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DIE PRESSE: Einzige Frau verlässt Obersten Muslimenrat - und löst schwere Debatte aus

In der Islamischen Glaubensgemeinschaft herrscht aktuell Diskussionsbedarf. Anlass ist der Rückzug der einzigen weiblichen Vertreterin aus dem Obersten Rat. Während sie neue Angriffe gegen ihre männlichen Kollegen setzt, weist die IGGÖ Anschuldigungen zurück.

https://www.diepresse.com/5824528/einzige-frau-verlasst-obersten-muslimenrat-und-lost-schwere-debatte-aus?from=rss


DIE PRESSE: Islamische Weltsicht: Was die Karten verraten

Sie wirken wie moderne Kunst, trotzen dem Bilderverbot und pfeifen auf Präzision: islamische Landkarten, deren Geschichte Yossef Rapoport in einem prachtvollen Buch erzählt. Auf den ersten Blick könnte man es für das abstrakte Gemälde eines Picasso-Zeitgenossen halten: diese faszinierend gewellte blaue Form, an der Murmeln entlangzulaufen scheinen, mit Kreisen darin, mit Pfeilen und Dreiecken darauf. Wie bitte, das soll eine Karte sein? Ja, das ist eine Karte. Und keine verfremdete eines Künstlers im 20. Jahrhundert, sondern die eines berühmten Geografen im zehnten. Das blaue Ding: der Persische Golf. Die Kreise sind Inseln.


DER STANDARD: Frauensprecherin der Islamischen Glaubensgemeinschaft tritt zurück: "Es reicht!"

Fatma Akay-Türker war die einzige Frau im Obersten Rat der IGGÖ. Jetzt ist sie aus Protest zurückgetreten. Fatma Akay-Türker war seit Jänner 2019 als Frauensprecherin das einzige weibliche Mitglied des Obersten Rates der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ). Nun ist sie zurückgetreten. Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) ist ihre Frauensprecherin los. Fatma Akay-Türker trat am 6. Juni von ihrer Funktion im Obersten Rat der IGGÖ zurück.

https://www.derstandard.at/story/2000117966718/frauensprecherin-der-islamischen-glaubensgemeinde-tritt-zurueck-es-reicht


DER STANDARD: Schwedische Serie "Kalifat" auf Netflix: Wenn Frauen zum IS wollen

Die sensible und differenzierte Auseinandersetzung mit den Beweggründen der IS-Frauen ist die große Stärke der Serie. Pervin will zurück nach Stockholm. Wenig verwunderlich, bekommt sie in Raqqa doch tagtäglich das Grauen des "Islamischen Staates" (IS) mit. Brutale Köpfungen, Bombenanschläge und Besuche der Sicherheitspolizei stehen auf der Tagesordnung. Ihr Ticket zurück: der schwedische Nachrichtendienst, der einen geplanten Terrorangriff in Schweden vereiteln will. Der Deal lautet so: Pervin spioniert und liefert Informationen, dafür sollen sie und ihre im Kalifat geborene Tochter zurückgeholt werden. Zeitgleich wird die Geschichte junger Schülerinnen erzählt, denen Schritt für Schritt der IS und seine Auslegung des Islams schmackhaft gemacht werden.

https://www.derstandard.at/story/2000118085363/schwedische-serie-kalifat-auf-netflix-wenn-frauen-zum-is-wollen

DER STANDARD: Islamtheologe Khorchide: "Frauen sollen in Moscheen predigen dürfen"

Mouhanad Khorchide fordert einen Islam der Gleichberechtigung: Musliminnen sollen Imaminnen werden und so wie die Männer auch interreligiös heiraten dürfen. Mouhanad Khorchide, Soziologe, Islamwissenschafter und islamischer Religionspädagoge, tritt für eine kritisch-historische Koranexegese ein. Seine Vision eines aufgeklärten, modernen und offenen Islams brachte ihm in Deutschland sogar Morddrohungen ein. Er stand daher zeitweilig unter Polizeischutz. Nach dem Rücktritt von Fatma Akay-Türker, der einzigen Frau neben 14 Männern im Obersten Rat der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ), als Frauensprecherin sowie auch als islamische Religionslehrerin hofft der Islamwissenschafter Mouhanad Khorchide auf tiefgreifende Reformen in der IGGÖ. Er selbst sorgte 2009 mit seiner Studie über den islamischen Religionsunterricht in Österreich für Aufregung. Jeder fünfte Islamlehrer lehnte damals in der Umfrage die Demokratie als unvereinbar mit dem Islam ab. Khorchide verlor seinen Job an der islamischen religionspädagogischen Akademie: "Ich galt einfach als Nestbeschmutzer."

https://www.derstandard.at/story/2000118024562/islamtheologe-khorchide-frauen-sollen-in-moscheen-predigen-duerfen


WELT.DE: Rizin-Prozess: Neun Jahre Haft für Islamistin gefordert

Seit einem Jahr geht der Prozess gegen eine Kölnerin, die den ersten Terroranschlag mit einer biologischen Waffe in Deutschland mitgeplant haben soll. Am Freitagabend begannen überraschend die Plädoyers. Für den geplanten Terroranschlag mit dem hochgiftigen Rizin soll eine Kölner Islamistin für neun Jahre hinter Gitter. Das hat die Vertreterin der Bundesanwaltschaft am Freitag in ihrem Plädoyer beim Düsseldorfer Oberlandesgericht gefordert.

