DIE PRESSE: Aufregung um Video gegen Homosexuelle

 

In einem Video eines Wiener Islam-Zentrums, das dem Iran nahe steht, wird Homosexualität als „Ende der Menschheit" bezeichnet. In einem YouTube-Video auf dem Kanal eines islamischen Zentrums in Wien-Floridsdorf wurde behauptet, dass "Homosexualität das Ende der Menschheit" bedeute. ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer bezeichnete dieses Video als "völlig inakzeptabel". In der zuständigen iranischen Botschaft war auf Anfrage der Austria Presseagentur am Freitag keine Stellungnahme dazu zu bekommen.

https://diepresse.com/home/panorama/wien/5615365/Aufregung-um-Video-gegen-Homosexuelle?from=suche.intern.portal


DER STANDARD: Aufregung um Video des Islamischen Zentrums gegen Homosexuelle

Homosexualität bedeute "das Ende der Menschheit" – Nehammer: "Völlig inakzeptabel". In einem YouTube-Video auf dem Kanal des Islamischen Zentrums in Wien-Floridsdorf wurde behauptet, dass "Homosexualität das Ende der Menschheit" bedeutet. ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer bezeichnete dieses Video als "völlig inakzeptabel". In der zuständigen iranischen Botschaft war auf Anfrage der APA am Freitag keine Stellungnahme dazu zu bekommen.

https://derstandard.at/2000101737141/Aufregung-um-Video-gegen-Homosexuelle-des-Islamischen-Zentrums


DER STANDARD: Berlin-Attentäter Amri war in europaweitem Jihadistennetzwerk

 

Ermittlungen in Deutschland, Frankreich und Belgien werfen einem "Spiegel"-Bericht zufolge ein neues Licht auf den Berliner Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri. Der Tunesier sei in ein europaweites Netz von Anhängern der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat"(IS) eingebunden gewesen, berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf Unterlagen des Generalbundesanwalts und des Bundeskriminalamts.

https://derstandard.at/2000101753725/Berlin-Attentaeter-Amri-war-in-europaweitem-Jihadistennetzwerk


DER STANDARD: Aslan als Leiter des islamischen Uni-Instituts abberufen


Wer auf die Homepage der Universität Wien geht, stolpert dort über eine ungewöhnliche Doppelfunktion: Die Dekanin der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät ist nämlich gleichzeitig als Vorständin des Instituts für Islamisch-Theologische Studien aufgeführt. Wie das? Ist Melanie Malzahn doch Professorin für Vergleichende Indogermanische Sprachwissenschaft am Institut für Sprachwissenschaft.


https://derstandard.at/2000101744347/Ednan-Aslan-als-Leiter-des-islamischen-Uni-Instituts-abberufen


DER STANDARD: Google zeigt bei Suche nach Horror-Attraktion Wiener Islamzentrum
 
Reddit-User teilte Fund, der wohl auf den Algorithmus zurückzuführen ist Google stufte das Islamische Zentrum Wien offenbar als Horror-Attraktion ein. Aufgefallen ist dies dem Reddit-User "ButINeedThatUsername", der den Fund im Subreddit "Austria" teilte. Auf seinem Screenshot, der augenscheinlich im Inkognito-Modus aufgenommen wurde, taucht das Islamische Zentrum Wien bei der Suche nach "horror Attraktionen wien" an dritter Stelle auf. Auf dem ersten Platz findet sich der Prater und an zweiter Stelle das Hotel Psycho.

https://derstandard.at/2000101813474/Google-zeigt-bei-Suche-nach-Horror-Attraktion-Wiener-Islamzentrum-an


WIENER ZEITUNG:  Aufregung um Video gegen Homosexuelle des Islamischen Zentrums

 

In einem YouTube-Video auf dem Kanal des Islamischen Zentrums in Wien-Floridsdorf wurde behauptet, dass "Homosexualität das Ende der Menschheit" bedeutet. ÖVP-Generalsekretär Karl Nehammer bezeichnete dieses Video als "völlig inakzeptabel". In der zuständigen iranischen Botschaft war auf Anfrage der APA am Freitag keine Stellungnahme dazu zu bekommen.


https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/panorama/wien/2005478-Aufregung-um-Video-gegen-Homosexuelle-des-Islamischen-Zentrums.html


SPIEGEL ONLINE: Anis Amri war Teil eines europaweiten Terrornetzes

 

Ermittlungen in Deutschland, Frankreich und Belgien werfen ein neues Licht auf Anis Amri, den Attentäter vom Berliner Weihnachtsmarkt. Nach SPIEGEL-Informationen war der Tunesier in ein europaweites Netz von Anhängern des "Islamischen Staates" (IS) eingebunden, dessen Verbindungen bis zu Hintermännern der Anschläge von Paris 2015 reichen. Das geht aus Unterlagen des Generalbundesanwalts und des Bundeskriminalamts hervor.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/anis-amri-attentaeter-vom-breitscheidplatz-war-teil-eines-europaweiten-terrornetzes-a-1263674.html


SUEDDEUTSCHE: Kopftuchverbot? "Ja, bis die Mädchen 16 sind"

 

Julia Wöllenstein ist Lehrerin an einer Gesamtschule in Kassel. 17 der 20 Kinder in ihrer Klasse haben Migrationshintergrund. Sie spricht über muslimische Schüler und die Familien, aus denen sie kommen. Am Mittwoch ist ihr Buch "Von Kartoffeln und Kanaken" erschienen, letzte Woche gab es schon Ärger darum. Schüler an ihrer Kasseler Gesamtschule fühlten sich von einem Artikel über Julia Wöllenstein in der Bild-Zeitung verletzt. Die Leiterin einer Hauptschulklasse mit 20 Schülern, davon 17 mit Migrationshintergrund, findet, Ärger müsse sie aushalten können, wenn sie über die Integration von Schülern aus muslimischen Familien spricht.


https://www.sueddeutsche.de/bildung/integration-kopftuch-muslime-schule-lehrerin-1.4414261?reduced=true


SUEDDEUTSCHE: Ist die Gülen-Bewegung wirklich harmlos?

