DER STANDARD: Dönhoff-Preis für Moschee-Gründerin Ates und Reporter ohne Grenzen

 

Der Marion-Dönhoff-Preis für internationale Verständigung und Versöhnung geht in diesem Jahr an die Berliner Anwältin und Moschee-Gründerin Seyran Ates. Der Organisation Reporter ohne Grenzen wird der Förderpreis zuerkannt, wie die Jury am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Die Auszeichnungen sind mit jeweils 20.000 Euro dotiert.

https://derstandard.at/2000088684934/Doenhoff-Preis-fuer-Moschee-Gruenderin-Ates-und-Reporter-ohne-Grenzen


DER STANDARD: Zentralrat der Jesiden: Noch 1.000 Frauen in IS-Gefangenschaft 6. Oktober 2018,

Nach Friedensnobelpreis für irakische Aktivistin, die selbst von IS-Kämpfern missbraucht wurde Stuttgart – Nach der Vergabe des Friedensnobelpreises an Nadia Murad hofft der Zentralrat der Jesiden, dass die Jesidinnen in IS-Gefangenschaft wieder stärker in den Fokus geraten. "Es sind immer noch etwa 1.000 Frauen in den Händen des IS – so, wie es Nadia Murad war", sagte der Vorsitzende Irfan Ortac der "Heilbronner Stimme" (Samstag).

https://derstandard.at/2000088798965/Zentralrat-der-Jesiden-Noch-1-000-Frauen-in-IS-Gefangenschaft


WELT.DE: Kommen jetzt die „Muslime in der AfD“?

 

AfD-Fraktionsvize Beatrix von Storch steht der Gründung muslimischer Vereinigungen in ihrer Partei unter bestimmten Bedingungen offen gegenüber. Allerdings dürften die Muslime keine "Islamisierung" befürworten. In der AfD soll es bald eine jüdische Arbeitsgruppe geben – nun zeigt sich AfD-Fraktionsvize Beatrix von Storch offen für ähnliche muslimische Initiativen. Die AfD sei schließlich eine „Partei für die Religionsfreiheit“. AfD-Fraktionsvize Beatrix von Storch kann sich die Gründung einer Gruppe „Muslime in der AfD“ vorstellen. „Wenn es den Wunsch danach gibt, dann mögen sie sich gründen“, sagte sie der WELT AM SONNTAG. Es gebe „viele integrierte Muslime und Migranten bei uns in der Gesellschaft“, diese könnten „auch bei uns ein Zuhause finden“.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article181789186/Muslime-in-der-AfD-Beatrix-von-Storch-zeigt-sich-offen-fuer-muslimische-Initiativen.html?wtrid=onsite.onsitesearch

WELT.DE: Der Islam ist schuld? Das greift zu kurz

 

Es ist oft viel Ignoranz im Spiel, wenn über Flüchtlinge in Schulen gesprochen wird. Wenn sie die Deutschprüfung nicht bestehen, heißt es, sie wollten sich nicht integrieren. Wenn es Auseinandersetzungen mit Lehrerinnen gibt, heißt es, der Islam sei schuld. Es scheint so leicht, mit dem Finger auf die zu zeigen, die man nicht kennt. Es ist komplizierter.

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus181756706/Integration-an-Schulen-Der-Islam-ist-schuld-Das-greift-zu-kurz.html?wtrid=onsite.onsitesearch

WELT.DE:   «Tag der offenen Moscheen»: Tausende Besucher im Norden

 

Tausende Interessierte haben in Hamburg und Schleswig-Holstein den «Tag der offenen Moschee» am Mittwoch für einen Besuch in einem islamischen Gotteshaus genutzt. Allein in die vor wenigen Tagen erst eröffnete Al-Nour Moschee in der ehemaligen Kapernaum-Kirche in Hamburg-Horn kamen geschätzt ein- bis zweitausend Menschen, wie Daniel Abdin, Vorsitzender des Islamischen Zentrums Al-Nour, der Deutschen Presse-Agentur sagte.