https://www.welt.de/regionales/nrw/article209935407/Rizin-Prozess-Neun-Jahre-Haft-fuer-Islamistin-gefordert.html?cid=onsite.onsitesearch

WELT.DE: „Mit dem Schlagwort Islamophobie soll jede Kritik unterbunden werden"

Im Januar vorigen Jahres erhält der Türkische Sportverein Konstanz Hassparolen per Post: „Moslem-Schweinezeug" heißt es in einem Brief. Im Februar attackiert eine Frau in Berlin ein zwölfjähriges Mädchen mit Kopftuch und versucht, es mit einer Spritze zu stechen. Im April verletzt ein Mann in Lünen eine Kopftuch tragende Frau in einem Supermarkt. Es sind nur wenige Beispiele von vielen aus dem vergangenen Jahr, die zeigen, dass Deutschland ein Problem mit einem spezifisch gegen Muslime gerichteten Rassismus hat.

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus210163207/Islamophobie-Report-Jede-Kritik-am-Islam-soll-unterbunden-werden.html?cid=onsite.onsitesearch

WELT.DE: Warum ich jedes Gespräch mit der Deutschen Muslimischen Gemeinschaft ablehne

Laut Verfassungsschutz gilt die Deutsche Muslimische Gemeinschaft als islamistisch. Ihr Präsident sieht sich in der Opferrolle. Er lud CDU-Innenpolitiker Christoph de Vries zu einem Treffen ein. Der sagte ab – hier erklärt er in einem Gastbeitrag, warum. Vor ein paar Wochen tauchte eine außergewöhnliche E-Mail in meinem Postfach auf. Khallad Swaid, Präsident der Deutschen Muslimischen Gemeinschaft (DMG), die wichtigste Organisation der Muslimbrüder in Deutschland, bat mich um ein Gespräch.

https://www.welt.de/politik/article210212883/CDU-Politiker-Christoph-de-Vries-Warum-ich-jedes-Gespraech-mit-der-Deutschen-Muslimischen-Gemeinschaft-ablehne.html?cid=onsite.onsitesearch


WELT.DE: Konvertit soll auf Polizisten geschossen haben

Bei einem Einsatz einer Spezialeinheit der Polizei ist es in Hamm zu einer Schießerei gekommen. Als die Beamten am Mittwochmorgen durch ein Fenster in ein Haus eindringen wollten, habe der Bewohner sofort das Feuer eröffnet, die Polizisten aber verfehlt, sagte Staatsanwalt Felix Giesenregen in Dortmund. Die Polizisten hätten zurückgeschossen. Drei Kugeln trafen den 42-Jährigen in die Beine. Er sei bereits in einem Krankenhaus operiert worden und nicht in Lebensgefahr. Nach einem Hinweis aus dem Bekanntenkreis des Mannes war die Polizei wegen des Verdachts des illegalen Waffenbesitzes angerückt. Da man davon ausging, dass von dem 42-Jährigen eine Gefahr ausgehen könnte, war eine Spezialeinheit mit dem Einsatz betraut worden.

https://www.welt.de/regionales/nrw/article210296583/Konvertit-soll-auf-Polizisten-geschossen-haben.html?cid=onsite.onsitesearch


ZEITONLINE: 21-Jähriger soll Anschlag auf Muslime geplant haben

In einem Chat kündigte der Mann einen Angriff nach dem Vorbild des Anschlags in Christchurch an. Sein Chatpartner rief die Polizei. Sie fand Waffen beim Beschuldigten. Ein 21-Jähriger aus Hildesheim soll in einem Internetchat einen Anschlag mit mehreren Toten angekündigt haben. Die Generalstaatsanwaltschaft in Celle teilte mit, dass der Beschuldigte in dem Chat auf den rechtsextremistischen Attentäter von Christchurch in Neuseeland Bezug genommen habe. Sein Ziel sei es gewesen, Muslime zu töten. In seiner Wohnung seien Waffen und Dateien mit rechtsradikalen Inhalten gefunden worden.

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-06/hildesheim-anschlag-muslime-planung


ZEIT ONLINE: Sei kein Rassist, Mensch!

Rassismus gibt es in vielen Facetten. In jedem von uns steckt ein bisschen davon – oder auch viel. Müssen wir darüber wirklich noch streiten? Lasst es uns endlich ändern. Rassismus ist, wenn wir einer Person pauschal Eigenschaften zuschreiben, nur weil sie einer bestimmten Personengruppe angehört. Wenn wir also sagen: "Polen klauen!" oder "Die Juden sind immer hinter Geld her!" oder "Muslime sind weniger intelligent als Deutsche!" (was übrigens in doppelter Hinsicht Unsinn ist, denn Muslime und Deutsche sind nicht zwei unterschiedliche Kategorien), ist das Rassismus. Ebenso, wenn der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft sagt, die "Machokultur junger Muslime" gehöre "fast zu den genetischen Grundbausteinen dieser Kultur". 

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-06/rassismus-diskriminierung-rechtsextremismus-white-privilege-individuell-strukturell

SPIEGEL ONLINE: Der erstaunliche Aufstieg der Ramla Ali

Als Kind überlebte sie den Bürgerkrieg in Somalia, in London schlich sie sich heimlich zum Training. Dass sie boxt, erfuhr ihre Familie erst aus dem Fernsehen. Jetzt ist Ramla Ali ein Vorbild für viele Musliminnen. Der Nachmittag, an dem Ramla Ali ihre erste nationale Meisterschaft gewann, begann mit einer Lüge. Es war vor knapp fünf Jahren, Ali war Mitte zwanzig und wohnte noch bei ihren Eltern – gläubigen Muslimen, die ihr das Kämpfen verboten, weil sie es für zu gefährlich hielten, wie sie sagt.

