DIE PRESSE: Umstrittene Aslan-Studie über Islam-Kindergärten: Universität veröffentlicht nun das Gutachten

 

Über die Kindergartenstudie des Islamforschers Ednan Aslan wurde viel diskutiert. Die Universität Wien hat nun das Gutachten zur Studie ins Internet gestellt. Die Universität Wien hat nun die bei der Österreichischen Agentur für wissenschaftliche Integrität (OeAWI) eingeholte Stellungnahme zur umstrittenen Kindergartenstudie des Islamforschers Ednan Aslan veröffentlicht. Die Ergebnisse der Prüfung wurden zwar bereits bei einer Pressekonferenz im November präsentiert, Aslan stimmte der Veröffentlichung zunächst allerdings nicht zu.

https://diepresse.com/home/panorama/wien/5411940/Umstrittene-AslanStudie-ueber-IslamKindergaerten_Uni?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Gefängnisse keine Brutstätte für radikalislamistisches Gedankengut

 

Eine vom Justizministerium in Auftrag gegebene - und mit Verspätung veröffentlichte - Studie zeichnet ein trauriges Bild des Umfelds von Jugendlichen, die zu IS-Sympathisanten wurden. Die Radikalisierung in Justizanstalten sei lediglich "eine Art Randerscheinung"; persönliche Kontakte spielten eine große Rolle. Gefängnisse sind keine Brutstätte für radikalislamistisches Gedankengut, sondern stellen im Prozess der Radikalisierung "eine Art Randerscheinung" dar. Eine zentrale Rolle spielen dabei persönliche Kontakte. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Rechts- und Kriminalsoziologie (Irks), die das Justizministerium am Donnerstag auf seiner Homepage veröffentlicht hat.

https://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/5413082/Gefaengnisse-keine-Brutstaette-fuer-radikalislamistisches-Gedankengut?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Atib: Neue Vorwürfe gegen Kindergarten in Wien

 

Der Kindergarten "Marienkäfer" musste auf Verlangen der MA 11 sein pädagagoischen Konzept ändern. Die ÖVP kritisiert die Stadt Wien, "öffentliche Fördergelder für Türkentum und Islam als Erziehungsinhalte ausgeschüttet" zu haben. Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "profil" gibt es gegen einen Kindergarten, der in einem Gebäude des Moscheedachverbands Atib in Wien-Favoriten untergebracht ist, neue Vorwürfe. Der Kindergarten "Marienkäfer" habe demnach im Vorjahr sein pädagogisches Konzept auf Verlangen der MA 11 ändern müssen. Im Kindergartenkonzept wurde laut "profil" die Betonung auf Türkentum und Religion gelegt. Träger des Kindergartens ist nicht Atib (Türkisch-Islamische Union für kulturelle und soziale Zusammenarbeit in Österreich) selbst, sondern das "Bildungs- und Forschungsinstitut Nokta", eine Art Unterverein des Dachverbands ATIB.

https://diepresse.com/home/panorama/wien/5417893/Atib_Neue-Vorwuerfe-gegen-Kindergarten-in-Wien?from=suche.intern.portal


DER STANDARD: Islamfeindlichkeit: "Macht's euren Scheißfetzen runter"

Jahresbericht der Dokustelle Islamfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus: Übergriffe nehmen zu Oktober 2017. Frau R. beobachtet, wie ihr Sitznachbar zwei Frauen mit Kopftuch droht: "Ab heute werden wir euch jagen, seit heute wollen wir euch Nomadenweiber nicht mehr hier haben. Macht‘s euren Scheißfetzen runter." Als der Mann versucht, handgreiflich zu werden, greift Frau R. ein. 

https://derstandard.at/2000078543195/Report-ueber-Islamfeindlichkeit-Machts-euren-scheiss-Fetzen-runter


DER STANDARD: Sevim Dağdelen leitet leitet deutsch-türkische Parlamentariergruppe

 

Sie nennt den türkischen Präsidenten Erdoğan einen "Terrorpaten" und sein Regierungssystem eine "islamistische Präsidialdiktatur". Jetzt bekommt die Linken-Politikerin Sevim Dağdelen einen Posten, von dem aus sie Erdoğan noch wirkungsvoller kritisieren kann: Die stellvertretende Linksfraktionschefin wird künftig die deutsch-türkische Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag leiten.

https://derstandard.at/2000078560611/Sevim-Dagdelenleitet-leitet-deutsch-tuerkische-Parlamentariergruppe

DER STANDARD: Moscheeverein Atib: Erdoğans Arm in die türkische Diaspora

 

Die Ermittlungen zu den vor einer Woche bekannt gewordenen Vorkommnissen in einer Wiener Moschee laufen. Kinder wurden angehalten, in Tarnanzügen Szenen aus der Schlacht von Gallipoli/Çanakkale aus dem Ersten Weltkrieg nachzustellen. Dabei wurden sie fotografiert und gefilmt. Die Konsequenzen sind noch unklar, das Kultusamt untersucht die Vorfälle, auch die Stadt Wien hat eine Prüfung angeordnet. Der Verein Atib, in dessen Moschee es zu den kriegerischen Szenen kam, hat den verantwortlichen Imam suspendiert. Wer ist Atib, und was macht der Verein? Ein Überblick.

https://derstandard.at/2000078565849/Moscheeverein-Atib-Erdogans-Arm-in-die-tuerkische-Diaspora


