kindergärten verändert?


https://www.diepresse.com/5750231/kindergarten-die-lehren-aus-den-skandalen?from=rss



DIE PRESSE: Kopftuchverbot für Lehrerinnen "möglicher nächster Schritt"

 

Die türkis-grüne Regierung will das Kopftuchverbot auf bis zu 14-jährige Mädchen ausweiten. Und dabei muss es nicht bleiben, meint Integrationsministerin Raab. Die neue Integrations- und Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP), deren Ressort direkt im von Sebastian Kurz geführten Bundeskanzleramt angesiedelt ist, will sich in den nächsten Monaten allen voran dem Kampf gegen den politischen Islam widmen. Zu diesem zählt auch das Kopftuchverbot, das für Mädchen bis 14 Jahre ausgeweitet werden soll, wie die 35-Jährige am Dienstag im Ö1-„Morgenjournal" sagte. Und dabei muss es nicht bleiben. Geht es nach der Oberösterreicherin, könnte das Verbot ausgeweitet werden.


https://www.diepresse.com/5751719/kopftuchverbot-fur-lehrerinnen-moglicher-nachster-schritt?from=rs 



DER STANDARD: Presserat rügt wochenblick.at wegen Diskriminierung von Muslimen als Tierquälern

 

Die Bildkomposition erwecke den Eindruck, Muslime seien die Urheber von beschriebenen Tierquälereien. Der Presserat rügt wochenblick.at wegen eines am 22. August erschienenen Artikels: Der Bericht mit dem Titel "Schweden: Immer mehr grausame Tierquälereien durch Migranten" verstoße gegen Punkt 7 (Schutz vor Pauschalverunglimpfungen und Diskriminierung) des Ehrenkodex für die österreichische Presse, wurde am Donnerstag bekanntgegeben.


https://www.derstandard.at/story/2000112477320/presserat-ruegt-wochenblickat-wegen-diskriminierung-von-muslimen-als-tierquaeler



DER STANDARD: Jeder Zweite sieht zu viel Einfluss des Islam in Österreich

 

Die Kirche als Institution wird akzeptiert, aber 73 Prozent der erwachsenen Bevölkerung erwarten kaum wegweisende Antworten vom Klerus. 48 Prozent der österreichischen Wahlberechtigten halten den Einfluss der katholischen Kirche in Österreich für angemessen, weitere neun Prozent wünschen sich sogar einen stärkeren Einfluss der Kirche. Das geht aus der Dezember-Umfrage des Linzer Market-Instituts für den STANDARD hervor. Nur 29 Prozent glauben, die katholische Kirche habe zu viel Einfluss. Die Ablehnung der Kirche ist in den vergangenen fünf Jahren merklich zurückgegangen, während der Anteil der mit dem kirchlichen Einfluss Zufriedenen leicht zugenommen hat: Bei einer Vergleichsumfrage 2014 hatten noch 40 Prozent der Befragten gesagt, die Kirche habe zu viel Einfluss. Dafür hat die Zahl jener, die sich darüber kein Urteil anmaßen wollen, entsprechend zugenommen, er liegt jetzt bei 13 Prozent.


https://www.derstandard.at/story/2000112058391/jeder-zweite-sieht-zu-viel-einfluss-des-islam-in-oesterreich


DER STANDARD: Susanne Raab, Integrationsministerin mit stringenter Linie

 

Als erste bestätigte Ministerin der künftigen Regierung bekommt Raab ein Ressort, das es so bisher nicht gab. Sie bleibt damit auf ihrem Feld, auch wenn ihre Wurzeln woanders sind. Bei ihrem Ministeramtsantritt wird Susanne Raab zwar nicht ganz so jung sein wie ihr Chef, als er mit 27 Außenminister wurde. Doch mit 35 Jahren wird sie künftig wohl eine der jüngsten auf der Regierungsbank sein. Ihr Name ist der erste bestätigte im großen Ministerratespiel und einer, der zwar nicht besonders bekannt ist, aber dennoch zeigt, wohin die Richtung gehen soll. Im neu geschaffenen Integrationsministerium soll sie "die konsequente Linie im Kampf gegen Parallelgesellschaften und den politischen Islam fortsetzen", heißt es von der ÖVP, außerdem soll sie "die Herausforderungen in der Migrationsfrage" lösen.


https://www.derstandard.at/story/2000112784921/susanne-raab-integrationsministerin-mit-stringenter-linie



DER STANDARD: Innere Sicherheit: Mehr Polizei, Sicherungshaft und der Kampf gegen den politischen Islam

 

Das Kapitel über innere Sicherheit trägt die Handschrift der ÖVP – teilweise stammen die Ideen aus der türkis-blauen Ära. Das große Sorgenkind des Innenministeriums ist weiterhin das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT). Türkis-Grün will hier an der "umfassenden Neuaufstellung" der Dienstbehörde festhalten, um das "Vertrauen seitens der Bevölkerung und von Partnerdiensten" wiederherzustellen. Geplant ist, das BVT stärker in seine Einzelteile zu zerlegen, denn das Amt ist derzeit eine Mischung aus Polizeibehörde und Nachrichtendienst. Diese zwei Komponenten sollen nun deutlicher voneinander getrennt werden. Auf das BVT kommt auch mehr Arbeit zu: Künftig sollen die jährlichen Extremismusberichte wiedereingeführt werden, das Regierungsprogramm verlangt auch explizit die "Wiederaufnahme der Beobachtung und Einschätzung rechtsextremer Burschenschaften". Außerdem soll die Politik das BVT besser kontrollieren können.


https://www.derstandard.at/story/2000112862755/innere-sicherheit-mehr-polizei-sicherungshaft-und-der-kampf-gegen-politischen



DER STANDARD: Ministerin Raab forciert sofortiges Kopftuchverbot

 

Mädchen würden das Kopftuch "nie freiwillig" tragen, sagt die Integrationsministerin. Der "Kampf" gegen den politischen Islam sei eine ihrer größten Aufgaben. Die Kurz-Vertraute wurde am Dienstag angelobt – und managt fortan Integration. Die neue Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) will – wie sie in einem Interview mit der Tageszeitung "Österreich" sagt – gleich in den ersten 100 Tagen eine Dokumentationsstelle für politischen Islam und ebenso die Ausweitung des Kopftuchverbots bis 14 auf den Weg bringen. "Mädchen tragen das Kopftuch nie freiwillig", sagte Raab am Donnerstag diesbezüglich in einem weiteren Interview mit dem "Kurier". Beides war schon unter Türkis-Blau geplant und steht jetzt im türkis-grünen Regierungsprogramm. In ihrem Bereich habe die ÖVP den Grünen in den Koalitionsverhandlungen nicht nachgegeben. "Ich bin aus unserer Sicht sehr zufrieden", sagte sie zum "Kurier".


https://www.derstandard.at/story/2000113123848/susanne-raab-forciert-in-zeitungsinterviews-sofortiges-kopftuchverbot



WELT.DE: Muslimischer Unternehmer: Keine CSU-Bürgermeisterkandidatur


Vor den bayerischen Kommunalwahlen ist der CSU-Ortsvorstand im schwäbischen Wallerstein mit dem Vorschlag eines muslimischen deutschen Unternehmers als CSU-Bürgermeisterkandidat an der eigenen Basis gescheitert. Nach heftigen Protesten aus dem CSU-Ortsverband zog der 44-jährige Sener Sahin seine Bewerbung zurück, wie er am Samstag auf Anfrage bestätigte. Zuvor hatte die «Augsburger Allgemeine» darüber berichtet.

https://www.welt.de/regionales/bayern/article204768422/Muslimischer-Unternehmer-Keine-CSU-Buergermeisterkandidatur.html?wtrid=onsite.onsitesearch



WELT.DE: Heftige Proteste – Muslim zieht Kandidatur für CSU zurück

 

