DIE PRESSE: Jihadisten-Prozess in Graz endet mit Strafen bis zu sieben Jahren


Der Prozess gegen sechs mutmaßliche Jihadisten hat mit Haftstrafen von fünf Monaten bis sieben Jahren geendet. Zwei der Angeklagten wurden freigesprochen. Der Prozess gegen sechs mutmaßliche Jihadisten im Grazer Straflandesgericht hat am Donnerstag mit Haftstrafen von fünf Monaten bis sieben Jahren geendet. Die gebürtigen Türken wurden wegen der Verbrechen der terroristischen Vereinigung und der kriminellen Organisation, einige noch wegen staatsfeindlicher Verbindung, schuldig gesprochen. Zwei der Angeklagten wurden freigesprochen.


https://www.diepresse.com/5708007/jihadisten-prozess-in-graz-endet-mit-strafen-bis-zu-sieben-jahren



DIE PRESSE: Skepsis gegenüber Muslimen wächst

 

62 Prozent der Österreicher bewerten das Zusammenleben zwischen Muslimen und Nichtmuslimen als schlecht. Die meisten Sorgen bereitet ihnen die Verbreitung eines radikalen Islam. Das Zusammenleben von Österreichern und Zuwanderern wird mit so viel Argwohn betrachtet wie seit dem Sommer 2015 nicht mehr. 53 Prozent der Bevölkerung bezeichnen das Klima als schlecht. Im Dezember 2018 waren es noch 49 Prozent, im August des Jahres zuvor 51 Prozent.


https://www.diepresse.com/5709334/skepsis-gegenuber-muslimen-wachst


DIE PRESSE: IS: Zwei Frauen nach Abschiebung aus der Türkei in Frankfurt gelandet

 

Damit hat die Türkei diese Woche insgesamt neun Menschen nach Deutschland abgeschoben, die sie als mutmaßliche Anhänger der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) und Islamisten bezeichnete. Nach ihrer Abschiebung aus der Türkei sind zwei mutmaßliche IS-Anhängerinnen in Deutschland eingetroffen. Die beiden Frauen seien am Freitagabend gegen 21.34 Uhr mit einer türkischen Linienmaschine in Frankfurt angekommen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.


https://www.diepresse.com/5723266/is-zwei-frauen-nach-abschiebung-aus-der-turkei-in-frankfurt-gelandet



DIE PRESSE: Van der Bellen: „Muslime nicht fremd."

 

„107 Jahre nach dem Islamgesetz ist es wohl an der Zeit, den Islam, die Muslime nicht als das ewig Fremde anzusehen." Das betont Alexander Van der Bellen am Sonntag in seiner Rede bei der Feier „40 Jahre Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich". Der Bundespräsident greift dabei auch das Motto auf, mit dem die Vertretung der österreichischen Muslime das Jubiläum im Festsaal des Wiener Rathauses begehen: „Einheit in Vielfalt. Stärke in Zusammenhalt."


https://www.diepresse.com/5723845/van-der-bellen-muslime-nicht-fremd



DIE PRESSE: Ümit Vural: „Eine große Moschee pro Bundesland"

IGGÖ-Präsident Ümit Vural vor einem Brunnen, der zum 70. Geburtstag des Gründers und ersten Präsidenten, Ahmad Abdelrahimsai, errichtet wurde. Anlässlich des Jubiläums „40 Jahre Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich" will Präsident Ümit Vural den Islam stärker als Teil des Landes positionieren, dazu Imame als Vermittler ausbilden und langfristig auch repräsentative Moscheen errichten.


https://www.diepresse.com/5723496/umit-vural-eine-grosse-moschee-pro-bundesland



DIE PRESSE: Eine Fatwa gegen Polygamie öffnete die Türe

 

Die Angst vor der Vielehe war eines der größten Hindernisse. Was nämlich würde passieren, wenn eine Islamische Religionsgemeinde gegründet wird? Dann könnte, so die Befürchtung der österreichischen Behörden, ein Muslim auf die Idee kommen, eine zweite Frau zu heiraten und sich auf die freie Ausübung der Religion zu berufen. Obwohl Polygamie in Österreich verboten ist, hätte es ja sein können, dass der Verfassungsgerichtshof die Religionsfreiheit höher einstuft.

https://www.diepresse.com/5723502/eine-fatwa-gegen-polygamie-offnete-die-ture



DER STANDARD: Sieben Jahre Haft für islamistischen Prediger in Graz

 

Ein radikaler Prediger, der zu sieben Jahren verurteilt wurde, und ein Linzer Moscheeverein standen im Zentrum des Jihadistenprozesses. Nie wurde er müde, eindringlich vor den Angeklagten zu warnen, für die er Haftstrafen forderte. Der Staatsanwalt des Grazer Prozesses um sechs mutmaßliche Jihadisten scheute auch vor deftiger Wortwahl nicht zurück, um seinen Warnungen einen dicken Anstrich zu geben: "Islamisten sind islamische Nazis."


https://www.derstandard.at/story/2000110021076/sieben-jahre-haft-fuer-islamistischen-prediger



DER STANDARD:Mehr als die Hälfte der Österreicher fürchtet Verbreitung des radikalen Islam

 

Die Integration von Muslimen wird von 62 Prozent als schlecht bewertet. Am meisten Sorge bereitet jedoch der Klimawandel. Mehr als die Hälfte der Österreicher (53 Prozent) bewertet das Zusammenleben mit Zuwanderern als schlecht. Das Zusammenleben mit Musliminnen und Muslimen bewerten sogar 62 Prozent als schlecht, 61 Prozent der Österreicher jenes mit Flüchtlingen. Im Vergleich zu vorangegangenen Jahren sind die negativen Werte im Steigen begriffen, wenn auch nur leicht. Trotzdem lässt sich sagen: Die Integration von Zuwanderern wird so schlecht empfunden wie seit der Flüchtlingsbewegung 2015 nicht mehr.


https://www.derstandard.at/story/2000110135986/37-prozent-der-oesterreicher-fuerchten-verbreitung-des-radikalen-islam


DER STANDARD: Student saß mit Waffe in einem Hörsaal der Uni Wien

 

Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Profil". Die Universität verhängte nach einem Messerfund Hausverbot. Der Mann wurde angezeigt. Ein Student ist vergangene Woche mit einer Pistole am Hosenbund in einem vollbesetzten Hörsaal der Universität Wien gesessen. "Ich würde gerne in einem Feuergefecht gegen den Islam sterben und so viele wie möglich davon töten!", soll der Student zudem auf Twitter geschrieben haben. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Profil", das auch einen Augenzeugen des Vorfalls zitiert.