DER STANDARD: Pilz fordert Auflösung von Atib und bringt Anzeige ein

Wegen des "dringenden Verdachts einer strafrechtlich verbotenen Hetze gegen muslimische Minderheiten". Angesichts der Kriegsinszenierungen mit Kindern in einer Atib-Moschee und diverser Facebook-Postings bekräftigt Peter Pilz seine Forderung, den Verein Atib aufzulösen. In Ergänzung zu einer Anzeige aus dem Vorjahr zeigte er jetzt die türkische Kultusgemeinde wegen des "dringenden Verdachts einer strafrechtlich verbotenen Hetze gegen muslimische Minderheiten" an. 

https://derstandard.at/2000078844330/Pilz-fordert-Aufloesung-von-Atib-und-bringt-Anzeige-ein


DER STANDARD: Neue Vorwürfe gegen ATIB-Kindergarten in Wien

Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "profil" gibt es gegen einen Kindergarten, der in einem Gebäude des Moscheedachverbands ATIB in Wien-Favoriten untergebracht ist, neue Vorwürfe. Der Kindergarten "Marienkäfer" habe demnach im Vorjahr sein pädagogisches Konzept auf Verlangen der MA 11 ändern müssen. Im Kindergartenkonzept wurde laut "profil" die Betonung auf Türkentum und Religion gelegt.

https://derstandard.at/2000079229609/ATIB-Neue-Vorwuerfe-gegen-Kindergarten-in-Wien


ZEIT ONLINE: 350 Imame durften im vergangenen Jahr einreisen

Im vergangenen Jahr wurden 350 Arbeitsvisa für türkische Ditib-Imame ausgestellt. Der Verband untersteht der Kontrolle des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan. Die Bundesregierung hat im vergangenen Jahr die Einreise von 350 Ditib-Imamen genehmigt. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linken-Fraktion hervor, die dem Kölner Stadt-Anzeiger vorliegt. Die deutschen Behörden hätten den Imamen auf Antrag der türkischen Religionsbehörde Diyanet Arbeitsvisa mit einer Gültigkeitsdauer von 180 Tagen ausgestellt, berichtet die Zeitung. Das Ministerium habe keine Erkenntnisse darüber, ob die Imame das Land nach Ablauf der Frist wieder verlassen haben.

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-04/ditib-imame-arbeitsvisa-einreise


ZEIT ONLINE: "Wenn wir selbst nicht wissen, wofür wir stehen, wie soll da Integration gelingen?"

Hamed Abdel-Samad hält sie für gescheitert. In seinem neuen Buch kanzelt der Islamkritiker die Schuldigen ab und sagt, was sich ändern muss. Wir drucken Auszüge. Das Wort Integration ist abgeleitet vom lateinischen integrare, das "erneuern", "ergänzen" oder "geistig auffrischen" meint. Im Lexikon findet man zwei Hauptdefinitionen. Erstens: Integration ist, wenn man bewusst dafür sorgt, dass ein Einzelner Teil einer Gruppe wird. Zweitens: Integration ist die Herstellung einer Einheit.

https://www.zeit.de/2018/18/hamed-abdel-samad-integration-ein-protokoll-des-scheiterns

ZEIT ONLINE: 55.000 Schüler nehmen an islamischem Religionsunterricht teil

In Deutschland wird an 800 Schulen islamischer Religionsunterricht angeboten. Die Teilnehmerzahlen steigen, die Nachfrage ist noch immer nicht gedeckt. In vielen Klassenräumen und auf Pausenhöfen gehört der Islam zu Deutschland: An mehr als 800 Schulen gibt es mittlerweile islamischen Religionsunterricht, knapp 55.000 Schülerinnen und Schüler nehmen daran teil. Das ergab eine Umfrage des Mediendienstes Integration bei den Kultusministerien der 16 Bundesländer, deren Ergebnisse der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Vor zwei Jahren besuchten 42.000 Mädchen und Jungen den Unterricht.

https://www.zeit.de/gesellschaft/2018-04/islamischer-religionsunterricht-schueler-schulen

ZEIT ONLINE: Islamvertreter verurteilen Übergriff auf Mädchen mit Kopftuch

In Osnabrück soll eine Elfjährige wegen ihres Kopftuchs angegriffen worden sein. Der Zentralrat der Muslime sieht ein "wachsendes antimuslimisches Klima" in Deutschland. Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) hat einen mutmaßlichen Angriff auf ein elfjähriges muslimisches Mädchen in Osnabrück als "schändlich und rassistisch" verurteilt. Die Tat stehe in direktem Zusammenhang mit einem "sich verbreitenden, antimuslimischen Klima in der Gesellschaft", teilte der Zentralrat mit. Er beklagte zudem eine "allgemein stetig wachsende Islamfeindlichkeit" und einen "grassierenden und speziell gegen Muslime gerichteten Alltagsrassismus" in Deutschland.

