DERSTANDARD.AT: Mehrheit der Österreicher sieht Islam kritisch

Für die Mehrheit der österreichischen Bevölkerung gehört der Islam eher nicht zu Österreich. Das zeigt eine großangelegte Studie der Universität Salzburg mit 1.200 Befragten, wie am Donnerstag das Ö1-"Morgenjournal" berichtete. So glaubt fast die Hälfte der Befragten, dass Muslime nicht die gleichen Rechte haben sollten "wie alle in Österreich".

https://www.derstandard.at/story/2000109103695/mehrheit-der-oesterreicher-sehen-islam-kritisch



DIE PRESSE: Ursula Stenzel bei Identitärenaufmarsch in Wien

 

Mit einem Fackelzug erinnerten die Identitären an die Schlacht am Kahlenberg von 1683. Mit dabei FPÖ-Politikerin Stenzel, die in einer Rede von der Wichtigkeit „dieses Geschichtsbewusstsein" sprach. Die FPÖ-Politikerin Ursula Stenzel hat am Samstagabend eine Rede beim Aufmarsch der rechtsextremen Identitären in Wien gehalten. Es ging dabei um die Erinnerung an das Ende der Zweiten Türkenbelagerung im Jahr 1683. Man habe "ein Zeichen gesetzt" und sie halte es "für wahnsinnig wichtig, dass besonders junge Leute dieses Geschichtsbewusstsein heute haben", sagte Stenzel, als es um „unser Gedenken der Abwehr des osmanischen Reichs und des Islam" ging.

 

https://www.diepresse.com/5686392/ursula-stenzel-bei-identitarenaufmarsch-in-wien

 


DIE PRESSE: ÖVP will die Symbole der Identitären verbieten


Die ÖVP geht bei ihrer Forderung nach einem Verbot der Identitären einen Schritt weiter: Nicht nur der Verein soll verboten werden, sondern auch die Symbole der Identitären Bewegung. Einen entsprechenden Gesetzesantrag will die Volkspartei noch im September einbringen. Rechtliche Grundlage für ein derartiges Vorgehen wäre das Symbole-Gesetz, das seit dem Jahr 2015 in Kraft ist. Es verbietet die Symbole von Organisationen und Bewegungen, die extremistisches Gedankengut verbreiten. Dazu gehören beispielsweise Organisationen, die mit dem politischen Islam in Verbindung stehen, wie Islamischer Staat oder die Muslimbruderschaft.


https://www.diepresse.com/5688940/ovp-will-die-symbole-der-identitaren-verbieten

  

 

WELT.DE: Islamische Theologie: Verbände stimmen Professuren zu


Das Institut für Islamische Theologie der Berliner Humboldt-Universität nimmt weiter Gestalt an. Der Instituts-Beirat, dem Vertreter von Islamverbänden angehören, habe die Liste der Anwärter für die Besetzung von fünf der sechs Professuren bestätigt, teilte die Universität am Montag mit. Über die Senatsverwaltung für Wissenschaft soll nun der Ruf erfolgen.

 

https://www.welt.de/regionales/berlin/article199943364/Islamische-Theologie-Verbaende-stimmen-Professuren-zu.html?wtrid=onsite.onsitesearch

 

 

WELT.DE: Eilantrag gegen Islamunterricht an Hessens Schulen scheitert


Die Entscheidung, ob das Land die Zusammenarbeit mit dem umstrittenen türkischen Moscheeverband Ditib beim islamischen Religionsunterricht fortsetzt, rückt näher. Das Alternativangebot in Eigenregie des Landes wird vom Verwaltungsgericht Wiesbaden gestützt. Der Zentralrat der Muslime ist mit einem Eilantrag gegen den neuen Islamunterricht an Hessens Schulen gescheitert. Das Verwaltungsgericht Wiesbaden wies den Antrag in einem am Montag veröffentlichen Urteil als unbegründet zurück, weil die Rechte des Antragstellers durch den Unterricht nicht verletzt würden (Aktenzeichen: 6 L 1363/19.WI).

 

https://www.welt.de/regionales/hessen/article199950426/Eilantrag-gegen-Islamunterricht-an-Hessens-Schulen-scheitert.html?wtrid=onsite.onsitesearch

 


WELT.DE: Chebli: Islam- und Judenfeindlichkeit wachsen


Die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli hat eine zunehmende Islam- und Judenfeindlichkeit in Deutschland beklagt. «Muslime gehören nach Sinti und Roma zu den am meisten abgelehnten Minderheiten in Deutschland», sagte Chebli der «Welt» (Mittwoch). «Ich selbst erlebe Anfeindungen, wie ich sie zuvor nie erlebt habe.

 

https://www.welt.de/regionales/berlin/article200092616/Chebli-Islam-und-Judenfeindlichkeit-wachsen.html?wtrid=onsite.onsitesearch

 


WELT.DE: House of One: Baustart für Kirche, Synagoge und Moschee


Drei Religionen unter einem Dach: In Berlin entsteht ein bisher einzigartiges Gottes- und Begegnungshaus für Christen, Juden und Muslime. Im House of One sollen in einigen Jahren eine Kirche, eine Synagoge und eine Moschee Platz finden. Zudem wird es Räume für Begegnung und Bildung geben, die auch Menschen offenstehen, die keiner Religion angehören.