An der Fakultät für Physik sei der Mann bekannt, laut Studienkollegen falle er immer wieder durch "Eigenheiten" auf.


https://www.derstandard.at/story/2000110142448/student-war-mit-waffe-in-einem-hoersaal-der-uni-wien



DER STANDARD:Messerattacke in Paris entfacht neue Kopftuchdebatte

 

Der Streit ist heftiger als je zuvor entbrannt, es gab mehrere Zwischenfälle. Seinen Ursprung hat dies im Attentat gegen die Polizeipräfektur. "Le voile" – ein Reizwort meldet sich zurück. 15 Jahre nach dem Verbot des islamischen Kopftuchs an Schulen und in öffentlichen Gebäuden bricht die Debatte mit unverminderter Schärfe aus, als wäre in dieser hochsymbolischen und -politischen Frage nichts geregelt. Den neuesten Funken zündete ein 34-jähriger Lokalpolitiker des Rassemblement National (RN) in der sonst so bedächtigen burgundischen Hauptstadt Dijon. Zu Beginn einer Sitzung im Regionalparlament verlangte Julien Odoul, dass eine Frau im Publikum den Sitzungssaal verlasse, weil sie einen schwarzen "voile" (Kopfschleier) trage.


https://www.derstandard.at/story/2000110149546/messerattacke-in-paris-entfacht-neue-kopftuchdebatte


DER STANDARD: Nach Vorfall an der Uni Wien: Dem Studenten wird seine Waffe abgenommen

 

Eine Woche nachdem ein Student eine Pistole in die Vorlesung gebracht hat, hat er die Waffe offenbar noch. Bezirkshauptmannschaft leitete Waffenverbotsverfahren ein. Nachdem ein Student an der Fakultät für Physik der Universität Wien erst vergangenen Mittwoch mit einer Pistole, am Montag dann mit einem Messer zur Vorlesung erschienen ist, ist er offenbar nach wie vor im Besitz einer Waffe. Die Bezirkshauptmannschaft (BH) Gänserndorf hat jedoch als zuständige Waffenbehörde ein Waffenverbotsverfahren eingeleitet und will ihm die Pistole demnächst abnehmen.


https://www.derstandard.at/story/2000110185588/nach-vorfall-an-der-uni-wien-dem-studenten-wird-seine



DER STANDARD: Nach Vorfall an der Uni Wien: Waffe des Studenten war "halbgeladen"

 

Der Student behauptet, er wäre auf Twitter gehackt worden. Der Verfassungsschutz wurde von den Vorfällen in Kenntnis gesetzt. Ein Student, mittlerweile von der Universität Wien mit einem Hausverbot belegt, hat eine Vorlesung mit "halbgeladener" Waffe besucht. Er habe damit eine Verwaltungsübertretung gesetzt, bestätigte die Polizei der APA. Da er in sozialen Netzwerken Gewaltfantasien geäußert haben soll – laut einem "Profil"-Bericht behauptet er aber, er wäre gehackt worden -, prüfe auch der Verfassungsschutz den Fall.

Die Pistole des Niederösterreichers sei laut dessen eigenen Angaben gegenüber dem Magazin "geladen" gewesen, er habe nämlich vorgehabt, nach der Vorlesung an einem Schießstand zu üben, berichtete das "Profil" in seiner aktuellen Ausgabe.


https://www.derstandard.at/story/2000110345809/student-besuchte-wiener-uni-vorlesung-mit-halbgeladener-waffe


DER STANDARD: Heinz Fischer verteidigt Auftritt in umstrittenem Abdullah-Zentrum

 

Der ehemalige Bundespräsident Heinz Fischer pochte in seiner Eröffnungsrede bei einer Konferenz zum Thema "Hate-Speech" auf Menschenwürde. Sein Auftritt für das umstrittene, von Saudi-Arabien finanzierte und von der Schließung bedrohte König-Abdullah-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog (Kaiciid) hatte Altbundespräsident Heinz Fischer schon im Vorfeld viel Kritik eingebracht. Er nutzte seine Rede im Rahmen einer Konferenz zum Thema "Hate-Speech" Mittwochfrüh in einem Wiener Ringstraßenhotel dann aber, um ein klares Plädoyer für die Abschaffung der Todesstrafe zu halten.


https://www.derstandard.at/story/2000110465619/eine-rede-befeuert-den-streit-ums-abdullah-zentrum


DER  STANDARD: Wiener König-Abdullah-Zentrum: Die Saudis lagern ihre Religionsfreiheit aus

 

Was in dem streng salafistischen Königreich unmöglich ist, wollte König Abdullah in Wien vorexerzieren: einen Islam im Dialog mit allen Religionen. Wenn ein Staat, in dem nichtmuslimische Minderheiten kein Recht auf öffentliche Religionsausübung haben, sich anderswo im interreligiösen Dialog engagiert, kann das schon Irritation erzeugen. Jene, die im Wiener König-Abdullah-Zentrum (Kaiciid) eine Hochburg des intoleranten Islam sehen und es gerne weghaben möchten, mögen aber auch irritiert gewesen sein, als bei der Diskussion um die Kaiciid-Schließung im Juni dieses ausgerechnet vom Wiener Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister verteidigt wurde.


https://www.derstandard.at/story/2000110466044/wiener-koenig-abdullah-zentrum-die-saudis-lagern-ihre-religionsfreiheit-aus



DER STANDARD: Jihadistenprozess in Graz: Ankläger prangert "falsche Toleranz" an

 

13 Mitglieder des radikalislamischen Glaubensvereins Taqwa sind angeklagt, elf erschienen am Freitag zum Prozessauftakt. Im Grazer Straflandesgericht hat am Freitag wieder ein Prozess gegen mutmaßliche Jihadisten begonnen. Von 13 Angeklagten waren elf erschienen. Allen Beschuldigten wurden die Verbrechen der terroristischen Vereinigung, der kriminellen Organisation und der staatsfeindlichen Verbindung vorgeworfen. Sie sollen an der Radikalisierung ganzer Familien mitgewirkt haben.


https://www.derstandard.at/story/2000110832700/jihadistenprozess-in-graz-hat-begonnen-elf-angeklagte-erschienen