 

Über Nachhilfe und Studenten-WGs bindet die Gülen-Bewegung in Deutschland Schüler an ihr frommes Netzwerk. Wer einmal drin ist, erlebt Anerkennung - und findet kaum wieder heraus. Serkan ist ehrgeizig. Schon mit 16 wusste er, dass er Ingenieur werden will. Der Schüler meldete sich in seiner Stadt in einem Nachhilfeinstitut mit türkischstämmigen Lehrern und Schülern an. Als er 2016 dort einen Hinweis auf eine Studenten-WG bekam, die ihn ebenfalls unterstützen würde, zog er von zu Hause aus. Die Eltern waren nicht begeistert, zahlten ihm aber die geringe Miete. Was Serkan*, heute 18, nicht ahnte: Er war in einem "Lichthaus" gelandet, einer Studentenwohnung, die zum verborgenen Teil des religiösen und sozialen Netzwerks um den islamischen Geistlichen Fethullah Gülen gehört.


https://www.sueddeutsche.de/bildung/islamunterricht-ist-die-guelen-bewegung-wirklich-harmlos-1.4400426


DW: Gesucht: "Islam der Muslime in Deutschland"

 

Mehr Imame mit deutschem Diplom, weniger Imame aus dem Ausland. Berlin will Ankaras Einfluss auf Moschee-Vereine zurückdrängen und das Aufenthaltsrecht verschärfen. Machen deutsch-muslimische Gemeinden da mit? Murat Gül ist Imam und Präsident der Islamischen Föderation in Berlin (IFB). Er unterricht Islam an der Rosa-Parks-Grundschule in der Hauptstadt und sagt: "Seit ich ein kleiner Junge war, habe ich den Koran geliebt." Der 43-Jährige wurde in Weinheim, im Süd-Westen Deutschlands, geboren. Den Koran las er zuhause mit seinem Vater. Später ging er in die Türkei, besuchte einen Koran-Kurs und schloss seine Islamstudien in Ägypten ab. Gül sagt, er wollte zwar mehr über den Islam lernen, aber hatte "nie vor, Imam zu werden". Nach seiner Rückkehr nach Deutschland bewarb Gül sich um einen Medizinstudienplatz. "Aber dann sah ich junge Menschen, die Drogen nahmen und keinerlei Plan für ihre Zukunft hatten." Das löste in ihm den Wunsch aus, Kindern zu helfen. "Also habe ich angefangen, Islam-Unterricht zu geben."


https://www.dw.com/de/gesucht-islam-der-muslime-in-deutschland/a-48253736


THE GUARDIAN: UK-based TV station fined for anti-Ahmadi Muslim hate speech

 

A UK-based TV station has been fined £75,000 by Ofcom after broadcasting hate speech about the Ahmadi community, amid growing fears that the religious group is facing persecution. Channel 44, an Urdu-language current affairs satellite channel, broadcast two episodes of a discussion programme featuring a guest who "made repeated, serious and unsubstantiated allegations about members of the Ahmadiyya community", the broadcasting watchdog said.


https://www.theguardian.com/world/2019/apr/15/uk-based-tv-station-channel-44-fined-anti-ahmadi-muslim-hate-speech


BBC: Christchurch shootings: Outpouring of UK support to Muslim community

 

Vigils for the victims of shootings at two mosques in New Zealand have taken place in the UK, amid an outpouring of support for Britain's Muslim community. The attacks in Christchurch, which have left 49 dead and at least 40 injured, have been condemned by public figures. The Queen said she was "deeply saddened" by the shootings, and PM Theresa May called it "sickening".


https://www.bbc.com/news/uk-47583215


BBC: British Muslim imams discuss Islam in London

 

A group of young British men training to be imams are trying to dispel negative perceptions about Islam. They travel to central London on weekends with messages on whiteboards to engage the public in a discussion. The trainee imams belong to the Ahmadiyya Muslim community.


https://www.bbc.com/news/av/uk-47747655/british-muslim-imams-discuss-islam-in-london





DIE PRESSE: Die Ausdehnung des Kopftuchverbots

 

Im Kindergarten ist das Tragen des Kopftuches bereits verboten. Nun soll das Gesetz für die Volksschule kommen. Zur Not auch gegen die Opposition – aber ohne Machete. „Den Kopf hat man schnell verhüllt. Das Kopftuch wieder abzunehmen ist aber die Hölle." Deshalb müsse der Staat das Kopftuch in Kindergärten und Schulen verbieten. „Denn wenn man es als Mädchen bereits trägt, wird man es auch nicht mehr ablegen", sagte die deutsche Frauenrechtsaktivistin Zana Ramadani. Genau solch plakative Warnungen hat sich die Regierung wohl erwartet. Sie hat die Autorin des Buches „Die verschleierte Gefahr" zum Expertenhearing im Unterrichtsausschuss, das gestern stattfand, eingeladen.

https://diepresse.com/home/bildung/schule/5598480/Die-Ausdehnung-des-Kopftuchverbots?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Kopftuchverbot: Für Faßmann auch einfachgesetzliche Regelung Option

 

Falls die angestrebte Verfassungsmehrheit nicht zustande komme, sei auch der Beschluss einer einfachgesetzlichen Regelung eine Option, so der Bildungsminister. Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) strebt zwar nach wie vor einen gesellschaftspolitischen Konsens zu einem Kopftuchverbot an Volksschulen an. Falls die angestrebte Verfassungsmehrheit aber nicht zustande komme, sei auch der Beschluss einer einfachgesetzlichen Regelung eine Option, so Faßmann am Dienstag vor Journalisten.


https://diepresse.com/home/innenpolitik/5598320/Kopftuchverbot_Fuer-Fassmann-auch-einfachgesetzliche-Regelung-Option?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Verfassungsgericht bestätigt: Imame dürfen nicht aus dem Ausland finanziert werden

 

Türkische Imame hatten Beschwerde gegen das Islamgesetz eingelegt, die der VfGh abwies. Verboten sind nur Zuwendungen von anderen Staaten, nicht jedoch von ausländischen Privaten. Die Islamische Glaubensgemeinschaft erwägt den Gang zum Europäischen Gerichtshof. 2015 wurde im Islamgesetz festgeschrieben, dass Imame und islamische Vereine nicht aus dem Ausland finanziert werden dürfen. Mehrere türkische Imame hatten dagegen - und gegen ihre Ausweisung - Beschwerde eingelegt. Diese hat der Verfassungsgerichtshof heute abgelehnt und entschieden, dass das Verbot der Auslandsfinanzierung für Imame nicht verfassungswidrig ist. Die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) erwägt nun den Gang zum Europäischen Gerichtshof.

https://diepresse.com/home/panorama/religion/5599387/Verfassungsgericht-bestaetigt_Imame-duerfen-nicht-aus-dem-Ausland?from=suche.intern.portal

DIE PRESSE: FPÖ legt im Konflikt mit Islamischer Glaubensgemeinschaft nach

 

FP-Generalsekretär Christian Hafenecker wirft IGGÖ-Präsident Vural Kontakte zur islamistischen Muslimbruderschaft vor. Die Glaubensgemeinschaft hatte angekündigt Vizekanzler Strache wegen Verhetzung anzuzeigen. FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker legt im Konflikt mit der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) nach. Nachdem die IGGÖ am Mittwoch angekündigt hatte, Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) wegen Verdachts auf Verhetzung anzuzeigen, unterstellte Hafenecker IGGÖ-Präsident Ümit Vural am Samstag Kontakte zur islamistischen Muslimbruderschaft.

https://diepresse.com/home/innenpolitik/5600769/FPOe-legt-im-Konflikt-mit-Islamischer-Glaubensgemeinschaft-nach?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Wer definiert, was politischer Islam ist?