 

https://www.welt.de/regionales/berlin/article200370966/House-of-One-Baustart-fuer-Kirche-Synagoge-und-Moschee.html?wtrid=onsite.onsitesearch

 


WELT.DE: Dialog mit Islamverbänden: Neue Veranstaltungsreihe


Fasten im Ramadan, Beten fünfmal am Tag: Der Islam stößt auch bei manchen Bürgern in Rheinland-Pfalz auf Vorbehalte. Das Land hält unter anderem mit neuen Podiumsgesprächen dagegen. Und strebt weiterhin einen Religionsvertrag an. Der Weg dahin bleibt lang.

 

https://www.welt.de/regionales/rheinland-pfalz-saarland/article200415146/Dialog-mit-Islamverbaenden-Neue-Veranstaltungsreihe.html?wtrid=onsite.onsitesearch

 


WELT.DE: Verfassungsschütz: Warnung vor Gewalt bei Extremisten


Hessens Sicherheitsexperten warnen vor einer steigenden Gefährdung durch gewaltbereite Extremisten. Vor allem in der rechten Szene gebe es eine hohe Gewaltorientierung und Waffenaffinität, sagte Innenminister Peter Beuth (CDU) bei der Präsentation des Verfassungsschutzberichts für das Jahr 2018 am Mittwoch in Wiesbaden. Auch die zunehmende Hetze im Internet bereite den Sicherheitsbehörden Sorge, da sich gewaltbereite Extremisten davon zu Taten angestachelt fühlten.

 

https://www.welt.de/regionales/hessen/article200511684/Verfassungsschuetz-Warnung-vor-Gewalt-bei-Extremisten.html?wtrid=onsite.onsitesearch

 


WELT.DE: Tübinger Islam-Professor wegen umstrittener Konferenz in der Kritik

 

Abdelmalek Hibaoui hat deutschlandweit den ersten und einzigen Lehrstuhl inne, an dem muslimische Seelsorger ausgebildet werden. Der Professor für Islamische Praktische Theologie an der Universität Tübingen ist zugleich Gelehrtenrat des Zentralrats der Muslime in Deutschland – und sorgt jetzt mit der Teilnahme an einer Konferenz in Ankara für Aufsehen.

 

https://www.welt.de/politik/deutschland/article200601850/Zentralrat-der-Muslime-Tuebinger-Islam-Professor-wegen-umstrittener-Konferenz-in-der-Kritik.html?wtrid=onsite.onsitesearch


 

WIENER ZEITUNG:  Frau, kein Kopftuch, Imamin

 

In Frankreich hat erstmals eine Frau das Gebet gläubiger Musliminnen und Muslime geleitet. Viele wie Eva Janadin gibt es nicht auf der Welt. In Deutschland gibt es eine, in den USA und Kanada gibt es welche und auch in Dänemark: weibliche Imame. In Frankreich ist Janadin zwar nicht die erste Imamin, aber sie ist die erste, die es geschafft hat, das Gebet gläubiger Muslime zu leiten. Das immerhin in dem Land mit der größten muslimischen Gemeinschaft Europas. Gemeinsam mit einer Kollegin predigte sie zwar nicht - wie üblich - am Freitag, sondern am vergangenen Samstag. Dafür fanden sich etwa 70 Gläubige an dem aus Sicherheitsgründen geheimen Gebetsort in Paris ein.

 

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/panorama/welt/2028975-Frau-kein-Kopftuch-Imamin.html

 


WIENER ZEITUNG: ÖVP für Verbot des politischen Islam, Aus für Identitäre

 

Nach dem Vorliegen des neuen Verfassungsschutzberichts tritt die ÖVP für strengere Regeln im Kampf gegen Extremismus ein. In ihrem Wahlprogramm drängt die Volkspartei konkret auf ein Verbot des politischen Islam im Strafgesetzbuch. Weiters fordert sie eine Änderung des Vereinsrechts, um die Identitären auflösen zu können. In der vergangenen Legislaturperiode hat die türkis-blaue Bundesregierung ein Verbot der Symbole von Organisationen des politischen Islam beschlossen. Nun will die ÖVP weitere Schritte setzen. Dazu zählen strafgesetzliche Bestimmungen, mit denen eine Betätigung im Sinne des politischen Islam mittels Freiheitsstrafen verboten werden kann. Religiös-fundamentalistisch motivierte Verbrechen sollen außerdem strafgesetzlich als Erschwerungsgrund gelten.

 

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2023101-OeVP-fuer-Verbot-des-politischen-Islam-Aus-fuer-Identitaere.html

 

 

SPIEGEL ONLINE: Chats mit Ex-Terroristen und schlechte Witze

 

Mit Comedy und der Hilfe von Aussteigern wollen Behörden und zivile Initiativen den Terror im Internet eindämmen. Doch wie erfolgreich sind diese Strategien? Der Verfassungsschutz von Nordrhein-Westfalen will radikalen Islamismus mit "Witz, Humor und Fakten" auf YouTube bekämpfen. Auf dem im August 2019 gelaunchten YouTube-Kanal "Jihadi Fool" veröffentlicht der Verfassungsschutz teils aufwendig produzierte Comedyvideos wie "Bombenstimmung mit Bashka - Die Gulaschkanone" oder "Sharia Cops".

"Jeder gute Witz hat einen 'wahren" Hintergrund'", heißt es in der Kanalbeschreibung. "Mithilfe satirischer Darstellungen von extremistischem Salafismus und Islamismus/Terrorismus und Radikalisierung verfolgen wir das Ziel, dass sich ein breite(re)s Publikum mit diesen Thematiken auseinandersetzt."