DER STANDARD: Präsident der IGGÖ: "Wir Muslime sind hier angekommen"

 

Ümit Vural, seit knapp einem Jahr Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, spricht über Kopftuchverbot und Angst vor Islamisierung . Seit einem knappen Jahr ist Ümit Vural, geboren 1982 in der Türkei, Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ). Der Jurist mit türkisch-kurdischen Wurzeln fährt einen deutlichen Modernisierungskurs und möchte die Isolation der IGGÖ durchbrechen, trat aber auch gegen die seiner Meinung nach schikanöse Politik der türkis-blauen Regierung auf (Verfassungsklage gegen das Kopftuchverbot).


https://www.derstandard.at/story/2000111073882/praesident-der-oeigg-wir-muslime-sind-hier-angekommen

 


DER STANDARD: "Unterwerfung" unter den Islam: Aldi-Kunde wütet gegen "Winterstern"

 

Dass eine Topfpflanze "Winterstern" und nicht "Weihnachtsstern" heißt, verärgert einen User – Aldi kontert ironisch. Wieder einmal gibt es Aufregung um einen christlichen Feiertag und ein Produkt eines Unternehmens. Auf Facebook beschwert sich ein Kunde des Lebensmittelhändlers Aldi Süd – zu dem auch die österreichische Kette Hofer gehört –, der Weihnachten bedroht sieht. Der Grund: Aldi verkauft eine Topfpflanze unter dem Namen "Winterstern". Darin verortet er eine Verschwörung, die die Umbenennung des Angebots von "Weihnachtsstern" zur Folge habe.


https://www.derstandard.at/story/2000111138917/unterwerfung-unter-dem-islam-aldi-kunde-wuetet-wegen-winterstern



ZEIT ONLINE: : "Moscheen für Integration"

Der Innenminister will muslimische Gemeinden dabei unterstützen, sich für Nicht-Muslime zu öffnen. Er befürwortet auch eine eigenständige Imam-Ausbildung.

https://www.zeit.de/video/2019-11/6104467409001/horst-seehofer-moscheen-fuer-integration



ZEIT ONLINE: Plötzlich katholisch

Die Berliner Humboldt-Universität hat jetzt ein Institut für katholische Theologie. Dabei wollte der Senat nur etwas für den Islam tun in der Hauptstadt. Was ist da los? "Als Christ bist du hier ein kompletter Exot", sagt Anne Greiner. Die 20-jährige Studentin meint das gar nicht negativ. 


https://www.zeit.de/2019/47/humboldt-universitaet-berlin-katholische-theologie



ZEIT ONLINE: Sie geht aber nicht

Der Wahlerfolg der AfD ist für Medina Yilmaz und andere Menschen mit Migrationshintergrund eine persönliche Bedrohung. Sie reagiert mit Trotz – und sogar Verständnis. Eine Ahnung, dass sie sich in Thüringen eines Tages nicht mehr zu Hause fühlen könnte, bekam Medina Yilmaz zum ersten Mal an einem Wintertag vor sechs Jahren. Es war nach 22 Uhr, die Nachbarin in der Wohnung unter ihr hatte die Musik voll aufgedreht. Yilmaz, geborene Berlinerin, wollte schlafen. Sie rief die Polizei, um sich zu beschweren. Einer der beiden Beamten, die erschienen, nahm freundlich ihre Beschwerde auf.


https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-11/rechtsextremismus-thueringen-afd-rassismus-migranten-fluechtlinge



ZEIT ONLINE: Polizei stuft weniger Islamisten als Gefährder ein

Die Zahl der islamistischen Gefährder ist laut Bundesregierung auf 688 gesunken. Das sei aber kein Anlass für Entwarnung, auch wegen der Kämpfe in Syrien. Die Polizei stuft weniger Islamisten als sogenannte Gefährder ein. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervorgeht, hatten die Polizeibehörden am 25. September bundesweit 688 sogenannte Gefährder eingeschätzt. Im März hatten sie noch 748 Menschen so eingestuft. Aus Sicht der Behörden gibt der Trend noch keinen Anlass für Entwarnung. Aus Sicherheitskreisen hieß es, "gerade wegen der aktuellen Entwicklung in Nordsyrien" wäre es jetzt voreilig, die Zahl der Beamten zu reduzieren, die sich mit dem radikalen Islamismus beschäftigen.


https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-10/extremismus-gefaehrder-islamistischer-terror-verdacht-rueckgang



WELT.DE: Schuster warnt vor Gleichgültigkeit gegenüber Extremismus


Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat zum Volkstrauertag vor Gleichgültigkeit gegenüber Extremismus und rechten Parolen gewarnt. «Gegenüber Rechtsradikalen und anderen Demokratiefeinden darf es kein Schwanken und kein Zaudern geben», forderte Schuster laut einem vorab verbreiteten Redemanuskript am Sonntag bei einer Gedenkfeier auf dem jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee.


https://www.welt.de/regionales/berlin/article203575850/Schuster-warnt-vor-Gleichgueltigkeit-gegenueber-Extremismus.html?wtrid=onsite.onsitesearch


WIENER ZEITUNG:  Student ist wiederholt bewaffnet erschienen - Hausverbot

 

In der Vorwoche kam der Mann mit einer Pistole. Heute, Montag wurde er mit einem Messer erwischt. Die Universität Wien hat am Montag ein Hausverbot gegen einen Studenten verhängt, der wiederholt bewaffnet zu Vorlesungen erschienen ist. Nachdem er in der Vorwoche aufgrund einer offen am Gürtel getragenen Pistole aus dem Hörsaal geführt wurde, wurde bei einer Kontrolle heute, Montag, ein Messer bei ihm gefunden, teilte die Uni der APA mit.


https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/chronik/wien/2034673-Student-ist-wiederholt-bewaffnet-erschienen-Hausverbot.html



WIENER ZEITUNG:  Plan B für Abdullah-Zentrum

 

Wir wollen nicht Teil der innenpolitischen Debatte sein, meint der Generalsekretär. Sollte das in Wien ansässige, von Saudi-Arabien finanzierten "König-Abdullah-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog" (KAICIID) tatsächlich geschlossen werden, gibt es nach Worten des Generalsekretärs Faisal Bin Abdulrahman Bin Muaammar einen "Plan B". Das sagte Muaammar am Rande einer vom KAICIID organisierten Konferenz zu Hassrede zur APA.