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article181750062/Tag-der-offenen-Moscheen-Tausende-Besucher-im-Norden.html?wtrid=onsite.onsitesearch

WELT.DE:   Islamisches Zentrum lädt Dresdner zum Besuch ein

 

Zum Tag der offenen Moschee lädt das Islamische Zentrum Dresden Bürgerinnen und Bürger zum Besuch ein. Das Gebetshaus in der Flügelweg biete heute Führungen durchs Gebäude sowie Kaffee und Tee an, sagte der Imam der Moschee, Badr Ali.

https://www.welt.de/regionales/sachsen/article181749686/Islamisches-Zentrum-laedt-Dresdner-zum-Besuch-ein.html?wtrid=onsite.onsitesearch

WELT.DE:   Tag der Offenen Moschee: Hunderte Gemeinden in NRW laden ein

 

Hunderte Gemeinden haben am Mittwochmorgen landesweit ihre Moscheen für Besucher geöffnet. Schon kurz nach dem Start strömten viele Menschen in die Zentralmoschee des Religionsverbandes Ditib in Köln. Der 21. Tag der Offenen Moschee findet dieses Mal unter dem Motto «Religiosität - individuell, natürlich, normal» statt.

https://www.welt.de/regionales/nrw/article181752464/Tag-der-Offenen-Moschee-Hunderte-Gemeinden-in-NRW-laden-ein.html?wtrid=onsite.onsitesearch

WELT.DE:   Tag der offenen Moscheen im Südwesten mit großem Andrang

 

Tausende Menschen haben zum Tag der offenen Moscheen ihr Interesse am Islam gezeigt. Zahlreiche Moscheen in Baden-Württemberg luden dazu am Mittwoch ein. Das Motto des bundesweiten Aktionstages lautete dieses Jahr «Religiosität - individuell, natürlich, normal».

https://www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article181755928/Tag-der-offenen-Moscheen-im-Suedwesten-mit-grossem-Andrang.html?wtrid=onsite.onsitesearch

WELT.DE:   Moscheen im Land öffnen ihre Pforten


Zahlreiche Moscheen im Südwesten laden heute zum bundesweiten «Tag der offenen Moschee» ein. «Ziel ist es, den Interessierten einen Einblick in das Moscheeleben zu geben», sagte der Vorsitzende der Islamischen Glaubensgemeinschaft Baden-Württemberg, Muhittin Soylu.

https://www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article181749662/Moscheen-im-Land-oeffnen-ihre-Pforten.html?wtrid=onsite.onsitesearch


WELT.DE:  Der Tag der offenen Moschee und das Ditib-Desaster

 

Die Ditib in Köln hat zuletzt viele Negativschlagzeilen produziert. Das trifft auch andere Islamverbände und nicht organisierte Muslime. Zum Tag der offenen Moschee fragt man sich: Wie sieht es aus mit dem Zusammenleben in Deutschland? In diesem Jahr liegt ein dunkler Schatten auf dem Tag der offenen Moschee. Die Kritik am Islamverband Ditib und die stark umstrittene Eröffnung seiner Kölner Zentralmoschee durch den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan sind schwer auszublenden. „Wir erleben so etwas wie eine Generalabrechnung gegenüber allen muslimischen Verbänden.

https://www.welt.de/regionales/nrw/article181742592/Der-Tag-der-offenen-Moschee-und-das-Ditib-Desaster.html?wtrid=onsite.onsitesearch


WELT.DE:   Kretschmann hält an Zusammenarbeit des Landes mit Ditib fest

 

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält an einer Zusammenarbeit des Landes mit dem deutsch-türkischen Islam- und Moscheeverband Ditib fest.

https://www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article181745644/Kretschmann-haelt-an-Zusammenarbeit-des-Landes-mit-Ditib-fest.html?wtrid=onsite.onsitesearch

ZEIT ONLINE: Kritik am Islam-Verband Ditib nach Erdogan-Besuch

 

Die Organisation Ditib gilt als verlängerter Arm des türkischen Präsidenten in Deutschland. Der Verfassungsschutz prüft nun eine Beobachtung der Zentral-Moschee in Köln. Nach dem Besuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Köln steht die Islam-Organisation Ditib erneut in der Kritik. Die Grünen-Politikerin und Bundestagsvizepräsidenten Claudia Roth sprach sich für einen härteren Umgang mit dem Verband aus. Ditib ist der türkischen Religionsbehörde in Ankara unterstellt und gilt als verlängerter Arm Erdogans in Deutschland. Zwar könne man Erdogan nicht verbieten, in Köln eine Ditib-Moschee zu eröffnen. "Aber es zeigt, wie eng Ditib und die Regierung in Ankara verbunden sind", sagte die Grünen-Politikerin der Saarbrücker Zeitung.

https://www.zeit.de/arbeit/2018-09/erdogan-ditib-islam-koeln-moschee-staatsbesuch


SUEDDEUTSCHE: Türkischer Staatsakt in Köln 30.9

 

Seitenhiebe auf die Bundesregierung und eine klare Positionierung in der Causa Özil: Präsident Erdoğan vertieft in Deutschland gesellschaftliche Gräben. Am Tag danach ist Josef "Jupp" Wirges noch immer sauer. "Der Herr Erdoğan hat mit seinem Besuch einen Scherbenhaufen angerichtet", schimpft der Bezirksbürgermeister von Köln-Ehrenfeld, "wir müssen das jetzt aufsammeln. Und kitten."