Im Prozess gegen die Witwe des IS-Kämpfers Denis Cuspert hat eine 29-jährige Jesidin von unvorstellbarem Leid in der Gefangenschaft des IS berichtet. "Sie haben uns sehr viel Leid angetan. All das zu erzählen, würde viele Tage dauern", sagte die Zeugin am Montag vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht. Sie selbst wurde von verschiedenen IS-Kämpfern als Sklavin gehalten, vergewaltigt und auf einem Markt mit anderen jesidischen Mädchen und Frauen verkauft. Die 29-Jährige gab an, die 35 Jahre alte Angeklagte in Syrien kennengelernt zu haben. Ob die Deutsch-Tunesierin auch eine jesidische Sklavin gehalten habe, konnte sie jedoch nicht sagen.

https://www.sueddeutsche.de/panorama/prozesse-hamburg-jesidin-schildert-unvorstellbares-leid-in-is-gefangenschaft-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200608-99-350370


SUEDDEUTSCHE: Mehr Schüler im islamischen Religionsunterricht

In Nordrhein-Westfalen besuchen im aktuellen Schuljahr rund 21 600 Schülerinnen und Schüler den islamischen Religionsunterricht. Im Vergleich zum Vorjahr sei das ein Anstieg um etwa 1300 Schüler, hieß es auf Anfrage aus dem Schulministerium in Düsseldorf. Der bekenntnisorientierte Unterricht war in NRW 2012 als reguläres Schulfach eingeführt worden. Das Angebot wird laut Ministerium "sehr gut angenommen und daher noch weiter ausgebaut". Das Fach werde an rund 260 Schulen unterrichtet.

https://www.sueddeutsche.de/bildung/schulen-duesseldorf-mehr-schueler-im-islamischen-religionsunterricht-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200610-99-372971

SUEDDEUTSCHE: Rizin-Prozess: Neun Jahre Haft für Islamistin gefordert

Für den geplanten Terroranschlag mit dem hochgiftigen Rizin soll eine Kölner Islamistin für neun Jahre hinter Gitter. Das hat die Vertreterin der Bundesanwaltschaft am Freitag in ihrem Plädoyer beim Düsseldorfer Oberlandesgericht gefordert. Die zum Islam konvertierte siebenfache Mutter habe mit ihrem bereits zu zehn Jahren Haft verurteilten Mann einen islamistischen Anschlag geplant. Yasmin H. teile die radikalislamische Ideologie der Terrororganisation IS. Dies bewiesen die zahlreichen Gewaltbilder und Videos auf ihrem Handy. Dort seien Tausende Dateien zum Beispiel mit Enthauptungen oder getöteten Menschen zu sehen. Auch die Zeugenaussagen von Nachbarn stützten dies.

https://www.sueddeutsche.de/panorama/prozesse-karlsruhe-rizin-prozess-neun-jahre-haft-fuer-islamistin-gefordert-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200619-99-493232


SUEDDEUTSCHE: Prozess um geplanten Terroranschlag: Urteil erwartet

Im Prozess um einen geplanten Terroranschlag mit dem hochgiftigen Rizin soll heute das Urteil verkündet werden. Zunächst haben aber noch die Verteidiger für ihr Plädoyer das Wort. Der Prozess am Düsseldorfer Oberlandesgericht dauert bereits über ein Jahr. Die Bundesanwaltschaft hat neun Jahre Haft für die Angeklagte, eine siebenfache Mutter aus Köln, gefordert. Die zum Islam konvertierte Deutsche habe mit ihrem bereits zu zehn Jahren Haft verurteilten Mann einen islamistischen Anschlag geplant. Sie teile die radikalislamische Ideologie der Terrororganisation Islamischer Staat.

https://www.sueddeutsche.de/panorama/prozesse-duesseldorf-prozess-um-geplanten-terroranschlag-urteil-erwartet-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200625-99-566695


SUEDDEUTSCHE: Acht Jahre Haft für Frau des Rizin-Bombenbauers

Im Juni 2018 nahm die Polizei nach dem Hinweis eines ausländischen Geheimdienstes in Köln ein Ehepaar fest. Der Mann wurde inzwischen zu zehn Jahren Haft verurteilt. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht spricht eine Islamistin schuldig, mit ihrem Mann einen Anschlag mit biologischem Kampfstoff vorbereitet zu haben. Die Verteidigung hatte eine Bewährungsstrafe beantragt. Für den geplanten Terroranschlag mit dem hochgiftigen Rizin ist eine Kölner Islamistin zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht sprach die zum Islam konvertierte 44-jährige Deutsche schuldig, den ersten Bombenanschlag mit einem biologischen Kampfstoff in Deutschland mit ihrem Mann geplant und vorbereitet zu haben.

https://www.sueddeutsche.de/politik/rizin-prozess-urteil-1.4948934


SUEDDEUTSCHE: "Fest entschlossen": Acht Jahre Haft für Rizin-Bombenbauerin

In einer Wohnung der berüchtigten Kölner Hochhaussiedlung Chorweiler waren die monatelangen Vorbereitungen weit gediehen. Der Tunesier Sief Allah H. und seine deutsche Frau Yasmin hatten das Supergift Rizin hergestellt, an einem Hamster ausprobiert und eine Testexplosion ausgelöst. Außerdem hatten sie 250 Stahlkugeln und Teile für den Bau eines Fernzünders besorgt.