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-05/zentralrat-muslime-deutschland-angriff-maedchen-osnabrueck-verurteilung

WELT.DE: Wenn die Mund-zu-Mund-Beatmung zur Sünde wird

 

Im Angesicht des Todes geraten Rechtsstaat und Muslime manchmal aneinander. Dazu muss ein Arzt auf dem Totenschein nur das Feld „ungeklärte Todesursache“ ankreuzen. Ab diesem Moment setzt ein von der Gerichtsmedizin vorgegebener Ablauf ein. Dann versiegelt die Polizei den Sterbeort. Und die Leiche wird zur Obduktion abtransportiert. Ab dem Todesmoment setzt aber auch ein nach islamischer Tradition vorgesehener Ablauf ein: Die Angehörigen wollen sich betend vom Verstorbenen verabschieden. Der Tote soll gewaschen und für das Grab vorbereitet werden. Und seine Leiche soll, wenn irgend möglich, unversehrt bleiben. Nur: wie – wenn der Leichnam gerade zur Obduktion abtransportiert wird?

https://www.welt.de/regionales/nrw/article175878019/Islamische-Notfallbegleiter-Wenn-Mund-zu-Mund-Beatmung-zur-Suende-wird.html

WELT.DE: Nachfrage nach islamischem Religionsunterricht steigt

 

Knapp 55.000 Schülerinnen und Schüler besuchen in Deutschland an mehr als 800 Schulen islamischen Religionsunterricht. Das ergab eine Umfrage des Mediendienstes Integration bei den Kultusministerien der 16 Bundesländer, deren Ergebnisse der Nachrichtenagentur dpa vorliegen.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article175926401/Muslime-in-Deutschland-Nachfrage-nach-islamischem-Religionsunterricht-steigt.html

WELT.DE: Seehofer plant neue Islamkonferenz – für „deutschen Islam“

 

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will die Deutsche Islamkonferenz neu beleben. Für einen besseren Zusammenhalt im Land möchte er außerdem eine Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ einrichten sowie eine Fachkommission zur Integrationsfähigkeit, kündigte der CSU-Chef in einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ an.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article175956364/Horst-Seehofer-plant-neue-Islamkonferenz-fuer-deutschen-Islam.html

WELT.DE: Steinmeier irritiert mit Einladung für umstrittenen Islamverband

 

Bundespräsident Steinmeier hat eine umstrittene Schiiten-Gruppe zum „interreligiösen Dialog“ empfangen. Ihr wird Nähe zu Irans Führung nachgesagt. Kritiker sehen die IGS als „Vertreter eines antisemitischen Regimes“. Die Islamische Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands (IGS) darf sich geehrt fühlen: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Verband am Montag zum „interreligiösen Dialog“ nach Schloss Bellevue geladen. Und das, obwohl der IGS immer wieder nachgesagt wird, der Führung des Iran nahezustehen.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article175967172/Islamverband-IGS-Steinmeier-irritiert-mit-Einladung-nach-Bellevue.html

WELT.DE: Als die Islamexpertin versehentlich Schweinefleisch aß

 

Die Religionspädagogin Lamya Kaddor sieht eine Zunahme von Antisemitismus durch Zuwanderung in Deutschland. Sie warnt aber davor, dies als muslimisches Problem zu sehen. Sie selbst dringt auf eine Modernisierung des Islam. Mit gut gemeinten Titeln wie „Muster-Migrantin“ oder „Vorzeige-Muslima“ kann die prominente Islamexpertin Lamya Kaddor wenig anfangen. Nicht besonders schmeichelhaft seien diese, findet sie. Die Gründerin des Liberal-Islamischen Bundes wird oft angefeindet von religiösen Eiferern, ist Morddrohungen von Extremisten ausgesetzt.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article176104147/Islamexpertin-Lamya-Kaddor-ass-schon-aus-Versehen-Schweinefleisch.html


WIENER ZEITUNG: Zahl der gemeldeten Vorfälle gegen Muslime deutlich gestiegen

 

Immer mehr rassistische Vorfälle gegen Muslime werden gemeldet. Die Dokumentationsstelle Islamfeindlichkeit registrierte im vergangenen Jahr insgesamt 309 Angriffe, wie Beschimpfungen und Beschmierungen. Auch die Zahl der Hasspostings im Internet steige, berichteten Vertreter der Organisation am Dienstag in einer Pressekonferenz. Die Übergriffe richteten sich vor allem gegen Frauen.

https://www.wienerzeitung.at/themen_channel/integration/gesellschaft/960903_Zahl-der-gemeldeten-Vorfaelle-gegen-Muslime-deutlich-gestiegen.html

WIENER ZEITUNG: Neue Vorwürfe gegen Kindergarten

 

Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "profil" gibt es gegen einen Kindergarten, der in einem Gebäude des Moscheedachverbands ATIB in Wien-Favoriten untergebracht ist, neue Vorwürfe. Der Kindergarten "Marienkäfer" habe demnach im Vorjahr sein pädagogisches Konzept auf Verlangen der MA 11 ändern müssen. Im Kindergartenkonzept wurde laut "profil" die Betonung auf Türkentum und Religion gelegt. Träger des Kindergartens ist nicht ATIB (Türkisch-Islamische Union für kulturelle und soziale Zusammenarbeit in Österreich) selbst, sondern das "Bildungs- und Forschungsinstitut Nokta", eine Art Unterverein des Dachverbands ATIB.