https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/europa/2035932-Plan-B-fuer-Abdullah-Zentrum.html



WIENER ZEITUNG:  Jihadisten-Prozess in Graz mit elf Angeklagten gestartet

 

Im Grazer Straflandesgericht hat am Freitag ein Prozess gegen elf mutmaßliche Jihadisten begonnen. Allen Beschuldigten wurden die Verbrechen der terroristischen Vereinigung, der kriminellen Organisation und der staatsfeindlichen Verbindung vorgeworfen. Der Staatsanwalt prangerte in seinem Plädoyer eine "falsche Toleranzpolitik" im Hinblick auf die radikal-islamischen Glaubensvereine an. Die Anklageschrift listete 13 Personen auf, zum Prozess erschienen allerdings nur elf. Der Hauptangeklagte, ein Prediger, hatte keine andere Wahl, er wurde aus der Haft vorgeführt. Ein zweiter Prediger hatte sich nach Malaysia abgesetzt, von einem weiteren Angeklagten fehlt jede Spur. Die beiden sind zur internationalen Fahndung ausgeschrieben.


https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2037232-Jihadisten-Prozess-in-Graz-mit-elf-Angeklagten-gestartet.html



WIENER ZEITUNG:  IGGÖ erwägt "Moschee-Steuer"

 

Den Imamen soll dadurch finanzielle Sicherheit gegeben werden. Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) diskutiert intern über die Einführung einer Moschee-Steuer. Das bestätigte Präsident Ümit Vural in der "Tiroler Tageszeitung" (Freitag-Ausgabe). Die Abgabe, die dem Kirchenbeitrag der Katholiken gleichkommt, soll den Imamen finanzielle Sicherheit geben. Vural will die IGGÖ damit "fit für die Zukunft machen", wie er sagte.

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2038230-IGGOe-erwaegt-Moschee-Steuer.html

 


SPIEGEL ONLINE: Thüringens größte Baustelle

 

Der erste Neubau einer Moschee in Thüringen sollte in diesen Tagen fertig werden, doch daraus wird so bald nichts. Die Planer haben offenbar eines unterschätzt: die Wirkmacht des Ressentiments. Wäre die Angst ein Gebäude, könnte man sie sich als Kuppelbau mit Türmchen vorstellen, gelegen in einem Gewerbegebiet zwischen Autowerkstätten und Rotkreuz-Niederlassung. Eine Moschee. Kaum etwas scheint derzeit größere Furcht auszulösen - jedenfalls im unwirtlichen Nordwesten von Erfurt. Dort gibt es dieses Gebäude tatsächlich, bislang allerdings ohne Kuppel und Turm. Mohammad Suleman Malik scharrt im schlammigen Boden und weist mit der Hand in Richtung des grauen Betonskeletts. "Das hier", sagt er, "ist mein Baby." Er lächelt glückselig.


https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/erfurt-moschee-neubau-verzoegert-sich-weil-der-hass-wirkt-a-1292029.html



SPIEGEL ONLINE: Christen, Juden und Muslime gegen "Gnadentötungen"

 

Interreligiöser Vorstoß gegen Sterbehilfe: Mit einem gemeinsam unterzeichneten Dokument haben Vertreter dreier großer Weltreligionen vor einem Anwachsen von "Gnadentötungen" gewarnt. Erst vor wenigen Tagen machte der Fall Marieke Vervoort Schlagzeilen: Die belgische Paralympics-Goldgewinnerin hatte im Alter von 40 Jahren Sterbehilfe in Anspruch genommen. Sie litt an einer unheilbaren und extrem schmerzhaften Muskelerkrankung, die sie an den Rollstuhl fesselte. Die Entscheidung der Ausnahmesportlerin brachte das Thema Sterbehilfe erneut in die Diskussion. In Belgien ist sie - anders als in Deutschland - seit 2002 legal.


https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/sterbehilfe-christen-juden-und-muslime-gegen-gnadentoetungen-a-1293905.html



SUEDDEUTSCHE: Islamischer Kalif eröffnet Moschee in Nahe


Der islamische Kalif Mirza Masroor Ahmad hat am Samstag die Bait-ul-Baseer Moschee in Nahe in Schleswig-Holstein eingeweiht. Die Gemeinschaft der Ahmadiyya gehört nach ihren Angaben mit 50 000 Mitgliedern und 60 Minarett-Moscheen bundesweit zu den vier größten islamischen Verbänden.


https://www.sueddeutsche.de/panorama/religion-nahe-islamischer-kalif-eroeffnet-moschee-in-nahe-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-191025-99-451101



SUEDDEUTSCHE:  Moscheeverband Ditib will Partner des Landes bleiben


Der umstrittene türkische Moscheeverband Ditib schließt eine Klage nicht aus, sollte das Land Hessen die Kooperation beim islamischen Religionsunterricht beenden. Die Prüfung von rechtsstaatlichen Mitteln sei dann eine Option, sagte der Vorsitzende des hessischen Ditib-Landesverbandes, Salih Özkan, der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. Kultusminister Alexander Lorz (CDU) will bis spätestens Anfang des kommenden Jahres seine Entscheidung verkünden.


https://www.sueddeutsche.de/bildung/schulen-wiesbaden-moscheeverband-ditib-will-partner-des-landes-bleiben-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-191106-99-597585



SUEDDEUTSCHE: Zentralrat der Juden: Fortschritte im Dialog mit Muslimen


Der Zentralrat der Juden in Deutschland sieht Fortschritte im Zusammenleben von Juden und Muslimen in der Bundesrepublik. In Gesprächen zwischen Bürgern beider Religionen seien in den vergangenen Monaten deutliche Gemeinsamkeiten spürbar geworden, sagte Zentralratspräsident Josef Schuster am Mittwoch in Berlin. Er zog dabei eine vorläufige Bilanz des Projekts "Schalom Aleikum", mit dem Begegnungen jüdischer und muslimischer Bürger unterstützt werden.



https://www.sueddeutsche.de/panorama/religion-berlin-zentralrat-der-juden-fortschritte-im-dialog-mit-muslimen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-191113-99-710061



SUEDDEUTSCHE: "Moscheen sollen offener für Nicht-Muslimische werden"


Auf der Islam-Konferenz in Berlin stellte der Innenminister einen neuen Plan für die Integration des Islams in Deutschland vor.