https://www.sueddeutsche.de/panorama/prozesse-karlsruhe-fest-entschlossen-acht-jahre-haft-fuer-rizin-bombenbauerin-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200626-99-574401


SUEDDEUTSCHE: Islamischer Kulturverein muss weichen

Fast zwei Jahre ist es her, dass die Polizeiinspektion 28 ihre Räumlichkeiten gewechselt hat und von der Robert-Bosch-Straße in Riemerling an den Haidgraben in Ottobrunn umgezogen ist. Noch immer ist keine dauerhafte Lösung für die ehemalige Dienststelle gefunden, zuletzt hat der Bauausschuss der Gemeinde Hohenbrunn den Umbau der Räumlichkeiten in ein Vereinsheim abgelehnt.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/hohenbrunn-islamischer-kulturverein-muss-weichen-1.4950789


SUEDDEUTSCHE: Islamistin legt Revision ein

Die wegen eines geplanten Terroranschlags mit hochgiftigem Rizin verurteilte Kölner Islamistin hat gegen das Urteil Revision eingelegt. Das Rechtsmittel sei bereits am Samstag eingegangen, sagte ein Sprecher des Düsseldorfer Oberlandesgerichts am Montag. Die 44-Jährige war am Freitag zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sprach die zum Islam konvertierte Deutsche schuldig, den ersten Bombenanschlag mit einem biologischen Kampfstoff in Deutschland mit ihrem Mann geplant und vorbereitet zu haben. Ihr tunesischer Ehemann war vom Gericht bereits im März zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Auch er hatte gegen seine Verurteilung den Bundesgerichtshof angerufen, der sich nun mit dem Fall beschäftigen muss, wenn es sich das Paar nicht noch anders überlegt.

https://www.sueddeutsche.de/politik/terror-prozess-islamistin-legt-revision-ein-1.4951462

SUEDDEUTSCHE:  Migranten verlangen mehr Aktivität gegen Rassismus

Sächsische Migrantenorganisationen fordern von Politik und Gesellschaft mehr Engagement gegen rassistisch motivierte Gewalt und Strukturen. Das sei "unabdinglich und längst überfällig", appellierte der Dachverband sächsischer Migrantenorganisationen (DSM) am Dienstag zum Jahrestag der Ermordung von Marwa El-Sherbini im Landgericht Dresden. Die Interessenvertretung verwies darauf, dass seit Jahren "fast unangetastet" rechte Strukturen wachsen und arbeiten könnten und rassistische Beleidigungen und Gewalt für viele Menschen zum Alltag gehörten.

https://www.sueddeutsche.de/leben/gesellschaft-dresden-migranten-verlangen-mehr-aktivitaet-gegen-rassismus-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200630-99-616220


FAZ: „Die islamische Welt kann besser werden als jetzt"

Der Soziologe Ruud Koopmans zeichnet in seinem jüngsten Buch ein ernüchterndes Bild des globalen Islams. Ein Gespräch über die Ursachen.

Herr Professor Koopmans, in Ihrem jüngst erschienenen Buch „Das verfallene Haus des Islam" zeigen Sie mit bedrückender empirischer Evidenz, dass der Islam als Staatsform nahezu ausschließlich fundamentalistisch ist. Warum sollte es sich eigentlich lohnen, dieses verfallene Haus wiederaufzubauen?

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/wieso-das-bild-des-globalen-islams-ein-ernuechterndes-ist-16812026.html


FAZ: Konvertit soll auf Polizisten geschossen haben


Bei einem Polizeieinsatz wegen illegalen Waffenbesitzes eröffnet ein Mann in Nordrhein-Westfalen das Feuer auf Polizisten. Er selbst wird von drei Kugeln der SEK-Beamten getroffen. Dem Staatsschutz war der Mann kein Unbekannter. Bei einem Einsatz einer Spezialeinheit der Polizei ist es in Hamm zu einer Schießerei gekommen. Als die Beamten am Mittwochmorgen durch ein Fenster in ein Haus eindringen wollten, habe der Bewohner sofort das Feuer eröffnet, die Polizisten aber verfehlt, sagte Staatsanwalt Felix Giesenregen in Dortmund. Die Polizisten hätten zurückgeschossen. Drei Kugeln trafen den 42-Jährigen in die Beine. Er sei bereits in einem Krankenhaus operiert worden und nicht in Lebensgefahr. Nach einem Hinweis aus dem Bekanntenkreis des Mannes war die Polizei wegen des Verdachts des illegalen Waffenbesitzes angerückt. Da man davon ausging, dass von dem 42-Jährigen eine Gefahr ausgehen könnte, war eine Spezialeinheit mit dem Einsatz betraut worden.