 

Subtext Die Islamische Glaubensgemeinschaft will der Politik die Deutungshoheit über Begriffe abnehmen, unter anderem mit einem eigenen Kongress. „Inhaltsleer und populistisch verwendet". So sieht IGGÖ-Präsident Ümit Vural den von der Regierung gerne verwendeten Terminus „politischer Islam". Ein „Kampfbegriff", der verwendet wird, „um Muslime zu attackieren". Und den man aus den Händen der Politik in die „sorgsamen Hände von Wissenschaftlern und Experten" legen müsse.


https://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/5601717/Wer-definiert-was-politischer-Islam-ist?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: IGGÖ-Chef Vural: „Politischer Islam zum reinen Kampfbegriff verkommen"

 

Der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft fordert einen sorgsameren Umgang der Politik mit dem Begriff und eine sachlichere Debatte. "Politischer Islam ist zum reinen Kampfbegriff verkommen. Inhaltsleer und populistisch verwendet, um Muslime zu attackieren", sagt Ümit Vural. Der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) übt heftige Kritik an der Politik, die das Thema seiner Ansicht nach für politische Spielereien missbrauche. Vor allem, wenn politische Verantwortungsträger „Muslime ohne Grundlage als Anhänger des politischen Islam bezeichnen", müsse man das ernst nehmen. Vural eröffnete Montagvormittag im Wiener Hilton Hotel eine Tagung, die genau den Begriff definieren und wissenschaftlich aufarbeiten soll. Geladen sind mehrere Wissenschaftler, unter anderem John L. Esposito von der Georgetown University in Washington D.C., der zur Keynote Speech geladen wurde.


https://diepresse.com/home/panorama/wien/5601347/IGGOeChef-Vural_Politischer-Islam-zum-reinen-Kampfbegriff-verkommen?from=suche.intern.portal



DIE PRESSE: Islamisch und islamistisch werden gerne vermischt

 

In der vierten Ausgabe des "Antimuslimischen Rassismus Reports" finden sich zahlreiche Beispiele von Diskriminierung von Muslimen. Meldungen zu rassistischen Vorfällen stiegen stark an. "Es ist bedenklich, wenn man den Unterschied zwischen einer extremistischen Ideologie und einer Religionszugehörigkeit vermischt", sagt Elif Adam. Die Sprecherin der "Dokustelle Islamfeindlichkeit & antimuslimischer Rassismus" meint damit unter anderem jene Vorfälle, bei denen Islamismus und Islam gleichgesetzt werden - ob aus Unachtsamkeit oder mit Absicht. Dass dies passiert, dafür gibt es jedenfalls zahlreiche Beispiele - unter anderem einige, die die Macher des "Antimuslimischen Rassismus Report 2018" in ihrem Bericht versammelt haben, der Dienstagvormittag in Wien präsentiert wurde.

https://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/5605899/Islamisch-und-islamistisch-werden-gerne-vermischt?from=suche.intern.portal


DER STANDARD: Im Islam das eigene Spiegelbild erblicken Gudrun Harrer

Der Islamwissenschafter Thomas Bauer schreibt die "andere Geschichte" des Nahen Ostens Die Beschäftigung mit dem Islam und der islamischen Welt ist längst zur Domäne all jener geworden, die eine "Meinung" dazu haben: Zwischen der meist, aber nicht nur von Muslimen betriebenen Apologetik, die uns vor allem erklärt, was Islam alles nicht ist – auf keinen Fall Radikalismus -, und dem wachsenden Islamhass, der seine Gefühle mit bestenfalls auf Halbbildung fußenden "Beweisen" zu rationalisieren versucht, wird der Raum für die Wissenschaft immer kleiner. Und Islamwissenschafter, die Bücher schreiben, die dazu geeignet wären, in einen breiter angelegten Diskurs einbezogen zu werden, gibt es nur ganz wenige.

https://derstandard.at/2000099590014/Im-Islam-das-eigene-Spiegelbild-erblicken


DER STANDARD: Faßmann will einen Gesellschaftsbauplan ohne Kinderkopftuch

Ein Kopftuchverbot bis zehn wäre für Bildungsminister Heinz Faßmann ein Element, das eine Einwanderungsgesellschaft wie Österreich braucht Für Zana Ramadani ist die Grenze, an der die Kopftuchfrage endet oder zu verhandeln ist, klar: "Meine Religionsfreiheit hört dort auf, wo ich die Religionsfreiheit eines anderen Menschen, auch meines Kindes, berühre." Darum versteht die aus einer muslimischen Familie aus dem heutigen Nordmazedonien stammende und in Deutschland aufgewachsene Menschenrechtsaktivistin und Autorin des Buchs Die verschleierte Gefahr nicht, warum in Österreich überhaupt über ein Kopftuchverbot für Mädchen diskutiert werden muss. - derstandard.at/2000099830299/Fassmann-will-einen-Gesellschaftsbauplan-ohne-Kinderkopftuch

https://derstandard.at/2000099830299/Fassmann-will-einen-Gesellschaftsbauplan-ohne-Kinderkopftuch


DER STANDARD: Jihadisten besitzen angeblich Sturmgewehre aus Österreich


IS-Kämpfer in Tunesien posiert auf Foto mit Steyr-AUG – Laut Experten Waffe auch in anderen arabischen Ländern verbreitet. Nach einem Medienbericht verfügen Jihadisten in Tunesien und anderen arabischen Staaten über österreichische Sturmgewehre. Auf einem Foto, das die Terrormiliz IS kürzlich veröffentlicht hatte, präsentierte einer ihrer in Tunesien aktiven Kämpfer, die an der Grenze zu Algerien operieren, stolz ein Steyr-AUG – das Sturmgewehr "made in Austria".


https://derstandard.at/2000099867906/Jihadisten-verfuegen-angeblich-ueber-Sturmgewehre-aus-Oesterreich


DER STANDARD: Islamische Glaubensgemeinschaft zeigt Strache an Video

Der Vizekanzler hatte bei einer Veranstaltung davon gesprochen, dass in Wiener Kindergärten "Kinder zu Märtyrern erzogen werden sollen" Wien – Die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) zeigt Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) wegen des Verdachts der Verhetzung an. Es geht um zwei Aussagen der vergangenen Woche, die aus Sicht der IGGÖ zu Gewalt gegen muslimische Menschen und Einrichtungen aufstacheln könnten, hieß es am Mittwoch. Die Anzeige wurde bereits bei der Staatanwaltschaft eingebracht, bestätigte ein IGGÖ-Vertreter dem STANDARD.