https://www.sueddeutsche.de/politik/seehofer-moscheen-sollen-offener-fuer-nicht-muslimische-werden-1.4684321


SUEDDEUTSCHE: Millionen für Integration

 

"Wir brauchen in der Öffentlichkeitsarbeit Unterstützung", sagt Erdinç Sezer von der türkisch-islamischen Gemeinde Krefeld. Für Burak Yılmaz von der Kommission Islam und Moscheen in Essen geht es dagegen darum, in einigen Jahren selbst Träger der Jugendarbeit zu werden.

https://www.sueddeutsche.de/politik/islam-millionen-fuer-integration-1.4683434


FAZ: Warum Ditib den Vertrauensvorschuss aufgebraucht hat

 

Hessens Zusammenarbeit mit der türkisch-islamischen Union Ditib beim islamischen Religionsunterricht steht vor dem Aus, denn die Eignung des Vereins ist weiterhin fraglich. Zweifel an der Notwendigkeit des Unterrichts gibt es jedoch nicht. Eine weitere Kooperation des Landes Hessen mit der umstrittenen türkisch-islamischen Union Ditib beim islamischen Religionsunterricht wird immer unwahrscheinlicher. Nach Recherchen dieser Zeitung hat Ditib bisher die grundlegenden Zweifel an ihrer Eignung nicht ausräumen können. Das Kultusministerium wartet derzeit auf eine abschließende juristische Empfehlung, die die Ergebnisse der drei jüngsten Gutachten zu der Religionsgemeinschaft zusammenfassen soll.


https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/ditib-hat-vertrauensvorschuss-des-landes-hessen-aufgebraucht-16468581.html



FAZ: Kabinett beschließt Deutschpflicht für Imame


Ausländische „Religionsbedienstete" sollen bereits bei der Einreise über deutsche Sprachkenntnisse verfügen. Begründet wird die Änderung integrationspolitisch: Imamen komme „eine Vorbild- und Beraterfunktion" zu. Die Bundesregierung will eine Deutschpflicht für ausländische „Religionsbedienstete" wie Imame einführen. Das geht aus einem Entwurf der Beschäftigungs- und Aufenthaltsverordnung hervor, die das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen hat. Sie müssen „bereits bei der Einreise über deutsche Sprachkenntnisse verfügen", heißt es im Referentenentwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), der der F.A.Z. vorliegt.


https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/kabinett-beschliesst-deutschpflicht-fuer-imame-16472245.html



FAZ: Die Gefahr der sozialen Spaltung


Kann der radikale Islam den Westen im demokratischen Gewand verführen? Michel Houellebecq ging dieser Frage in seinem Roman „Unterwerfung" nach – mit beunruhigenden Antworten. Der legalistische Islam baut Netzwerke in ganz Europa auf. Er zielt auf den Umbau des Staates im Sinn der Scharia. Im Gespräch erklärt der Leiter des NRW-Verfassungsschutzes, Burkhard Freier, wie die Lage in Deutschland ist. Der NRW-Verfassungsschutz warnt in seinem jüngsten Bericht vor dem Erstarken des legalistischen Islamismus. Er hält ihn langfristig sogar für gefährlicher als den Salafismus. Was hat man sich darunter vorzustellen? Der legalistische Extremismus als Nährboden für Demokratie- und Verfassungsfeindlichkeit ist in allen Bereichen vorzufinden, im Rechtsextremismus beispielsweise mit der Identitären Bewegung und im Linksextremismus mit der Interventionistischen Linken.


https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/wie-die-muslimbruderschaft-die-demokratie-gefaehrdet-16478440.html



FAZ: Moscheen sollen offener für Nicht-Muslimische werden

 

In Berlin stellte der Innenminister einen neuen Plan für die Integration des Islams in Deutschland vor. Erster Schritt sei ein Fördervorhaben, in dem die Moscheengemeinden erstmals direkt gefördert werden.

https://www.faz.net/aktuell/politik/seehofer-auf-islam-konferenz-moscheen-sollen-offener-fuer-nicht-muslimische-werden-16487449.html



FAZ: Abgeschobener in Berlin verhaftet

 

Nachdem eine Familie mutmaßlicher Islamisten aus der Türkei nach Deutschland abgeschoben wurde, sitzt der Vater jetzt in Haft – der Verdachts geht auf gewerbsmäßigen Betrug. Nach der Abschiebung einer deutsch-irakischen Islamisten-Familie aus der Türkei nach Berlin ist ein Familienmitglied festgenommen worden. „Der Vater wurde aufgrund eines bestehenden Haftbefehls der Justiz übergeben", teilte der Sprecher der Berliner Senatsverwaltung für Inneres, Martin Pallgen, am Freitag auf Anfrage mit. Der Mann sitze unter anderem wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges in Untersuchungshaft, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hildesheim. Das Amtsgericht habe bereits im Juni einen Haftbefehl gegen den 55-Jährigen wegen sechs Taten erlassen und diesen im August um sechs weitere Taten ergänzt.


https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/abgeschobener-islamist-in-berlin-verhaftet-16487957.html



DW:Rechtsextremismus: Die Angst der Muslime


Der Angriff auf die Synagoge von Halle hat auch die deutschen Muslime schockiert. Deren Zentralrat erklärt sich mit der jüdischen Gemeinde solidarisch. Auch seine Mitglieder berichten von zunehmender Aggressivität. Nein, der versuchte Anschlag auf die Synagoge von Halle kam nicht überraschend. Man habe so etwas seit längerem erwartet, sagt Aiman Mazyek, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime. Der Anschlag, der sich gegen eine jüdische Gemeinde der Stadt Halle richtete, hätte auch die muslimische Gemeinde der Stadt treffen können. Beide, Juden und Muslime, stünden gleichermaßen im Focus der Täter. Daher unterstütze man einander. Er habe der jüdischen Gemeinde Halle einen Solidaritätsbesuch abgestattet, sagt Mazyek.


https://www.dw.com/de/rechtsextremismus-die-angst-der-muslime/a-50797485



DW: Dresden protestiert gegen Pegida

 

Unter dem Motto "Herz statt Hetze" sind in Dresden Tausende Menschen gegen die islam- und ausländerfeindliche Pegida-Bewegung auf die Straße gegangen. Die Veranstaltung verlief weitestgehend friedlich. Mehrere Tausend Menschen haben an Demonstrationen gegen die Pegida-Bewegung in Dresden teilgenommen. Die islam- und ausländerfeindliche Bewegung, die regelmäßig montags zu Veranstaltungen gegen Flüchtlinge und den Islam mobil macht, veranstaltete eine Kundgebung zu ihrem fünfjährigen Bestehen auf dem Dresdner Neumarkt. Nach Angaben eines Sprechers der Initiative "Herz statt Hetze" versammelten sich rund 8000 Menschen hinter der Forderung nach Toleranz und Weltoffenheit


https://www.dw.com/de/dresden-protestiert-gegen-pegida/a-50908199



DW: Was passiert mit den IS-Rückkehrern in Deutschland?


