DER STANDARD: Türkisch-deutsche Partei wirbt mit Erdoğan auf Plakaten

Die Allianz Deutscher Demokraten tritt bei der Bundestagswahl an. Gegründet wurde sie von AKP-nahen Deutschtürken. Neben Angela Merkel, Martin Schulz und Christian Lindner ziert derzeit ein unerwarteter Kandidat für die Bundestagswahl das Straßenbild im deutschen Duisburg: Die deutsche Kleinpartei "Allianz Deutscher Demokraten" (ADD) wirbt mit dem Konterfei des türkischen Staatspräsidenten Tayyip Erdoğan um Stimmen.

https://derstandard.at/2000063746970/Tuerkisch-deutsche-Partei-wirbt-mit-Erdogan-Plakaten-fuer-Bundestagswahl


DER STANDARD: ÖVP will eigenes Strafgesetz für Islam-Vereine

Brandstetter legte für Kurz-Wahlprogramm ein Strafrechtspaket vor – das sieht Strafbarkeit für "Behördentäuschung" vor. Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) hat für das Wahlprogramm der ÖVP ein Paket mit härteren Strafen für Gewaltdelikte ausgearbeitet. Auch Maßnahmen gegen islamische Vereine und Doppelstaatsbürgerschaften sind darin vorgesehen, wie Brandstetter in Alpbach erklärte. "Das Gesamtpaket ist im Prinzip fertig", so Brandstetter.

https://derstandard.at/2000063531290/Justizminister-will-eigenes-Strafgesetz-fuer-Islam-Vereine


WELT.DE: Wie ein Schwulen-Aktivist sich in den Islam verliebte

 

Sein erstes Coming-out hatte Christian Hermann mit 19 Jahren. Damals bekannte er sich zu seiner Homosexualität. Dieser Schritt hatte schwerwiegende Folgen für ihn. Sein zweites Coming-out könnte das Leben des heute 47-Jährigen ebenso durcheinanderwirbeln: Er ist dem muslimischen Glauben beigetreten. Dass ausgerechnet ein Schwuler zum Islam konvertiert, dürfte für erhebliche Irritationen und Unverständnis sorgen. Viele Muslime betrachten Homosexualität als Sünde. In zahlreichen islamischen Ländern werden Lesben und Schwule verfolgt, müssen um ihr Leben bangen. Auch in Deutschland haben es schwule Muslime nicht leicht. Was hat ihn zu dieser Entscheidung getrieben?

https://www.welt.de/politik/deutschland/article168447083/Wie-ein-Schwulen-Aktivist-sich-in-den-Islam-verliebte.html

WELT.DE: „Plötzlich hatten die Menschen Angst vor meiner Religion“

 

Shoaib Umer erinnert sich, wie er als kleiner Junge mit seinem Vater in die Fazle-Omar-Moschee kam. „Erst wurde gebetet, danach spielten wir auf der Rückseite des Hauses Fußball oder im Keller Tischtennis.“ Er, der so etwas wie der Vorzeigemuslim an seiner Schule wurde, weil er so offen mit seinem Glauben, seinem Anderssein umging, lud Lehrer und Schulklassen in „seine“ Moschee ein.

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article168402020/Ploetzlich-hatten-die-Menschen-Angst-vor-meiner-Religion.html


WELT.DE: Fremdenfeindliche Parolen in Berliner Polizeiakademie

 

Eine Toilette der Polizeiakademie in Berlin Spandau wurde mit fremdenfeindlichen Parolen beschmiert. Einen konkreten Tatverdacht gibt es aber noch nicht. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Unbekannte haben auf der Herrentoilette der Berliner Polizeiakademie Schmierereien wie „Fuck Islam“ hinterlassen. Der Sprecher verurteilte „derartige Verunglimpfungen“. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.


https://www.welt.de/politik/deutschland/article168277472/Fremdenfeindliche-Parolen-in-Berliner-Polizeiakademie.html

SPIEGEL ONLINE: Entgleiste Debatte

 

Bushido findet AfD-Plakate gut, Beatrix von Storch mag kein Schweinefleisch. Wie sich der Rapper und die Rechtspopulistin in dem Talk-Format "Straßenwahl" nahekommen - und der Zuschauer verzweifelt. Den Integrations-Wettbewerb gewinnt der Rapper gegen die Politikerin mit einer Sekunde Vorsprung. "Wer trägt mehr zur Integration bei?", hat der Moderator seine beiden Gesprächspartner gefragt. Bushido ruft: "Ich!" Beatrix von Storch braucht einen Moment länger: "Ich!" Sie meinen das aber beide nicht so.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/bundestagswahl-bushido-und-beatrix-von-storch-diskutieren-ueber-politik-a-1166849.html