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtleben/963127_Neue-Vorwuerfe-gegen-Kindergarten.html

SPIEGEL ONLINE: Unsere unaufgeklärten Muslime

 

Der Islam hatte keine Aufklärung, deshalb kennt er weder Nächstenliebe noch Demokratie. Was bei diesem Kurzschlussargument gerne vergessen wird: Die Aufklärung brachte uns auch Rassenlehre und Holocaust. Susanne Kaiser schreibt Texte über den Nahen Osten, Nordafrika und Islam in Europa. Gerade erschien ihr Buch "Die neuen Muslime. Warum junge Menschen zum Islam konvertieren". Vollverschleierte Frauen, bärtige Salafisten, Handschlag verweigernde Imame. So sieht der Islam in Deutschland aus. Oder zumindest sind das die Bilder, auf die Politiker setzen, wenn sie mit dem Thema ihre rechte Ex-Klientel zurückgewinnen wollen, die jetzt lieber die AfD wählt.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/islam-debatte-aufklaerung-schuetzt-nicht-vor-barbarei-kommentar-a-1204284.html

FAZ: Nicht ohne mein Kopftuch

Muslimische Schülerin auf dem Schulhof des Städtischen Gymnasiums in Wuppertal-Vohwinkel. Wie sie wohl zur Debatte um ein Kopftuchverbot steht? Die Debatte um ein Kopftuchverbot ist zurück: Sollten Schülerinnen unter 14 Jahren eine islamische Kopfbedeckung tragen dürfen? Politiker sind sich uneins – was sagen die Betroffenen dazu? Teil 1 der Mini-Serie.

Das Thema Kopftuchverbot für Schülerinnen unter 14 Jahren spaltet Politik und Öffentlichkeit in Deutschland. Die Integrationsstaatssekretärin von Nordrhein-Westfalen, Serap Güler (CDU), spricht sich für ein Verbot aus, weil sie die „freie Entfaltung des Kindes“ durch ein Kopftuch gefährdet sieht. Der deutsch-israelische Psychologe Ahmad Mansour sagt, dass Kinder mit Kopftuch sexualisiert würden. Und auch FDP-Chef Christian Lindner ist dafür, dass sich heranwachsende Teenager vor der Pubertät nicht das Haar verdecken dürfen, da dies in die Persönlichkeitsentwicklung eingreife.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/muslimische-schueler-in-wuppertal-nicht-ohne-mein-kopftuch-15557751.html

FAZ: „In Deutschland gehe ich nicht mehr schwimmen“

Muslimische und nicht-muslimische Schüler des Städtischen Gymnasiums in Wuppertal-Vohwinkel: Das Zusammenleben der Kulturen und Religionen funktioniert hier recht gut. Wie leben muslimische Kinder ihre Religion? Wie klappt das Zusammenleben im Klassenzimmer? Wir haben Schülerinnen und Schüler eines Gymnasiums gefragt, wie sie es mit Beten, Fasten und Heiratsplänen halten. Ein großes Problem liegt bei deren Eltern. Teil 2 der Mini-Serie.

Wann darf ich Sex haben? Darf ich vor der Ehe wenigstens küssen? Kann ich einen Christen heiraten? Oder einen Atheisten? Dass Jugendliche oft mehr Fragen als Antworten haben, ist keine Spezialität von Muslimen, und doch kann eine muslimische Jugend verdammt kompliziert sein.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/muslimische-schueler-in-deutschland-gehe-ich-nicht-mehr-schwimmen-15557811.html


FAZ: „Ich kann nicht in die Freiheit einer Religion eingreifen“

Sascha Becker ist Lehrer für praktische Philosophie in Wuppertal. Im Gespräch mit FAZ.NET erklärt er, warum er von einem Kopftuchverbot für Schülerinnen nichts hält. Für die Gegner hat er eine klare Botschaft. Dritter und letzter Teil der Mini-Serie.

 Wer weder evangelisch noch katholisch ist, geht in den Philosophieunterricht. So war es früher. Mittlerweile aber hat sich das Bild geändert, denn im Unterricht von Sascha Becker, einem Lehrer für praktische Philosophie am Städtischen Gymnasium Wuppertal-Vohwinkel, sitzen auch religiöse Schüler, darunter Muslime.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/philosophielehrer-ueber-muslimische-schueler-15562833.html

FAZ: Mehr Schüler besuchen Islam-Unterricht

 

Knapp 55.000 Mädchen und Jungen besuchen den islamischen Religionsunterricht an deutschen Schulen. Die Nachfrage ist wohl noch größer. Doch Kritiker warnen – vor Einflussnahme aus dem Ausland. Knapp 55.000 Schülerinnen und Schüler besuchen in Deutschland an mehr als 800 Schulen islamischen Religionsunterricht. Das ergab eine Umfrage des Mediendienstes Integration bei den Kultusministerien der 16 Bundesländer, deren Ergebnisse der Nachrichtenagentur dpa vorliegen. Damit erhalten inzwischen mehr Jungen und Mädchen islamischen Religionsunterricht als noch vor zwei Jahren.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/mehr-schueler-besuchen-islamischem-religionsunterricht-15565988.html

FAZ: Steinbacher Grundschule am Internetpranger

 

Ein vermeintliches Kopftuchverbot an der Geschwister-Scholl-Schule in Steinbach sorgt für Attacken im Netz. Das Kultusministerium betont, die Schulvorschrift sei nur als Empfehlung zu verstehen. Der mit „Wichtig“ eingeleitete Absatz steht auf der zweiten Seite des Elternbriefs, nach den Hinweisen auf das Frühlingssingen, die Projektwoche und den beweglichen Ferientag. „Aus aktuellem Anlass“ werden die Eltern gebeten, bei ihren Kindern auf angemessene, schulische, kindgerechte und saubere Kleidung zu achten. Dann folgt der unterstrichene Satz: „Das Tragen von Kappen, Tüchern und Kopftüchern ist im Unterricht nicht erlaubt!“

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/vermeintliches-kopftuchverbot-steinbacher-grundschule-am-internetpranger-15573001.html