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/hamm-konvertit-soll-auf-polizisten-geschossen-haben-16830825.html


FAZ: Islamistin wegen Anschlagsplan mit Rizin zu acht Jahren Haft verurteilt

Das Düsseldorfer Oberlandesgericht sprach die zum Islam konvertierte Deutsche schuldig, gemeinsam mit ihrem Mann einen Bombenanschlag geplant und vorbereitet zu haben. Das Paar war im Juni 2018 festgenommen worden. Für den geplanten Terroranschlag mit dem hochgiftigen Rizin ist eine Kölner Islamistin zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht sprach die zum Islam konvertierte 44 Jahre alte Deutsche am Freitag schuldig, den Bombenanschlag mit einem biologischen Kampfstoff in Deutschland mit ihrem Mann geplant und vorbereitet zu haben. Ihr Ehemann war vom Gericht bereits zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Die siebenfache Mutter habe sich die radikalislamische Ideologie der Terrororganisation „Islamischer Staat" zu eigen gemacht.


https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/islamistin-wegen-anschlagsplan-mit-rizin-zu-acht-jahren-haft-verurteilt-16833832.html


THE GUARDIAN: Religious leaders split over reopening places of worship in England

Christian leaders have welcomed the government's announcement that places of worship in England will be allowed to reopen for individual prayer from 15 June, but Muslim and Jewish leaders said the move was not appropriate for the way they practise their faith. The decision, confirmed on Sunday by the communities secretary, Robert Jenrick, followed growing pressure on the government, particularly from the Catholic church. Most mosques, synagogues and temples, however, are likely to remain shut until communal prayer is permitted.

https://www.theguardian.com/world/2020/jun/07/religious-leaders-split-over-reopening-places-of-worship-in-england


THE GUARDIAN: 2,500 rare texts from Islamic world to go online for free

More than 2,500 rare manuscripts and books from the Islamic world covering a period of more than a thousand years are to be made freely available online.

The National Library of Israel (NLI) in Jerusalem is digitising its world-class collection of items in Arabic, Persian, and Turkish, dating from the ninth to the 20th centuries, including spectacularly beautiful Qur'ans and literary works decorated with gold leaf and lapis lazuli.

https://www.theguardian.com/books/2020/jun/08/2500-rare-islamic-texts-go-online-free



THE GUARDIAN: Shielding Muslims receiving pork items in England food packages

The government has been accused of "cultural and moral insensitivity" for sending pork sausages and bacon to clinically vulnerable Muslim families who are shielding during the coronavirus pandemic. Pork products, including tins of beans and sausages and lentil and bacon soup, which are forbidden for Muslims, have been sent to the most at-risk households under a £104m government contract run by a private firm.

https://www.theguardian.com/world/2020/jun/18/shielding-muslims-receiving-pork-items-in-england-food-packages



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DIE PRESSE: Moscheen kämpfen ums Überleben

„Rettet unsere Moscheen!" Es ist ein eindringlicher Appell, den die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) an ihre Mitglieder richtet. Hintergrund ist die Corona-Pandemie, die zahlreiche Beschränkungen des öffentlichen Lebens mit sich gebracht hat – unter anderem sind davon auch religiöse Einrichtungen betroffen. So sind auch Österreichs Moscheen derzeit leer, es finden keine Gebete statt.

https://www.diepresse.com/5798394/moscheen-kampfen-ums-uberleben?from=rss

DIE PRESSE: Razzia gegen islamistische Terrorzelle in Deutschland

Vier Personen aus Tadschikistan wurden im Bundesland Nordrhein-Westfalen festgenommen. Sie sollen Kontakt zu IS gehabt haben. In Deutschland haben die Behörden offenbar eine Terrorzelle des sogenannten Islamischen Staates (IS) ausgehoben. Vier Personen aus Tadschikistan wurden am Mittwochmorgen auf Anordnung der Bundesanwaltschaft bei einer Razzia im Bundesland Nordrhein-Westfalen festgenommen. Sie und ein fünfter, bereits in Untersuchungshaft sitzender Mann sollen im Namen des IS Anschläge geplant haben. Das berichtet die Deutsche Presse Agentur (dpa).

https://www.diepresse.com/5800634/razzia-gegen-islamistische-terrorzelle-in-deutschland?from=rss

 

DIE PRESSE: Ein Ramadan ohne Fastenbrechen

Wegen Corona läuft der Fastenmonat der Muslime abseits von Vereinen und Moscheen ab. Gefastet wird trotzdem, gebetet daheim – und das gesellschaftliche Ereignis der Iftar-Essen entfällt. Es ist kein Ramadan wie gewohnt. So wie das Osterfest durch die Coronapandemie und die damit verbundenen Einschränkungen heuer nicht so gefeiert werden konnte, wie es die Menschen sonst machen, läuft auch der Fastenmonat der Muslime anders ab. Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) ruft dennoch dazu auf, den heuer am Freitag, 24. April beginnenden Ramadan zu begehen. Wenn Sie Gefallen an diesem Artikel gefunden haben, loggen Sie sich doch ein oder wählen Sie eines unserer Angebote um fortzufahren.

https://www.diepresse.com/5803971/ein-ramadan-ohne-fastenbrechen?from=rss

 

DIE PRESSE: Ramadan: "Bin enttäuscht, dass ich nicht in Moschee kann"

Weltweit feiern Millionen Muslime den Beginn des Fastenmonats unter strengen Auflagen. Doch nicht überall wollen sich die Gläubigen den Maßnahmen beugen. Muslime auf der ganzen Welt haben inmitten der Coronakrise den Beginn des Fastenmonats Ramadan im kleinen Kreis gefeiert. Wegen der Corona-Beschränkungen und Ausgangssperren wird es dieses Jahr in vielen Ländern keine Zusammenkünfte nach Sonnenuntergang zum Fastenbrechen und zum nächtlichen Gebet in der Moschee geben.

https://www.diepresse.com/5804929/ramadan-bin-enttauscht-dass-ich-nicht-in-moschee-kann?from=rss

 

