DIE PRESSE: Vergewaltigungsvorwurf: Islamgelehrter Tariq Ramadan in Polizeihaft

 

Der Professor an der Uni Oxford wurde nach Vergewaltigungsvorwürfen in Frankreich festgenommen. Die französische Polizei hat nach Angaben aus Behördenkreisen vom Mittwoch den prominenten Islamologen Tariq Ramadan in Gewahrsam genommen. Gegen den 55-jährigen in Genf geborenen Schweizer mit ägyptischem Hintergrund, der seit 2009 an der englischen Universität Oxford lehrt, hatten zwei Frauen in Frankreich Anzeige wegen Vergewaltigung erhoben. Genauere Angaben zu den Umständen der Festnahme lagen vorerst nicht vor.

https://diepresse.com/home/ausland/welt/5363920/Vergewaltigungsvorwurf_Islamgelehrter-Tariq-Ramadan-in-Polizeihaft?from=suche.intern.portal


DER STANDARD: Moschee-Attentäter von London verurteilt

Der 48-Jährige war mit einem Lieferwagen in eine Warteschlange gefahren. Ein 48-jähriger Mann ist im Prozess um einen Anschlag auf Moscheebesucher in London wegen Mordes und versuchten Mordes schuldig gesprochen worden. Beim Angriff mit einem Lieferwagen auf wartende Menschen vor einer Moschee im Londoner Stadtteil Finsbury Park im Juni war ein Mann getötet worden, neun weitere wurden verletzt. 

https://derstandard.at/2000073474091/London-Moschee-Attentaeter-verurteilt


WELT.DE: Wo liberale Muslime draußen bleiben müssen

 

Wegen Drohungen konservativer Muslime trauen sich immer weniger Menschen in die Moschee von Seyran Ates. Ates selbst braucht mittlerweile Polizeischutz. Zu Anschlägen wie in Barcelona hat sie eine deutliche Haltung. Es sind deutliche Worte, mit denen die liberale Imamin Seyran Ates den Berliner Senat und die Humboldt-Universität (HU) kritisiert. Bei der Gründung des Instituts für islamische Theologie an der HU lasse man sich von konservativen Islamverbänden „erpressen", schreibt Ates in einem offenen Brief. Reformbereiten Muslimen werde „die kalte Schulter" gezeigt mit Argumenten, die „an den Haaren herbeigezogen" seien.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article173034021/Institut-fuer-islamische-Theologie-in-Berlin-Seyran-Ates-schreibt-offenen-Brief.html

WELT.DE:  Zum Islam Konvertierter will AfD-Mitglied bleiben

 

Die AfD agitiert oft heftig gegen den Islam - nun ist ein früheres Landesvorstandsmitglied konvertiert. Der 48-Jährige will nun Brücken bauen.  Das zum Islam konvertierte frühere Mitglied des AfD-Landesvorstandes in Brandenburg, Arthur Wagner, will in der rechtspopulistischen Partei bleiben. Er habe zwar seine Posten im Landesvorstand und im Kreisvorstand im Havelland niedergelegt, wolle aber normales Mitglied bleiben, sagte der 48-Jährige am Mittwoch vor Journalisten in Potsdam.

https://www.welt.de/regionales/berlin/article173080781/Zum-Islam-Konvertierter-will-AfD-Mitglied-bleiben.html


WELT.DE: „Wenn du den Islam angefasst hast, kannst du nicht Nein sagen"

 

AfD-Mitglied Arthur Wagner legte seine Posten nieder und konvertierte zum Islam. Bei einer Pressekonferenz erklärt der Russland-Deutsche, er wolle auch weiterhin Mitglied der rechtspopulistischen Partei bleiben. Ein Vorstandsmitglied der AfD Brandenburg nimmt den muslimischen Glauben an – zum Ärger der Partei. In einer Potsdamer Kneipe erklärt der Konvertit, wie es dazu kam. Und die Zuhörer fragen sich: Macht der Mann Witze? 30 Minuten nach Beginn der Pressekonferenz hebt ein Mann in der ersten Reihe seine Hand. „Ist das alles Ihr Ernst?", fragt er. „Oder kommen Sie von Böhmermann?" Der Frager ist ein Journalist. Und der Gefragte ist Arthur Wagner aus Falkensee. Wagner möchte an diesem Mittwochabend der Presse erklären, warum er – ein ehemaliges Vorstandsmitglied der AfD Brandenburg – zum Islam übertrat.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article173085483/AfD-Konvertit-Wenn-du-den-Islam-angefasst-hast-kannst-du-nicht-Nein-sagen.html


WELT.DE:  Islam-Professorin Katajun Amirpur wechselt nach Köln

Katajun Amirpur, seit 2011 erste Professorin für Islamische Theologie an der Universität Hamburg, wechselt zum 1. April an die Universität Köln. Amirpur, die mit dem Publizisten Navid Kermani verheiratet ist, gilt als eine der wichtigsten islamischen Intellektuellen in Deutschland.

https://www.welt.de/regionales/nrw/article173166737/Islam-Professorin-Katajun-Amirpur-wechselt-nach-Koeln.html

ZEIT ONLINE: Ich wünsche mir mehr Bekenntnis zur Freiheit …

… und weniger zur Religion. – Die Filmemacherin Düzen Tekkal fordert eine andere Integrationspolitik. Als Tochter von Zuwanderern aus der Türkei appelliert sie an den Mut der Migrantenkinder: Schottet euch nicht ab! Weil ich Jesidin bin und die Demokratie verteidige, erhalte ich Todesdrohungen, seit einigen Jahren schon. Die Drohungen betreffen aber nicht nur mich persönlich. Sie richten sich gegen das, was ich an Deutschland am meisten liebe und wofür ich als Kind von Migranten aus der Türkei dankbar bin: Freiheit.

http://www.zeit.de/2018/06/integrationspolitik-migration-deutschland-duezen-tekkal