Vor den bayerischen Kommunalwahlen am 15. März ist der CSU-Ortsvorstand im schwäbischen Wallerstein mit dem Vorschlag eines muslimischen deutschen Unternehmers als CSU-Bürgermeisterkandidat an der eigenen Basis gescheitert. Nach heftigen Protesten aus dem CSU-Ortsverband zog der 44-jährige Sener Sahin seine Bewerbung zurück, wie er am Samstag auf Anfrage bestätigte.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article204768570/CSU-Heftige-Proteste-Muslim-zieht-Kandidatur-zurueck.html?wtrid=onsite.onsitesearch



WELT.DE: Muslimischer CSU-Kandidat zieht Bewerbung zurück

  

Geboren in Bayern, aufgewachsen in Bayern, beruflich erfolgreich in Bayern und politisch engagiert. Einen besseren Kandidaten für die Kommunalwahl könnte sich die CSU eigentlich nicht erträumen. Sollte man meinen. Doch es kommt anders. Nach Protesten der CSU-Basis hat im schwäbischen Wallerstein ein deutscher Unternehmer muslimischen Glaubens seine Kandidatur für das Bürgermeisteramt zurückgezogen. Auf Anfrage bestätigte der 44-jährige Sener Sahin seine Entscheidung. «Ich muss das nicht machen. Ich mache das nur, wenn das Team an einem Strang zieht», sagte er am Samstag.


https://www.welt.de/regionales/bayern/article204804458/Muslimischer-CSU-Kandidat-zieht-Bewerbung-zurueck.html?wtrid=onsite.onsitesearch



WELT.DE: Gehört der Islam mittlerweile auch zur CSU, Frau Bär?


Sener Sahin wollte Bürgermeister in Wallerstein werden, aber Mitglieder des CSU-Ortsvereins konnten sich offenbar mit einem muslimischen Bewerber nicht anfreunden. Nun zog der 44-Jährige seine Kandidatur zurück. Im Bayern wollte ein Muslim für die CSU Bürgermeister werden. Doch die Gegenwehr im Ortsverband war so groß, dass er die Kandidatur zurückzog. Die stellvertretende Partei-Chefin Dorothee Bär sagt, den Fall dürfe man nicht verallgemeinern.

 

WELT: Frau Bär, in Abwandlung eines berühmten Zitats: Gehört der Islam mittlerweile auch zur CSU?

 

Dorothee Bär: Unsere Partei hat ganz klar verankert, dass bei uns jeder willkommen ist, der sich zu unseren christlichen Werten verpflichtet. Ein Muslim, der für die CSU Politik machen will, ist selbstverständlich herzlich willkommen. Die momentane Diskussion empfinde ich als sehr unschön.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article204845396/Zurueckgetretener-Kandidat-Gehoert-der-Islam-mittlerweile-auch-zur-CSU-Frau-Baer.html?wtrid=onsite.onsitesearch



WELT.DE: Verfassungsschutz warnt vor Islamisten-Demo

 

Der Hamburger Verfassungsschutz warnt vor einer von Islamisten organisierten Kundgebung gegen die Unterdrückung der Uiguren in China. Unter dem Motto «Gegen die Umerziehungslager und Unterdrückung in China» habe die Gruppe «Generation Islam» am Samstag in St. Georg zu einer Demonstration aufgerufen, sagte der Sprecher der Landesamtes, Marco Haase, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.


https://www.welt.de/regionales/hamburg/article204914484/Verfassungsschutz-warnt-vor-Islamisten-Demo.html?wtrid=onsite.onsitesearch



WELT.DE: Mutmaßliches IS-Mitglied bestreitet Teilnahme an Kämpfen

 

Wegen Mitgliedschaft beim sogenannten Islamischen Staat ist ein 27-Jähriger Hamburger angeklagt. Er beteuert, er habe nur Hilfsgüter verteilt. Doch ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft. Ein mutmaßliches Mitglied des sogenannten Islamischen Staats hat beim Prozessauftakt am Oberlandesgericht Hamburg den Vorwurf der Staatsanwaltschaft zurückgewiesen, er sei von Mai bis Juni 2014 IS-Kämpfer gewesen. Nie habe er an Kampfhandlungen teilgenommen, ließ er über seinen Anwalt am Montag erklären. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt ihn, eine militärische Ausbildung in Syrien durchlaufen und in der Nähe von Aleppo an Kampfhandlungen teilgenommen zu haben. So habe er «den Aufbau und die Tätigkeit des IS gefördert».


https://www.welt.de/regionales/hamburg/article204985952/Mutmassliches-IS-Mitglied-bestreitet-Teilnahme-an-Kaempfen.html?wtrid=onsite.onsitesearch



WELT.DE: Muslimischer CSU-Kandidat im Kreis Freising vor Nominierung

 

Vor Kurzem zog ein muslimischer Bürgermeisteranwärter der CSU in Wallerstein zurück, doch nun könnte in Neufahrn ein Muslim aufgestellt werden. Ozan Iyibas, 37, ist der wahrscheinlichste CSU-Kandidat. Nach dem Rückzug eines muslimischen CSU-Bürgermeisteranwärters in Wallerstein (Kreis Donau-Ries) könnte es nun andernorts einen muslimischen CSU-Kandidaten geben: Ozan Iyibas gilt für die Kommunalwahl am 15. März nach Medienberichten derzeit als wahrscheinlichster Bürgermeisterkandidat in Neufahrn (Kreis Freising). An diesem Freitag ist die Nominierungsversammlung.


https://www.welt.de/politik/deutschland/article204984962/Bayern-Freitag-koennte-die-CSU-doch-einen-muslimischen-Kandidaten-haben.html?wtrid=onsite.onsitesearch



WELT.DE: Eventuell doch erster muslimischer CSU-Bürgermeisterkandidat


Nach dem Rückzug eines muslimischen CSU-Bürgermeisteranwärters in Wallerstein (Kreis Donau-Ries) könnte es nun andernorts einen muslimischen CSU-Kandidaten geben: Ozan Iyibas gilt für die Kommunalwahl am 15. März nach Medienberichten derzeit als wahrscheinlichster Bürgermeisterkandidat in Neufahrn (Kreis Freising). An diesem Freitag ist die Nominierungsversammlung.


https://www.welt.de/regionales/bayern/article204986762/Eventuell-doch-erster-muslimischer-CSU-Buergermeisterkandidat.html?wtrid=onsite.onsitesearch



WELT.DE: Muslimischer CSU-Bürgermeisterkandidat? Entscheidung


Nach dem Rückzug eines muslimischen CSU-Bürgermeisteranwärters in Wallerstein (Kreis Donau-Ries) könnte es nun im oberbayerischen Neufahrn einen muslimischen CSU-Kandidaten geben. Der 37 Jahre alte Ozan Iyibas gilt für die Kommunalwahl am 15. März nach Medienberichten derzeit als wahrscheinlichster Bürgermeisterkandidat in der Gemeinde im Landkreis Freising. Heute entscheidet der CSU-Ortsverband bei der Nominierungsversammlung über den Kandidaten oder die Kandidatin. Iyibas, der in Freising geboren und in Neufahrn aufgewachsen ist, führt dort schon die CSU-Liste für die Gemeinderatswahl an. Auch deshalb gilt der Bankkaufmann als wahrscheinlichster Kandidat.


https://www.welt.de/regionales/bayern/article205090726/Muslimischer-CSU-Buergermeisterkandidat-Entscheidung.html?wtrid=onsite.onsitesearch



WELT.DE: CSU nominiert nun doch einen muslimischen Bürgermeisterkandidaten

 