https://derstandard.at/2000099891051/Islamische-Glaubensgemeinschaft-zeigt-Strache-wegen-Verhetzung-an


DER STANDARD: VfGH weist Beschwerden ausgewiesener Imame ab

Das Verbot der Auslandsfinanzierung ist laut den Verfassungsrichtern kein unverhältnismäßiger Eingriff Wien – Das im Islamgesetz 2015 festgeschriebene Verbot der Auslandsfinanzierung für Imame ist nicht verfassungswidrig. Das stellte der Verfassungsgerichtshof (VfGH) fest – und wies damit die Beschwerde türkischer Imame gegen ihre Ausweisung aus diesem Grund ab. Nicht vom Verbot umfasst seien allerdings die Unabhängigkeit der Religionsgemeinschaft nicht beeinträchtigende Zuwendungen ausländischer Privater, merkte der VfGH an.


https://derstandard.at/2000099944613/Verfassungsrichter-weisen-Beschwerden-von-ausgewiesenen-Imamen-ab


DER STANDARD: Fünf Moscheen in Birmingham beschädigt
 
Auch Terrorexperten an Ermittlungen beteiligt Birmingham/Christchurch – Knapp eine Woche nach den Attacken auf Muslime in Neuseeland sind fünf Moscheen in der englischen Stadt Birmingham beschädigt worden. Weder die Täter noch das Motiv sind bekannt, wie die britische Polizei am Donnerstag mitteilte. Auch Terrorexperten seien an den Ermittlungen beteiligt. Nachbarn hatten einen Mann beobachtet, der mit einem Vorschlaghammer die Scheiben einer Moschee einschlug.

https://derstandard.at/2000099960686/Fuenf-Moscheen-in-Birmingham-beschaedigt 


DER STANDARD: Elf Festnahmen bei Antiterrorrazzia im Rhein-Main-Gebie

Ermittler: "Islamistisch-terroristisch motivierter Anschlag" verabredet Frankfurt am Main – Bei einer Antiterrorrazzia in Hessen und Rheinland-Pfalz haben Ermittler am Freitag elf Verdächtige festgenommen. Bei den Hauptbeschuldigten handelt es sich um einen 21-Jährigen aus Offenbach und zwei 31-jährige Brüder aus Wiesbaden, wie die Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main weiters mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die Verdächtigen gemeinsam geplant haben, einen "islamistisch-terroristisch motivierten Anschlag" zu verüben und dabei so viele "Ungläubige" wie möglich zu töten. - derstandard.at/2000100055193/Elf-Festnahmen-bei-Antiterrorrazzia-im-Rhein-Main-Gebiet

https://derstandard.at/2000100055193/Elf-Festnahmen-bei-Antiterrorrazzia-im-Rhein-Main-Gebiet


DER STANDARD:Wiener Gotteskrieger: Der verlorene Sohn Azad

 

Ein junger Mann hat sich dem IS angeschlossen. Die Radikalisierung erfolgte in Brigittenau, wo er dafür nur die Straßenseite wechseln musste. Die Zahl der gefangengenommenen IS-Kämpfer ist in den vergangenen drei Wochen massiv gestiegen. Mit dem Fall von Baghouz, der letzten IS-Hochburg in Syrien, sind es mehrere Tausend Gefangene, die von den kurdischen Milizen in Norden des Landes angehalten werden. Unter ihnen ist ein junger Mann aus Wien. Die Lager sind komplett überfüllt, erzählt ein kurdischer Funktionär dem STANDARD. Die Gefangenen werden in drei Kategorien eingeteilt und voneinander getrennt untergebracht.


https://derstandard.at/2000100466935/Wiener-Gotteskrieger-Der-verlorene-Sohn-Azad


DER STANDARD: Die Kinder der Jihadisten


Ihre Eltern kämpften für die Terrormiliz, sie selbst kamen im Krieg zur Welt. Jetzt könnten die Kinder aus IS-Gebieten nach Österreich gebracht werden. Sie war 16, als sie vor fünf Jahren nach Syrien reiste und sich der Terrorgruppe "Islamischer Staat" anschloss. Die Wienerin bekam mit einem IS-Kämpfer ein Kind. Der Bub ist heute eineinhalb Jahre alt, Mutter und Sohn sitzen mittlerweile in einem kurdischen Gefangenenlager fest.


https://derstandard.at/2000100464140/Die-Kinder-der-Jihadisten


DER STANDARD: Wie Muslime zu "Anderen" gemacht werden

Der "Antimuslimische Rassismusreport 2018" dokumentiert eine Zunahme der gemeldeten Fälle um 75 Prozent. Hauptziel sind Frauen, häufigster Ort ist das Internet, Beschmierungen nehmen zu Der jüngste, öffentlich bekanntgewordene und bis zum Bundeskanzler hinauf verurteilte Fall fehlt im "Antimuslimischen Rassismusreport", der am Montag von der Dokumentations- und Beratungsstelle Islamfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus in Wien präsentiert wurde. Aber nur, weil der mittlerweile vierte Bericht dieser Art sich auf das Jahr 2018 konzentriert. 

https://derstandard.at/2000100669508/Wie-Muslime-zu-Anderen-gemacht-werden


ZEIT ONLINE: "Das Leben von Muslimen ist nicht so viel wert wie das Leben anderer"

 

Pınar Çetin fühlt sich als Muslima missachtet. Sie ist die Vorsitzende der Deutschen Islam Akademie. Wie geht es ihr seit den Anschlägen in Christchurch? Am Freitag stürmte ein Terrorist in zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch. Mit einem Maschinengewehr erschoss er 50 Musliminnen und Muslime, die dort beteten. Das jüngste Todesopfer war drei Jahre alt. Sein Motiv war Hass auf Muslime. 


https://www.zeit.de/campus/2019-03/angriff-moscheen-pinar-cetin-christchurch-neuseeland-islam


ZEIT ONLINE: "Das Kopftuch ist das Signal"

Die Politologin Nina Scholz und der Historiker Heiko Heinisch warnen in ihrem neuen Buch vor der Ausbreitung des Islamismus. Ein Gespräch über Strategien abseits des Terrors, über die Blindheit der Politik und über das Feindbild Muslime.

Islamismus: Der Bau des Islamischen Zentrums Wien wurde in den Siebzigerjahren vor allem von Saudi-Arabien finanziert. Heute engagiere sich gerade die Türkei in Österreich, sagt Heiko Heinisch, um "Einfluss auf hier lebende muslimische Communitys" zu nehmen.


https://www.zeit.de/2019/13/islamismus-radikaler-glaube-saekularisierung-interview


ZEIT ONLINE: "Über 50 Prozent der Deutschen sind anfällig für Islamfeindlichkeit"

Kai Hafez forscht zu Vorurteilen gegenüber Muslimen und dem Islam. Er sagt: Selbst liberale Eliten haben welche. Weil sie zu wenig über die Religion wissen. Kai Hafez forscht seit fast 25 Jahren zum Bild des Islam in den Medien und zur Islamfeindlichkeit im Westen. Im Interview erzählt er, warum er sich Sorgen macht, dass ein Attentat wie in Christchurch auch in Deutschland passieren könnte.