Die Türkei schiebt weitere IS-Anhänger nach Deutschland ab. Wandern sie direkt ins Gefängnis? Die Angst vor ihnen ist groß, doch die Rechtslage kompliziert. Die wichtigsten Fragen und Antworten. Sie gelten dem türkischen Staat als "ausländische Terroristenkämpfer". Mutmaßliche IS-Anhänger aus Deutschland, die in türkischer Haft sitzen. Manche von ihnen sind bereits wegen Straftaten verurteilt worden, etwa der Berliner Benjamin Xu, der für den Mord an zwei türkischen Polizisten verantwortlich gemacht wird. Über andere Inhaftierte ist wenig bekannt. Auch nicht, wie eng ihre Verbindungen zur Terrormiliz IS wirklich waren. Klar ist aber: die Türkei schickt mutmaßliche IS-Anhänger zurück nach Deutschland. Deutschland ist verpflichtet, sie aufzunehmen, wenn es sich um deutsche Staatsbürger handelt.


https://www.dw.com/de/was-passiert-mit-den-is-r%C3%BCckkehrern-in-deutschland/a-51237944



THE GUARDIAN: Tory Islamophobia row: Warsi accuses Hancock of 'whitesplaining'

 

Warsi hits back at minister for saying 'others take a more balanced approach' than Muslim peer. Sayeeda Warsi has denounced her Conservative party colleague Matt Hancock for "whitesplaining" Islamophobia to her after he suggested "there are others who take a more balanced approach" to the issue. Lady Warsi responded furiously to Hancock, the health secretary, after his comments on BBC Radio 4's Today programme while addressing the Conservative party's decision not to hold an inquiry into Islamophobia.


https://www.theguardian.com/news/2019/nov/09/tory-islamophobia-hancock-accused-of-trying-to-isolate-warsi



THE GUARDIAN: Revealed: Tory councillors posted Islamophobic content on social media

 

Exclusive: dossier on 25 current and former councillors adds to pressure on Boris Johnson to launch independent inquiry. Twenty-five sitting and former Conservative councillors have been exposed for posting Islamophobic and racist material on social media, according to a dossier obtained by the Guardian that intensifies the row over anti-Muslim sentiment in the party.


https://www.theguardian.com/politics/2019/nov/12/revealed-conservative-councillors-islamophobic-social-media



BBC: Aseel Muthana: Cardiff Islamic State jihadist wants to return

 

A man who left Cardiff to join the so-called Islamic State group has said he blames himself. Aseel Muthana, now 22, went to join his brother Nasser in Syria when he was 17. He is now being held prisoner in a Syrian jail and says he wishes to return to the UK because then he would have rights.


https://www.bbc.com/news/av/uk-wales-50437771/aseel-muthana-cardiff-islamic-state-jihadist-wants-to-return



BBC: Academics protest after Cambridge fellow told to leave UK

 

More than 1,200 academics have signed a letter protesting to the Home Office about the "distressing" case of a research fellow told to leave the UK. Asiya Islam, a sociologist based at Newnham College, University of Cambridge, has lived in the UK for 10 years. Her application for indefinite leave to remain was denied because of the amount of time she has spent overseas.


https://www.bbc.com/news/uk-england-cambridgeshire-50378926





DER STANDARD: Mehrheit der Österreicher sieht Islam kritisch

 

Die Fremdenfeindlichkeit steigt dort, wo der Diskurs kritisch ist, sagt Studienautor Wolfgang Aschauer. Für die Mehrheit der österreichischen Bevölkerung gehört der Islam eher nicht zu Österreich. Das zeigt eine großangelegte Studie der Universität Salzburg mit 1.200 Befragten, wie am Donnerstag das Ö1-"Morgenjournal" berichtete. So glaubt fast die Hälfte der Befragten, dass Muslime nicht die gleichen Rechte haben sollten "wie alle in Österreich". 80 Prozent der Österreicher wollen laut der Studie, die auch dem STANDARD vorliegt, dass islamische Einrichtungen stärker beobachtet werden. 70 Prozent denken, dass der Islam nicht in die westliche Welt passt, und 60 Prozent fürchten, dass unter Muslimen Terroristen sind.

 

https://www.derstandard.at/story/2000109103695/mehrheit-der-oesterreicher-sehen-islam-kritisch

 


DER STANDARD: Schweigsame Zeugen bei Grazer Jihadisten-Prozess

 

Die Zeugenbefragung ergab erhebliche Erinnerungslücken und unterschiedliche Ansichten zum Thema "Abschneiden von Köpfen". Der Prozess gegen sechs mutmaßliche Jihadisten am Grazer Straflandesgericht wurde am Mittwoch fortgesetzt. Den Angeklagten, unter ihnen ein 47-jähriger mutmaßlicher Haßprediger, wird vorgeworfen, eine terroristische Vereinigung gebildet zu haben, einigen wird auch die Bildung einer staatsfeindlichen Organisation zur Last gelegt. Am fünften Verhandlungstag wurde mit der Befragung der Zeugen begonnen. Die Beschuldigten haben offenbar große Erinnerungslücken.

 

https://www.derstandard.at/story/2000109371435/schweigsame-zeugen-bei-grazer-jihadisten-prozess

 


WELT.DE: Adelt der Staat Islamisten und türkische Nationalisten?

 

Mehrere Bundesländer arbeiten mit dem Zentralrat der Muslime zusammen – und geraten nun in die Kritik. Experten werfen ihnen vor, indirekt Extremisten zu hofieren. Das zeige sich auch in NRW. Mitten in Köln steht laut Verfassungsschutz die Zentrale der deutschen Muslimbrüder – einer weltweiten islamistischen Organisation, die auch in Deutschland einen Gottesstaat errichten will. Organisiert sind sie hierzulande in der Deutschen Muslimischen Gemeinschaft (DMG).