Sener Sahin wollte Bürgermeister in Wallerstein werden, aber Mitglieder des CSU-Ortsvereins konnten sich offenbar mit einem muslimischen Bewerber nicht anfreunden. Nun zog der 44-Jährige seine Kandidatur zurück. Nachdem die CSU-Basis in Wallerstein einen Muslim als Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl abgelehnt hatte, wurde in Neufahrn bei Freising Ozan Iyibas aufgestellt – sogar einstimmig. Der 37-Jährige ist seit 2007 Parteimitglied. Die CSU hat für die Kommunalwahl Mitte März nun doch einen muslimischen Bürgermeisterkandidaten aufgestellt: Ozan Iyibas wurde am Freitagabend einstimmig für das Rennen um den Chefposten im Rathaus von Neufahrn bei Freising nominiert. Der 37-jährige Bankkaufmann bekam in der Nominierungsversammlung 32 von 32 Stimmen, wie der Kreisvorsitzende, Staatskanzleichef Florian Herrmann, mitteilte. Iyibas, der in Freising geboren und in Neufahrn aufgewachsen ist, führte zuvor schon die CSU-Liste für die Gemeinderatswahl an.


https://www.welt.de/politik/deutschland/article205123982/Freising-Ozan-Iyibas-Der-erste-muslimische-Buergermeisterkandidat-der-CSU.html?wtrid=onsite.onsitesearch



ZEIT ONLINE: Ditib bildet Teil der Imame in Deutschland aus

 

Der Islam-Verband Ditib reagiert auf Kritik, aus der Türkei gesteuert zu werden. Ab sofort werden Imame auch in Deutschland ausgebildet – auf Kosten des Verbandes. Der bundesweit größte Islam-Verband Ditib bildet nach viel Kritik künftig einen Teil seiner Imame in Deutschland aus. Der Bundesvorsitzende der Türkisch-Islamischen Union gab in einer neuen Ausbildungsstätte im Eifelort Dahlem den offiziellen Startschuss. Mit diesem "Neustart" werde die Ditib zum Vorreiter, sagte Kazım Türkmen. Er sprach von einer "historischen Entwicklung nicht nur für Ditib, sondern auch für Deutschland".


https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-01/islam-verband-ditib-imame-ausbildung-eifel-tuerkei



ZEIT ONLINE: "Die zukünftigen Imame werden indoktriniert"

 

Imame, ausgebildet in Deutschland. Das ist ein lang gehegter Wunsch vieler. Jetzt startet Ditib ihr erstes Ausbildungszentrum. Islamexperte Ahmet Toprak ist skeptisch. Der Islamverband Ditib eröffnet ein Ausbildungszentrum für Imame in Deutschland. Der Ditib-Bundesvorsitzende Kazim Türkmen sprach bei der Feier von einem "Neuanfang" und einer "historischen Entwicklung nicht nur für Ditib, sondern auch für Deutschland". Nach der Spitzel-Affäre 2017 hatte der größte deutsche Moschee-Verband einiges an Vertrauen verspielt. Kann er das wiedergewinnen? Islamexperte Ahmet Toprak mit dem Schwerpunkt Konfliktmanagement ist skeptisch. 


https://www.zeit.de/gesellschaft/2020-01/islam-deutschland-ditib-ausbildung-imame-ahmet-toprak



ZEIT ONLINE: CSU nominiert muslimischen Bürgermeisterkandidaten

 

Im bayerischen Wallerstein lehnten CSU-Mitglieder einen muslimischen Bürgermeisterkandidaten ab. Für die CSU in Neufahrn ist das kein Problem: Sie nominiert Ozan İyibaş. Nach der kontroversen Debatte um die Bürgermeisterkandidatur eines muslimischen CSU-Mitglieds in Wallerstein hat die CSU in einem anderen Ort doch noch einen Muslim als Bürgermeisterkandidat nominiert. Der Bankkaufmann Ozan İyibaş hat in Neufahrn bei Freising bei der Nominierungsversammlung alle 32 Stimmen erhalten und wird dort als Bürgermeister kandidieren. Das teilte der Kreisvorsitzende Florian Herrmann mit. Der gebürtige Freisinger İyibaş führte zuvor schon die CSU-Liste für die Gemeinderatswahl an.


https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-01/ozan-iyibas-csu-buergermeisterkandidat-muslim-sener-sahin



WIENER ZEITUNG:  Türkise Handschrift bei Sicherheit und Migration

 

Die Präventivhaft soll eingeführt, das Kopftuchverbot ausgeweitet werden. Koalitionsfreier Raum für neue Flüchtlingskrise vorgesehen. Die Ausweitung des Kopftuchverbots, die Einführung der Sicherungshaft: Im Bereich Sicherheit und Migration ist die deutliche Handschrift der Volkspartei zu erkennen. Für heftige Diskussionen wird die umstrittene Sicherungshaft sorgen. Pläne für eine Präventivhaft hatte es bereits unter Türkis-Blau gegeben. Sie galt als eines der Prestigeprojekte des damaligen Innenministers Herbert Kickl (FPÖ). Verfassungsrechtler und die Opposition übten Kritik, so auch die damalige Liste-Jetzt-Abgeordnete und künftige Justizministerin Alma Zadic (Grüne). Sie warf Kickl vor, er gefährde mit der Präventivhaft den Rechtsstaat.


https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wahlen/nationalratswahl-2019/2044688-Tuerkise-Handschrift-bei-Sicherheit-und-Migration.html



WIENER ZEITUNG:  Islamische Glaubensgemeinschaft über Grüne enttäuscht

 

Jetzt gibt es neue Kritik an den Grünen nach der paktierten türkis-grünen Koalition. Die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) ist enttäuscht vom Regierungsprogramm der schwarz-grünen Koalition. Man hätte sich von der Regierungsbeteiligung der Grünen einen menschenrechtlichen Kurs und die Verteidigung der Gleichbehandlung erwartet. Stattdessen ziehe sich eine "feindselige Haltung" gegenüber Muslimen als roter Faden durch das Programms, beklagt Präsident Ümit Vural in einer Aussendung.

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2044793-Islamische-Glaubensgemeinschaft-ueber-Gruene-enttaeuscht.html



WIENER ZEITUNG:  Raab forciert Islam-Dokumentationsstelle und Kopftuchverbot

 

Die neue Integrationsministerin Susanne Raab sagt in ihren ersten Interviews, dass sie die Zumutbarkeitsgrenze für jobsuchende Asylberechtigte ausbauen will. Integrations- und Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP),  will - wie sie in einem Interview für die Tageszeitung "Österreich" sagt - gleich in den ersten 100 Tagen eine Dokumentationsstelle für politischen Islam und ebenso die Ausweitung des Kopftuchverbotes bis 14 auf den Weg bringen. Beides war schon unter Türkis-Blau geplant und steht jetzt im türkis-grünen Regierungsprogramm. In der Ausgabe des "Kuriers", die am Freitag erscheint, sagte sie darüber hinaus, dass die ÖVP in ihrem Bereich den Grünen in den Koalitionsverhandlungen nicht nachgegeben habe. 


https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2045429-Raab-forciert-Islam-Dokumentationsstelle-und-Kopftuchverbot.html



SPIEGELONLINE: "Die Sache muss geklärt werden"

Seit einem Jahr versucht die Universität Kiel, die Gesichtsverschleierung im Hörsaal zu verbieten - bisher vergeblich. Vizepräsidentin Anja Pistor-Hatam spricht über den Stand der Debatte.

 

SPIEGEL: Ende Januar wollte Ihre Hochschule die Gesichtsverschleierung verbieten, weil eine Studentin mit Nikab zu einer Lehrveranstaltung erschienen war. Konnten Sie das Verbot durchsetzen?

 

Pistor-Hatam: Nein. Wir mussten feststellen, dass uns die rechtliche Grundlage für ein vollständiges Verbot fehlte. Eine Universität kann nur eine Richtlinie für konkrete Situationen erlassen.

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SPIEGEL: Haben Sie das getan?