ZEIT ONLINE: Herr Wagner ist jetzt Muslim

 

Der Brandenburger AfD-Politiker Arthur Wagner ist zum Islam konvertiert. Viele Parteikollegen erwarten deshalb seinen Austritt, doch Wagner sieht das anders. Er sei nun Muslim und wolle in der AfD bleiben. Unbedingt. Das sagt der Brandenburger AfD-Politiker Arthur Wagner, der jüngst zum Islam konvertiert ist. Der 48-jährige Russlanddeutsche, der mit seiner Familie in Falkensee (Havelland) lebt, hat sich bislang nicht öffentlich über seinen Religionswechsel äußern wollen. Aber nun spricht der Konvertit über den Übertritt, über den selbst die BBC berichtet hatte.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-02/alternative-fuer-deutschland-arthur-wagner-konvertiert-islam

ZEIT ONLINE:"Was ist ein Jude überhaupt?"

Ein Islamlehrer erzählt, wie seine muslimischen Schüler über Antisemitismus diskutieren. Im Islamunterricht reden sie offen über Vorurteile und Diskriminierung. Die Schülerfrage, die mich in meinem islamischen Religionsunterricht bisher am meisten traf, lautete: "Warum sind Juden eigentlich von Grund auf böse?" Sie wurde zögerlich und verunsichert gestellt. Der Schüler habe so etwas mal zu Hause gehört, erklärte er in die erschrockene Stille hinein.

http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2018-01/islam-schulen-religionsunterricht-judentum-antisemitismus-umgang

ZEIT ONLINE: Lebenslange Haft für Attentäter von Londoner Moschee

Mit einem Van fuhr er absichtlich in eine Gruppe von Muslimen und wurde dafür bereits des Mordes schuldig befunden. Nun hat das Gericht ein hohes Strafmaß verkündet. Gut siebeneinhalb Monate nach dem Angriff auf Muslime in London ist der Täter zu lebenslanger Haft verurteilt worden, nachdem ihn eine Geschworenenjury bereits am Donnerstag des Mordes und versuchten Mordes für schuldig befunden hatte. Auf vorzeitige Entlassung kann der Mann erst hoffen, wenn er mindestens 43 Jahren im Gefängnis verbracht hat. Der Mann ist 48 Jahre alt.

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-02/finsbury-park-london-moschee-attentat

SPIEGEL ONLINE: Londoner Moschee-Attentäter zu lebenslanger Haft verurteilt

 

Er hatte einen Mann getötet und neun weitere verletzt: Ein Londoner Gericht hat nun den Attentäter von Finsbury Park verurteilt. Er muss mindestens 43 Jahre ins Gefängnis. Mit einem Lieferwagen war der 48-Jährige im vergangenen Juni vor einer Londoner Moschee in eine Menschenmenge gefahren. Ein Mann starb, neun weitere wurden verletzt. Ein Anschlag gegen Muslime, ein "Terrorangriff", so bezeichnete es die Richterin am Woolwich Crown Court. Nachdem der Täter am Donnerstag von einer Jury schuldig gesprochen wurde, steht nun auch das Strafmaß fest: lebenslange Haft. Der Mann kann frühestens nach 43 Jahren auf vorzeitige Entlassung hoffen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/london-moschee-attentaeter-zu-lebenslanger-haft-verurteilt-a-1191137.html

SPIEGEL ONLINE: Attentäter von Finsbury Park wegen Mordes verurteilt

 

Ein Mensch wurde getötet und mehrere verletzt, als ein Attentäter vor einer Londoner Moschee in eine Gruppe Muslime fuhr. Jetzt hat ein Gericht den Mann schuldig gesprochen. Ein Gericht in London hat den Attentäter vom Finsbury Park wegen Mordes und versuchten Mordes verurteilt. Der Mann war im Juni vergangenen Jahres vor einer Moschee in eine Gruppe von Muslimen gefahren. Dabei waren ein Mann getötet und neun Menschen verletzt worden. Der Attentäter sei von rechtsextremer Ideologie beeinflusst und von Hass auf Muslime getrieben worden, sagte der Staatsanwalt. Er sprach ebenso wie die Sicherheitskräfte von einem Terrorakt.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/london-anschlag-auf-moschee-attentaeter-als-moerder-verurteilt-a-1190990.html

FAZ: Liberale Muslime werden ausgegrenzt

 

Seyran Ates (hier auf dem Poetenfest in Erlangen) hat in Berlin die Ibn-Rushd-Goethe-Moschee gegründet, in der Frauen und Männer gemeinsam beten. Die Frauenrechtlerin Seyran Ateş protestiert bei Berlins Regierendem Bürgermeister und der Hochschulpräsidentin gegen den Beirat des Instituts für Islamische Theologie an der Humboldt-Uni. Sie hat Gründe. Seyran Ateş, Gründerin und Geschäftsführerin des Vereins der liberalen Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin, hat in einem offenen Brief scharf gegen die geplante Besetzung des Beirates für ein Institut Islamische Theologie an der Humboldt Universität protestiert. Der Brief ist an den Regierenden Bürgermeister und Wissenschaftssenator Berlins, Michael Müller, die Präsidentin der Universität, Sabine Kunst, und Gründungsdirektor Michael Borgolte gerichtet. Ateş kritisiert, der Plan sehe trotz Protesten immer noch vor, ausschließlich Vertreter der traditionell-konservativen Islamverbände einzuladen, jedoch keinen, der für den liberalen Islam steht.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/islambeirat-seyran-ate-kritisiert-15423211.html


FAZ: „Ich werde der AfD immer treu bleiben"

 