 

https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/chats-mit-ex-terroristen-und-schlechte-witze-deradikalisierung-im-internet-a-1286403.html

 


FAZ: Hessen darf Islam-Unterricht selbst erteilen

 

Ein rein staatlicher Religionsunterricht verstößt unter bestimmten Umständen nicht gegen die Verfassung. Das hat das Verwaltungsgericht Wiesbaden festgestellt. Das Verwaltungsgericht Wiesbaden hat einen Eilantrag gegen den neuen staatlichen Islam-Unterricht in Hessen abgelehnt. Das Land ist somit nicht mehr auf einen Partner wie die umstrittene türkisch-islamische Union Ditib angewiesen, sondern darf den Religionsunterricht auch selbständig erteilen. Den Eilantrag hatte der Zentralrat der Muslime gestellt. Gegen die Entscheidung kann Beschwerde beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel eingelegt werden. Als erstes Bundesland hatte Hessen vor sechs Jahren einen bekenntnisorientierten Islam-Unterricht eingeführt, Ditib fungierte dabei als Kooperationspartner auf sunnitischer Seite. Nachdem der Moscheeverband wegen seiner Nähe zum türkischen Staat jedoch zunehmend in die Kritik geraten war,

 

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessen-darf-islam-unterricht-ohne-ditib-selbst-erteilen-16375769.html

 


FAZ: Die europäische Mission des politischen Islam

 

Der legalistische Islamismus ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Sein Einfallstor ist die Bildung – sein Ziel die Errichtung eines islamischen Gottesstaats mit friedlichen Mitteln. Ein Gastbeitrag. Mit dem Begriff „Islamismus" verbinden die meisten von uns Bilder von Terroranschlägen, Berichte über Gräueltaten des IS, über Sklavenmärkte und schwerbewaffnete, bärtige Männer, die schwarze Flaggen mit Aufdruck des islamischen Glaubensbekenntnisses schwenkend Allahu Akbar in die Kameras schreien. Islamismus wird in erster Linie mit Gewalt assoziiert. Auch Angela Merkel vertrat anlässlich des Anschlags auf die Redaktion von Charlie Hebdo die Meinung, Islamismus beginne dort, wo Gewalt im Namen der Religion ins Spiel komme.

 

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/muslimbruderschaft-die-europaeische-mission-des-politischen-islam-16379528.html

 


SUEDDEUTSCHE: Wissenschaft - Berlin:Islamische Theologie: Verbände stimmen Professuren zu

 

Das Institut für Islamische Theologie der Berliner Humboldt-Universität nimmt weiter Gestalt an. Der Instituts-Beirat, dem Vertreter von Islamverbänden angehören, habe die Liste der Anwärter für die Besetzung von fünf der sechs Professuren bestätigt, teilte die Universität am Montag mit. Über die Senatsverwaltung für Wissenschaft soll nun der Ruf erfolgen.

 

https://www.sueddeutsche.de/wissen/wissenschaft-berlin-islamische-theologie-verbaende-stimmen-professuren-zu-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-190909-99-801661

 


SUEDDEUTSCHE: Schulen - Wiesbaden:Eilantrag gegen Islamunterricht an Hessens Schulen scheitert

 

Der Zentralrat der Muslime ist mit einem Eilantrag gegen den neuen Islamunterricht an Hessens Schulen gescheitert. Das Verwaltungsgericht Wiesbaden wies den Antrag in einem am Montag veröffentlichen Urteil als unbegründet zurück, weil die Rechte des Antragstellers durch den Unterricht nicht verletzt würden (Aktenzeichen: 6 L 1363/19.WI).

 

Der Zentralrat der Muslime hatte argumentiert, das Land Hessen verstoße mit dem Unterricht gegen die Verfassung, weil dieser ohne Beteiligung von islamischen Religionsgemeinschaften angeboten werde.

 

https://www.sueddeutsche.de/bildung/schulen-wiesbaden-eilantrag-gegen-islamunterricht-an-hessens-schulen-scheitert-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-190909-99-802979

 


SUEDDEUTCHE: Schulen - Köln:Islamunterricht: Zentralrat der Muslime prüft Rechtsmittel

 

Im Streit um den neuen Islamunterricht an Hessens Schulen prüft der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD), Rechtsmittel gegen eine Gerichtsentscheidung zugunsten des Angebots einzulegen. Das Verwaltungsgericht Wiesbaden hatte einen Eilantrag des Zentralrats als unbegründet zurückgewiesen: Die Rechte des Antragstellers würden durch den Unterricht nicht verletzt (Aktenzeichen: 6 L 1363/19.WI).

 

https://www.sueddeutsche.de/bildung/schulen-koeln-islamunterricht-zentralrat-der-muslime-prueft-rechtsmittel-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-190911-99-835682

 


SUEDDEUTSCHE: Gesellschaft:Chebli: Islam- und Judenfeindlichkeit wachsen

 

Die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli hat eine zunehmende Islam- und Judenfeindlichkeit in Deutschland beklagt. "Muslime gehören nach Sinti und Roma zu den am meisten abgelehnten Minderheiten in Deutschland", sagte Chebli der "Welt" (Mittwoch). "Ich selbst erlebe Anfeindungen, wie ich sie zuvor nie erlebt habe. Meine Schwestern, die ein Kopftuch tragen, werden angegriffen, Kopftücher werden vom Kopf gerissen, Kopftuchträgerinnen angespuckt." Auch auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt würden Muslime diskriminiert.