 

Pistor-Hatam: Ja. Vor Prüfungen muss eine Nikab-Trägerin jetzt ihren Schleier vor einer Frau lüften, damit man weiß, sie ist es wirklich. Außerdem darf aus Sicherheitsgründen in gewissen Situationen, etwa im Labor, kein Nikab getragen werden.

https://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/uni-kiel-vizepraesidentin-ueber-versuch-eines-nikab-verbots-a-1302354.html



SPIEGEL ONLINE: CSU hat nun doch einen muslimischen Bürgermeisterkandidaten

In der Gemeinde Wallerstein war ein muslimischer CSU-Bürgermeisterkandidat nicht durchsetzbar - im bayerischen Neufahrn hat es geklappt. Ozan Iyibas sagt, er sei "voll bayerisch und voll deutsch". Die CSU hat nun doch einen muslimischen Bürgermeisterkandidaten: Ozan Iyibas wurde am Freitagabend einstimmig für das Rennen um den Chefposten im Rathaus von Neufahrn bei Freising nominiert. Der Bankkaufmann bekam in der Nominierungsversammlung 32 von 32 Stimmen, wie der Kreisvorsitzende, Staatskanzleichef Florian Herrmann, mitteilte. Iyibas, der in Freising geboren und in Neufahrn aufgewachsen ist, führte zuvor schon die CSU-Liste für die Gemeinderatswahl an.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/neufahn-ozan-iyibas-koennte-erster-muslimischer-csu-buergermeister-werden-a-e2921dd9-4f48-48d8-b3a1-8e1507a07871



FAZ: Die Dominanz von Ditib und Ko aufbrechen

 

In Osnabrück sollen künftig mit staatlicher Förderung Imame ausgebildet werden – eine Kampfansage an große Islamverbände wie Ditib. Diese wollen keinesfalls die Kontrolle über die Ausbildung der Imame verlieren. In Deutschland gibt es mittlerweile vielerorts die Möglichkeit, an einer staatlichen Universität islamische Theologie zu studieren. Für junge Muslime, die später als Imam in einer Moscheegemeinde arbeiten möchten, endet das Studium oft jedoch gleich zweifach in einer Sackgasse: Es fehlt an Möglichkeiten, sich nach dem akademischen Studium in Deutschland in einem Imam-Seminar die erforderlichen religionspraktischen Kenntnisse anzueignen. Und es fehlt an Jobangeboten von Gemeinden, die einen hierzulande ausgebildeten Geistlichen anstellen möchten und sich dies auch leisten können.


https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/staatliche-imamausbildung-dominanz-von-ditib-aufbrechen-16557385.html



FAZ: CSU lehnt eigenen muslimischen Kandidaten ab

 

Im bayerischen Schwaben wollte Sener Sahin für die CSU für ein Bürgermeisteramt kandidieren. Doch seine Bewerbung scheiterte an der eigenen Partei – wegen seines Glaubens. Vor den bayerischen Kommunalwahlen ist der CSU-Ortsvorstand im schwäbischen Wallerstein mit dem Vorschlag eines muslimischen deutschen Unternehmers als CSU-Bürgermeisterkandidat an der eigenen Basis gescheitert. Nach heftigen Protesten aus dem CSU-Ortsverband zog der 44 Jahre alte Sener Sahin seine Bewerbung zurück, wie er am Samstag auf Anfrage bestätigte. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine" darüber berichtet.


https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/csu-lehnt-eigenen-muslimischen-buergermeisterkandidaten-ab-16565601.html



FAZ: Eine insgesamt problematische Religion?

 

Die Vorbehalte sind groß. Über den Islam muss man diskutieren. Ein Buch will dazu beitragen. Dieses Buch gibt eine im Wesentlichen negative Darstellung der Verhaltensweisen und Überzeugungen heutiger Muslime. Es nennt eine ganze Reihe von problematischen Sachverhalten: Gewaltanwendung durch Muslime, Befürwortung von Gewalt, Betonung der eigenen Vorzüglichkeit und Abwertung von anderen, massive Diskriminierung von Frauen, Judenfeindschaft bei Muslimen und manches andere. Es nennt auch Träger und Akteure. Und da es Deutschland im Blick hat, konzentriert es sich auf diejenigen, die hierzulande aktiv sind. Das sind hauptsächlich drei Strömungen: eine von den Muslimbrüdern inspirierte, eine von türkischstämmigen Muslimen, die auch vielfach aus der Türkei gesteuert wird (Erdogan!), und schiitische Gemeinden, die sich eng am iranischen Regime orientieren. Diese Strömungen oder Teile von ihnen bilden Organisationen oder Organisationscluster, und hier haben wir dann die „islamischen Verbände", von denen so oft die Rede ist.


https://www.faz.net/aktuell/politik/politische-buecher/islam-eine-insgesamt-problematische-religion-16551275.html



FAZ: „Wir lassen uns nicht verbieten, zu diskutieren"

  

Nachdem es bei einer Podiumsdiskussion in Frankfurt zum Thema „Verschleierung" zu Handgreiflichkeiten kam, ermittelt nun die Polizei. Und die Beteiligten geben sich gegenseitig die Schuld. Auch wenn die Kulturwissenschaftlerin Naïla Chikhi und der Stadtverordnete Uwe Paulsen (Die Grünen) inhaltlich weit auseinander liegen, so sind sie sich doch in einem Punkt einig.  Beide werben dafür, weiter fair und offen über die Symbolik des Kopftuchs, aber auch über Themen wie Rassismus zu diskutieren. Mitglieder der Gruppe „Studis gegen rechte Hetze" hatten eine Podiumsdiskussion lautstark unterbrochen, um mit Plakaten und Zwischenrufen auf Vorfälle rassistischer Gewalt hinzuweisen.


https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/polizei-ermittelt-nach-pruegelei-bei-kopftuch-debatte-16587737.html



FAZ: CSU nominiert erstmals muslimischen Bürgermeisterkandidaten

 

„Weil sie mir Kraft gibt": Ozan Iyibas, Alevit und Bürgermeisterkandidat der CSU, sagt über sich, er gehe gern in die katholische Kirche. Kann ein Muslim in Bayern Bürgermeister werden - noch dazu auf einem Ticket der CSU? Das entscheidet sich in acht Wochen in Neufahrn bei Freising. Auf Ozan Iyibas wartet ein schwieriger Wahlkampf. Sie haben es tatsächlich getan: Am Freitagabend nominierte der CSU-Ortsverband Neufahrn Ozan Iyibas (37) einstimmig zu seinem Kandidaten für den Bürgermeisterposten. Nachdem ein muslimischer Bewerber unlängst in Wallerstein an örtlichen Parteiwiderständen gescheitert war, hat es nun in der Münchner Vorortgemeinde geklappt. Daher die schon im Vorfeld beachtliche bundesweite Aufmerksamkeit. Tatsächlich haben beide Fälle eher wenig miteinander zu tun – und um Religion geht es auch nur am Rande.


https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/csu-nominiert-erstmals-muslimischen-buergermeisterkandidaten-16588262.html



SUEDDEUTSCHE: Spitzbuben mit Granatapfelgelee

Die Lichter, der Glitzer und die Herzenswärme gefallen Muslimen an Weihnachten. Manche backen sogar Plätzchen. Weihnachten ist in überwiegend christlichen Ländern als Fest so bestimmend, dass auch Menschen kaum daran vorbeikommen, die keine Christen sind. So feiern viele Muslime die nicht-religiöse Seite mit. Sie schmücken Wohnung und Balkone mit Lichterketten und Sternen, und in vielen Familien gibt es kleine Geschenke, und wenn es nur wegen der Kinder ist.


https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/islam-und-weihnachten-spitzbuben-mit-granatapfelgelee-1.4735346



SUEDDEUTSCHE: Filmgespräch über radikalen Islamismus

Eine Dokumentation über eine radikal-islamistische Familie in Syrien ist am Dienstag, 21. Januar, um 19.30 Uhr im Kino Breitwand Schloss Seefeld zu sehen. Die Herrschinger Agenda 21 zeigt den Film "Of Fathers and Sons - Die Kinder des Kalifats". Koranstudium statt Matheunterricht, Kampftraining statt Fußballtraining, militärische Disziplin statt jugendlicher Rebellion - das ist der Alltag für Ayman, zwölf, und Osama, 13. Die Brüder wachsen in Syrien auf und sollen islamische Gotteskrieger werden. So jedenfalls erzieht sie ihr Vater, dessen größter Traum die Errichtung eines Kalifats ist.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/herrsching-filmgespraech-ueber-radikalen-islamismus-1.4754115