SUEDDEUTSCHE: Bürgerbegehren gegen Ditib-Moschee

Gegner des Projekts haben bei der Stadt Listen mit 3959 Unterschriften für ein Bürgerbegehren eingereicht. Wie die Stadt nach einer Prüfung mitteilte, sind 3254 Unterschriften gültig - das notwendige Quorum ist somit erreicht. Mitte Mai wird der Stadtrat über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens gegen die Moschee abstimmen und gegebenenfalls einen Termin festlegen. Vorgesehen ist der 22. Juli. Oberbürgermeister Stefan Bosse (CSU) rechnete bereits mit Widerstand, nachdem der Stadtrat mit Zwei-Drittel-Mehrheit beschlossen hatte, der türkisch-islamischen Gemeinde für den Neubau ein 5000 Quadratmeter großes Grundstück zu überlassen.

http://www.sueddeutsche.de/bayern/kaufbeuren-buergerbegehren-gegen-ditib-moschee-1.3959918


SUEDDEUTSCHE:"Das Kopftuch spielt keine Rolle. Das Gehirn darunter ist wichtig"

 

Aygül Kilic kandidiert in Neumünster für die Liberalen - mit einem Stück Stoff auf dem Kopf. Das schlägt Wellen bis nach Spanien. Eine Begegnung. Sie hatte geahnt, dass das mit ihrem Kopftuch und der Politik ein Thema werden würde. Klar, erst recht in diesen Zeiten, wie sollte es anders sein. Doch solcher Irrsinn wegen ihrer simplen Kandidatur für eine Kommunalwahl im Norden Deutschlands? "Ich hab' innerlich gefühlt, das wird eine Diskussion geben", sagt Aygül Kilic. "Aber so eine große Debatte, damit hatte ich natürlich nicht gerechnet. Diese Leute kennen mich doch überhaupt nicht."

http://www.sueddeutsche.de/politik/fdp-wahlkampf-mit-kopftuch-1.3967617

DW: Hunderte Visa für Imame in Deutschland

 

Trotz Spionage-Vorwürfen und unübersehbarer Nähe zum türkischen Staat sind wieder hunderte Arbeitsvisa für türkische Imame in Deutschland ausgestellt worden. Vor allem in der Linksfraktion sorgt das für Kopfschütteln. Sevim Dağdelen kann es nicht fassen: "Die Bundesregierung ist völlig naiv oder verantwortungslos", poltert die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Bundestag und in den sozialen Netzwerken. Der Grund für Dağdelens Frust: Die Bundesregierung hat auch 2017 die Einreise von hunderten türkischen Imamen der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib) nach Deutschland erlaubt. Wie aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, haben 350 Ditib-Imame Arbeitsvisa mit einer Gültigkeit von 180 Tagen bekommen.

http://www.dw.com/de/hunderte-visa-f%C3%BCr-imame-in-deutschland/a-43530934


THE GUARDIAN: Fun, fashion and halal lipstick: retailers cash in on £200m Ramadan economy

 

Store chains plan special offers, products and events for month of fasting. Muslims observing Ramadan are increasingly being targeted by supermarkets and brands in the UK, which has led to a rise in spending on food and gifts during the month, according to new research. The Ramadan economy in the UK is worth at least £200m, with supermarket chains such as Tesco, Sainsbury’s, Asda and Morrisons increasingly gearing products, displays and special offers on popular food items to Ramadan in areas with significant Muslim populations. This year, for example, Morrisons is selling a Ramadan countdown calendar, similar to an Advent calendar, aimed at children.

https://www.theguardian.com/world/2018/apr/29/ramadan-eid-fun-fashion-halal-lipstick-retailers-economy

BBC: Times distorted Muslim foster case, regulator finds

 

The press regulator has ruled the Times "distorted" its coverage of a five-year-old Christian girl who was placed with Muslim foster carers.

The newspaper ran three front-page stories in August 2017 after the girl was removed from her mother's care by Tower Hamlets council in east London. It said foster carers stopped her eating bacon, confused her by speaking Arabic, and removed a crucifix. A Times executive acknowledged the story caused "enormous offence".

http://www.bbc.com/news/uk-43887481

 

 

 

 

DIE PRESSE: Vergleich: Stadt Wien gegen Islamforscher Aslan legen Streit bei

 

Der Wissenschaftler veröffentlicht eine Erklärung mit der Rücknahme der schweren Vorwürfe. Er hatte die Stadt rund um die Kindergarten-Studie einer "Rufmordkampagne" bezichtigt. Der Rechtsstreit zwischen Stadt Wien und Islamforscher Ednan Aslan, der als umstrittener Studienautor zu sogenannten Islam-Kindergärten öffentlich bekannt wurde, ist mit einem Vergleich beigelegt worden. Darüber informierte Maria Windhager, Rechtsvertreterin der MA 11, am Freitag die APA. Aslan veröffentlichte nun eine Erklärung, in der er schwere Vorwürfe gegen die MA11 fallen lässt.

https://diepresse.com/home/panorama/wien/5409821/Vergleich_Stadt-Wien-gegen-Islamforscher-Aslan-legen-Streit-bei?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Atib-Moschee: Kinder mussten als Leichen posieren

 