Das AfD-Mitglied Arthur Wagner spricht während einer Pressekonferenz zu seinem Übertritt zum Islam. Nach seinem Rücktritt als Landesvorstandmitglied und seinem Übertritt zum Islam beteuert Wagner, weiterhin AfD-Mitglied sein zu wollen. Wie die Zukunft des Islam aussehen soll, weiß er auch schon. Das zum Islam konvertierte frühere Mitglied des AfD-Landesvorstandes in Brandenburg, Arthur Wagner, will in der rechtspopulistischen Partei bleiben. Er habe zwar seine Posten im Landesvorstand und im Kreisvorstand im Havelland niedergelegt, wolle aber normales Mitglied bleiben, sagte der 48-Jährige am Mittwoch in Potsdam. „Ich werde der AfD immer treu bleiben", sagte er.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/islam-konvertit-arthur-wagner-will-afd-immer-treu-bleiben-15426779.html


FAZ: Katjes gerät wegen Kopftuch-Model ins Kreuzfeuer

 

Mit seiner neuen Werbekampagne erntete der Süßwarenhersteller Katjes in den sozialen Netzwerken Kritik. Auslöser war das Kopftuch des Models. In einem Video des Süßwarenherstellers Katjes bewirbt ein Model mit Hidschab Fruchtgummis ohne tierische Gelatine. Das reicht schon, um eine Welle der Empörung auszulösen. Mit seiner aktuellen Werbekampagne hat der Süßwarenhersteller Katjes in sozialen Netzwerken für viel Wirbel gesorgt. In einem Werbevideo bewirbt ein Model mit Hidschab Fruchtgummis ohne tierische Gelatine. Katjes ist vor allem bei Vegetariern beliebt, weil das Unternehmen auf tierische Gelatine verzichtet, die man in den meisten Fruchtgummis anderer Süßwarenhersteller findet. Tierische Gelatine wird aus Schweinen gewonnen – ein Tier, das der Islam zu essen verbietet.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/kritik-an-suesswarenhersteller-katjes-wegen-kopftuch-model-15427486.html

FAZ: „Züge einer Hetzkampagne"

 

Der Hessische Rundfunk weist die Kritik an dem Kika-Film „Malvina, Diaa und die Liebe" zurück. Im Rundfunkrat gibt es nur Lob – und der Intendant setzt ein Schreiben auf, in dem von einer „diffamierenden Debatte" die Rede ist. Der Hessische Rundfunk hat sich mit der Kritik an dem für den Kinderkanal Kika produzierten Film „Malvina, Diaa und die Liebe" beschäftigt und ist zu dem Urteil gelangt, dass diese unberechtigt sei. Das geht aus einem Schreiben des Intendanten Manfred Krupp ebenso hervor wie aus der Diskussion im Rundfunkrat.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/hr-weist-kritik-an-umstrittenen-kika-film-zurueck-15426475.html


SUEDDEUTSCHE: Schüsse auf islamisches Zentrum: keine neuen Erkenntnisse

Nach Schüssen auf das Islamische Kulturcenter in Halle-Neustadt gibt es noch keine Erkenntnisse über Täter und das Motiv. "Der Staatsschutz ermittelt", sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag. Vermutlich aus einem umliegenden Haus war am Freitagvormittag auf das Gebäude geschossen worden. Ein junger Syrer wurde durch ein abprallendes Geschoss leicht an der Hand verletzt. Er musste aber nicht ärztlich behandelt werden, sagte die Sprecherin.

http://www.sueddeutsche.de/news/panorama/kriminalitaet---halle-saale-schuesse-auf-islamisches-zentrum-keine-neuen-erkenntnisse-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180204-99-927672


SUEDDEUTSCHE: Islam-Professorin Katajun Amirpur wechselt nach Köln

Katajun Amirpur, seit 2011 erste Professorin für Islamische Theologie an der Universität Hamburg, wechselt zum 1. April an die Universität Köln. Amirpur, die mit dem Publizisten Navid Kermani verheiratet ist, gilt als eine der wichtigsten islamischen Intellektuellen in Deutschland.

"Ich habe mich nie woanders beworben und wollte nie woanders hin als nach Hamburg", sagte Amirpur dem Radiosender NDR 90,3. "Aber als nun der Lehrstuhl in Köln frei wurde, konnte ich doch nicht anders", sagte die 46-Jährige. Bislang hatte Amirpur mit ihrer Familie in Köln gewohnt und an der Akademie der Weltreligionen in Hamburg gearbeitet.

http://www.sueddeutsche.de/news/bildung/hochschulen---hamburg-islam-professorin-katajun-amirpur-wechselt-nach-koeln-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180203-99-918326


SUEDDEUTSCHE: Islamforscherin: psychologische Betreuung für IS-Kinder

Die Frankfurter Islamforscherin Susanne Schröter hält eine psychologische Betreuung für nach Deutschland zurückkehrende Kinder von IS-Kämpfern für nötig. "Ich denke, das wäre auf jeden Fall angeraten, weil diese Kinder unabhängig davon, wie alt sie sind und wie stark sie ideologisiert sind, auch stark traumatisiert sind", sagte sie am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

http://www.sueddeutsche.de/news/politik/extremismus---muenchen-islamforscherin-psychologische-betreuung-fuer-is-kinder-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180202-99-909199


SUEDDEUTSCHE: Behörden holen erstmals Kind von IS-Kämpfern nach Deutschland


Die Mutter des Kindes ist eine 30-Jährige aus Hessen. Sie reiste zwei Mal freiwillig zum IS und gilt als überzeugte Islamistin. Sein Vater, Mitglied der Frankfurter Salafisten-Szene, soll als Sanitäter beim IS gearbeitet haben. Der Junge soll in Zukunft bei seinen Großeltern in Deutschland aufwachsen. Durch das Tor des Frauengefängnisses in der Hundertsten Straße in Erbil tritt ein Mann, das Kind auf seinem Arm klammert sich ängstlich an ihn. Eine Diplomatin des deutschen Generalkonsulats ist bei ihnen, ein Wagen der Vertretung wartet bereits. Mann und Kind sollen den Irak so schnell wie möglich verlassen.