ORF.AT: Islamische Theologie an der Uni Wien

 

Die Universität Wien bietet mit Beginn des neuen Studienjahres das Bachelorstudium „Islamisch-Theologische Studien“ an. Neben der wissenschaftlichen Ausbildung soll das Studium auch den Diskurs unter europäischen Bedingungen fördern. Das Institut für Islamisch-Theologische Studien ist seit Ende 2016 eingerichtet, organisatorisch an der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät verankert und im „Haus der Religionen“ der Universität Wien in der Schenkenstraße 8-10 untergebracht. Das Studium hat die Intention, einen Beitrag zur Entwicklung einer Tradition der Islamischen Theologie und Studien auf der europäischen universitären Ebene zu leisten.

http://wien.orf.at/news/stories/2865237/

THEGUARDIAN: 'I don't see how you can succeed': discrimination faced by would-be teacher

 

Fatou, who has a degree in childhood studies, thinks her Muslim religion played a part in her rejection from jobs. Fatou came to the UK from Guinea when she was 16. She dreamed of a successful career as a banker or doctor and had worked hard to gain qualifications, which she had to redo in the UK. She completed her GCSEs and gained a degree in childhood studies from Leeds Metropolitan University. “My tutor suggested I look at teaching qualifications and I thought ‘why not?’” she said, describing how she ended up achieving QTS (qualified teacher status) in early years education with a good grade.

https://www.theguardian.com/society/2017/sep/07/i-dont-see-how-you-can-succeed-discrimination-faced-by-would-be-teacher


THEGUARDIAN: Islamophobia holding back UK Muslims in workplace, study finds

 

One in five Muslim adults in full-time work compared with 35% of overall population, Social Mobility Commission says. Muslim men and women are being held back in the workplace by widespread Islamophobia, racism and discrimination, according to a study which finds that Muslim adults are far less likely to be in full-time work. Research for the government’s social mobility watchdog, shared exclusively with the Guardian, found a strong work ethic and high resilience among Muslims that resulted in impressive results in education. However, that was not translated into the workplace, with only 6% of Muslims breaking through into professional jobs, compared with 10% of the overall population in England and Wales.

https://www.theguardian.com/society/2017/sep/07/islamophobia-holding-back-uk-muslims-in-workplace-study-finds


BBC: Wrexham man jailed over 'kill every Muslim' Facebook post

 

A Wrexham man has been jailed for a year after posting "let's kill every Muslim" on Facebook in the aftermath of the Manchester Arena bombing. Keegan Jakovlevs, 22, admitting publishing material with the intention of stirring up religious hatred.  

Jakovlevs posted the public message shortly after the attack by suicide bomber Salman Abedi, which killed 22 people and injured scores of others on 22 May. He was jailed at Mold Crown Court. Judge Niclas Parry told him that racism was evil and that anyone who incited racially aggravated violence must expect severe punishment.

http://www.bbc.com/news/uk-wales-north-east-wales-41186060

 

 

 

 

DIE PRESSE:  Wiener Islam-Schule bleibt vorerst geschlossen

 

Trotz bevorstehendem Schulbeginn bleibt die vom Wiener Stadtschulrat angezeigte private Islam-Schule geschlossen. Die Betreiber suchen nach einer "gesetzlich konformen und guten Lösung". Die vom Wiener Stadtschulrat angezeigte private Islam-Schule in Liesing bleibt - trotz bevorstehendem Schulbeginn - vorerst geschlossen. "Wir werden unseren bisherigen Betrieb im September 2017 nicht wieder öffnen, sondern suchen stattdessen nach einer gesetzlich konformen und guten Lösung für die von uns weiterhin angestrebte Ausbildung", teilte der Betreiberverein mit.

http://diepresse.com/home/bildung/schule/5276982/Wiener-IslamSchule-bleibt-vorerst-geschlossen?from=suche.intern.portal


DER STANDARD: ÖVP will eigenes Strafgesetz für Islam-Vereine

 

Brandstetter legte für Kurz-Wahlprogramm ein Strafrechtspaket vor – das sieht Strafbarkeit für "Behördentäuschung" vor. Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) hat für das Wahlprogramm der ÖVP ein Paket mit härteren Strafen für Gewaltdelikte ausgearbeitet. Auch Maßnahmen gegen islamische Vereine und Doppelstaatsbürgerschaften sind darin vorgesehen, wie Brandstetter in Alpbach erklärte. "Das Gesamtpaket ist im Prinzip fertig", so Brandstetter.