Laut neuen, vom "Falter" veröffentlichten Fotos wurden Kriegsspiele mit Kindern in Moscheen schon im Jahr 2016 durchgeführt. Die Regierung prüft bereits Schritte, bis hin zur Auflösung des Moscheenvereins Atib. Die Affäre um die Kriegsspiele mit Kindern in einer Atib-Moschee in der Wiener Dammstraße wird immer größer. Die Wiener Stadtzeitung "Falter" veröffentlichte am Mittwoch Fotos, welche belegen sollen, dass nicht nur heuer, sondern bereits im Jahr 2016 Schlachten mit Kindern nachgestellt wurden. Die neuen Bilder zeigen Kinder, die tote Soldaten spielen, die mit türkischen Fahnen zugedeckt werden. Die Fotos stammen aus einer der größten Moscheen Wiens, dem Gotteshaus des zur türkischen Religionsbehörde gehörenden Vereins Atib, der in Wien auch Kindergärten betreibt. Die Kinder mussten die Schlacht von Gallipoli aus dem Jahr 1915 nachstellen, ein Gemetzel, das die Türken im Ersten Weltkrieg gewonnen hatten.

https://diepresse.com/home/panorama/wien/5407793/AtibMoschee_Kinder-mussten-als-Leichen-posieren?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Islamgesetz: Verfahren gegen Atib eingeleitet

 

Die Nachstellung einer Schlacht mit Kindern in einer Moschee bringt dem größten türkischen Dachverband eine Prüfung ein. Am Ende könnte sogar die Auflösung von Atib stehen – doch die Situation ist einigermaßen komplex. Wien. Fotos aus einer Atib-Moschee, auf denen Kinder in Tarnanzügen die Schlacht von Gallipoli aus dem Ersten Weltkrieg nachstellen – nicht nur die Optik ist schlecht. So schlecht, dass die Regierung eine Prüfung des Vereins auf Verstöße gegen das Islamgesetz initiiert hat. Auch eine Schließung der Moschee oder gar eine Auflösung von Atib steht im Raum. Aber reicht der Vorfall dafür aus? Und kann man Atib einfach so auflösen? Fragen und Antworten zum Thema.

https://diepresse.com/home/panorama/wien/5408143/Islamgesetz_Verfahren-gegen-Atib-eingeleitet?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: Kinder exerzierten in Tarnuniformen in Wiener Atib-Moschee

 

Die Jungen sollen eine Schlacht nachgestellt und salutiert haben - all das in Tarnuniform. Stadtrat Czernohorszky (SPÖ) beauftragte das Jugendamt. Die Bilder des Vorfalls bei dem türkischen Verein seien "extrem verstörend". Die Stadt Wien prüft Vorgänge in einer Moschee des türkischen Vereins Atib ("Avusturya Türk İslam Kültür ve Sosyal Yardımlaşma Birliği") im Bezirk Brigittenau. Im Internet waren Fotos aufgetaucht, die kleine Buben beim Exerzieren in Tarnuniform zeigen. Das Jugendamt sei angewiesen worden, die mutmaßlich "jugendgefährdenden Umtriebe" in der Einrichtung zu untersuchen, bestätigte das Büro von Stadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) einen Bericht des "Falter".


https://diepresse.com/home/panorama/wien/5407297/Kinder-exerzierten-in-Tarnuniformen-in-Wiener-AtibMoschee?from=suche.intern.portal

DER STANDARD: Die "Islam-Kompetenz" soll zur CSU gehören

"Nicht identitätsstiftend, nicht kulturprägend" – die CSU legt in der Debatte, ob der Islam zu Deutschland gehört, nach. Sie hat hohes Interesse daran, das Thema bis zur Bayern-Wahl zu dominieren und der AfD das Wasser abzugraben.  Ob der neue deutsche Innenminister Horst Seehofer (CSU) die Videobotschaft angesehen hat, ist nicht bekannt. Aber sie dürfte wohl zu den originelleren Zusendungen gehören, die er in letzter Zeit erhalten hat.

https://derstandard.at/2000078060036/Die-Islam-Kompetenz-soll-zur-CSU-gehoeren


DER STANDARD: Atib-Moschee: Regierung prüft auch Auflösung

Kurz übt heftige Kritik an Nachstellung von Kriegsschlacht mit Kindern: "Das hat in Österreich keinen Platz" Wien – Die Aufregung um die Geschehnisse in einer Wiener Moschee ist weiterhin groß. Wie berichtet wurden Kinder dort angehalten, in Tarnanzügen eine Schlacht aus dem Ersten Weltkrieg nachzuspielen. Am Mittwoch tauchten weitere Bilder auf. Demnach sollen entsprechende Inszenierungen auch schon von 2014 bis 2016 stattgefunden haben. Wie der "Falter" schreibt, sind auf den Fotos Kinder zu sehen, die tote Soldaten spielen, die mit türkischen Fahnen zugedeckt werden.

https://derstandard.at/2000078181387/ATIB-Moschee-Regierung-prueft-Schritte-bis-hin-zur-Aufloesung


DER STANDARD: Kinder exerzierten in Tarnuniform in Wiener Atib-Moschee

Die Buben stellten eine Schlacht nach und salutierten. Stadt Wien und Kultusamt schieben sich gegenseitig die politische Verantwortung zu Wien – Buben in Tarnuniform exerzieren und salutieren in einer Moschee, sie schwenken türkische Fahnen. Mädchen tragen Kopftücher. Es ist ein nationalistisches Spektakel, das sich in einem islamischen Gebetshaus im 20. Wiener Gemeindebezirk abgespielt haben soll. Die Kinder seien angehalten worden, die Schlacht von Çanakkale (im Deutschen als Schlacht von Gallipoli bekannt) nachzuspielen, ein Gemetzel, das die Türken im Ersten Weltkrieg gewonnen hatten. Der "Falter" zeigt Fotos von Mitte März, auf denen die Szenen festgehalten wurden. Sie waren vom Verein Atib auf Facebook gestellt worden. Mittlerweile wurden sie gelöscht. 