 

https://www.sueddeutsche.de/leben/gesellschaft-chebli-islam-und-judenfeindlichkeit-wachsen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-190911-99-826243

 


SUEDDEUTSCHE: House of One: Baustart für Kirche, Synagoge und Moschee

 

Drei Religionen unter einem Dach: In Berlin entsteht ein bisher einzigartiges Gottes- und Begegnungshaus für Christen, Juden und Muslime. Im House of One sollen in einigen Jahren eine Kirche, eine Synagoge und eine Moschee Platz finden. Zudem wird es Räume für Begegnung und Bildung geben, die auch Menschen offenstehen, die keiner Religion angehören.

 

https://www.sueddeutsche.de/panorama/religion-berlin-house-of-one-baustart-fuer-kirche-synagoge-und-moschee-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-190916-99-897377

 


SUEDDEUTSCHE: Hinweise auf Brandstiftung: Feuer in islamischem Gebetsraum

 

Ein Feuer im Gebetsraum der islamischen Gemeinde in Aschersleben im Salzlandkreis wurde offenbar vorsätzlich gelegt. "Ein technischer Defekt oder eine Selbstentzündung konnten während der Untersuchung ausgeschlossen werden", teilte die Polizei am Montag mit. Ein Spürhund habe erste Anhaltspunkte auf Brandbeschleuniger geliefert. Auch der polizeiliche Staatsschutz wurde demnach in die Ermittlungen einbezogen. Nach wie vor werde in alle Richtungen ermittelt.

 

https://www.sueddeutsche.de/panorama/braende-aschersleben-hinweise-auf-brandstiftungfeuer-in-islamischem-gebetsraum-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-190916-99-894316

  

 

SUEDDEUTSCHE: Dialog mit Islamverbänden: Neue Veranstaltungsreihe

 

Rheinland-Pfalz treibt die Gespräche mit Islamverbänden voran. Am späten Dienstagnachmittag soll in Koblenz eine neue öffentliche Veranstaltungsreihe zum muslimischen Leben im Land starten. Schon seit längerem laufen interne Werkstattgespräche mit Vertretern von Islam und christlichen Kirchen. Nach Angaben des Kultur- und des Integrationsministeriums in Mainz geht die rot-gelb-grüne Landesregierung weiter davon aus, noch in diesem Herbst Zielvereinbarungen mit den Islamverbänden unterzeichnen zu können.

 

https://www.sueddeutsche.de/panorama/religion-koblenz-dialog-mit-islamverbaenden-neue-veranstaltungsreihe-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-190917-99-904920

 


SUEDDEUTSCHE: Extremismus:Verfassungsschutz: Warnung vor Gewalt bei Extremisten

 

Hessens Sicherheitsexperten warnen vor einer steigenden Gefährdung durch gewaltbereite Extremisten. Vor allem in der rechten Szene gebe es eine hohe Gewaltorientierung und Waffenaffinität, sagte Innenminister Peter Beuth (CDU) bei der Präsentation des Verfassungsschutzberichts für das Jahr 2018 am Mittwoch in Wiesbaden. Auch die zunehmende Hetze im Internet bereite den Sicherheitsbehörden Sorge, da sich gewaltbereite Extremisten davon zu Taten angestachelt fühlten. "Aus Hetze und Hass in Worten kann leicht mehr entstehen", mahnte Beuth. "Das ist der Resonanzboden für die, die mehr wollen."

 

https://www.sueddeutsche.de/politik/extremismus-wiesbaden-verfassungsschuetzwarnung-vor-gewalt-bei-extremisten-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-190918-99-926121

 


SUEDDEUTSCHE: Kopftücher in Schulen:Ausgrenzung oder Integration?


Ein Verbot nur einer Kopfbedeckung benachteilige Muslime, hieß es in einem Gutachten, zu dem die SZ berichtete und auch kommentierte. Leserbriefschreiber sehen das anders, der Vergleich mit anderen religiösen Symbolen hinke. Die Schule ist (wie die Familie) mit ihren zahlreichen Verboten Teil der Lebenswirklichkeit: Abschreiben verboten, nicht mit den dreckigen Schuhen auf den sauberen Teppich, Rauchen verboten, Durchfahrt verboten etc. Diese Verbote werden "der Wirklichkeit gerecht". Es ist klar: Grenzenlose Freiheit gibt es nicht, sie muss auf andere Rücksicht nehmen und ist ein Kompromiss.

 

https://www.sueddeutsche.de/kolumne/kopftuecher-in-schulen-ausgrenzung-oder-integration-1.4606495

 


DW: Rabbiner und Imame gemeinsam: "Weltweit ziemlich einmalig"

 

Juden und Muslime in Europa wollen sich verstärkt gemeinsam zu Wort melden. Es ist eine ganz neue Entwicklung im Bereich der Religionen. Und eine Reaktion auf das Erstarken rechtspopulistischer Parteien in Europa. Der Tagungsort ist entlegen. Aber er hat Symbolkraft. In Matera in Süditalien, einer der Kulturhauptstädte Europas 2019, treffen sich von Sonntagabend an jüdische und muslimische Geistliche aus rund 15 Ländern. Sie wollen sich künftig verstärkt gemeinsam zu Wort melden.

 

https://www.dw.com/de/rabbiner-und-imame-gemeinsam-weltweit-ziemlich-einmalig/a-50389845

 


THE GUARDIAN: Say a prayer: the Muslim woman who photographed Bradford's last synagogue

 

Nudrat Afza, a single mother who can't afford her own camera, talks us through her new show – of poignant shots capturing the last 45 Jewish worshippers in the city's only remaining synagogue. The last UK census, which took place in 2011, found that there were just 299 Jews left in Bradford, a tiny number for a city that became home to so many German Jews in the 19th century that the warehouse district they created is still called Little Germany. The Muslim population, meanwhile, hit 129,041 the same year. The city's synagogue, a grade II-listed building, almost shut down in 2013, unable to afford roof repairs – until the Muslim community raised funds to cover costs.