http://www.sueddeutsche.de/politik/exklusiv-behoerden-holen-erstmals-kind-von-is-kaempfern-nach-deutschland-1.3849960


SUEDDEUTSCHE: Zum Islam Konvertierter will AfD-Mitglied bleiben

 

Das zum Islam konvertierte frühere Mitglied des AfD-Landesvorstandes in Brandenburg, Arthur Wagner, will in der rechtspopulistischen Partei bleiben. Er habe zwar seine Posten im Landesvorstand und im Kreisvorstand im Havelland niedergelegt, wolle aber normales Mitglied bleiben, sagte der 48-Jährige am Mittwoch vor Journalisten in Potsdam. "Ich werde der AfD immer treu bleiben", sagte er.

http://www.sueddeutsche.de/news/politik/parteien---potsdam-zum-islam-konvertierter-will-afd-mitglied-bleiben-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180131-99-881264


SUEDDEUTSCHE: Mutmaßlicher Islamhasser und Bombenleger vor Gericht

Mit dem Verlesen der Anklage hat am Mittwoch der Prozess gegen den mutmaßlichen Moschee-Bomber von Dresden begonnen. Dem 31-Jährigen wird unter anderem versuchter Mord in vier Fällen und das Herbeiführen von Sprengstoffexplosionen vorgeworfen. Er war bereits durch einen Auftritt beim islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Bündnis in Erscheinung getreten und soll sich laut Anklage in diesem Umfeld auch radikalisiert haben.

http://www.sueddeutsche.de/news/panorama/prozesse---dresden-mutmasslicher-islamhasser-und-bombenleger-vor-gericht-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180131-99-878595


SUEDDEUTSCHE: Freisprüche in Prozess um verbotenen Salafisten-Verein

Im Prozess um den verbotenen Salafisten-Verein Millatu Ibrahim hat das Landgericht Hamburg die Angeklagten freigesprochen. "Die Beweisaufnahme hat Indizien ergeben, aber in keiner Weise Erkenntnisse, die für eine Verurteilung ausreichen", sagte der Vorsitzende Richter der Staatsschutzkammer am Mittwoch. Auch Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatten auf Freispruch plädiert.

http://www.sueddeutsche.de/news/panorama/prozesse---hamburg-freisprueche-in-prozess-um-verbotenen-salafisten-verein-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180130-99-866641


SUEDDEUTSCHE: Mutmaßlicher Moschee-Bomber vor Gericht

Wegen Sprengstoffanschlägen auf eine Moschee und das Kongresszentrum in Dresden muss sich ab heute ein 31-Jähriger vor Gericht verantworten. Die ihm vorgeworfenen Taten hatten im September 2016 wenige Tage vor der zentralen Feier zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann, der auch als Redner beim islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Bündnis in Erscheinung getreten war, neben dem Herbeiführen von Sprengstoffexplosionen unter anderem auch versuchten Mord in vier Fällen vor.

http://www.sueddeutsche.de/news/panorama/prozesse---dresden-mutmasslicher-moschee-bomber-vor-gericht-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180130-99-867063


SUEDDEUTSCHE: Brandenburgs Parteichef: Islam gehört nicht zur AfD

 

Mit Blick auf ein zum Islam konvertiertes Ex-Landesvorstandsmitglied hat Brandenburgs AfD-Chef Andreas Kalbitz die ablehnende Haltung seiner Partei zu der Religion klargestellt. "Der Islam gehört nicht zur AfD Brandenburg", sagte Kalbitz am Dienstag vor Journalisten. Dennoch stehe die Partei zur Religionsfreiheit. "Religion bleibt Privatsache, auch in der AfD." In der vergangenen Woche war bekanntgeworden, dass Parteimitglied Arthur Wagner zum Islam konvertiert ist. Seine Funktion als Beisitzer im Landesvorstand der Partei gab er bereits am 11. Januar auf - aus privaten Gründen, wie es hieß. Wagner selbst äußerte sich bislang nicht öffentlich dazu.

http://www.sueddeutsche.de/news/politik/landtag---potsdam-brandenburgs-parteichef-islam-gehoert-nicht-zur-afd-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180130-99-862240


SUEDDEUTSCHE: Erzwungenes Koranverse-Lernen: Acht Jahre Haft gefordert

 

Im Darmstädter Prozess um das erzwungene Lernen von Koranversen hat die Staatsanwaltschaft für das angeklagte Ehepaar acht und achteinviertel Jahre Haft gefordert. Die Anklagebehörde ging in ihrem Plädoyer am Dienstag vor dem Landgericht von Geiselnahme und Freiheitsberaubung in einem besonders schweren Fall sowie von gefährlicher Körperverletzung aus. Das Paar soll eine Verwandte eingesperrt und gezwungen haben, Korantexte zu lernen. Die beiden Verteidiger forderten Freispruch. Das Urteil wird am Mittwoch erwartet.

http://www.sueddeutsche.de/news/panorama/prozesse---darmstadt-erzwungenes-koranverse-lernen-acht-jahre-haft-gefordert-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180130-99-864776


DW: "Wir brauchen eine neue Rassismus-Debatte"

 

Warum stört das Kopftuch einer Akademikerin, das einer Putzfrau nicht? Extremismusforscher untersuchen, wie und warum sich die Einstellung gegenüber Muslimen verändert. Der Aufstieg der AfD gilt als wichtiger Faktor. Durch die rechtspopulistische Pegida-Bewegung und die AfD hat sich ein anti-muslimischer Rassismus sozial und politisch organisiert, dieses Fazit zieht die Rassismusforscherin Yasemin Shooman. Bei einem Pressegespräch des "Mediendienstes Integration" in Berlin sagte sie, eine ablehnende und abwertende Haltung gegenüber Islam und Muslimen gebe es aber schon länger.