 


ZEIT ONLINE: Herr Hafez, wie groß ist das Problem mit Islamfeindlichkeit in Deutschland?

 

Kai Hafez: Über 50 Prozent der Deutschen sind anfällig für Islamfeindlichkeit. Wir haben da eine richtige Zweitteilung in unserer Gesellschaft: eine liberalere Hälfte und eine für Islamfeindlichkeit hochgradig anfällige Hälfte.

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-03/diskriminierung-muslime-islamfeindlichkeit-deutsche-kai-hafez


WELT.DE: Die subtilen Rekrutierungsstrategien der Islamisten im Netz

Der „Dschihad als Lifestyleprodukt": Islamistische Fanatiker ködern junge Menschen im Internet inzwischen weniger mit Gewaltfantasien. Sie instrumentalisieren stattdessen die Jugendkultur im Netz. Die Familienministerin ist alarmiert. Es war eine wirkmächtige Kampagne: Unter dem Hashtag #nichtohnemeinKopftuch schaffte es die „Generation Islam" im vergangenen Jahr in die top drei der Twitter-Trends.


https://www.welt.de/politik/deutschland/article191270139/Islamismus-Wie-Franziska-Giffey-Netz-Propaganda-bekaempfen-will.html?wtrid=onsite.onsitesearch


WELT.DE: Botschaft gegen Hass: Imam aus Christchurch in Berlin


Drei Wochen nach dem Anschlag in Neuseeland hat der Imam der Al-Noor-Moschee in Christchurch Hass und Rassismus für die Tat verantwortlich gemacht. «Terrorismus hat keine Religion, keinen Glauben und keine Hautfarbe», sagte Gamal Fouda am Freitag bei einem Treffen mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden im Berliner Abgeordnetenhaus, Raed Saleh. Der Islam würde mit Vorurteilen belegt, um Menschen Angst zu machen und sie in die Arme von Terroristen zu treiben. Die Religion sei lang genug missbraucht worden.


https://www.welt.de/regionales/berlin/article191393561/Botschaft-gegen-Hass-Imam-aus-Christchurch-in-Berlin.html?wtrid=onsite.onsitesearch


WELT.DE: Tullner: Islam soll größere Rolle im Ethikunterricht spielen


Schüler in Sachsen-Anhalt sollen sich im Ethikunterricht künftig stärker mit dem Islam beschäftigen. Vom zweiten Schulhalbjahr 2019/20 an sollen Schulen mit einem hohen Anteil an Muslimen vertiefende Unterrichtsmodule nutzen können, sagte Bildungsminister Marco Tullner (CDU) am Freitag in einer Sitzung des Landtages in Magdeburg.


https://www.welt.de/regionales/sachsen-anhalt/article191396965/Tullner-Islam-soll-groessere-Rolle-im-Ethikunterricht-spielen.html?wtrid=onsite.onsitesearch


WELT.DE: Integrationsminister Klose: Dialogforum Islam


Schwarz-Grün hat sich im Koalitionsvertrag auf die Fahne geschrieben, den politischen und gesellschaftlichen Dialog mit den in Hessen lebenden Muslimen verbindlicher und regelmäßiger zu gestalten. Integrationsminister Klose macht nun einen ersten Schritt. Der hessischen Sozial- und Integrationsminister Kai Klose (Grüne) will die Zusammenarbeit mit muslimische Religionsgemeinschaften und Verbänden intensivieren. In einem Interview der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden kündigte der Grünen-Politiker an, erstmals in Hessen ein Dialogforum Islam einzuberufen. «Ich denke, das wird noch im ersten Halbjahr passieren.»


https://www.welt.de/regionales/hessen/article191439577/Integrationsminister-Klose-Dialogforum-Islam.html?wtrid=onsite.onsitesearch



WIENER ZEITUNG:  Kopftuchverbot für Lehrerinnen und Schülerinnen

 

Nach dem Kopftuchverbot in Kindergärten strebt Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) nach wie vor einen gesellschaftspolitischen Konsens zu einem Kopftuchverbot an Volksschulen an. Falls die angestrebte Verfassungsmehrheit aber nicht zustande komme, sei auch der Beschluss einer einfachgesetzlichen Regelung eine Option, sagte Faßmann am Dienstag vor Journalisten. Am Nachmittag fand im Unterrichtsausschuss des Nationalrats ein Expertenhearing zu dem Thema statt. Der zur Diskussion stehende Entwurf sieht eine Verfassungsbestimmung bevor - da aber SPÖ und Neos keine Zustimmung signalisierten, wurde der Antrag von ÖVP und FPÖ bei der Ausschusssitzung im Jänner vertagt.


https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2001890-Kopftuchverbot-fuer-Lehrerinnen-und-Schuelerinnen.html


WIENER ZEITUNG:  VfGH weist Beschwerde gegen Ausweisung von Imamen ab

 

Das Verbot der Auslandsfinanzierung wurde bestätigt. Bundeskanzler Kurz sieht Vorbild für andere Länder. Das im Islamgesetz 2015 festgeschriebene Verbot der Auslandsfinanzierung für Imame ist nicht verfassungswidrig. Dies stellte der VfGH fest - und wies damit die Beschwerde türkischer Imame gegen ihre Ausweisung aus diesem Grund ab. Nicht vom Verbot umfasst seien allerdings die Unabhängigkeit der Religionsgemeinschaft nicht beeinträchtigende Zuwendungen ausländischer Privater, merkte der VfGH an. Zwar greife das Islamgesetz in die - nach der Menschenrechtskonvention geschützte - Freiheit bei der Finanzierung anerkannter Kirchen und Religionsgemeinschaften ein. Aber dieser Eingriff sei nicht unverhältnismäßig, befanden die Höchstrichter in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Erkenntnis.


https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2002033-VfGH-weist-Beschwerde-gegen-Ausweisung-von-Imamen-ab.html


WIENER ZEITUNG:  Verbot der Auslandsfinanzierung bestätigt

 

Im Islamgesetz 2015 festgeschriebenes Verbot der Auslandsfinanzierung für Imame ist laut VfGH nicht verfassungswidrig. Das im Islamgesetz 2015 festgeschriebene Verbot der Auslandsfinanzierung für Imame ist nicht verfassungswidrig. Dies stellte der VfGH fest - und wies damit die Beschwerde türkischer Imame gegen ihre Ausweisung aus diesem Grund ab. Zwar greife das Islamgesetz in die - nach der Menschenrechtskonvention geschützte - Freiheit bei der Finanzierung anerkannter Kirchen und Religionsgemeinschaften ein. Aber dieser Eingriff sei nicht unverhältnismäßig, befanden die Höchstrichter in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Erkenntnis.