 

https://www.theguardian.com/artanddesign/2019/sep/08/muslim-woman-who-photographed-bradford-last-synagogue-jewish-worshippers-nudrat-afza

 


BBC: Muslim website defends Home Office funding

 

A community platform called SuperSisters, aimed at young Muslim women, has defended receiving a grant from the Home Office. However, it apologised on social media for not being more open about the source of its funding.

It said it had retained "full independent control" over its output. SuperSisters's parent company, J-Go, is one of 233 groups that received funding via the government's Building a Stronger Britain Together programme. SuperSisters describes itself as "a global media platform for young Muslimahs in... east London and beyond to share and create inspiring and empowering content with positivity at its core".

 

https://www.bbc.com/news/technology-49716778





DIE PRESSE: FPÖ nennt türkise Pläne gegen politischen Islam "scheinheilig"

 

FPÖ-Klubobmann Kickl ärgert sich darüber dass die Volkspartei blaue Forderungen kopiere und nun im Wahlkampf damit "hausieren" gehe. Die Ankündigung aus dem Wahlprogramm der ÖVP, den politischen Islam verbieten lassen zu wollen, hat bei der FPÖ am Freitag für Verwunderung gesorgt. Die Forderung sei "an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten", sagte der geschäftsführende FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl in einer Aussendung. Die ÖVP hingegen verteidigte ihre eigenen Pläne. Kickl ärgerte sich vor allem darüber, dass die Volkspartei FPÖ-Forderungen kopiere und jetzt im Wahlkampf damit "hausieren" gehe.


https://diepresse.com/home/innenpolitik/5674815/FPOe-nennt-tuerkise-Plaene-gegen-politischen-Islam-scheinheilig?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Anklage gegen Islamprediger: "Eine enorme Frechheit"

 

Der per Haftbefehl weltweit gesuchte Prediger F. Qarar nahm mit der „Presse am Sonntag" Kontakt auf. Der 42-Jährige stemmt sich gegen eine Terroranklage. Diese wirft ihm und anderen Verdächtigen auch das Verbrechen „Staatsfeindliche Verbindung" vor. Das salafistische Netzwerk, das durch den Einsatz von 800 Polizisten zerschlagen worden sei, habe vorgehabt, aus Österreich einen islamischen Gottesstaat zu machen. Bei Großrazzien in Wien und Graz habe es etliche Festnahmen gegeben. Dies verkündete ÖVP-Innenminister Wolfgang Sobotka am 26. Jänner 2017 auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz.


https://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/5682507/Anklage-gegen-Islamprediger_Eine-enorme-Frechheit?from=suche.intern.portal

 


WELT.DE: „Der gesamte Körper wird zum Tabu"

 

Im Auftrag der Frauenrechte-Organisation Terre de Femmes hat der Tübinger Verfassungsrechtler Martin Nettesheim ein Rechtsgutachten zum Tragen von Kopftüchern an Schulen erstellt. Demnach sei ein Verbot bis zu einem bestimmten Alter zulässig. Die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes wirbt für ein Verbot des Kinderkopftuchs. Ein verfassungsrechtliches Gutachten gibt ihr nun recht. Doch Kritik für die Kampagne hagelte es von unterschiedlichen Seiten. Auf Gegenwind hatte sich die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes (TDF) eingestellt, als sie vor einem Jahr ihre Petition „Den Kopf frei haben" für ein Verbot des Kinderkopftuchs und gegen die Diskriminierung und Sexualisierung von minderjährigen Mädchen in Schulen und Kitas vorstellte.


https://www.welt.de/politik/deutschland/article199403562/Kinderkopftuch-Der-gesamte-Koerper-wird-zum-Tabu.html?wtrid=onsite.onsitesearch


WELT.DE: «Muslim Fashion»-Schau endet: «Diskussion ausgelöst»

 

Die Schau war umstritten, aber für das Museum ein großer Erfolg: Am (morgigen) Sonntag (1. September) geht die Ausstellung «Muslim Fashion» im Frankfurter Museum Angewandte Kunst zu Ende. Das Museum schätzt, dass bis dahin rund 100 000 Besuche gezählt werden.

 

https://www.welt.de/regionales/hessen/article199480338/Muslim-Fashion-Schau-endet-Diskussion-ausgeloest.html?wtrid=onsite.onsitesearch

 


WELT.DE: Verfassungsschutz: Muslimische Mehrheit gegen Salafismus

 

Bremens Verfassungsschutz hat auf die ablehnende Haltung innerhalb der muslimischen Gemeinde gegen die fundamentalistische Strömung des Salafismus hingewiesen. Es müsse genau differenziert werden, sagte Verfassungsschutzpräsident Dierk Schittkowski am Donnerstag in Bremen. Es gebe einen großen innermuslimischen Widerstand, der aber oft nicht öffentlich gemacht werde.