SUEDDEUTSCHE: Falsches Beharren auf dem "C"


Im Lichte der Aufklärung hat die CSU in Wallerstein versagt und zugleich eine Chance vertan, sich von der AfD positiv abzuheben. Die CSU braucht sich nicht zu wundern, wenn Deutsche mit türkischen Wurzeln bei den kommenden Wahlen ihr Kreuz nicht zu Gunsten der Partei machen werden. Der Fall in Wallerstein zeigt, dass trotz einer beispielhaften Integration traurige Vorbehalte gegenüber Muslimen bestehen.


https://www.sueddeutsche.de/muenchen/moslem-als-kandidat-falsches-beharren-auf-dem-c-1.4758397



DW: Ditib bildet Imame nun auch in Deutschland aus

 

Der bundesweit größte Islam-Verband hat ein Ausbildungszentrum für Imame in der Eifel eröffnet. Bislang kam das Personal fast ausschließlich aus der Türkei - was für Kritik sorgte. Schafft der Schritt neues Vertrauen? Nach viel Kritik will die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) künftig einen Teil ihres Personals in Deutschland ausbilden, um die Zahl deutschsprachiger Imame, Prediger und Gemeindepädagogen zu erhöhen. Im Eifel-Ort Dahlem eröffnete die Spitze des Verbands offiziell ein neues Ausbildungszentrum. Damit fällt der Startschuss für ein Konzept, das die bundesweit größte Islam-Organisation bereits im vergangenen Sommer angekündigt hatte. Demnach sollen 70 Bachelor-Absolventen den Anfang machen und in gut zwei Jahren zu Religionsbeauftragten ausgebildet werden. Sie haben in Deutschland ihr Abitur gemacht und danach in der Türkei Islamische Theologie studiert.


https://www.dw.com/de/ditib-bildet-imame-nun-auch-in-deutschland-aus/a-51937620






DIE PRESSE: Ümit Vural: „Eine große Moschee pro Bundesland"

 

Anlässlich des Jubiläums „40 Jahre Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich" will Präsident Ümit Vural den Islam stärker als Teil des Landes positionieren, dazu Imame als Vermittler ausbilden und langfristig auch repräsentative Moscheen errichten.

https://www.diepresse.com/5723496/umit-vural-eine-grosse-moschee-pro-bundesland



DIE PRESSE: Eine Fatwa gegen Polygamie öffnete die Türe

 

Die Gründung der Islamischen Glaubensgemeinschaft zog sich über mehrere Jahre. Die Angst vor der Vielehe war eines der größten Hindernisse. Was nämlich würde passieren, wenn eine Islamische Religionsgemeinde gegründet wird? Dann könnte, so die Befürchtung der österreichischen Behörden, ein Muslim auf die Idee kommen, eine zweite Frau zu heiraten und sich auf die freie Ausübung der Religion zu berufen. Obwohl Polygamie in Österreich verboten ist, hätte es ja sein können, dass der Verfassungsgerichtshof die Religionsfreiheit höher einstuft.


https://www.diepresse.com/5723502/eine-fatwa-gegen-polygamie-offnete-die-ture



DIE PRESSE: Islamische Glaubensgemeinschaft: FPÖ soll eigene Skandale aufarbeiten

 

Weil die Islamische Glaubensgemeinschaft „von legalistischen Islamisten" unterwandert sei, hatte Wiens FPÖ-Chef Dominik Nepp deren Auflösung gefordert. Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) sieht den Vorschlag des Wiener FPÖ-Chefs Dominik Nepp, wonach die Auflösung der Gemeinschaft geprüft werden solle, als "Ablenkungsmanöver". "Wer Muslimen die freie Religionsausübung verwehren will, steht im Widerspruch zu unserer demokratischen Staatsordnung", konstatierte IGGÖ-Präsident Ümit Vural am Dienstag.


https://www.diepresse.com/5724601/islamische-glaubensgemeinschaft-fpo-soll-eigene-skandale-aufarbeiten



DIE PRESSE: Religion spielt im Alltag junger Muslime wichtige Rolle

 

Die überwiegende Mehrzahl der jungen Muslime lehnt Autokratie in Form eines Führers, der sich keinen Wahlen stellen muss, ab. Religion spielt im Alltag junger Muslime eine deutlich größere Rolle als in jenem von Nichtmuslimen. Vor allem Jugendliche aus Afghanistan, Syrien und Tschetschenien weisen eine sehr hohe Religiosität auf und geben an, in den vergangenen drei Jahren noch religiöser geworden zu sein.


https://www.diepresse.com/5730878/religion-spielt-im-alltag-junger-muslime-wichtige-rolle


DER STANDARD:"Schon wieder eine weiße Frau": ÖH protestiert gegen Alice Schwarzer

 

Die Studierendenvertretung der Angewandten kritisiert den Auftritt der deutschen Feministin wegen ihres "antimuslimischen Rassismus". Die deutsche Feministin und Publizistin Alice Schwarzer wird an der Universität für angewandte Kunst Wien über die Kraft von Kampagnen reden – auch mit jenen, die eigentlich nicht wollen, dass sie dort spricht. Angloamerikanische Universitäten haben damit schon einige Erfahrung, in Österreich ist es ein relativ neues Phänomen: der Ruf von studentischer Seite nach "safe spaces", also sicheren Orten, "trigger warnings", also Warnungen vor potenziell verstörenden Textstellen (eine Oxford-Dozentin berichtete laut "FAZ" davon, dass viele ihrer Studierenden "gewarnt werden wollen, wenn eine Stelle naht, die irgendetwas in ihnen anrichten könnte", zum Beispiel die Vergewaltigung Lavinias in Shakespeares "Titus Andronicus"), oder aber Proteste gegen Veranstaltungen, weil der oder die Vortragende aus unterschiedlichsten Gründen nicht passt, weil das Thema nicht passt oder weil sich schlicht jemand "unwohl fühlt" mit dem, was auf universitärem Boden passiert.


https://www.derstandard.at/story/2000111495555/schon-wieder-eine-weisse-frau-oeh-protestiert-gegen-alice-schwarzer



DER STANDARD: ÖH-Protest gegen Auftritt Alice Schwarzers an Angewandter

 

Die Hochschülerinnenschaft der Hufak meint, dass Schwarzer "unter dem Deckmantel des Feminismus ihren antimuslimischen Rassismus" verbreite. Die Hochschülerinnenschaft an der Universität für Angewandte Kunst (Hufak) protestiert gegen einen heute, Montag, stattfindenden Gastvortrag der deutschen Publizistin und Feministin Alice Schwarzer. Diese verbreite "unter dem Deckmantel des Feminismus ihren antimuslimischen Rassismus", heißt es in einer auf der Facebook-Seite der Hufak verbreiteten Stellungnahme.

https://www.derstandard.at/story/2000111499124/oeh-protest-gegen-auftritt-alice-schwarzers-an-angewandter



WELT.DE: „Jetzt ist Schluss!", ruft Alice Schwarzer

 

Alice Schwarzer ist die bekannteste bekannteste Vertreterin der deutschen Frauenbewegung. Die 76-jährige ist Verlegerin und Chefredakteurin der 1977 von ihr gegründeten Frauenzeitschrift Emma. Auch als Buchautorin und Kolumnistin polarisiert sie. Alice Schwarzer sollte einen Vortrag an einer Hochschule in Österreich halten. Einige Studentinnen wollten das verhindern, weil Schwarzer den politischen Islam kritisiert. Doch sie trat trotzdem auf. Es kam zum Eklat. In Österreich hat die HochschülerInnenschaft der Universität für angewandte Kunst (Hufak) gegen einen Auftritt der „Emma"-Herausgeberin Alice Schwarzer protestiert. Die 76-Jährige gilt als Deutschlands bekannteste Feministin und Kritikerin des politischen Islams. Für die Studierendenvertretung der Angewandten steht deshalb fest, dass die Publizistin „unter dem Deckmantel des Feminismus antimuslimischen Rassismus" verbreite.