https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/panorama/oesterreich/2002100-Verbot-der-Auslandsfinanzierung-bestaetigt.html


WIENER ZEITUNG:  Rassismus gegen Muslime hat stark zugenommen

 

Hass im Netz, Schmierereien, körperliche Attacken: Die Zahl der gemeldeten Fälle ist um 42 Prozent gestiegen. Die Meldungen zu rassistischen Aktionen gegen Muslime sind im vergangenen Jahr um fast drei Viertel angestiegen. Die Dokumentations- und Beratungsstelle Islamfeindlichkeit berichtete am Dienstag 540 Vorfällen. Die Bandbreite reicht von Beschmierungen über Beschimpfungen bis hin zu körperlichen Attacken und Diskriminierung im Job. Auch Politiker wurden dabei nicht ausgenommen.

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2002794-Rassismus-gegen-Muslime-hat-stark-zugenommen.html



SPIEGEL ONLINE: Wie Islamisten Jugendliche online ködern

 

Verfremdete Logos und schicke Alltagsbilder auf Instagram: Terrorgruppen versuchen, Jugendliche in ihrer Lebenswelt zu erreichen, warnt ein neuer Bericht. Die Netzplattformen sollen künftig mehr dagegen tun. Auch Terrorgruppen wissen, wie die Medienwelt 2019 aussieht. Sie ködern Kinder und Jugendliche über beliebte Onlinekanäle wie Messenger oder soziale Netzwerke und knüpfen mit ihrer Propaganda an aktuelle Debatten, Comics oder auch Computerspiele an, heißt es im Bericht "Islamismus im Netz 2018": So wollen sie mit jungen Internetnutzern ins Gespräch kommen. Hinter dem Bericht, der am Dienstag veröffentlicht wurde, steht die Aufklärungsstelle Jugendschutz.net. Sie warnt, dass islamistische Terrorpropaganda in sozialen Netzwerken weit verbreitet sei, diversen Gegenmaßnahmen von Konzernen wie Facebook zum Trotz.


https://www.spiegel.de/netzwelt/web/terror-propaganda-franziska-giffey-will-soziale-medien-in-die-pflicht-nehmen-a-1260873.html


SPIEGEL ONLINE: "Sie tragen Identitäten in Lagen übereinander"

 

Warum löst eine Frankfurter Ausstellung zu muslimischer Mode eine heftige Debatte aus? Die Anthropologin Fatma Sagir erforscht islamischen Lifestyle und erklärt, warum Kosmetikblogs hochpolitisch sind.


SPIEGEL ONLINE: Über die Ausstellung wird ja gesprochen, und sie wird von solchen muslimischen Frauen kritisiert, die eine Verharmlosung von Zwängen befürchten.

 

Sagir: Die besondere Irritation besteht für alle Seiten darin, dass sich die auffallend vielen muslimischen Modebloggerinnen der Politisierung zu entziehen versuchen - aber gerade das ist kulturwissenschaftlich gesehen hochpolitisch. Muslimische Bloggerinnen verweigern sich dadurch, dass sie vor allem über Kosmetik, Mode, Luxusartikel reden. Doch genau diese Themen haben immer auch politische Momente - zumal diejenigen, die diese Blogs rezipieren, das Schminken zum Beispiel äußerst kontrovers diskutieren.

https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/ausstellung-zu-muslimischer-mode-in-frankfurt-die-selbstdarstellung-hilft-a-1260720.html


SUEDDEUTSCHE: "Wir müssen über den Hass sprechen"
 

Nach den Anschlägen in Neuseeland sollte auch in Deutschland eine Debatte über Muslimfeindlichkeit stattfinden, fordert die Historikerin Yasemin Shooman. Bei dem Anschlag auf zwei Moscheen in der neuseeländischen Stadt Christchurch waren am Freitag vergangener Woche 50 Muslime während des Gebets getötet und mindestens 20 weitere verletzt worden. Hauptverdächtiger ist ein rechtsextremer Australier. Die Historikerin Yasemin Shooman, 38, leitet die Akademieprogramme des Jüdischen Museums in Berlin und verantwortet dort die Themenfelder Migration und Diversität sowie das Jüdisch-Islamische Forum.


https://www.sueddeutsche.de/politik/islam-neuseeland-shooman-1.4380162


SUEDDEUTSCHE: Islamischer Unterricht wird doch ausgebaut

 

Modellversuch soll nicht auslaufen, wie Experten zuletzt befürchteten - Minister Piazolo denkt an "Werteunterricht", der für junge Muslime konzipiert ist. Nach Monaten des Bangens können Lehrer und Schüler aufatmen: Der Islamische Unterricht in Bayern wird ausgebaut. An diesem Dienstag wird sich der Ministerrat wahrscheinlich damit befassen, sagte Schulminister Michael Piazolo (Freie Wähler). Im Koalitionsausschuss hatten FW und CSU in der vergangenen Woche beschlossen, den seit zehn Jahren als Modellversuch laufenden Islamunterricht für muslimische Schüler nun doch auszubauen und nicht, wie zuletzt befürchtet, Ende Juli auslaufen zu lassen. Wie genau dieser Ausbau vonstatten gehen soll, müsse der Ministerrat entscheiden, sagte Piazolo der SZ. Islamunterricht schon im Herbst als Regelunterricht anzubieten, sei aus rechtlichen Gründen nicht möglich.


https://www.sueddeutsche.de/bayern/schulpolitik-islamischer-unterricht-wird-doch-ausgebaut-1.4381100


SUEDDEUTSCHE: Islamunterricht wird fortgesetzt


Der bayerische Modellversuch wird um zwei Jahre verlängert, danach soll der Islamunterricht zum Wahlpflichtfach werden. Der Opposition im Landtag geht das nicht weit genug. Der Islamische Unterricht in Bayern wird ausgebaut, dies hat der Ministerrat am Dienstag in München beschlossen. Damit haben 16 500 Schüler und 97 Lehrer an 350 Schulen Planungssicherheit. Bisher war nicht klar, ob der Islamunterricht fortgeführt wird. Der Modellversuch wäre Ende Juli nach zehn Jahren ausgelaufen. Dabei bestätigten Wissenschaftler und Lehrer wiederholt die positive Wirkung auf die Integration muslimischer Familien. Zunächst soll der Modellversuch nun um zwei Jahre verlängert werden, um Rechtsfragen zu klären und die Anzahl der Schulen "maßvoll" zu erweitern, sagte Schulminister Michael Piazolo (Freie Wähler).


https://www.sueddeutsche.de/bayern/schule-bayern-islamunterricht-1.4383721


SUEDDEUTSCHE: Eine Modeausstellung? Schön wär's!