https://derstandard.at/2000063531290/Justizminister-will-eigenes-Strafgesetz-fuer-Islam-Vereine


DER STANDARD: Islamschule in Wien-Liesing bleibt vorerst geschlossen

 

Die vom Wiener Stadtschulrat angezeigte private Islamschule in Liesing bleibt – trotz bevorstehendem Schulbeginn – vorerst geschlossen. "Wir werden unseren bisherigen Betrieb im September 2017 nicht wieder öffnen, sondern suchen stattdessen nach einer gesetzlich konformen und guten Lösung für die von uns weiterhin angestrebte Ausbildung", teilte der Betreiberverein mit. Man habe niemals die Absicht gehabt, "eine Einrichtung im Geltungsbereich des österreichischen Privatschulgesetzes zu gründen", heißt es in der schriftlichen Mitteilung von Mesut Koca, Obmann des Imam-Hatip-Fachvereins der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ), der die Einrichtung betreibt: "Wir sind keine Schule und wollen auch keine sein. Unsere Aufgabe sehen wir darin, Imame und SeelsorgerInnen auszubilden – so wie das jede Religionsgemeinschaft tut und dies gesetzlich vorgesehen ist."

https://derstandard.at/2000063340790/Islam-Schule-in-Wien-Liesing-bleibt-vorerst-geschlossen


WIENER ZEITUNG: "Integration und Islam zu lange ignoriert"

 

In der Berliner Ibn-Rushd-Goethe-Moschee sind alle willkommen: Männer wie Frauen, Schiiten wie Sunniten, Atheisten, Andersgläubige und Homosexuelle. Frauen müssen kein Kopftuch tragen und dürfen mit Männern gemeinsam beten. Auch Imaminnen soll es geben. Das passt vielen nicht. Seit der Eröffnung im Juni erhält die Rechtsanwältin und Mitgründerin der Moschee, Seyran Ates, Morddrohungen. Sie steht rund um die Uhr unter Personenschutz. Auch in den traditionellen Alpbacher Bögnerhof, am Rande des Europäischen Forums Alpbach, kommt sie in Begleitung. An den beiden Tischen um sie herum sitzen einige Leibwächter. Ohne sie kann Ates das Haus nicht mehr verlassen.

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europastaaten/913664_Integration-und-Islam-zu-lange-ignoriert.html


FAZ: Gesprächskreis in der Moschee

 

In der Frankfurter Nuur-Moschee treffen sich jeden Montag junge Muslime zu einem Gesprächskreis. Sie diskutieren über Terror, Flüchtlinge und die AfD. Etwas verloren liegt der kleine Kuppelbau der Nuur-Moschee neben einer Gärtnerei und einem Sportplatz an einer vierspurigen Straße. Draußen rauscht der Frankfurter Verkehr, innen herrscht Stille, die nur vom leisen Gespräch einer Gruppe junger Männer durchbrochen wird. Jeden Montag trifft sich hier die männliche Jugendgruppe der Gemeinde, um die vorangegangene Freitagspredigt des Imams zu besprechen. Die Jugendlichen gehören zur Ahmadiyya Muslim-Gemeinschaft, einer Gruppe, die als besonders gut integriert gilt.

http://www.faz.net/aktuell/politik/bundestagswahl/deutschland-vor-der-wahl-in-der-moschee-15166507.html


FAZ: Alle meine Bürger

 

Der türkische Präsident Erdoğan sagt den Deutschtürken, wen sie bei der Bundestagswahl wählen dürfen. Das macht viele ratlos. Ein Besuch bei Menschen mit Gewissensqualen.

http://www.sueddeutsche.de/politik/deutschtuerken-alle-meine-buerger-1.3642038?reduced=true


DW: Religionswissenschaftler sieht "massive Säkularisierung" unter Muslimen

 

Existiert ein selbstbewusster Islam mit glaubensfesten Muslimen in Deutschland? Von wegen, meint der Religionswissenschaftler Michael Blume. Der Islam stecke tief in der Krise.

 

DW: Herr Blume, viele Menschen nehmen einen sehr entschieden auftretenden Islam in einem immer weniger christlichen Deutschland wahr. Ihre Forschungsergebnisse sind ganz anders.