https://derstandard.at/2000078106911/Kinder-exerzierten-in-Tarnuniformen-in-Wiener-ATIB-Moschee


WELT.DE: Kramp-Karrenbauer – Islam-Debatte führt nicht weiter

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat das mangelnde Profil ihrer Partei kritisiert. Man müsse die „Kernachsen“ wieder herausstellen. Die schwelende Islam-Debatte hält sie für nicht zielführend. CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer kritisiert die Debatte, ob der Islam zu Deutschland gehört. So, wie sie zur Zeit laufe, führe diese Diskussion nicht weiter, sagte Kramp-Karrenbauer der „Frankfurter Rundschau“.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article175645788/CDU-Generalsekretaerin-Kramp-Karrenbauer-Islam-Debatte-fuehrt-nicht-weiter.html


WELT.DE:  CSU warnt vor „Selbstverleugnung christlich-abendländischer Wurzeln“


CSU-Generalsekretär Markus Blume hat einen stärker werteorientierten Ansatz in der Integrationspolitik angemahnt. Wer in Deutschland lebe, müsse sich integrieren und Integration heiße nicht Beliebigkeit, so Blume. Wer als Ausländer in Deutschland lebt, muss sich integrieren, findet CSU-Generalsekretär Markus Blume. In einem Interview spricht er sich für „klare Ordnungskonzepte“ aus und kritisiert „übertolerante Deutsche“. Integration kann nicht beliebig gelingen, sagt CSU-Generalsekretär Markus Blume. Daher hat er einen stärker werteorientierten Ansatz in der Integrationspolitik angemahnt - und auch zur Zukunft des Islam nimmt er eine klare Haltung ein.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article175608680/Integration-CSU-warnt-vor-Selbstverleugnung-christlich-abendlaendischer-Wurzeln.html


WELT.DE:  Ates will im Kampf gegen das Kopftuch bis nach Karlsruhe ziehen

 

Ein Gesetz schreibt vor, dass in Berlin Lehrer an den meisten Schulen, Polizisten und Mitarbeiter der Justiz im Dienst keine religiösen Symbole zeigen dürfen. Eine junge Lehrerin sieht das anders und zieht vor Gericht. Eine Berliner Grundschullehrerin hofft vor Gericht auf die Erlaubnis, mit Kopftuch unterrichten zu dürfen. Die prominente Anwältin der Bildungsverwaltung erwartet eine Niederlage – will aber durch alle Instanzen gehen. Dürfen Lehrerinnen an Berliner Schulen künftig auch mit Kopftuch unterrichten, oder bleibt es bei dem Neutralitätsgesetz, das religiöse Symbole an allgemeinbildenden Schulen untersagt?

https://www.welt.de/politik/deutschland/article175511899/Kopftuch-Streit-Seyran-Ates-will-durch-alle-Instanzen-gehen.html


ZEIT ONLINE: Wie viele Muslime leben in Deutschland?

Um diese Zahl kreisen heftige politische Debatten. Angela Merkel spricht von etwa vier Millionen, doch Kritiker behaupten: Die offiziellen Statistiken stimmen nicht. Als Bundesheimatminister Horst Seehofer kürzlich erklärte: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland", widersprach ihm Angela Merkel mit dem Hinweis auf eine Zahl: vier Millionen. 

https://www.zeit.de/2018/17/islamdebatte-muslime-statistik-deutschland-kritik


WIENER ZEITUNG: Atib-Auflösung wird keine einfache Sache

 

Die "Wiener Zeitung" analysiert mit Religionsrechtlern die verworrene Rechtslage. Blümel setzte der IGGÖ ein Ultimatum. Der türkisch-islamische Verein Atib befindet sich im Visier der Behörden. Dem Verein drohen Konsequenzen, nachdem in einer Atib-Moschee in Brigittenau Kriegsspiele mit Kindern durchgeführt wurden. Eine mögliche Auflösung von Atib steht etwa im Raum. Die "Wiener Zeitung" analysiert die Rechtslage.


https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtpolitik/959992_Atib-Aufloesung-wird-keine-einfache-Sache.html


WIENER ZEITUNG: ATIB-Moschee im Visier der Behörden

 

Der türkische Moscheeverein ATIB steht abermals unter Nationalismus-Verdacht. Anlass sind auf Facebook gefundene Bilder, auf denen Buben in Tarnanzügen eine Schlacht aus dem Ersten Weltkrieg nachstellen. Das Jugendamt prüft nun die "jugendgefährdenden Umtriebe", ebenso das beim Bundeskanzleramt angesiedelte Kultusamt. Kritik an der Aktion kam auch von der Islamischen Glaubensgemeinschaft selbst.

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtpolitik/959331_ATIB-Moschee-im-Visier-der-Behoerden.html

SPIEGEL ONLINE: Herr Seehofer, lesen Sie dieses Buch!