Es ist eine Modeausstellung", sagt der Direktor Matthias Wagner K zu Beginn und wiederholt es noch ein paar Mal: eine Modeausstellung, eine Modeausstellung, nichts als eine Modeausstellung. Aber wenn die Schau "Contemporary Muslim Fashions" am Donnerstag im Frankfurter Museum Angewandte Kunst eröffnet, wird es Sicherheitskontrollen am Eingang geben, Körperscans, Taschendurchsuchungen. Wagner K hat Drohungen von Rechten bekommen, Feministinnen protestierten. Eine Frauengruppe beschied, solange nicht auch das Bild einer gesteinigten Frau gezeigt werde, sei die Ausstellung leider inakzeptabel. Einzig die konservativen islamischen Verbände haben sich noch nicht geäußert, aber das sollte man nicht als Zustimmung werten.

https://www.sueddeutsche.de/kultur/contemporary-muslim-fashions-frankfurt-museum-fuer-angewandte-kunst-rezension-1.4393046


FAZ: Ganz und gar dem Islam begegnen

Morgenland, Abendland, dazwischen das Theater auf der Suche: Performer Markus Schäfer und Markus Wenzel zeigen im Frankfurter Künstlerhaus das Stück „Zwischen den Säulen". Die Reise endet in Mekka, dem wichtigsten Wallfahrtsort der Muslime. Auf einer großen Leinwand wird übertragen, wie die Pilger, meist in hell leuchtenden Gewändern, entgegen dem Uhrzeigersinn um die Kaaba kreisen, wie sie sich dem heiligen Ort hingeben, auf den sie sich durch Gebete vorbereitet haben, wie sie aufgehen in der Masse der Gläubigen: Als „heftig und hemmungslos Liebende" werden sie bezeichnet.


https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/kultur/islam-in-der-nahaufnahme-dokumentartheater-in-frankfurt-16094854.html



FAZ: Islamunterricht ja, aber bitte unter anderem Namen

 

Selbst die CSU sieht den „Modellversuch" zum „Islamunterricht" in Bayern als Erfolg. Deshalb soll das Programm nun fortgesetzt werden. Im Namen soll sich jedoch demnächst ein stärkerer Wertebezug widerspiegeln. In Bayern gibt es einen Modellversuch, für den die Politik noch eine angemessene Bezeichnung sucht. Offiziell heißt er „Islamischer Unterricht", landläufig wird er „Islamunterricht" genannt, 349 Schulen verschiedener Schularten sind daran beteiligt. Die verbreitete Ansicht auch unter CSU-Politikern lautet: Das ist sinnvoll. Lehrerverbände sehen das ähnlich.


https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bayern-will-modellversuch-zum-islamunterricht-erweitern-16100924.html


FAZ: Trauern mit den Muslimen von nebenan

 

Nach den Terroranschlägen in Christchurch schlägt das Bistum Limburg einen Besuch der nächsten Moschee vor. Die Frankfurter Gemeinden haben Erfahrung mit nicht-muslimischen Gästen des Freitagsgebets. Ünal Kaymakci klingt begeistert, obwohl der Anlass traurig ist. Für den muslimischen Rechtsanwalt kommt der Vorschlag des katholischen Bistums Limburg aber genau zur richtigen Zeit. „Die Muslime würden sich sehr freuen und wären gerührt", glaubt Kaymakci. Das Vorstandsmitglied der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen spricht über die Idee aus Limburg, den heutigen Tag unter das Motto „Friday's for prayer – Besuch' deine muslimischen Nachbarn" zu stellen.


https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/nach-terroranschlaegen-schlaegt-bistum-moschee-besuch-vor-16101844.html


FAZ: Muslimische Kita muss schließen

 

Eine muslimische Kita in Mainz soll Verbindungen zum radikalen Islam haben und geschlossen werden. Die Betreiber wehren sich gegen den Vorwurf. Nun hat das Verwaltungsgericht entschieden. Das Verwaltungsgericht Mainz hat den Eilantrag gegen die Schließung der einzigen muslimischen Kindertagesstätte in Rheinland-Pfalz abgelehnt. Der Widerruf der Betriebserlaubnis für die Al-Nur-Kita in Mainz sei rechtmäßig, entschieden die Richter nach einer Mitteilung vom Dienstag. Sie verfügten aber, dass der Kindergartenbetrieb bis Ende April geduldet werde. Das Landesjugendamt hatte eine Schließung zum 31. März angeordnet.


https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/muslimische-kita-in-mainz-soll-geschlossen-werden-16109238.html


FAZ: Erwacht aus einem bösen Traum


Das Aufnahmelager am Tempelhofer Flughafen in Berlin war für geflüchtete Frauen ein zumutungsreicher Ort. Eine palästinensische Christin erhoffte sich von Deutschland ein Leben in Freiheit. Schockiert erkennt sie, dass sie hierzulande demselben Fundamentalismus begegnet, vor dem sie geflohen ist. Als Hayat im September 2016 deutschen Boden betritt, glaubt sie in der Freiheit angekommen zu sein. „Es war wie ein Traum. Ich war hier. Ich war in meinem Leben zum ersten Mal wirklich frei", sagt sie. Ein Strahlen huscht über ihr Gesicht. Wenig später besucht sie den Integrationskurs. „Warum bist du hier? Du bist eine Frau, geh nach Hause", geht sie ein Mann an. „Es ist besser, wenn du fastest, du bist so fett", sagt ein anderer, es ist gerade Ramadan. Hayat kommt aus Gaza. Sie ist palästinensische Christin. Kein religiöses Gesetz befiehlt ihr das Fasten.


https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/was-eine-gefluechtete-palaestinenserin-in-deutschland-erlebt-16119355.html


DW: Ein Beauftragter gegen Muslimfeindlichkeit?