DIE PRESSE: Moscheen nehmen Freitagsgebete wieder auf

Die Freitagsgebete in Österreichs Moscheen finden ab 29. Mai wieder statt. Auch darf der Mund-Nasen-Schutz während des Gebets abgenommen werden. In Österreichs Moscheen kehrt wieder Normalität ein. Elf Wochen ist es her, dass die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) die Aussetzung der öffentlichen Gottesdienste in den Moscheen verkündet hat - mit 15. Mai wurden die Gebetshäuser wieder schrittweise für Morgen-, Mittags- und Nachmittagsgebet geöffnet.

https://www.diepresse.com/5819527/moscheen-nehmen-freitagsgebete-wieder-auf?from=rss


DER STANDARD:  Corona-Krise: Wie Rechtsextreme gegen Muslime und Co hetzen

Verschwörungstheorien erleben aufgrund der Corona-Krise einen massiven Aufschwung. Seit Wochen kursieren unterschiedlichste Falschinformationen in sozialen Medien, teilweise werden sie von Akteuren politischer Lager verbreitet, um den eigenen Zweck zu unterstützen. So behaupten etwa Rechtsextreme im Netz vermehrt, dass es sich bei Covid-19 um eine islamistische Waffe handle. Bereits die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnte vor kurzem vor einer "Infodemie", in der wir uns zusätzlich zu der aktuellen Gesundheitskrise befinden – also der bewussten Verbreitung falscher Inhalte.

https://www.derstandard.at/story/2000117345624/corona-krise-wie-rechtsextreme-gegen-muslime-und-co-hetzen

 

WELT.DE: Studie: Ablehnung gegenüber Islam unter Jugendlichen

Unter Jugendlichen in NRW sind einer Untersuchung zufolge Vorurteile und ablehnende Einstellungen gegenüber dem Islam verbreitet. Zugleich lehnt ein Großteil der befragten rund 500 jungen Leute Diskriminierung ab und besitzt Kenntnisse über den Islam. Zu diesem Ergebnis kommt das Forschungsprojekt «Islamfeindlichkeit unter Jugendlichen» unter Leitung der Uni Duisburg-Essen, für das Gymnasial-, Gesamt- und Berufsschüler befragt wurden.

https://www.welt.de/regionales/nrw/article208039339/Studie-Ablehnung-gegenueber-Islam-unter-Jugendlichen.html?cid=onsite.onsitesearch

WELT.DE: Pegida-Demonstration gegen Pandemie-Eindämmung in Dresden

Die islam- und ausländerfeindliche Bewegung Pegida hat am Montagabend in Dresden gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie demonstriert. An der Kundgebung auf dem Altmarkt beteiligten sich etwa 300 Personen, wie die Polizei am Montagabend mitteilte. Störungen habe es nicht gegeben.

https://www.welt.de/regionales/sachsen/article208074003/Pegida-Demonstration-gegen-Pandemie-Eindaemmung-in-Dresden.html?cid=onsite.onsitesearch

WELT.DE: Wenn der Muezzin vom Minarett ruft

Für eingefleischte Islamkritiker ist der Ruf des Muezzins so etwas wie der Schlachtruf einer gefürchteten Religion. Für Muslime dagegen ist der Gebetsruf eine Erinnerung an Gott und eine Hilfe, die „Menschen in schwierigen Zeiten Trost, Geborgenheit und Halt gibt", wie Erol Pürlu vom Verband der islamischen Kulturzentren (VIKZ) sagt. Und für Millionen andere Menschen ist er vermutlich schlicht fremd. Das dürfte sich in den vergangenen Wochen mancherorts geändert haben.

https://www.welt.de/regionales/nrw/plus208065287/Der-Streit-ueber-den-islamischen-Gebetsruf-in-Corona-Zeiten.html?cid=onsite.onsitesearch

 

WELT.DE: „Für Islamisten bin ich eine Art zionistisches U-Boot"

2010 gründete Lamya Kaddor den ersten deutschen Verband liberaler Muslime. Nach einem Jahrzehnt blickt sie zurück. Dass sie für das Projekt „eine Ausbildung im mentalen Nahkampf unterhalb der Gürtellinie benötigen würde", habe sie erst lernen müssen. Was für ein bunter Haufen!" – so schoss es Lamya Kaddor durch den Kopf. Es war im Mai 2010, als Kaddor die Gründungsversammlung ihres Liberal-Islamischen Bundes (LIB) eröffnete. In einem Oberhausener Hotel hatten sich 60 bis 70 Interessenten versammelt, die unterschiedlicher nicht hätten sein können.

https://www.welt.de/regionales/nrw/article208271643/Lamya-Kaddor-Fuer-Islamisten-bin-ich-eine-Art-zionistisches-U-Boot.html?cid=onsite.onsitesearch

 

WELT.DE: CDU fordert Verbot von islamistischem Institut

Der Senat förderte eine Veranstaltung, an dem Vertreter des islamistischen Al-Azhari-Instituts teilnahmen. Der Verfassungsschutz warnte bereits vor dem Institut, nun fordert die CDU ein Verbot. Dessen Leiter wehrt sich. In einem Video erklärte Mahmoud A. im Frühjahr 2020 sein Rezept für eine glückliche Ehe: Die Frau habe die Befehle des Mannes zu befolgen und seine Erwartungen zu erfüllen. Sie dürfe nichts ohne seine Erlaubnis. Am besten sei die „religiöse Frau", so sieht es der Imam des Al-Azhari-Instituts aus St. Georg. Denn: „Sie macht dir das Leben nicht schwer." Ein Muslim dürfe zwar eine Nicht-Muslima heiraten, umgekehrt sei dies aber „haram", also verboten und Sünde.