 

https://www.welt.de/regionales/niedersachsen/article199772954/Verfassungsschutz-Muslimische-Mehrheit-gegen-Salafismus.html?wtrid=onsite.onsitesearch

 


WELT.DE: Religionsfreiheit oder Neutralität? Gutachten bestärkt Kopftuchverbot

  

Laut einem neuen Gutachten ist das Verbot von Kopftüchern für Lehrerinnen verfassungskonform. Es hatte zuletzt immer wieder für kontroverse Debatten auch innerhalb der rot-rot-grünen Koalition gesorgt. Berlins rot-rot-grüne Koalition ist uneins über das Kopftuchverbot für Lehrerinnen. Ein Gutachten zum geltenden Neutralitätsgesetz bestätigt nun die Position der Bildungssenatorin: Religiöse Symbole sollen für bestimmte Berufsgruppen tabu bleiben. Dürfen Lehrerinnen Kopftuch tragen? In Berlin wurde diese Frage lange Jahre sehr eindeutig beantwortet. Das Neutralitätsgesetz, 2005 erlassen, regelte die Frage religiöser Symbole für Angehörige aller Religionen gleich: In Schulzimmern, Polizeidienststellen und Gerichten sind Kopftuch, Kippa und Kruzifixe für Lehrer, Polizisten und Juristen tabu.

 

https://www.welt.de/politik/deutschland/article199760978/Berlin-Gutachten-bestaerkt-Kopftuchverbot-fuer-Lehrerinnen.html?wtrid=onsite.onsitesearch

 


WELT.DE: Religionsfreiheit oder Neutralität? Gutachten bestärkt Kopftuchverbot

 

Laut einem neuen Gutachten ist das Verbot von Kopftüchern für Lehrerinnen verfassungskonform. Es hatte zuletzt immer wieder für kontroverse Debatten auch innerhalb der rot-rot-grünen Koalition gesorgt. Berlins rot-rot-grüne Koalition ist uneins über das Kopftuchverbot für Lehrerinnen. Ein Gutachten zum geltenden Neutralitätsgesetz bestätigt nun die Position der Bildungssenatorin: Religiöse Symbole sollen für bestimmte Berufsgruppen tabu bleiben. Dürfen Lehrerinnen Kopftuch tragen? In Berlin wurde diese Frage lange Jahre sehr eindeutig beantwortet. Das Neutralitätsgesetz, 2005 erlassen, regelte die Frage religiöser Symbole für Angehörige aller Religionen gleich: In Schulzimmern, Polizeidienststellen und Gerichten sind Kopftuch, Kippa und Kruzifixe für Lehrer, Polizisten und Juristen tabu.


https://www.welt.de/politik/deutschland/article199760978/Berlin-Gutachten-bestaerkt-Kopftuchverbot-fuer-Lehrerinnen.html?wtrid=onsite.onsitesearch

 


WELT.DE: Islamische Theologie: Verbände stimmen Professuren zu

 

Das Institut für Islamische Theologie der Berliner Humboldt-Universität nimmt weiter Gestalt an. Der Instituts-Beirat, dem Vertreter von Islamverbänden angehören, habe die Liste der Anwärter für die Besetzung von fünf der sechs Professuren bestätigt, teilte die Universität am Montag mit. Über die Senatsverwaltung für Wissenschaft soll nun der Ruf erfolgen.

 

https://www.welt.de/regionales/berlin/article199943364/Islamische-Theologie-Verbaende-stimmen-Professuren-zu.html?wtrid=onsite.onsitesearch

 


WELT.DE: Eilantrag gegen Islamunterricht an Hessens Schulen scheitert

 

Die Entscheidung, ob das Land die Zusammenarbeit mit dem umstrittenen türkischen Moscheeverband Ditib beim islamischen Religionsunterricht fortsetzt, rückt näher. Das Alternativangebot in Eigenregie des Landes wird vom Verwaltungsgericht Wiesbaden gestützt. Der Zentralrat der Muslime ist mit einem Eilantrag gegen den neuen Islamunterricht an Hessens Schulen gescheitert. Das Verwaltungsgericht Wiesbaden wies den Antrag in einem am Montag veröffentlichen Urteil als unbegründet zurück, weil die Rechte des Antragstellers durch den Unterricht nicht verletzt würden (Aktenzeichen: 6 L 1363/19.WI).

 

https://www.welt.de/regionales/hessen/article199950426/Eilantrag-gegen-Islamunterricht-an-Hessens-Schulen-scheitert.html?wtrid=onsite.onsitesearch

 


ZEIT ONLINE: Zum Frieden kann man konvertieren

 

Wie das geht? Darüber berieten die Religionsführer beim Welttreffen Religions for Peace in Lindau. Sie einigten sich nicht nur auf den Schutz heiliger Stätten. Religions for Peace: "Christen und Muslime schrien sich an, wüteten und weinten" – Agatha O. Chikelue, Ordensschwester aus Nigeria, ist Vizepräsidentin einer Friedensstiftung, die Christen und Muslime in dem afrikanischen Land vereint, um den durch Boko Haram erzeugten Hass einzudämmen. Schwester Agatha sagt von sich, sie sei eine Konvertitin: übergetreten vom Zorn zur Versöhnung, vom Misstrauen zum Vertrauen, vom Religionshass zum Religionsfrieden. Dieser Frieden ist in Deutschland ein Sonntagsredenthema, er ist zwar auch hierzulande noch gefährdet, aber als Wunsch ist er weitgehend Konsens.