 

Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime, fordert, die Stelle eines Bundesbeauftragten gegen Muslimfeindlichkeit zu schaffen. Ist das nötig? Die Einschätzungen von Experten gehen weit auseinander. Deutschland braucht einen Bundesbeauftragten gegen Muslimfeindlichkeit, meint der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek in der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Unter dem Eindruck des Massakers von Christchurch Mitte März fordert er, die Stelle eines solchen Bundesbeauftragten zu schaffen. Seinen Schritt begründet er mit einer "weitverbreiteten Islamfeindlichkeit", die er in Deutschland wahrnimmt.


https://www.dw.com/de/ein-beauftragter-gegen-muslimfeindlichkeit/a-48169905


DW: Muslimische Kita muss endgültig schließen

 

Die einzige muslimische Kita in Rheinland-Pfalz muss Ende April schließen. Es gibt Zweifel an der Zuverlässigkeit des Trägervereins. Er steht nach Ansicht der Behörden der Muslimbruderschaft und dem Salafismus nahe. Der Al-Nur-Kindertagesstätte in Mainz wurde die Betriebserlaubnis entzogen. Wegen seiner Nähe zur Muslimbruderschaft und zum Salafismus ist der Trägerverein nicht mehr grundgesetzkonform. Er kündigte Widerstand an. Schon im Februar hatte die Al-Nur-Kindertagesstätte in Mainz für Schlagzeilen gesorgt; damals wurde dem Trägerverein die Betriebserlaubnis für die Kita entzogen. Die Betreiber hatten daraufhin einen Eilantrag gegen die Entscheidung gestellt - ohne Erfolg. Das Verwaltungsgericht Mainz hat jetzt bestätigt, dass man die Zweifel der Behörden an der Zuverlässigkeit des Trägervereins teilt - die Kita muss zum 30. April schließen, die in der Einrichtung betreuten Kinder sollen in andere Kitas wechseln.


https://www.dw.com/de/muslimische-kita-muss-endg%C3%BCltig-schlie%C3%9Fen/a-48068764



THEGUARDIAN: 'Systemic Islamophobia' fuels terror attacks, say Muslim leaders

 

Letter to Guardian calls for action on bigotry as Lady Warsi demands more security funds for UK mosques. Muslim leaders from around the world have accused the mainstream media, politicians and academics of contributing to the conditions fuelling terrorist violence against their community such as Friday's attacks in Christchurch, New Zealand, which claimed 50 lives.


https://www.theguardian.com/uk-news/2019/mar/18/uk-muslim-leaders-seek-funding-for-mosque-security


THE GUARDIAN: Labour formally adopts definition of Islamophobia

 

All-party parliamentary group definition says Islamophobia is 'rooted in racism'. The Labour party has formally adopted a definition of Islamophobia, arguing that it is vital to tackling the rise of far-right racism. A party spokesperson said its national executive committee had adopted the working definition produced by the all-party parliamentary group on British Muslims "to help tackle Islamophobia, build a common understanding of its causes and consequences, and express solidarity with Muslim communities". The definition reads: "Islamophobia is rooted in racism and is a type of racism that targets expressions of Muslimness or perceived Muslimness."

https://www.theguardian.com/politics/2019/mar/20/labour-formally-adopts-definition-islamophobia



THE GUARDIAN: Windows smashed at five mosques in Birmingham


Counter-terrorism police are investigating after windows were smashed at five mosques in Birmingham. West Midlands police were first called at 2.32am to a mosque on Birchfield Road, Perry Barr, where a man was reported to be breaking windows with a sledgehammer. Officers arrived to find that the incident had happened some time earlier.


https://www.theguardian.com/uk-news/2019/mar/21/windows-smashed-at-four-mosques-in-birmingham


THE GUARDIAN: Anti-Muslim hate crimes soar in UK after Christchurch shootings

 

The number of anti-Muslim hate crimes reported across Britain increased by 593% in the week after a white supremacist killed worshippers at two New Zealand mosques, an independent monitoring group has said. The group Tell Mama said almost all of the increase comprised incidents linked to the Christchurch attacks last Friday, and there had been more recorded hate incidents in the last seven days than in the week after the 2017 Islamist terrorist attack in Manchester.


https://www.theguardian.com/society/2019/mar/22/anti-muslim-hate-crimes-soar-in-uk-after-christchurch-shootings


THE GUARDIAN: Tory members' online comments deepen Islamophobia row

 

Exclusive: messages seen by the Guardian refer to Muslims as 'cavemen' and should be 'rounded up'. Five new self-professed Conservative members have been revealed to have posted Islamophobic or racist comment on Facebook, prompting fresh concerns about anti-Muslim sentiment in the Conservative party. Messages seen by the Guardian refer to Muslims as "cavemen", call for them to be "rounded up and returned to point of origin" and claim "most" of the religion's followers are sex offenders. One of the Tory supporters shared a racist image suggesting women only wear burqas because they are unattractive.


https://www.theguardian.com/news/2019/mar/24/conservative-online-comments-deepen-tory-islamophobia-row

THE GUARDIAN: Hard-hitting film on Islamophobic attacks 'promotes fear'

Tell Mama and Muslim groups says scenes of hate crimes in short film The Martyrs are 'sensationalist'. Muslim groups have demanded the withdrawal of a hard-hitting short film made to help tackle Islamophobic hate crimes, protesting that it promotes violence and fear. The Martyrs, a four-minute film shot on location in west London in the wake of the Christchurch shootings, graphically dramatises three real-life Islamophobic crimes: a stabbing, an acid attack and the kicking in the stomach of a pregnant woman, leading to the death of her unborn twins. It was made by Rizwan Wadan, a camera technician who has worked on high-profile dramas such as The Favourite, Star Wars and Luther. He enlisted the help of leading cinematographers, camera operators, producers, stunt artists and film companies.


https://www.theguardian.com/news/2019/mar/30/islamophobic-attacks-film-promotes-fear-the-martyrs



BBC: Christchurch shootings: Outpouring of UK support to Muslim community

 

Vigils for the victims of shootings at two mosques in New Zealand have taken place in the UK, amid an outpouring of support for Britain's Muslim community. The attacks in Christchurch, which have left 49 dead and at least 40 injured, have been condemned by public figures. The Queen said she was "deeply saddened" by the shootings, and PM Theresa May called it "sickening".


https://www.bbc.com/news/uk-47583215


BBC: Prince Charles 'impressed' by British Muslim Heritage Centre

 

The Prince of Wales has praised the team at the British Muslim Heritage Centre for making a difference in their community. Prince Charles attended the centre in Whalley Range during a series of royal engagements in Greater Manchester. He said he "admired" all the work being done and said "how important" Muslim communities were in the UK. The prince also travelled to Wigan to visit The Old Courts, the Toffee Works and Wigan Little Theatre.


https://www.bbc.com/news/uk-england-manchester-47802171


BBC: British Muslim artists showcased in new Peterborough gallery

 

A playwright behind a new gallery showcasing British Muslim artists says she wants to challenge Islamophobia as the "biggest issue of our time". Aisha Zia is opening 62 Gladstone Street in her father's old video shop in the heart of the Asian community in Peterborough. It will hold exhibitions but also aims to be a "social platform" with events. "Islamophobia is everyone's issue," said Ms Zia. "It is all of our responsibility."


https://www.bbc.com/news/uk-england-cambridgeshire-47734574


BBC: 'Women can be allies' against abuse

 

Women at Nisa-Nashim, Europe's only Jewish-Muslim women's conference, talk about the importance of working together to fight against Islamophobia and anti-Semitism.

https://www.bbc.com/news/av/uk-47845354/jewish-and-muslim-women-on-working-together-to-combat-prejudice