https://www.sueddeutsche.de/politik/eroeffnung-der-zentralmoschee-tuerkischer-staatsakt-in-koeln-1.4150842?reduced=true

SUEDDEUTSCHE: Moschee öffnet ihre Türen

 

Eine Moschee soll nicht nur ein Ort sein, an dem die Muslime sich zum gemeinsamen Gebet versammeln. Eine Moschee ist auch eine Stätte der Begegnung, des Dialogs und der nachbarschaftlichen Zusammenkunft. Am "Tag der offenen Tür" in der Neufahrner Al-Mahdi-Moschee am Mittwoch, 3. Oktober, von 11 bis 18 Uhr, können Interessierte sich ein eigenes Bild machen. Laut Ankündigung ist ein vielfältiges und informatives Programm geplant. Es umfasst Gespräche, die ein neues, vorurteilsbefreites Licht auf den Islam werfen und über unterschiedlichste Aspekte des Glaubens und der Lehre des Islam informieren sollen.

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/am-mittwoch-moschee-oeffnet-ihre-tueren-1.4152841


SUEDDEUTSCHE: Couscous und Kopftuch

 

Am Tag der offenen Moschee wird vielerorts klar, was den Dialog zwischen Muslimen und ihren Besuchern vereinfacht - und was ihn komplizierter macht. Wenn Gertrud Riedel zu Hause in Penzberg Besuch empfängt, schlägt sie am Ende gerne einen Spaziergang zur Moschee vor. Der quaderförmige Bau macht einiges her mit der großen Glasfront und dem schlanken Minarett. Der Besuch ist dann meistens angemessen beeindruckt. Reingegangen ist Gertrud Riedel bisher aber noch nie.

 

https://www.sueddeutsche.de/politik/ortstermin-couscous-und-kopftuch-1.4154505

SUEDDEUTSCHE: Spaenle will mehr Islamunterricht

 

Ludwig Spaenle, der Antisemitismusbeauftragte der Staatsregierung und Ex-Schulminister, fordert die Ausweitung des Islamischen Unterrichts für muslimische Kinder an Bayerns Schulen. "Das ist ein wichtiges Instrument, um Werte und Inhalte über Islam, Christen- und Judentum zu vermitteln. Gleichzeitig hilft es muslimischen Schülern, hier eine Heimat zu finden - abseits der Hinterhöfe", sagte Spaenle der SZ.

https://www.sueddeutsche.de/bayern/bildung-spaenle-will-mehr-islamunterricht-1.4155911


FAZ: „Scherbenhaufen“ nach Moschee-Eröffnung

 

Die Türkische Gemeinde in Deutschland kritisiert, dass Erdogan die Eröffnung der Moschee in Köln für seine Zwecke nutzte. Neue Details und Kritik an Ditib kommen von der Oberbürgermeisterin Reker. Nach dem Staatsbesuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hat die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) eine kritische Bilanz gezogen. Die Moschee-Eröffnung durch Erdogan in Köln habe „einen Scherbenhaufen hinterlassen, der nur mühsam zusammengekehrt werden kann“, sagte der TGD-Vorsitzende Gökay Sofuoglu den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Montag.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/erdogans-moschee-eroeffnung-hinterlaesst-einen-scherbenhaufen-15814981.html

FAZ: Politiker fordern Kurswechsel von Ditib

 

Die Kölner Zentralmoschee ist eingeweiht und Erdogan ist weg. Was bleibt, ist der Streit mit dem türkischen Religionsverband Ditib. Deutsche Politiker stellen scharfe Forderungen. Zu politisch, zu abhängig, zu sehr aus Ankara gesteuert: Nach dem Besuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan fordern deutsche Politiker von der Islam-Organisation Ditib, ihre politische Rolle in Deutschland aufzugeben. Der Moschee-Verband solle sich stattdessen in Deutschland auf religiöse Aufgaben konzentrieren, hieß es wiederholt. Erdogan hatte am Samstag in Köln an der Einweihung der Zentralmoschee des von Ankara gelenkten Religionsverbands teilgenommen, Vertreter der deutschen Öffentlichkeit waren vor allem aus Protest ferngeblieben.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/politiker-fordern-nach-erdogan-besuch-kurswechsel-von-ditib-15816775.html      

 

 

FAZ: Hessen will Islamunterricht reformieren

Der Islamunterricht in Hessen ist im Wandel. Denn die Zusammenarbeit zwischen dem Moscheenverband Ditib und dem hessischen Kultusministerium steht offenbar vor dem Aus. Das hessische Kultusministerium bereitet sich auf ein mögliches Ende der Zusammenarbeit mit dem Moscheeverband Ditib beim islamischen Religionsunterricht vor. Es werde ein „adäquates alternatives Unterrichtsangebot“ erarbeitet, sagte ein Sprecher gestern auf Anfrage.