 

https://www.zeit.de/2019/36/religions-for-peace-lindau-treffen-religionsfuehrer-frieden-toleranz

 


ZEIT ONLINE: "Es gibt einen immensen Fundus an muslimischer Salafismuskritik"

 

Gemäßigte Muslime tun zu wenig gegen Salafisten, glauben viele. Eine neue Studie zeigt jedoch: Es gibt eine breite muslimische Auseinandersetzung mit ihren Positionen. Mit Salafismus verbinden viele Menschen in Deutschland Extremismus, Islamismus und Terrorismus. Weit weniger bekannt ist, dass es auch innerhalb der muslimischen Gemeinschaft eine kritische Auseinandersetzung mit dieser speziellen islamischen Gruppierung gibt. "Es gibt einen immensen Fundus an innermuslimischer Salafismuskritik", sagte Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) bei der Vorstellung einer neuen Studie zu diesem Thema am Donnerstag. "Der Salafismus wird dabei theologisch, islamrechtlich, historisch und soziologisch kritisiert."

 

https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-09/islam-islamismus-salafisten-muslime-kritik-studie

 


ORF.AT: Kopftuchverbot: Was müssen VS-Lehrerinnen beachten?

 

Auch in Salzburgs Volksschulen wird nun das neue Kopftuchverbot behördlich kontrolliert. In einem Rundschreiben hat das Bildungsministerium den Lehrern mitgeteilt, wie die neue Regelung zum Schutz von Sechs- bis Zehnjährigen im Detail umzusetzen ist.

„Verhüllung des Hauptes durch das Tragen weltanschaulich oder religiös geprägter Bekleidung" – so lautet der zentrale Begriff des Gesetzestextes im Zusammenhang mit dem Kopftuchverbot.

 

https://salzburg.orf.at/stories/3011789/

 


ORF.AT: Kopftuchverbot in Schulen kein Thema

 

Das Kopftuchverbot für Schülerinnen, die das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ist in Kärnten laut Bildungsdirektion kein Thema. Der Bildungsdirektor hält andere Bereiche wie die Sprachförderung für wichtiger. Laut Gesetz wird ab dem neuen Schuljahr in Volksschulen das Tragen weltanschaulich oder religiös geprägter Bekleidung, mit der eine Verhüllung des Hauptes verbunden ist verboten. So lautet der Text. Der Gesetzgeber informierte per Rundschreiben auch alle Kärntner Schulen darüber, so Bildungsdirektor Robert Klinglmair. Wenn jemand dagegen verstößt, werden Schulleitung und Behörde informiert. In Folge sei ein Gespräch mit den Eltern vorgesehen und als letzte Konsequenz eine Anzeige bei der Bezirksverwaltungsbehörde. Es drohen Sanktionen bis 440 Euro, so Klingelmair.

 

https://kaernten.orf.at/stories/3011615/

 


FAZ: Die provisorische Brücke muss weiter tragen

 

Wenn in Nordrhein-Westfalen in der letzten Augustwoche die Sommerferien enden, werden rund 19 000 Schülerinnen und Schüler muslimischen Glaubens von 241 in Deutschland ausgebildeten Lehrkräften am islamischen Religionsunterricht in deutscher Sprache teilnehmen können. Das klingt nach einer Selbstverständlichkeit, ist es aber keineswegs. Denn erst durch eine kurz vor der Sommerpause getroffene Entscheidung des Landtags ist sichergestellt, dass auch im neuen Schuljahr noch bekenntnisorientierter islamischer Religionsunterricht in NRW stattfinden kann.

 

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hoch-schule/religionsunterricht-die-provisorische-bruecke-muss-weiter-tragen-16344680.html

 


FAZ: Erziehung zur Freiheit

 

Jahrelang stritten Juristen darüber, ob Lehrerinnen in Deutschland mit Kopftuch unterrichten dürfen. Jetzt geht es um Mädchen, die von ihren Eltern mit Kopftüchern in die Schulen geschickt werden. In Österreich wurde im Mai ein Kopftuchverbot für Grundschülerinnen verabschiedet. Auch in Deutschland wird ernsthaft darüber nachgedacht. Insbesondere in der Union gibt es viel Sympathie für diese Idee. Nach einer Umfrage hat sich auch die Mehrheit der Bevölkerung dafür ausgesprochen. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU), kündigte im Frühsommer an zu prüfen, ob ein Verbot überhaupt rechtmäßig wäre.

 

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/kopftuchverbot-fuer-maedchen-an-grundschulen-16358244.html

 


FAZ: „Wichtige Diskussion ausgelöst"

 

Die Schau war umstritten, aber für das Museum ein großer Erfolg: Am 1. September geht die Ausstellung „Muslim Fashion" im Frankfurter Museum Angewandte Kunst zu Ende. Das Museum schätzt, dass bis dahin rund 100.000 Besuche gezählt werden.

 

Die Reaktionen seien „größtenteils und überwiegend positiv" gewesen, sagte der Direktor des Museums, Matthias Wagner K. der Deutschen Presse-Agentur

 

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt-ausstellung-muslim-fashion-geht-zu-ende-16362609.html

 


FAZ: Wie das Wort so wichtig dort war

 

Nur wenigen Orientalisten wird die Ehre zuteil, ihre Nebenwerke als Kleine Schriften veröffentlicht zu sehen. Josef van Ess, der von 1968 bis 1999 in Tübingen Orientalistik lehrte, ist sie zuteilgeworden: In drei Bänden, verlegt bei Brill, hat sein neun Jahre jüngerer Bochumer Kollege Hans Hinrich Biesterfeldt 150 Arbeiten des Gelehrten versammelt. Als den Schwerpunkt seiner Forschung hat van Ess immer die Entfaltung der islamischen Theologie in den ersten Jahrhunderten nach Mohammeds Tod angesehen. Insbesondere das Denken der Mu'taziliten hat ihn ein Forscherleben lang fasziniert.          