http://www.dw.com/de/wir-brauchen-eine-neue-rassismus-debatte/a-42401363


THE GUARDIAN: Register Islamic marriages under civil law, sharia review says

 

Report endorses civil marriage alongside religious ceremony to give women legal protection in UK. Muslim couples should undergo a civil marriage as well as a religious ceremony to give women protection under the law, an independent review of sharia councils has recommended. A report following the 18-month review called for an awareness campaign informing Muslim women of their legal rights, and said sharia councils should be subject to regulation with a code of conduct. However, the Home Office said it would not adopt the recommendation on regulation. The closure of sharia councils was "not a viable option", the report concluded.

https://www.theguardian.com/law/2018/feb/01/sharia-councils-review-islamic-marriages-uk-law


THE GUARDIAN: Oxford professor charged with raping two women

 

The prominent Swiss academic Tariq Ramadan, a professor of contemporary Islamic studies at the University of Oxford, has been charged with rape and ordered to remain in custody in France. Ramadan, 55, is being held on charges of rape and rape of a vulnerable person after two women accused him of violently assaulting them in hotel rooms in Lyon and Paris in 2009 and 2012 after conferences. Ramadan, a Swiss citizen whose grandfather Hassan al-Banna founded Egypt's Muslim Brotherhood movement, was taken into custody on Wednesday as part of a preliminary inquiry in Paris.

https://www.theguardian.com/society/2018/feb/02/oxford-professor-of-islamic-studies-charged-with-raping-two-women


BBC: Britain First deputy Jayda Fransen 'aggressive' to Muslim

 

The deputy leader of Britain First was "aggressive" towards a Muslim man and called Muslims "bastards" and "rapists", a court has been told. Jayda Fransen, 31, is accused of religiously-aggravated harassment alongside the leader of the far-right group, Paul Golding, 36. The pair, both from Penge in south-east London, deny the charges. Folkestone Magistrates' Court was shown online footage of Ms Fransen asking Faiz Rahmani: "Are you Muslim?". Ms Fransen is charged with four counts of causing religiously-aggravated harassment, while Mr Golding faces three counts.

http://www.bbc.com/news/uk-england-42861616

 

 

 

 

DER STANDARD: Bericht: Tochter einer deutschen Islamistin im Irak verurteilt

 

Ein irakisches Gericht hat nach einem Bericht die Tochter einer deutschen Islamistin zu einem Jahr Gefängnis und einer Geldstrafe verurteilt, weil sie illegal ins Land gereist sei. Laut "Spiegel" handelt es sich um die 21-jährige Nadia K., die Ende 2014 von ihrer Mutter Lamia K. von Deutschland aus ins Gebiet der Terrormiliz IS in Syrien mitgenommen worden sei.

https://derstandard.at/2000073700464/Bericht-Tochter-einer-deutscher-Islamistin-im-Irak-verurteilt

DER STANDARD: BKA-Chef: Steigende Bedrohung durch Islamismus in Deutschland

Der Präsident des deutschen Bundeskriminalamts sieht ein erhöhtes Radikalisierungsrisiko unter Flüchtlingen. Der Präsident des deutschen Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, sieht die Gefahr durch den radikalen Islamismus in Deutschland noch lange nicht gebannt. "Wir haben ein ständig steigendes islamistisches Bedrohungspotenzial in Deutschland", warnte Münch am Dienstag zu Beginn des Europäischen Polizeikongresses in Berlin. Nach wie vor sei die Bedrohungslage hoch. "Der IS ist sehr anpassungsfähig." In Europa gebe es ein wachsendes Potenzial an Personen, die man im Auge behalten müsse. "Wir wissen, dass über den Flüchtlingsstrom das Risiko nicht kleiner geworden ist."

https://derstandard.at/2000073737375/BKA-Chef-Steigende-Bedrohung-durch-Islamismus-in-Deutschland


DER STANDARD: Strafe für Islamprediger Mirsad O. bestätigt: 20 Jahre Haft

Mitangeklagter Tschetschene muss achteinhalb statt zehn Jahre ins Gefängnis. Bei der Berufungsverhandlung im Fall des Islampredigers Mirsad O. ist am Freitag in Graz die Strafe in der Höhe von 20 Jahren bestätigt worden. Er wurde im Juni 2016 wegen der Verbrechen der Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation und kriminellen Vereinigung, außerdem als Bestimmungstäter für die terroristischen Straftaten Mord und schwere Nötigung verurteilt. Die Strafe von Muchbarek T. wurde etwas herabgesetzt. Die Berufungsverhandlung des Oberlandesgerichts Graz (OLG) fand aus Sicherheitsgründen im Straflandesgericht statt. Beide Angeklagten, Mirsad O. und Muchbarek T., trugen nicht nur während der gesamten Verhandlung Handschellen, diese waren auch noch an einem Spezialgürtel der Männer fixiert, sodass die Hände so gut wie gar keine Bewegungsmöglichkeit hatten.  

https://derstandard.at/2000073934789/Berufungsverhandlung-gegen-Islamprediger-Mirsad-O-in-Graz


WELT.DE: Mörder von Christin hätte längst abgeschoben werden sollen

Der Mörder einer Christin muss lebenslang in Haft: Der abgelehnte Asylbewerber aus Afghanistan hatte die Konvertitin vor einem Supermarkt in Prien ermordet – vor ihren Söhnen. Eine Zeugin spricht von einer „Hinrichtung“. Die Einzelheiten, die von den Zeugen geschildert wurden, sind grausam. Die Details darüber, wie der heute 30 Jahre alte Hamidullah M. seinem Opfer vor einem Einkaufsmarkt auflauerte und der vierfachen Mutter ein großes Schlachtermesser in Hals und Kopf stieß. Laut Staatsanwaltschaft kam die Tat einer öffentlichen Hinrichtung gleich.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article173377687/Mord-an-Christin-in-Prien-Afghane-muss-lebenslang-in-Haft.html