 

Islam und westliche Werte sind nicht vereinbar? In Istanbul kämpften schon im 19. Jahrhundert Frauen für mehr Rechte. Der Orientalist Christopher de Bellaigue zeichnet in seinem Buch die muslimische Aufklärung nach. Verstößt ein Kopftuch im Staatsdienst gegen das Neutralitätsgebot? Wie viel Antisemitismus grassiert unter jungen Muslimen? Nur zwei Fragen in der aktuellen Diskussion über Islam in Deutschland, die oft vereinfachende Antworten nach sich ziehen und immer für Erregung sorgen: Nicht erst seit Horst Seehofers "Der Islam gehört nicht zu Deutschland" gilt das Verhältnis zwischen postreligiöser deutscher Gesellschaft christlicher Prägung und dem Islam als belastet.

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/islam-und-aufklaerung-horst-seehofer-lesen-sie-dieses-buch-a-1201274.html

WIENER ZEITUNG: "Meine Tochter soll selbst entscheiden"

 

Sollten Kopftücher für Mädchen unter 14 Jahren verboten werden? Hier erzählen muslimische Frauen, Eltern, Kinder und Lehrer, was sie von solch einer Regelung halten. Wie kann man muslimische Mädchen am besten fördern? Ein Vorschlag führte in den vergangenen Tagen zu kontroversen Debatten: Österreichs rechtskonservative Regierung will Mädchen untersagen, mit Kopftuch in Kindergärten und Grundschulen zu kommen. Nordrhein-Westfalens Regierung griff den Vorstoß auf und kündigte an, ein Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren zu prüfen. Die Argumentation: Kinder in diesem Alter seien religiös unmündig, und das Kopftuch zwinge sie in vorgefertigte Geschlechterrollen und hindere sie daran, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/kopftuch-verbot-fuer-maedchen-was-muslime-davon-halten-a-1203726.html

ORF.AT: ATIB-Moschee: Stadt kündigt rasche Reaktion an

 

Kriegsspiele mit Kindern in einer Wiener ATIB-Moschee: Ist es bloß ein muslimischer Kulturverein oder ein Hort des Islamismus? Stadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) kündigt an, künftig beim geringsten Verdacht durchzugreifen. „Ich kann garantieren: Wenn ein Verein, der Kinder indoktriniert, vom Bund aus dem Verkehr gezogen wird, morgen, dann hat der übermorgen keinen Kindergarten mehr, das ist ja völlig klar.“ Integrationsstadtrat Jürgen Czernohorszky fand im „Wien heute“-Gespräch mit ORF-Wien-Chefredakteur Paul Tesarek deutliche Worte.

http://wien.orf.at/news/stories/2907748/

ORF.AT: Stadt Wien gegen Aslan: Vergleich

 

Der Rechtsstreit zwischen der Stadt und dem Islamforscher Ednan Aslan ist mit einem Vergleich beigelegt worden. Aslan, der mit einer umstrittenen Studie zu Islam-Kindergärten bekannt wurde, nahm seine Vorwürfe zurück. Maria Windhager, Rechtsvertreterin der MA11, informierte am Freitag über den Vergleich. Aslan veröffentlichte nun eine Erklärung, in der er schwere Vorwürfe gegen die MA11 fallen lässt. In einem APA-Interview hatte er im August 2017 im Zusammenhang mit seiner Studie über Islam-Kindergärten behauptet, die Stadt führe eine „mit allen Mitteln“ eine „beispiellose Rufmordkampagne“ gegen seine wissenschaftliche Integrität. Außerdem sei eine ehemalige Mitarbeiterin unter Druck gesetzt worden.

http://wien.orf.at/news/stories/2908228/

FAZ: Weniger Muslime in Deutschland als angenommen

Eine Erhebung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung legt nahe, dass die Zahl der hier lebenden Muslime kleiner ist, als es die Hochrechnung der Behörden vermuten ließe. In Deutschland leben laut der Wochenzeitung „Die Zeit“ weniger Muslime als bisher vermutet. Nur 2,7 Millionen Erwachsene sind demnach muslimischen Glaubens. Das entspricht 4,3 Prozent der erwachsenen Bevölkerung, wie die Zeitung unter Berufung auf Zahlen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) meldete. Gemäß der DIW-Erhebung ist der Anteil der Muslime insbesondere im Osten äußerst gering. Rund 150.000 Erwachsene in Ostdeutschland oder 1,2 Prozent der Bevölkerung geben als Religionszugehörigkeit den Islam an. Ohne Berlin sind es etwa 80.000 oder 0,8 Prozent der ostdeutschen Erwachsenen. Im Westen sind der Erhebung zufolge 2,5 Millionen oder 5,1 Prozent der Volljährigen muslimischen Glaubens.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/deutschlands-bevoelkerung-weniger-muslime-als-angenommen-15548415.html


SUEDDEUTSCHE: "Wir sind Lehrer und keine Imame"

 

Levent und Özlen Balci geben an Erdinger Schulen Islamunterricht in deutscher Sprache und unter staatlicher Kontrolle. Doch jetzt steht das Pilotprojekt auf der Kippe - keiner weiß, wie es weitergeht. Für Levent Balci, 52, ist die Welt ein wenig aus den Fugen geraten. Seit 2009 gibt er an Erdinger Schulen Islamunterricht. Für das bayerische Pilotprojekt einer Islamkunde unter staatlicher Aufsicht und in deutscher Sprache gab es bislang vom Kultusministerium gute Noten. Dass es nach dem avisierten Modell-Ende 2019 weitergehen würde, davon konnte Balci also ziemlich sicher ausgehen. Sogar eine Ausweitung hatte der frühere Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) in Aussicht gestellt.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/islamunterricht-in-bayern-wir-sind-lehrer-und-keine-imame-1.3948676