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article208629265/Al-Azhari-Institut-CDU-fordert-Verbot-von-islamistischem-Institut.html?cid=onsite.onsitesearch

 

SPIEGEL ONLINE: Millionen Muslime feiern Zuckerfest - ganz anders als sonst

Kein Essen, Trinken, Rauchen: Über Wochen haben Muslime weltweit tagsüber gefastet. Nun stünde eigentlich eine Zeit des Feierns an. Doch wegen der Coronakrise wird es kein gewöhnliches Zuckerfest sein. Nach entbehrungsreichen Wochen ist für Millionen Muslime weltweit der Fastenmonat Ramadan zu Ende gegangen. Am heutigen Sonntag beginnt das mehrtägige Fest des Fastenbrechens, das in der Türkei auch Zuckerfest genannt wird - es wird allerdings von der Corona-Pandemie überschattet. In anderen Jahren kamen zu dieser Zeit Muslime in Moscheen und mit ihren Familien zusammen, um gemeinsam zu beten und zu feiern. Doch um eine Ausbreitung des gefährlichen Virus zu verhindern, haben viele Länder strikte Ausgangsbeschränkungen erlassen, sodass Gläubige in den meisten Ländern zu Hause bleiben müssen.

https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/ramadan-trotz-corona-muslime-feiern-zuckerfest-ganz-anders-als-sonst-a-e566da55-199e-4888-a2b4-4ff6a86c320d

 

FAZ: Lebhafter und kontroverser Diskurs

Salafisten behaupten, sie seien im Besitz der absoluten Wahrheit. Das sehen viele Muslime anders. Salafisten tragen maßgeblich zum negativen Bild des Islams in der Öffentlichkeit bei. Das überrascht nicht. Denn ihre Ansichten zur Demokratie und den Menschenrechten, zum Rechtsstaat und zur Gleichberechtigung stehen im Gegensatz zum Grundgesetz. Außerdem haben die dem Dschihad verpflichteten Salafisten weite Teile der Welt mit Terror überzogen. Zudem beanspruchen die Salafisten, dass sie allein den „wahren Islam" vertreten. Das nehmen hierzulande (zu) viele für bare Münze, obwohl es falsch ist.

https://www.faz.net/aktuell/politik/politische-buecher/innerislamische-kritik-lebhafter-und-kontroverser-diskurs-16764961.html

 

FAZ: Pegida-Frontmann Bachmann will in die AfD eintreten

Wenn nötig, sei er bereit, als Vorsitzender von Pegida zurückzutreten, sagt Bachmann. Der zuständige Kreisverband werde wie mit anderen Mitgliedern ein Gespräch über die Aufnahme führen, hieß es seitens der AfD. Pegida-Frontmann Lutz Bachmann will Mitglied der AfD in Sachsen werden. Auf seiner Facebook-Seite hatte Bachmann am Donnerstag einen Screenshot des online ausgefüllten Mitgliedsantrages veröffentlicht. „Wenn es dafür notwendig ist, als Vorsitzender von Pegida zurückzutreten, werde ich es tun und in Zukunft als Gastredner – das Recht hab ich wohl – auftreten!", hieß es in dem Post. Die AfD bezeichnete der Mitbegründer der islam- und ausländerfeindlichen Pegida-Bewegung als eine „Partei der Basisdemokratie". Zuvor hatten verschiedene Medien berichtet.

 https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/pegida-frontmann-bachmann-will-in-die-afd-eintreten-16781190.html

 

FAZ: Die Gruppe der jungen Männer ist in Gefahr"

Multiethnischer Unterricht: Schule anders denken - um auch die Eltern mit Migrationshintergrund zu erreichen. Muslimische junge Männer sind häufiger arbeitslos, und die Wahrscheinlichkeit, dass sie kriminell werden, ist höher. Warum ist das so? Erziehungswissenschaftler Ahmet Toprak sagt: Das liegt an ihren Eltern. Aber nicht nur. Lassen Sie uns auf die Zahlen schauen. Junge Männer, die aus muslimisch geprägten Ländern stammen, machen seltener das Abitur, sie brechen häufiger die Schule ab, sie sind häufiger arbeitslos, und die Wahrscheinlichkeit, dass sie kriminell werden, ist deutlich höher. Das alles kann man messen. Die Pisa-Studie 2016 hat schon festgestellt, dass junge Männer mit Migrationshintergrund in Städten die Verlierer des deutschen Bildungssystems sind. Männlich, muslimisch, aus einer westlichen Großstadt.

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/die-gruppe-der-jungen-maenner-ist-in-gefahr-16777414.html

 

SUEDDEUTSCHE: Die Tür ist zugeschlagen

Hessen stoppt die Einführung eines islamischen Religionsunterrichts in Verantwortung des Moscheevereins Ditib. Der Beschluss löst Enttäuschung und Kritik aus. In ihrer Enttäuschung sind sich Stefan Löwer, Sprecher des Hessischen Kultusministeriums, und Onur Akdeniz, Landesgeschäftsführer des türkisch-islamischen Moscheeverbandes Ditib, immerhin einig. "Es ist eine Entscheidung gegen die Kinder, die Religionslehrer, die Eltern muslimischen Glaubens - ausgerechnet zum Ramadan", sagt der Ditib-Vertreter. "Irgendwann war die Tür halt zu", sagt der Mann aus dem Kultusministerium.

https://www.sueddeutsche.de/politik/ditib-die-tuer-ist-zugeschlagen-1.4903043

 