ZEIT ONLINE: Angeklagter gesteht Anschlag auf Moschee

Lange schwieg Nino K., nun hat er zugegeben, 2016 in Dresden Rohrbomben gezündet zu haben. Den Mordvorwurf wies er jedoch zurück: Er habe "nur ein Zeichen setzen" wollen. Im Prozess um die Sprengstoffanschläge auf eine Moschee und ein Kongresszentrum (ICC) in Dresden hat der Angeklagte Nino K. ein Geständnis abgelegt. Der 31-Jährige gab zu, im September 2016 vor der Fatih Camii Moschee selbstgebaute Rohrbomben in einem Eimer mit brennbaren Stoffen abgestellt und mittels Zeitschaltuhr gezündet zu haben. Den Mordvorwurf wies er jedoch zurück. "Ich hatte nie vor, Menschen zu verletzen oder gar in die Gefahr des Todes zu bringen", sagte er.

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-02/dresden-anschlag-moschee-icc-gestaendnis-angeklagter


WIENER ZEITUNG: Islam in Europa ist "plural"

 

Die Verpflichtung zum Dialog mit dem Islam auf akademischer und sozialer, aber auch religiöser und spiritueller Ebene wird in der am Wochenende veröffentlichten Abschlusserklärung der 5. Begegnung der Islam-Beauftragten der europäischen Bischofskonferenzen betont, die von 7. bis 9. Februar in der nordalbanischen Stadt Shkodra tagten. Der Dialog sei eine "alltägliche Erfahrung mit ihren Freuden und ihren Herausforderungen", heißt es laut Kathpress in der Erklärung. "Roter Faden" der Diskussionen in Shkodra war "die Begegnung in der Mystik", die Notwendigkeit des "Dialogs der Spiritualität". Die Kontakte mit den muslimischen Gemeinschaften müssten auch auf dieser Ebene verstärkt werden, waren sich die Islam-Beauftragten der Bischofskonferenzen einig.

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europastaaten/946416_Islam-in-Europa-ist-plural.html

SPIEGEL ONLINE: NRW-Polizei überwacht elf Gefährderinnen

 

In der islamistischen Szene Nordrhein-Westfalens spielen Frauen eine immer größere Rolle. Nach SPIEGEL-Informationen beobachtet die Polizei Dutzende Salafistinnen, einige gelten als besonders gefährlich. Da ist zum Beispiel Maya G. Die Deutsch-Bosnierin aus Oberhausen schloss sich mit ihrem Mann Fadi Mohammed El Kurdi und drei Kindern 2014 dem "Islamischen Staat" (IS) in Syrien an. Sie seien als Muslime in Deutschland unterdrückt worden, behauptete der Salafist später gegenüber SPIEGEL TV. Von einem Leben im sogenannten Kalifat hätten sie sich Freiheit erhofft, so El Kurdi. Doch stattdessen geriet das islamistische Paar aus dem Ruhrgebiet bei Rakka in Kriegsgefangenschaft.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nordrhein-westfalen-polizei-ueberwacht-elf-islamistische-gefaehrderinnen-a-1191464.html


FAZ: Asylbewerber für Mord an konvertierter Frau verurteilt

 

Wegen Mordes an einer zum Christentum konvertierten Muslima muss ein afghanischer Asylbewerber lebenslang in Haft. Das Landgericht Traunstein verurteilte den 30-Jährigen am Freitag und stellte eine besondere Schwere der Schuld fest. Der Verurteilte hatte der 38 Jahre alten Mutter von vier Kindern am 29. April 2017 vor einem Supermarkt in Prien am Chiemsee aufgelauert und auf sie 16 mal mit einem Küchenmesser eingestochen. Ihre beiden minderjährigen Kinder mussten die Tat mit ansehen. Die Frau erlag kurz darauf ihren Verletzungen. Das Mordopfer lebte mit seinen Kindern seit 2011 in Deutschland. Zwei Jahre zuvor hatte sie in Afghanistan den christlichen Glauben angenommen.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/asylbewerber-fuer-mord-an-konvertierter-frau-verurteilt-15440192.html


SUEDDEUTSCHE: Lebenslang für Mord an konvertierter Frau

 

Der 30 Jahre alte Asylbewerber aus Afghanistan, der im April in Prien am Chiemsee eine zum Christentum konvertierte Afghanin erstochen hat, muss dafür lebenslang ins Gefängnis. In seinem Urteil stellte das Landgericht Traunstein am Freitag zudem die besondere Schwere der Schuld fest, was die übliche Freilassung auf Bewährung nach 15 Jahren nahezu ausschließt. Die Schöffenkammer folgte damit den Anträgen des Staatsanwalts und der Nebenklage-Vertreterinnen. Zwei Geschwister und die beiden älteren Söhne der Getöteten verfolgten den Prozess im Gerichtssaal.

http://www.sueddeutsche.de/bayern/landgericht-traunstein-lebenslang-fuer-mord-an-konvertierter-frau-1.3861228

SUEDDEUTSCHE: Muslim muss für Mord an Konvertitin lebenslang in Haft

Der 30 Jahre alte Asylbewerber aus Afghanistan, der im April in Prien am Chiemsee eine zum Christentum konvertierte Afghanin erstochen hat, muss dafür lebenslang ins Gefängnis. In seinem Urteil stellte das Landgericht Traunstein am Freitag zudem die besondere Schwere der Schuld fest, was die übliche Freilassung auf Bewährung nach 15 Jahren nahezu ausschließt.

http://www.sueddeutsche.de/bayern/prozess-in-traunstein-muslim-muss-fuer-mord-an-konvertitin-lebenslang-in-haft-1.3861501


SUEDDEUTSCHE: Moscheebau in Regensburg löst Spam-Flut aus

 