 

https://www.welt.de/regionales/nrw/article201076532/Beeinflussung-Adelt-der-Staat-Islamisten-und-tuerkische-Nationalisten.html?wtrid=onsite.onsitesearch

 


WELT.DE: Kommt bald das Kopftuch-Verbot in Gerichten?

 

Die nordrhein-westfälische Landesregierung plant ein Verbot von religiös geprägter Kleidung und religiösen Symbole für Justizpersonal. Kritiker fürchten, dass das geplante Gesetz in die Religionsfreiheit eingreife. Die Landesregierung in NRW will religiöse Symbole aus Gerichten verbannen. Kritiker mahnen, dass vor allem gläubige Muslima unter dem Verbot zu leiden haben. Befürworter finden gerade das richtig. Gott fliegt aus dem Gerichtssaal – so klagten Kommentatoren, als die Landesregierung vor Monaten einen Gesetzentwurf vorlegte, der Gerichtssäle optisch in religiös neutrale Zonen verwandeln soll. Justizminister Peter Biesenbach (CDU) möchte Kopftücher, Kippas und Kreuze beim Justizpersonal verbieten – ähnlich wie seine Amtskollegen in manch anderem Bundesland. Dadurch soll der Anschein weltanschaulicher Neutralität der Gerichte gestärkt werden.

 

https://www.welt.de/regionales/nrw/article201424180/NRW-diskutiert-Kommt-bald-das-Kopftuch-Verbot-in-Gerichten.html?wtrid=onsite.onsitesearch

 


WIENER ZEITUNG:  Österreicher stehen Muslimen sehr kritisch gegenüber

 

Laut einer Studie tritt fast die Hälfte der Befragten dafür ein, die Rechte von Muslimen einzuschränken. Eine Studie der Universität Salzburg zum Status der Muslime in Österreich kommt laut einem Bericht des "Ö1 Morgenjournals" zu einem für Wissenschafter alarmierenden Ergebnis. 45 Prozent der Bevölkerung treten demnach explizit dafür ein, die Rechte von Muslimen einzuschränken. Der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft machte heute die Politik für die ablehnende Haltung verantwortlich.

 

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/panorama/oesterreich/2031009-Oesterreicher-stehen-Muslimen-sehr-kritisch-gegenueber.html

 


SPIEGEL ONLINE: Mann der IS-Rückkehrerin Jennifer W. nach Deutschland ausgeliefert

 

Gemeinsam mit seiner deutschen Frau soll er ein jesidisches Mädchen verdursten haben lassen. Die Bundesanwaltschaft wirft einem Iraker deshalb Völkermord vor. Jetzt sitzt er in Deutschland in U-Haft. Die Bundesanwaltschaft wirft dem Mann der IS-Rückkehrerin Jennifer W. Völkermord vor. Der qualvolle Tod eines jesidischen Kindes sei in den Plan der Terrormiliz Islamischer Staat eingebettet gewesen, die Jesiden auszurotten, erläuterte ein Sprecher der obersten deutschen Anklagebehörde in Karlsruhe. Dem Iraker mit dem Namen Taha A.-J. würden außerdem Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Menschenhandel vorgeworfen.


https://www.spiegel.de/politik/deutschland/islamischer-staat-iraker-in-deutschland-wegen-voelkermord-vorwurf-in-u-haft-a-1291134.html

 


ORF.AT: Bosnische Gemeinde baut Kulturzentrum

 

Die bosnische Gemeinde errichtet in Klagenfurt ein islamisches Kulturzentrum samt Moschee. Politisch löst das Projekt Diskussionen aus. Die FPÖ fordert einen Baustopp, weil Politik und Öffentlichkeit nicht informiert wurden, die Klagenfurter Bürgermeisterin sagte, es sei ein reines Behördenverfahren. Bereits am vergangenen Wochenende fand der Spatenstich statt, mit dabei waren der katholische Bischof Werner Freistetter, der evangelische Superintendent Manfred Sauer und Spitzendiplomat Valentin Inzko. Das Kulturzentrum soll auf einem Grundstück nahe der Bahn im Klagenfurter Stadtteil St. Peter entstehen. Geplant ist eine 17 Mal 17 Meter große einstöckige Moschee ohne Minarett, deren Kuppel eine Srebrenica-Blume zieren wird. Dies in Gedenken an den Völkermord an Bosniaken 1995 beim Massaker in Srebrenica.

 

https://kaernten.orf.at/stories/3015463/

 


SUEDDEUTSCHE: Die Kopftuch-Frage

 

Nach Eröffnung der Moschee wird Seyran Ateş auf Grund einer Vielzahl an Morddrohungen unter Polizeischutz gestellt. Sie darf ihre Wohnung nicht alleine verlassen. Eine ZDF-Dokumentation über Seyran Ateş führt zu kontroversen Diskussionen bei einer Vorführung in einer Berliner Schule. Nein, in so eine Moschee würden sie nicht zum Beten gehen. Azhar und die anderen jungen Frauen mit Kopftuch sind sich darin einig. In der Otto-Hahn-Schule im Berliner Stadtteil Neukölln wurde den Schülerinnen gerade die Dokumentation Die große Reise - Seyran Ateş und der Weg zu einem reformierten Islam vorgeführt. Fast 90 Minuten lang verfolgten sie, wie Seyran Ateş für einen liberalen Islam kämpft, wie sie Schwule und Lesben in der eigens gegründeten Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin empfängt und wie sie ohne Kopftuch dort betet.

 

https://www.sueddeutsche.de/medien/fernsehen-die-kopftuch-frage-1.4621252

 


SUEDDEUTSCHE: Islam zum Schmecken

 

Die Penzberger Moschee bekommt derzeit einen Anbau. Dort soll nächstes Frühjahr ein orientalisches Restaurant aufmachen. Am Donnerstag gewährt das Gotteshaus beim Tag der offenen Tür erste Einblicke in die Pläne. Die Moschee in Penzberg ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert: Ein repräsentativer Bau mit ornamental gestaltetem Minarett an einer zentralen Zufahrtsstraße zur Stadt. Ein Islamverständnis, das Frömmigkeit und Öffnung nach außen nicht als Widerspruch sieht und das Muslime zur Integration auffordert. Vor gut fünf Jahren wurde auf dem Dach der Moschee eine Solaranlage in Betrieb genommen - deutschlandweit die erste auf einem islamischen Gebetshaus.