 

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hoch-schule/geist-und-mehr/josef-van-ess-zu-den-originaltexten-des-streits-um-den-koran-16353191.html

 


SUEDDEUTSCHE: Rechtsgutachten sieht Möglichkeit für Kopftuchverbot an Schulen

 

Ein Kopftuchverbot für Mädchen an Grundschulen, ähnlich wie in Österreich, wäre auch in Deutschland rechtlich möglich. Zu dieser Einschätzung kommt der Tübinger Verfassungsrechtler Martin Nettesheim in einem Gutachten für die Frauenrechte-Organisation Terre des Femmes. Das Gutachten dürfte die schon oft geführte Debatte erneut aufflammen lassen.

 

https://www.sueddeutsche.de/bildung/kopftuch-kopftuchverbot-muslime-schule-1.4579984

 


SUEDDEUTSCHE: Verbote helfen nicht

 

Wer keine Kopftücher im Klassenzimmer will, der muss auch Kreuz, Kippa und andere religiöse Zeichen verbieten. Klug wäre das nicht. Alles oder nichts lautet die Antwort, die das von Terre des Femmes beauftragte Gutachten zu einem Kopftuchverbot für Kinder gibt: Entweder verbietet der Gesetzgeber das Tragen jeglicher weltanschaulich und religiös bedeutsamer Kleidung in der Schule - oder er lässt es bleiben. Nur das islamische Kopftuch aus den Schulen zu verbannen, nicht aber zum Beispiel die jüdische Kippa, wäre eine Ungleichbehandlung.

 

https://www.sueddeutsche.de/bildung/kopftuchverbot-schule-gutachten-1.4580083

 


SUEDDEUTSCHE: Gegen Kopftücher in der Schule

 

Mit einem Rechtsgutachten wirbt Terre des Femmes für ein Kopftuchverbot. Ein Kopftuchverbot für Schülerinnen unter 14 Jahren wäre mit dem Grundgesetz vereinbar. Zu diesem Ergebnis kommt der Tübinger Professor und Verfassungsjurist Martin Nettesheim in einem Gutachten, das er im Auftrag der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes erstellt hat. Am Donnerstag stellte er es auf einer Pressekonferenz in Berlin vor. Ein Kopftuchverbot würde dem 42-seitigen Gutachten zufolge weder die Religionsfreiheit der Kinder beeinträchtigen, noch wäre es ein unverhältnismäßiger Eingriff in die Erziehungsrechte der Eltern. "Gesetzgeberische Erziehungsziele lassen es zu", schreibt Nettesheim, "in der Schule äußere Manifestationen mit religiöser Konnotation durch noch nicht glaubensreife Kinder zu unterbinden."

 

https://www.sueddeutsche.de/politik/verfassungsrechtler-gegen-kopftuecher-in-der-schule-1.4580599

 


SUEDDEUTSCHE: "Ein Verbot wird der Wirklichkeit nicht gerecht"

 

Der Migrationsforscher Hacı-Halil Uslucan erklärt, warum der Konflikt ums Kopftuch an Schulen sich nicht durch staatlichen Bann lösen lässt - und wann man doch einschreiten muss. Das islamische Kopftuch bietet immer wieder Anlass zum Streiten - vor allem dann, wenn Schülerinnen es tragen. Das will die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes verhindern und hat deshalb gerade das Gutachten eines Verfassungsrechtlers vorgelegt. Ein Kopftuchverbot für Schülerinnen unter 14 Jahren wäre mit dem Grundgesetz vereinbar, heißt es dort. Es diene der "Erziehung zur Freiheit", und der Gesetzgeber könne als Erziehungsziel auch die Befreiung aus traditionellen Rollenvorstellungen festlegen. Doch ist das wirklich seine Aufgabe?


https://www.sueddeutsche.de/bildung/kopftuch-schule-hac-halil-uslucan-1.4583419

 

 

THEGUARDIAN: Court rejects bid to stop Muslim family representing sick girl

 

An NHS trust has been criticised for arguing that the family of a seriously ill five-year-old girl are incapable of acting in her best interests because of their Islamic religious beliefs. The parents of Tafida Raqeeb, who suffered a traumatic brain injury in February and is on a life-support machine, want to fly her to Italy for treatment against the judgment of doctors at the Royal London hospital. The medics believe it would be in her best interests for life support to be withdrawn and her fate is due to be determined at a five-day hearing at the high court, central London, next week.

 

https://www.theguardian.com/society/2019/sep/05/nhs-trust-claim-that-muslim-family-cannot-act-in-best-interests-of-sick-girl-is-rejected

 


BBC: Cardiff man found guilty of posting anti-Muslim messages

 

A man who shared photos of himself with a gun alongside anti-Muslim messages has been found guilty of stirring up religious and racial hatred. Jay Davison, 38, of Craig Yr Allt in the Rhiwbina area of Cardiff, posted the violent messages in August 2018.

He urged people to "stand up" in the posts on Instagram and Whatsapp. A jury at Cardiff Crown Court convicted him of one count of stirring up religious hatred and two counts of stirring up racial hatred.

 

https://www.bbc.com/news/uk-wales-49508064

 


BBC: Man hurt in brawl during funeral at Glasgow mosque

 

A man has been seriously hurt in a brawl during a funeral at a mosque in the south side of Glasgow. Police were called to the mosque on Butterbiggins Road, Govanhill, at about 13:15 following reports of the incidents. Eyewitnesses say a man attending the funeral was stabbed during a fight which broke out between a number of men. He was taken to the Queen Elizabeth University Hospital for treatment.

 

https://www.bbc.com/news/uk-scotland-glasgow-west-49524048