Die Regensburger Rathaus-SPD wird überschwemmt von Tausenden E-Mails: Darin wird gefordert, den Neubau einer Moschee der Ditib-Gemeinde zu stoppen. Mitangeheizt wurde die Diskussion von der Regensburger AfD, die mit einem Facebook-Post suggerierte, das Minarett sei höher als der Dom. Bisher ist unklar, wer hinter der Flut an Protest-Mails steckt. Klaus Rappert hat nachgezählt. 10 448 E-Mails waren es, Stand Montagfrüh. Alle im gleichen Wortlaut verfasst, alle landeten im Postfach der Regensburger Rathaus-SPD, deren Fraktionschef Rappert ist. Die Absender fordern, den Neubau der Moschee "sofort zu stoppen" und das "vom Christentum geprägte Stadtbild" zu erhalten.

http://www.sueddeutsche.de/bayern/oberpfalz-moscheebau-in-regensburg-loest-spam-flut-aus-1.3855820


SUEDDEUTSCHE: Land will Kinder von islamistischen Familien schützen

 

Angesichts einer steigenden Zahl gewaltbereiter Islamistenfamilien will Niedersachsen mehr zum Schutz der Kinder tun. Für Jugendämter sollen Empfehlungen zur Früherkennung, Prävention und nötigenfalls auch für Eingreifmaßnahmen erarbeitet werden. Gemeinsam mit Bayern leitet Niedersachsen eine Arbeitsgruppe, die die Möglichkeiten der Kinder- und Jugendhilfe im Umgang mit Kindern aus islamistisch-radikalisierten Familien prüft, teilte das Sozialministerium in Hannover am Montag mit. Für die Jugend- und Familienministerkonferenz im Mai soll die Arbeitsgruppe zunächst die aktuelle Rechtslage darstellen.

http://www.sueddeutsche.de/news/politik/extremismus---hannover-land-will-kinder-von-islamistischen-familien-schuetzen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180205-99-942995


SUEDDEUTSCHE: Zahl der Salafisten im Nordosten stark gestiegen

Die Zahl der Salafisten in Mecklenburg-Vorpommern ist im vergangenen Jahr um 53 Prozent auf 130 Personen gestiegen. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion im Landtag hervor, die am Montag veröffentlicht wurde. Bundesweit rechnen die Sicherheitsbehörden 10 300 Menschen zu dieser Szene des fundamentalistischen Islams. Sie wächst seit Jahren: 2011 hatte der Inlandsgeheimdienst noch 3800 Salafisten in Deutschland gezählt, Ende 2015 waren es bereits rund 8300.

http://www.sueddeutsche.de/news/politik/extremismus---schwerin-zahl-der-salafisten-im-nordosten-stark-gestiegen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180205-99-941703


SUEDDEUTSCHE: Konvertierte Frau umgebracht: Lebenslange Haft gefordert

 

Die Staatsanwaltschaft hat in Traunstein lebenslange Haft für einen 30 Jahre alten Muslim wegen Mordes an einer zum Christentum übergetretenen Muslima gefordert. Staatsanwalt Oliver Mößner beantragte in seinem Plädoyer am Montag vor dem Landgericht zudem, die besondere Schwere der Schuld festzustellen. Dies würde bedeuten, dass der Angeklagte nicht bereits nach 15 Jahren zur Bewährung aus der Haft entlassen werden kann und wohl mehr als 20 Jahre im Gefängnis bleiben müsste.

http://www.sueddeutsche.de/news/panorama/prozesse---traunstein-konvertierte-frau-umgebracht-lebenslange-haft-gefordert-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180204-99-929525


SUEDDEUTSCHE: Angeklagter gesteht Anschlag auf Moschee und ICC

Im Prozess um die Sprengstoffanschläge auf eine Moschee und ein Kongresszentrum (ICC) Ende September 2016 in Dresden hat der Angeklagte ein Geständnis abgelegt. Zu Beginn des zweiten Verhandlungstages am Dresdner Landgericht gab der 31-Jährige am Montag zu, vor der Fatih Camii Moschee selbstgebaute Rohrbomben in einem Eimer mit brennbaren Stoffen und Flüssigkeit neben der Haustür abgestellt und mittels Zeitschaltuhr gezündet zu haben. "Ich hatte nie vor, Menschen zu verletzen oder gar in die Gefahr des Todes zu bringen", bestritt er den Vorwurf des Mordversuchs. Es sollte einen Feuerball und einen lauten Knall geben. "Ich wollte nur ein Zeichen setzen."

http://www.sueddeutsche.de/news/panorama/prozesse---dresden-angeklagter-gesteht-anschlag-auf-moschee-und-icc-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180204-99-929926


SUEDDEUTSCHE: Muslim tötet konvertierte Frau - Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft

 

Für die Staatsanwaltschaft steht fest, dass der angeklagte Muslim die Frau ermordet hat, weil sie zum Christentum übergetreten war. Sie fordert vor Gericht in Traunstein eine lebenslange Haftstrafe. Außerdem soll die besondere Schwere der Schuld festgestellt werden. Die Afghanin war nach der Messerattacke in einem Supermarkt in Prien am Chiemsee vor den Augen ihrer Söhne gestorben. Die Staatsanwaltschaft hat in Traunstein lebenslange Haft wegen Mordes für einen 30 Jahre alten Muslim gefordert, der eine zum Christentum übergetretenen Muslima ermordet haben soll. Staatsanwalt Oliver Mößner beantragte in seinem Plädoyer am Montag vor dem Landgericht zudem, die besondere Schwere der Schuld festzustellen.

http://www.sueddeutsche.de/bayern/prien-am-chiemsee-muslim-toetet-konvertierte-frau-staatsanwaltschaft-fordert-lebenslange-haft-1.3854380


DW: Rechtspopulist und Muslim: Der Mann, der beides sein will

 