 

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/moschee-penzberg-anbau-orientalisches-restaurant-1.4622984

 


SUEDDEUTSCHE: Tag der offenen Moschee

 

Noch bis zum 25. Oktober finden die 6. Interkulturellen Wochen in Dachau statt. Vereine und Institutionen zeigen wie vielfältig ihre Stadt ist. Am Donnerstag, 3. Oktober, findet von 10 bis 17 Uhr der Tag der offenen Moschee statt. In der Von-Herterich-Straße 2b lädt der Türkisch-Islamische Kulturverein Besucher ein, sich mit Mitgliedern der Gemeinde zu unterhalten und natürlich auch Fragen zum Islam zu stellen.

 

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/in-dachau-tag-der-offenen-moschee-1.4624025

 


SUEDDEUTSCHE: Christentum und Islam

 

Um die unterschiedlichen Kulturen und Religionen besser zu verstehen, veranstalten der Kirchheimer Asylhelferkreis und die Gemeinde drei Gesprächsabende zum Christentum und Islam. Die erste Veranstaltung findet am Donnerstag, 10. Oktober, statt. Von 19.30 Uhr an sprechen die evangelische Pfarrerin Ute Heubeck von der Kirchheimer Cantate-Kirche, der katholische Priester Werner Kienle von St. Andreas und der Imam Ahmad Popal von den Münchner Unabhängigen Muslimen darüber, wie unterschiedlich und verwandt Christentum und Islam sind. Die Rolle von Mann und Frau in den Religionen beleuchten die drei Experten am Freitag, 22. November, 19 Uhr.

 

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/kirchheim-christentum-und-islam-1.4630908


 

FAZ: Droht die Islamisierung Deutschlands und Europas?


Nicht die Muslimbruderschaft, sondern der Salafismus ist die Gefahr, schreibt der Jurist und Autor Rudolf Steinberg in seinem Gastbeitrag: Eine Entgegnung auf Heiko Heinisch und Nina Scholz. Das Bild des Islams in Deutschland ist in weiten Teilen der Bevölkerung negativ geprägt. Über die Hälfte der Deutschen fühlt sich durch den Islam bedroht. Dass dies keine guten Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben darstellt, liegt auf der Hand. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Ein Grund stellen die Terroranschläge und Kriege dar, die von Al Qaida und dem „Islamischen Staat" weltweit geführt werden. Es wird aber auch befürchtet, dass es durch die wachsende Immigration von Muslimen nach Deutschland und eine angeblich höhere Geburtenrate zu einer Islamisierung des Landes kommt.

 

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/droht-die-islamisierung-deutschlands-und-europas-16424950.html

 


DW: Farbattacken und Droh-Mails - Muslime in Deutschland in Sorge

 

Rund tausend Moscheen in Deutschland laden am 3. Oktober zum "Tag der Offenen Moschee". Doch unter Deutschlands Muslimen wächst die Sorge angesichts zahlreicher Übergriffe. Offene Türen in Zeiten der Verunsicherung. Zum 23. Mal laden muslimische Gotteshäuser in Deutschland am 3. Oktober zum "Tag der offenen Moschee". Unter dem Motto "Menschen machen Heimat/en" laden rund tausend Einrichtungen dazu ein, sich ein eigenes Bild zu machen von den Moscheen in ihrer Nachbarschaft. Aber der Tag ist in diesem Jahr überschattet von Sorgen. "Die Muslime in Deutschland sind nach den ununterbrochen Anfeindungen und Attacken auf sie und ihren Gebetsstätten sehr verunsichert und beängstigt", sagt der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime (ZMD), Abdassamad El Yazidi, der Deutschen Welle.

 

https://www.dw.com/de/farbattacken-und-droh-mails-muslime-in-deutschland-in-sorge/a-50665966

 


DW: Rechtsextremismus: Die Angst der Muslime

 

Der Angriff auf die Synagoge von Halle hat auch die deutschen Muslime schockiert. Deren Zentralrat erklärt sich mit der jüdischen Gemeinde solidarisch. Auch seine Mitglieder berichten von zunehmender Aggressivität. Nein, der versuchte Anschlag auf die Synagoge von Halle kam nicht überraschend. Man habe so etwas seit längerem erwartet, sagt Aiman Mazyek, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime. Der Anschlag, der sich gegen eine jüdische Gemeinde der Stadt Halle richtete, hätte auch die muslimische Gemeinde der Stadt treffen können. Beide, Juden und Muslime, stünden gleichermaßen im Focus der Täter. Daher unterstütze man einander. Er habe der jüdischen Gemeinde Halle einen Solidaritätsbesuch abgestattet, sagt Mazyek.

 

https://www.dw.com/de/rechtsextremismus-die-angst-der-muslime/a-50797485

 


THE GUARDIAN: How Mohamed Salah inspired me to become a Muslim

 

I have gone from hating Islam to becoming a Muslim – and the Liverpool forward is the principal reason for that. Mohamed Salah really and honestly inspired me. I'm a Nottingham Forest season-ticket holder, I can be myself but because I made the declaration of faith I'm a Muslim. I'm still me and that's what I took from Mohamed Salah. I'd love to meet him, just to shake his hand and say "Cheers" or "Shukran".

 

https://www.theguardian.com/football/2019/oct/03/mohamed-salah-inspired-me-become-muslim-liverpool-islam

 


BBC: LGBT Muslim festival: 'We don't just have one identity'

 

"I think we've earned a party," says 29-year-old Joy Muhammad. She is part of a group that wants to put on a UK festival to celebrate LGBT Muslim culture. "We've had Bi Pride, we've had Black Pride, we have Trans Pride," she tells Radio 1 Newsbeat. "So now we've got Muslim LGBTQI Pride. "It'll celebrate the diversity within the BAME community and the LGBT community to show we're not all the same, we don't have just one identity.

 

https://www.bbc.com/news/newsbeat-49796967

 


BBC: Jay Davison jailed for posting anti-Muslim messages

 

A man who shared photos of himself holding a shotgun alongside anti-Muslim messages has been jailed for four years. Jay Davison, 38, of Craig Yr Allt in Rhiwbina, Cardiff, posted the "extremely offensive" messages in August 2018, Cardiff Crown Court heard. He urged people to "stand up" in the posts on Instagram and Whatsapp.

 

https://www.bbc.com/news/uk-wales-49799502