https://www.welt.de/politik/deutschland/article203825908/Oesterreich-Jetzt-ist-Schluss-rief-Alice-Schwarzer-Feministinnen-zu.html?wtrid=onsite.onsitesearch



WELT.DE: Zum Christentum konvertiert, von Abschiebung bedroht

 

Wenn Khodaded Alizade von dem Tag erzählt, an dem seine Schwester ihre Kindheit verlor, wird seine Stimme brüchig. Er weiß noch genau, wie die beiden an diesem Tag gespielt haben, damals, in ihrem Dorf in Afghanistan, völlig ahnungslos, dass es das letzte Mal sein sollte. Zehn Jahre war Alizade alt, seine Schwester zwölf. Für den Vater war sie alt genug, um verheiratet zu werden. Alizade sagt, er habe sich schon damals gefragt, was das für eine Religion sei, die so etwas rechtfertigt. Der 32-Jährige gehört zur Dreieinigkeits-Gemeinde in Berlin-Steglitz. Von den 1650 Mitgliedern sind rund 1500 Migrantinnen und Migranten, die meisten kommen aus dem Iran und Afghanistan. Aufgewachsen in muslimischen Familien, haben sie teilweise schon in ihrer Heimat zum Christentum gefunden. Viele von ihnen sind erst in Europa mit dem christlichen Glauben in Berührung gekommen. Pastor Gottfried Martens hat schon mehr als 1000 Muslime getauft. Er sagt, Menschen wie Alizade seien ein „Geschenk". Die deutschen Behörden sehen das anders.


https://www.welt.de/politik/deutschland/plus203816502/Ex-Muslime-Zum-Christentum-konvertiert-von-Abschiebung-bedroht.html?wtrid=onsite.onsitesearch



WELT.DE: „Islam und Demokratie sind unvereinbar"

 

WELT: In Deutschland sehen viele im Kopftuch die Freiheit der Frau.

 

Zülfü Livaneli: Das könnte ich akzeptieren, wenn sie es dann selbst trügen! Das Kopftuch hat mit Freiheit nichts zu tun. Die das behaupten, kennen den Islam nicht. Islam und Demokratie können nicht koexistieren. Der Islam ist zugleich ein politisches System. Es akzeptiert in keinem Fall die Demokratie. Zeigen Sie mir ein einziges demokratisches islamisches System!

 

WELT: Dafür, dass Sie sagen, Islam und Demokratie seien unvereinbar, könnte man sie in Deutschland als Rassisten bezeichnen.

https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/plus203881548/Erdogan-Kritiker-Livanelli-Es-gibt-keine-islamische-Demokratie.html?wtrid=onsite.onsitesearch



ZEIT ONLINE: Universität Osnabrück betreut Ausbildung von Imamen

 

An der Hochschule ist ein Pilotprojekt zur Ausbildung von Imamen angelaufen. Laut einem Medienbericht will die Bundesregierung das Projekt fördern. An der Universität Osnabrück soll einem Zeitungsbericht zufolge ein Pilotprojekt zur Ausbildung von Imamen in Deutschland aufgenommen werden. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Demzufolge ist vorgesehen, in einem Trägerverein islamische Theologen, Einzelvertreter und Islamverbände zusammenzuführen. Das sogenannte Islamkolleg soll nach Angaben der Hochschule eigenständig sein und nicht in der Verantwortung der Universität oder des Instituts für Islamische Theologie liegen. Allerdings werde die Uni dem Projekt beratend zur Seite stehen, so Universitätspräsidentin Susanne Menzel-Riedl.


https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-11/islam-deutschland-imame-ausbildung-pilotprojekt-osnabrueck-bundesregierung



ZEIT ONLINE: Wir haben keine Angst vor dem Islam

 

Ein Islamophobie-Report, mitfinanziert von der EU, listet auch die Namen von bloßen Kritikern und Reformern der Religion auf und wirft ihnen Islamfeindlichkeit vor. Sie wehren sich nun mit einem offenen Brief an Ursula von der Leyen, die neue Präsidentin der Europäischen Kommission. Einige unserer Autoren werden als Islamhasser beschimpft. Warum wir ihren Protestbrief dokumentieren


https://www.zeit.de/2019/52/islamophobie-report-protestbrief-religionsfreiheit-seta-stiftung



SPIEGEL ONLINE: "Wir würden auch nicht darauf kommen, Markenklamotten zu verbieten"

 

Die CDU zieht ein Kopftuchverbot an Grundschulen in Betracht. Ist das aus pädagogischer Sicht sinnvoll? Nein, sagt eine Erziehungswissenschaftlerin - und argumentiert auch mit dem Frauenbild.

 

SPIEGEL: Die CDU hat sich auf ihrem Parteitag für ein Verbot von Kopftüchern an Grundschulen ausgesprochen, als "letztmögliche Maßnahme". Die Partei setze in erster Linie auf die Überzeugung der Eltern. Aber: "Wenn kleine Mädchen schon im Kindergarten und in der Grundschule Kopftuch tragen, dann hat dies nichts mit der Religion zu tun", sondern mache Kinder erkennbar zu Außenseitern, heißt es zur Begründung. Ist das ein gutes Argument?

 

Karakasoglu: Nein, denn erst der Verbotsantrag der CDU macht sie zu Außenseiterinnen. Es ist völlig paradox, was da passiert: Konservative Politiker weisen dem eine negative Bedeutung zu. Dadurch wird das Kopftuch zu einem Symbol der Ausgrenzung und Diskriminierung - und um die Trägerinnen vor dieser selbst gemachten Ausgrenzung zu schützen, soll das Tuch verboten werden

https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/cdu-debatte-ueber-kopftuchverbot-das-wuerde-zu-grosser-verstoerung-fuehren-a-1297279.html



FAZ: Islam-Expertin will mehr Förderung liberaler Muslime

 

Flüchtlingsarbeit durch konservative Verbände kann Parallelgesellschaften fördern, warnt Islam-Forscherin Susanne Schröter. Liberale Muslime könnten eine Antwort dagegen sein. Susanne Schröter, Leiterin des Forschungszentrums Globaler Islam an der Frankfurter Universität, wünscht sich mehr Förderung für liberale Muslime in Deutschland. „Ich halte es beispielsweise für einen Fehler, wenn man konservativen Verbänden die Flüchtlingsarbeit überlässt. Die haben die Flüchtlinge direkt in eine Parallelgesellschaft hineinintegriert", sagte die Wissenschaftlerin der Deutschen Presse-Agentur. Es sei „eine Entwicklung in die falsche Richtung", wenn säkulare Einrichtungen für Flüchtlinge, die teilweise von Migranten geführt würden, nicht ähnliche finanzielle Förderung erhielten.


https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/islam-expertin-will-mehr-foerderung-liberaler-muslime-16503023.html



FAZ: Wo das islamistische Leben blüht

 

Offenbach gilt als eines der wichtigsten Zentren der salafistischen Szene in Deutschland. Die Stadt zieht Radikale von überall her an, mitunter gefährliche Dschihadisten. Auf seiner Internetseite gibt sich das „Forum Neues Offenbach" aufgeschlossen und engagiert. Das Leben in deutschen Großstädten habe sich verändert, heißt es dort, und wer wollte das bestreiten. Immer mehr Einwohner haben eine Einwanderungsgeschichte. „Deshalb wollen wir das künftige Zusammenleben in unserer Stadt neu denken." Zwei Vertreter des „Forum Neues Offenbach" sitzen in der Stadtverordnetenversammlung, einer von ihnen ist Muhsin Senol. Er trat sogar bei der Oberbürgermeisterwahl an, wenn auch chancenlos.


https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/salafisten-in-offenbach-wo-das-islamistische-leben-blueht-16508976.html