SUEDDEUTSCHE: Wenn Kinderwagen neben Islamkritikern stehen

Etwa zwei Drittel der Teilnehmer sind Mütter, einige haben ihre Kinder dabei. Dazwischen stehen Männer, die sich als Patrioten bezeichnen - und ein Gegendemonstrant. In Markt Schwaben kommt es zu einer grotesken Kundgebung zur "Verteidigung der Grundrechte". Die Teilnehmer eint wenig bis nichts, die Coronakrise aber lässt sie beisammen stehen. Über einen Abend zwischen Impfgegnern, Rechtssympathisanten und gestressten Müttern. Unschwer zu erkennen, dass diese drei Männer mehr vereint als nur die Teilnahme an dieser Kundgebung. Sie tragen einheitliche Gesichtsmasken und einheitlich gestaltete Umhängebanner mit Deutschlandflagge und Bundesadler.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/demo-in-markt-schwaben-wenn-kinderwagen-neben-islamkritikern-stehen-1.4904986

 

SUEDDEUTSCHE: Attentäter von Waldkraiburg gesteht Anschlagspläne auf Moscheen

Der Tatverdächtige plante unter anderem, das türkische Generalkonsulat in München und die Ditib-Zentralmoschee in Köln anzugreifen. Er ist geständig - seine Festnahme war reiner Zufall. Der Attentäter von Waldkraiburg hat gestanden, Anschläge auf Moscheen und türkische Einrichtungen geplant zu haben. Der 25-Jährige habe sich gegenüber den Ermittlern freimütig geäußert, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch. Demnach wollte der Mann, der sich als IS-Anhänger bezeichnet, zwischen dem 15. und 17. Mai mehrere Moscheen des Islamverbandes Ditib im Raum Waldkraiburg angreifen.

https://www.sueddeutsche.de/bayern/waldkraiburg-anschlaege-bundesanwaltschaft-gestaendnis-1.4913116

 

SUEDDEUTSCHE: 60 000-mal Islamunterricht

Deutschlandweit nehmen im laufenden Schuljahr Schätzungen zufolge rund 60 000 Schüler am islamischen Religionsunterricht teil. Das sind etwa 18 000 Schüler mehr als im Schuljahr 2015/2016, wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Papier des Mediendienstes Integration in Berlin hervorgeht. Derzeit gibt es demnach an rund 917 Schulen in neun Bundesländern eine Form von islamischem Religionsunterricht. Die ostdeutschen Bundesländer haben kein Angebot für Muslime. In Hamburg und Bremen gibt es einen konfessionsübergreifenden Religionsunterricht für alle Schüler. 

https://www.sueddeutsche.de/politik/westdeutschland-60-000-mal-islamunterricht-1.4919625

 

THE GUARDIAN: 'We're ready if we are needed': East London Mosque opens Covid-19 morgue

The final few snagging jobs were still in progress at the end of a lightning conversion of railway arches into an emergency morgue as the first bodies arrived. A smell of fresh paint hung in the air; a few toolboxes lay on the concrete floor. The nearby East London Mosque had transformed the space, normally used to store vehicles, into a Covid-19 mortuary in a little over a fortnight.

https://www.theguardian.com/world/2020/may/04/were-ready-if-we-are-needed-east-london-mosque-opens-covid-19-morgue

 

THE GUARDIAN: Plan to open mosque in Trocadero in London sparks objections

Foundation seeks to convert part of historic building into mosque and community centre. A plan to convert part of the famous Trocadero building in Piccadilly Circus in London into a mosque has sparked objections from people who say a place of worship in an area noted for its bars and nightlife is inappropriate. The Aziz Foundation, a charity that offers educational grants and scholarships to Muslims, has applied to Westminster city council for permission to convert the basement and ground floor of the Trocadero into a place of worship and a community centre. The Trocadero is owned by Asif Aziz, the chief executive of Criterion Capital, which manages a £2bn property portfolio across London and the south-east. The businessman set up the Aziz Foundation in 2015.

https://www.theguardian.com/uk-news/2020/may/22/plan-to-open-mosque-in-trocadero-in-london-sparks-objections

 

THE GUARDIAN: Eid celebrations to go virtual as UK Muslims urged to stay at home

Mosques to host prayers online with festivities restricted due to lockdown measures. Muslims across Britain are preparing to celebrate Eid al-Fitr remotely this weekend, with many mosques set to host virtual prayers during continued lockdown measures. The religious festival marking the end of Ramadan usually brings families and friends together for communal prayers, food and to exchange gifts.

https://www.theguardian.com/world/2020/may/23/eid-celebrations-go-virtual-uk-muslims-urged-stay-home


THE GUARDIAN: Religious leaders plan events to remember UK coronavirus victims

Christians and Muslims say it will be necessary for people to come together to mourn. The Church of England is planning to hold services of mourning in parish churches and cathedrals later this year for people who have died of Covid-19. A national service of remembrance is also possible when large gatherings of people are permitted – possibly on the anniversary of lockdown next March. Stephen Cottrell, the incoming archbishop of York, said: "Once we find ourselves at a place where the horrors of the pandemic are more likely to be behind us than in front of us, the Church of England does indeed plan to hold a number of services of mourning and remembrance for those who have died from Covid-19 and in thanksgiving for all those who have cared for them, especially in the NHS and in care homes up and down the country."

https://www.theguardian.com/world/2020/may/29/religious-leaders-plan-events-to-remember-uk-coronavirus-victims