 

Blume: Richtig. Wir machen einen ganz grundlegenden Fehler, indem wir auch in unseren Statistiken alle erfassen, die von muslimischen Eltern abstammen oder die sich irgendwie als Muslime bezeichnen. Das ist, als wenn wir in Sachsen alle Menschen als Christen erfassten, die von christlichen Vorfahren abstammen und Weihnachten begehen, dann wäre Sachsen wieder zu 90 Prozent christlich. Tatsächlich zählen wir aber bei Christen nur die Mitglieder der Kirchen, und das sind in Sachsen 23 Prozent. Das heißt, wir vergleichen Äpfel mit Birnen. Und wenn wir uns das näher anschauen, sehen wir, auch unter Muslimen gibt es massive Säkularisierungsprozesse.

http://www.dw.com/de/religionswissenschaftler-sieht-massive-s%C3%A4kularisierung-unter-muslimen/a-40313920


DW: Islamic Banking: Von Hype, Hoffnung und Scharia-Räten

 

Islamic Banking galt vor wenigen Jahren noch als große Hoffnung der Branche. Inzwischen reiht sich eine Enttäuschung an die nächste. Aber für Pessimismus ist es zu früh - neue Märkte wecken neue Hoffnungen. Die Liebe zu Allah ist ein kostbares Gut, heißt ein islamisches Sprichwort. Neben diesem einen kostbaren Gut haben die 1,6 Milliarden Muslime weltweit jedoch noch andere Güter und Geld, das sie anlegen wollen. Im Islam sind Zinsen und Glücksspiel verboten. Insofern sehen einige Gläubige es als haram (verboten) an, ihr Geld konventionell bei Banken anzulegen.

http://www.dw.com/de/islamic-banking-von-hype-hoffnung-und-scharia-r%C3%A4ten/a-40296049

THE GUARDIAN: Letters threatening acid attacks sent to Muslims in Bradford

 

West Yorkshire police launch hate crime inquiry and step up patrols saying they are taking the threats ‘extremely seriously’. Police have launched a hate crime investigation after anonymous letters threatening acid attacks on Muslims were posted in Bradford. West Yorkshire police said they were taking the threats “extremely seriously” and had increased patrols in Hanover Square, a mainly Muslim inner-city area where at least two residents received the letters last week. The literature shows an image of a sword and the St George’s flag with the words: “Kill scum Muslims”.

https://www.theguardian.com/uk-news/2017/aug/29/letters-threatening-acid-attack-threats-sent-to-muslims-in-bradford

THEGUARDIAN:  Non-pork meals must be available for school lunch, rules French court

 

Muslim organisation wins case against local government in Burgundy on human rights – not religious – grounds. A French court has ruled that schools should provide an alternative to pork school lunches in the interest of Muslim and Jewish children who do not eat the meat. The decision came after a rightwing local authority stopped providing a choice for children. On Monday a Muslim organisation won its legal case against the authority at Chalon-sur-Saône in Burgundy. The court, sitting in Dijon, annulled the town hall’s 2015 decision not to provide an alternative to pork in its school canteens. Chalon-sur-Saône officials said they would appeal against the decision.

https://www.theguardian.com/world/2017/aug/28/non-pork-meals-must-be-available-for-school-lunch-rules-french-court


BBC: Non-Muslim farmers sent 'hate' messages after halal move

 

A farming couple said they received 20 "offensive" messages after switching to selling halal meat. Non-Muslims Peter and Jean Bartley began selling halal chicken, beef and lamb earlier this year after a friend told them about local demand. Mrs Bartley from Ward Field Farm, Galgate in Lancashire said she was shocked by the "ignorant" abuse. A Lancashire Police spokesman confirmed that hate crime is a factor in their investigation.

http://www.bbc.com/news/uk-england-lancashire-41124429


BBC: Ruling over 'Muslim foster case' girl

 

A Christian girl who was placed with a Muslim foster family should live with her grandmother, a judge has ruled. The local authority involved, the London Borough of Tower Hamlets, rejected a report in the Times which said the foster family did not speak English. It said the girl had been placed with an English-speaking, mixed-race family. Tower Hamlets Council said it had always intended to place the five-year-old in a relative's permanent care.

http://www.bbc.com/news/uk-41091300

BBC: 'My Muslim family and our foster kids'

 

A case of a five-year-old Christian girl reportedly left distressed after being placed with Muslim foster carers has caused a stir. The Times reported that the family could not speak English - a claim later denied by Tower Hamlets Council - and that she was forced to remove a crucifix necklace and wasn't allowed to eat bacon. The London council has defended its placement procedures, saying foster carers are chosen according to their cultural background, as well as their proximity to the child's school and family.

http://www.bbc.com/news/uk-41085638