FAZ: Männer unter Männern, Frauen unter Frauen

 

Ein Schwimmbad ausschließlich für Muslime zu eröffnen, stößt in Frankfurt sowohl auf Zustimmung als auch auf Empörung. Denn die Debatte berührt grundlegende Fragen des Zusammenlebens in einer multikulturellen Gesellschaft. Seit Abdullah Zeran die Idee öffentlich gemacht hat, ein Schwimmbad für Muslime mit geschlechtergetrennten Schwimmzeiten zu bauen, ist ihm viel Kritik entgegengeschlagen. „Das war zu erwarten", sagt er. Von der muslimischen Gemeinde habe er aber viel Zuspruch erhalten. In den sozialen Medien, aber auch auf der Straße und am Arbeitsplatz hätten ihn Bekannte angesprochen. Deshalb ist er sich sicher: „Das Schwimmbad ist zu einhundert Prozent erwünscht." Der Frankfurter war Mitte November mit seiner Idee an die Öffentlichkeit gegangen, ein islamisches Bad bauen zu wollen. Die Reaktionen seitens der Politik fielen zum Teil sehr deutlich aus.


https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt-kontroverse-um-geplantes-schwimmbad-fuer-muslime-16529951.html



FAZ: „Es wachsen gerade viele Egoisten heran"


Darf ein Mann Schwäche zeigen? Und darf ein Deutschtürke über Rot gehen? Der Sozialpsychologe Musa Deli spricht im Interview über Probleme der Integration in drei Generationen.

 

Das Kölner Gesundheitszentrum für Migrantinnen und Migranten gibt es seit 1995. Warum hat der Paritätische Wohlfahrtsverband es eingerichtet?

 

Unser Zentrum ist das einzige seiner Art in Deutschland. Eine Analyse der Stadt Köln hatte ergeben, dass erkrankte oder gesundheitlich gefährdete Migranten von den herkömmlichen Angeboten im deutschen Gesundheitssystem nur mangelhaft erreicht werden. Das betrifft fast die gesamte Palette der Versorgung von der Diabetesprävention bis zu akut notwendigen Eingriffen und zunehmend auch die Altenpflege. Grund sind sprachliche und kulturbedingte Barrieren.

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/musa-deli-spricht-im-interview-ueber-huerden-der-integration-16524085.html



SUEDDEUTSCHE: Berufskolleg für Imame

 

Islamische Theologie wird an deutschen Universitäten bereits angeboten. Doch Lehrgänge, in denen muslimische Geistliche die praktische Arbeit in den Moscheegemeinden lernen können, gibt es bislang nicht. Das soll sich jetzt ändern. Können Imame für deutsche Moscheen künftig auch in Deutschland ausgebildet werden? Über diese Möglichkeit wird schon eine Zeitlang diskutiert, nun scheint es in Niedersachsen konkreter zu werden: Am Donnerstagabend sollte in Osnabrück ein Trägerverein gegründet werden, in dem islamische Verbände und Experten ein Kolleg zur praktischen Ausbildung von Imamen entwerfen wollen.


https://www.sueddeutsche.de/politik/religion-berufskolleg-fuer-imame-1.4691765



SUEDDEUTSCHE: Dr. Feminismus

 

Eigentlich, sagt Reyhan Şahin, habe sie das Buch "Yalla, Feminismus!" nur geschrieben, weil sie Geld brauche, um ihr neues Rap-Album zu finanzieren. Und weil sie gern eine Professur hätte, schließlich wende sie wissenschaftliche Methoden im Buch auf eine unterhaltsame Weise an, im Gegensatz zu all dem universitären Blabla. Jemanden, der so etwas sagt, nicht sympathisch zu finden, ist praktisch unmöglich. Das geht auch dem Publikum im Literaturhaus so, wo Şahin ihr Buch vorstellt. Darin geht es um Feminismus, Rap - sie ist als Dr. Bitch Ray erfolgreich - und die Akademia. Oder die "Fuckademia", wie sie sagt, weil sie dort wie im Rap gegen Sexismus kämpfen muss - als türkischstämmige Frau vielleicht besonders. Sie plädiert an diesem Abend lustig, brodelnd und klug für einen differenzierteren Feminismus. Einen, der Intersektionalität einbezieht, also doppelte Diskriminierung, etwa durch Herkunft und sexuelle Orientierung. "Der westliche weiße Feminismus", sagt Şahin, "dachte lang, er müsse eine Frau, die Kopftuch trägt, sofort davon befreien."


https://www.sueddeutsche.de/kultur/literaturfest-dr-feminismus-1.4698156



SUEDDEUTSCHE: Lob für die Vorzeige-Moschee

 

Bei seinem Besuch in Penzberg zeigt sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier davon beeindruckt, wie sich die muslimische Gemeinde in dem 17000-Einwohner-Ort in die Stadtgesellschaft integriert. Es hatte fast schon etwas Familiäres. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender haben am Montag die Islamische Gemeinde in Penzberg besucht. Im Vordergrund stand dabei das Kennenlernen - das fand allerdings großteils hinter verschlossenen Türen statt. Am Ende seines Besuchs in der Penzberger Moschee erklärte der Bundespräsident, er wünschte sich mehr von dem "für unser Land", was er in den vorangegangenen Gesprächen erfahren habe: gegenseitigen Respekt und Neugier aufeinander.


https://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/prominenter-gast-lob-fuer-die-vorzeige-moschee-1.4706395


DW: Imame made in Germany

 

Der starke ausländische Einfluss auf muslimische Geistliche ist in Deutschland umstritten. Jetzt beginnt ein staatliches Pilotprojekt, das die vollständige Imamausbildung in die Bundesrepublik verlagern könnte. Die Bundesregierung hat seit langem Bedenken wegen des starken ausländischen Einflusses auf die in Deutschland arbeitenden Imame. Von den rund 4,5 Millionen Muslimen in Deutschland sind etwa drei Millionen türkischer Herkunft. Die große Mehrheit ihrer Geistlichen wird in der Türkei ausgebildet, finanziert und von dort nach Deutschland entsandt. Zuständig ist der Dachverband DITIB, kurz für Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion. Abgesehen von sprachlichen und kulturellen Barrieren im Entsendeland fühlen sich viele der Imame auch in Deutschland der türkischen Regierung verpflichtet. Deshalb überlegt die Bundesregierung seit Jahren, wie sie mit diesem fremden Einfluss aus der Türkei umgehen soll.


https://www.dw.com/de/imame-made-in-germany/a-51296851



DW: Die vergessenen Helden des Ersten Weltkriegs

 

Millionen muslimischer, jüdischer und hinduistischer Soldaten kämpften im Ersten Weltkrieg für die Alliierten. Nicht viel ist über sie bekannt. Der Belgier Luc Perrier will das ändern. Es ist ein jahrzehntealtes Ritual: In Ypern, einer Kleinstadt im Westen Belgiens, wird seit 1928 jeden Abend um 20 Uhr der Verkehr an der Gedenkstätte Menenpoort angehalten. Der beeindruckende Ehrenbogen im Osten der Stadt ist den in den Flandernschlachten des Ersten Weltkriegs gefallenen alliierten Soldaten gewidmet. Anschließend spielen Trompeter das "Last Post", ein militärisches Hornsignal, das hauptsächlich in Großbritannien und den Staaten des Commonwealth zum Gedenken an die im Krieg gefallenen Soldaten des Commonwealth gespielt wird. In die Wände des Ehrenbogens sind die Namen der bis zum August 1917 gefallenen 54.607 alliierten Soldaten eingemeißelt, die in den Schlachten um Ypern ohne eigenes Grab geblieben sind. Auch hunderte Muslime sind unter ihnen.