Ein Russlanddeutscher, der AfD-Politiker ist und aus tiefer Überzeugung zum Islam konvertiert, sorgt für Schlagzeilen. Arthur Wagner - wer ist dieser Mann? DW-Reporter Kay-Alexander Scholz hat ihn getroffen. Obwohl er erst seit zehn Tagen Erfahrungen mit Medien hat, merkt man Arthur Wagner nicht an, dass er gerade eine anstrengende einstündige TV-Sendung hinter sich hat. Er, der Politiker der rechtspopulistischen Partei "Alternative für Deutschland" (AfD), der zum Islam konvertiert ist und damit in Deutschland für Schlagzeilen sorgt, war Gast in der arabischen Talk-Sendung "Shabab-Talk" der Deutschen Welle. Nein, er wolle sich nicht abschminken, das finde seine Frau sicherlich ganz lustig, sagt er, nimmt seinen schwarzen Wollmantel, den schwarzen Hut und lässt sich auf ein Gespräch bei schwarzem Kaffee und einem Schoko-Cookie ein. Schon auf dem Weg dahin piept sein Smartphone ständig. Das bleibt auch beim Gespräch so. Der "Spiegel", das ZDF, sogar die "Washington Post", so viele würden über ihn berichten wollen, sagt er.

http://www.dw.com/de/rechtspopulist-und-muslim-der-mann-der-beides-sein-will/a-42490462


THE GUARDIAN: Ofsted head to be questioned over backing for hijab ban

 

Amanda Spielman to appear before MPs after giving her ‘full support’ to primary school headteacher. MPs are to quiz Amanda Spielman, the chief inspector of schools in England, about her controversial backing for a ban on girls wearing the hijab, following complaints from Muslim community leaders. Parliament’s education select committee will question Spielman, the head of Ofsted, next month over her vocal support for a primary school in east London that barred girls under eight from wearing the headscarf – a move the school’s headteacher swiftly reversed after complaints from parents.

https://www.theguardian.com/education/2018/feb/09/amanda-spielman-ofsted-head-questioned-mps-over-backing-headteacher-hijab-ban


THE GUARDIAN: Mosque in east London to be demolished after high court ruling

 

Islamic group Tablighi Jamaat sought permission to build larger building for 9,000 worshippers. A temporary east London mosque that has been refused planning permission faces demolition after a high court ruling. The Islamic missionary movement Tablighi Jamaat had sought permission to build a permanent mosque on a 17-acre site near the Olympic Park in Stratford. Its plans to provide a place of worship for around 9,000 people were opposed by Newham council in 2012. Tablighi Jamaat appealed to what is now the Ministry of Housing, Communities and Local Government, which rejected the proposal in October 2015. At the time, the movement was also ordered to cease using existing buildings on the site as a mosque.

https://www.theguardian.com/uk-news/2018/feb/07/abbey-mills-east-london-mosque-to-be-demolished-after-high-court-ruling


THE GUARDIAN: Danish government proposes ban on full-face veils

 

Justice minister says wearing of Islamic face coverings is incompatible with Danish values. The Danish government has proposed a ban on Islamic full-face coverings in public spaces. “It is incompatible with the values in Danish society and disrespectful to the community to keep one’s face hidden when meeting each other in public spaces,” said the justice minister, Søren Pape Poulsen. He added: “With a ban on covering the face we are drawing a line in the sand and underlining that in Denmark we show each other trust and respect by meeting face to face.” The proposal will be assessed by non-governmental human rights organisations and possibly rewritten to take their remarks into consideration.

https://www.theguardian.com/world/2018/feb/06/danish-government-proposes-ban-on-full-face-veils


BBC: Ahmadi Muslims raise Islam awareness in Cardiff

A group of Ahmadi Muslims have been litter picking and feeding homeless people to dispel "stereotypes" around Islam. They attend a mosque in Canton, Cardiff and about 35 members have been volunteering in the city and Newport. Exhibitions have also been set up in church halls and city streets to challenge "misconceptions about Islam". The Ahmadi movement has its origins in British-controlled northern India in the late 19th Century. Orthodox Muslims consider followers as heretical as they do not believe Mohammed was the final prophet sent to guide mankind. There are fewer than 150 living in Wales, with some fleeing persecution in countries such as Pakistan for their differing beliefs.

http://www.bbc.com/news/uk-wales-south-east-wales-42990071

BBC: French Muslim singer quits TV show amid row over online posts

 

A Muslim singer who became an internet sensation following her performance on France's The Voice has quit the TV show after being criticised for comments she had made on social media. In one post, Mennel Ibtissem, 22, had expressed doubts about the terrorist nature of the 2016 Nice lorry attack. She said the message from the day after the attack was taken out of context. French media reported that in a post about the attack in Nice, in which 86 people were killed on Bastille Day, she said: "It has become a routine, one attack a week! "And to always remain faithful the 'terrorist' took his identity papers with him. It's true that, when you're planning a dirty move, you don't forget to take your papers."

http://www.bbc.com/news/world-europe-43002832

BBC: Darren Osborne Muslim attack prompts mosque open doors call

 

Following an attack on Muslims in London, mosques will open their doors to help build community relations. Darren Osborne, 48, from Cardiff, was found guilty of murdering Makram Ali, 51, after ploughing into a crowd in London's Finsbury Park in June.

Following the attack, Muslim Council Wales officials said they wanted mosques to welcome people from other faiths on an open day.

http://www.bbc.com/news/uk-wales-42957191

BBC: Can you be an independent woman and a good Muslim?

 

TV presenter Mehreen Baig wants to know if you can be an independent woman and a "good Muslim". "Some people will say you can't be a strong woman because Islam is oppressive, others say you can," the former English teacher tells Newsbeat.

In a new programme called Islam, Women And Me, the 28-year-old hears from women who claim Islam is a feminist religion and others who believe it's inherently sexist. "In a world where often Muslim women are spoken for and spoken about, it's good to speak to women first-hand," she says.

http://www.bbc.com/news/newsbeat-42948599