https://www.dw.com/de/die-vergessenen-helden-des-ersten-weltkriegs/a-51628273



THE GUARDIAN: Muslim voters could swing 31 marginal seats, research finds


Muslim voters could affect the outcome in more than 30 marginal constituencies in next month's general election, according to research published as mosques prepare for a nationwide registration drive. The Muslim Council of Britain (MCB) released a list on Monday of 31 marginal seats in which Muslim voters could have "high" or "medium" impact. Top of the list is Kensington in west London, where the Labour candidate, Emma Dent Coad, is defending a majority of 20.


https://www.theguardian.com/politics/2019/nov/18/muslim-voters-swing-marginal-seats-research



THE GUARDIAN: Muslim Council: parties must tackle Islamophobia to win votes

 

Body seeks 10 pledges in election where Muslims could affect outcome in 31 marginals. Candidates and parties campaigning in the general election must commit to tackling racism and Islamophobia to win the support of Muslim voters, according to the Muslim Council of Britain. A manifesto setting out how parties' policies could affect Muslims has been published by the MCB after consulting its affiliates and communities across the UK. According to the document, British Muslim Perspectives at the 2019 General Election, there are 26 constituencies with a Muslim population of at least 20% of the total, and two – Birmingham Hodge Hill and Bradford West – with estimated Muslim electorates of over 50%.


https://www.theguardian.com/politics/2019/nov/27/muslim-council-parties-must-tackle-islamophobia-to-win-votes



THE GUARDIAN: Sayeeda Warsi on Tory Islamophobia: 'It feels like I'm in an abusive relationship'

 

The Tories promised an investigation into anti-Muslim prejudice in the party – then watered it down. How high does the problem go? Disillusioned insiders – and the former party chair – speak out. In June, a message pinged on Tory peer Sayeeda Warsi's phone. "Right, sorted out that Conservative party Islamophobia investigation!" it read triumphantly. The sender? Sajid Javid, who was then home secretary. Earlier that evening, during a televised Tory leadership debate, Javid had bounced his fellow contenders, including Boris Johnson and Michael Gove, into apparently agreeing to the Conservatives holding an independent inquiry into Islamophobia. For Lady Warsi, who had tirelessly campaigned against Islamophobia for years, having been the country's first female Muslim cabinet minister, it was a moment she had longed to see. Unable to contain her delight, she tweeted her thanks to Javid, who now serves as chancellor. "It's a shame," she added, "that it's taken four years and a leadership contest to finally drag my colleagues kicking and screaming to address this issue."


https://www.theguardian.com/politics/2019/nov/27/sayeeda-warsi-tory-islamophobia-muslim-prejudice-investigation



THE GUARDIAN: London Bridge attacker had asked for help to deradicalise - lawyer

 

Usman Khan had realised in prison that Islamist violence was wrong, says Vajahat Sharif. The London Bridge attacker had asked for help to be deradicalised while he was in prison, but none was forthcoming, his solicitor has claimed. Vajahat Sharif told the Guardian Usman Khan had come to realise that violent extremism was wrong and accepted his understanding of Islam was deficient. Khan was one of nine members of an al-Qaida-inspired terrorist group convicted in 2012 of plotting to bomb the London Stock Exchange and build a terrorist training camp in Pakistan that was disrupted by MI5 and the police. He was also a supporter of al-Muhijaroun, the extremist group with which scores of terrorists were involved. However, Sharif said Khan became disillusioned with the group after his imprisonment, and that extremists may have targeted him to be "re-groomed" after release from jail, with devastating consequences.


https://www.theguardian.com/uk-news/2019/nov/30/london-bridge-attacker-had-asked-for-help-to-deradicalise-lawyer



THE GUARDIAN: Labour and Tories row over early release of London Bridge attacker

 

A row has broken out between the Conservatives and Labour over the practice of reducing jail terms for violent offenders following the London Bridge terrorist attack. The home secretary, Priti Patel, blamed the previous Labour government after the party's MP Yvette Cooper asked how the attacker, Usman Khan, could have been released when he was deemed dangerous. Khan was jailed for terror offences in 2012. He was released from prison on licence in December 2018 after his initial sentence was quashed on appeal.

The Parole Board said it had no involvement in his release, saying Khan "appears to have been released automatically on licence (as required by law)".


https://www.theguardian.com/uk-news/2019/nov/30/labour-and-tories-row-over-early-release-of-london-bridge-attacker


BBC:General Election 2019: Muslim voters on issues that matter to them

 

Muslims could swing the vote in 11 seats in Greater London on 12 December, according to research by the Muslim Council of Britain. But what issues matter to them and could this influence who they vote for in the General Election? We joined a guided tour of London, which looks at how Islam has influenced culture in the capital, and spoke with Muslim voters on the tour about the issues that mattered most to them.


https://www.bbc.com/news/av/uk-england-50518346/general-election-2019-muslim-voters-on-issues-that-matter-to-them



BBC: General election 2019: Muslim Council criticises Tories over Islamophobia

 

Muslim Council of Britain's Miqdaad Versi says Islamophobia is "endemic, institutional within the Conservative Party". The Muslim Council of Britain has accused the Conservative Party of "denial, dismissal and deceit" over the issue of Islamophobia. The MCB said the party had a "blind spot for this type of racism" and had failed to take steps to tackle it. The group was responding to criticism of Labour's handling of anti-Semitism by the chief rabbi. Conservative leader Boris Johnson said party members guilty of Islamophobia "are out first bounce".


https://www.bbc.com/news/election-2019-50561043



BBC: Tories suspend Glasgow candidate amid 'anti-Muslim' comments probe

 

The Scottish Conservatives have suspended a Glasgow election candidate after she was accused of using "anti-Muslim language". The party has withdrawn support for Flora Scarabello while it investigates a complaint made to central office. It is too late to remove her as a candidate for the Glasgow Central constituency, so she will still appear on the ballot paper as a Tory. A spokesman said the party takes such allegations "extremely seriously".


https://www.bbc.com/news/election-2019-50577918



BBC: General election 2019: Tory candidate calls for PM apology on Muslim remarks

  

The prime minister should "unequivocally apologise for his comments about Muslim women", a Tory parliamentary candidate has said. Parvez Akhtar said there was "blatant discrimination" in the party toward individuals and in the policy agenda. This comes as the Muslim Council of Britain accused the Tories of failing to tackle Islamophobia in the party. Government minister Robert Jenrick insisted his party had "no tolerance whatsoever of racism". But in a statement Mr Akhtar, the candidate for Luton South, said he had personally experienced two occasions of "anti-Muslim hatred within the party".


https://www.bbc.com/news/election-2019-50571258



BBC: Birmingham mosque attacks: Shia Muslim jailed

 

A Shia Muslim has been jailed for three years and nine months for vandalism attacks on five mosques in Birmingham. Arman Rezazadeh, who is of Iranian descent, used a sledgehammer to smash windows and doors in Perry Barr, Aston and Erdington on 21 March.

The 34-year-old admitted religiously aggravated criminal damage. Judge Michael Chambers QC said Rezazadeh had been "motivated by religious hatred" and all the mosques he attacked were used by Sunni Muslims.Rezazadeh sparked a major hate crime inquiry supported by anti-terror police, Birmingham Crown Court heard.


https://www.bbc.com/news/uk-england-birmingham-50588463



BBC: Ashville FC: Non-league club probed over 'anti-Muslim' email

 

A football club is being investigated over an email which told a charity it would only work with it if it had "nothing to do with Muslims". International Learning Movement, which provides overseas aid, asked Ashville FC in Wirral if it could collect money outside the ground on match days. A reply from the club's email read: "We are interested as long as it has nothing to do with Muslims." Cheshire FA confirmed it was investigating. The Blackburn-based charity described the email, which has been seen by the BBC, as a "direct form of discrimination".


https://www.bbc.com/news/uk-england-merseyside-50657666



BBC: Muslim vote: Political chat ahead of the election

 

Two weeks ago, four young Muslims from different political backgrounds came together to discuss their experiences of being Muslim and political. They also discuss the issues that matter most to them at the upcoming election.


https://www.bbc.com/news/av/stories-50686388/muslim-vote-political-chat-ahead-of-the-election