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessen-will-zusammenarbeit-mit-ditib-beenden-15817138.html

FAZ: Von Storch offen für Muslime

 

Die AfD sei eine „Partei der Religionsfreiheit“ und deshalb auch offen für Muslime. Nur dürften sie keine „Islamisierung“ befürworten. Die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bundestag Beatrix von Storch steht der Gründung muslimischer Vereinigungen in ihrer Partei eigenen Angaben zufolge unter bestimmten Bedingungen offen gegenüber. „Wenn es den Wunsch danach gibt, dann mögen sie sich gründen“, sagte von Storch der „Welt am Sonntag“. Es gebe „viele integrierte Muslime und Migranten bei uns in der Gesellschaft“, diese könnten „auch bei uns ein Zuhause finden“. Die AfD sei eine „Partei für die Religionsfreiheit“.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/muslime-in-der-afd-beatrix-von-storch-zeigt-sich-offen-15825604.html


DW: Österreichs Burka-Bann: "Kaum was verändert"

 

Vor einem Jahr verbot Österreich die Vollverschleierung. Weil es kaum Burkaträgerinnen in dem Land gibt, beschäftigt sich die Polizei eher mit absurden Nebenerscheinungen. Die Meinung der Wiener zum Verbot ist gespalten. Es wird wirklich selten still an "Vesna's Wiener Würschtlstand" am Wiener Viktor-Adler-Markt. Seit einer Viertelstunde politisieren ihre Gäste über einem Achtel Wein, einer lauter als der andere. Aber beim Thema Burkaverbot kehrt dann doch für ein paar Sekunden Ruhe ein. "Verändert hat sich nicht viel", sagt schließlich Herbert Trappel und zuckt mit den Achseln. "Wann wurde das eingeführt, im April oder so?" Vesna Dudek, die Wirtin, die aus Serbien stammt, wackelt unschlüssig mit dem Kopf. Früher habe man hier schon ein paar Vollverschleierte gesehen, meint sie. Die seien aus dem Straßenbild verschwunden. Aber sonst gebe es dazu nichts mehr zu sagen.

https://www.dw.com/de/%C3%B6sterreichs-burka-bann-kaum-was-ver%C3%A4ndert/a-45679265

DW: Deutschland - wenn die Tochter plötzlich Niqab trägt

 

Lebensentscheidungen von Kindern sind für Eltern oft schwer zu ertragen und noch schwerer zu verstehen. Besonders, wenn die Kinder sich islamistisch radikalisieren. Eine Begegnung mit einer betroffenen Mutter. Nein, das möchte eine Mutter nicht erleben: Dass plötzlich der Staatsschutz vor der Haustür steht und erklärt, die eigene Tochter plane die Ausreise ins Gebiet der Terrormiliz "Islamischer Staat" nach Syrien. Monika Müller (Name von der Redaktion geändert) erinnert sich schaudernd an diesen Tag im Jahr 2014. Wenigstens folgte auf die Sorge die Erleichterung: Die Polizei war in einer Moschee Gerüchten aufgesessen, die sich als falsch herausstellten. Aber auch jenseits der Gerüchte hat Monika Müller vieles erlebt, was eine Mutter nicht erleben möchte: Dass sich ihr Kind islamistisch radikalisierte und sich entschloss, nicht nur Kopftuch zu tragen, sondern die Vollverschleierung Niqab; dass sich ihr Kind über ein muslimisches Heiratsforum im Internet einen wildfremden Ehemann suchte, mit dem sie nichts verband außer der religiösen Ideologie.

https://www.dw.com/de/deutschland-wenn-die-tochter-pl%C3%B6tzlich-niqab-tr%C3%A4gt/a-45654317

DW: Tag der offenen Moschee: "Jeder muss was tun"

 

Die Schlagzeilen, die die Zentralmoschee in Köln kürzlich geschrieben hat, wirken nicht nur negativ. Im Gegenteil. Am Tag der offenen Moschee sorgen sie für extra viele neugierige, nicht-muslimische Besucher. Jetzt erst recht, sagten sich Dana und Julia. Die beiden jungen Frauen sind aus ihrem Heimatstädtchen Olpe nach Köln in die Zentralmoschee gekommen. Nicht trotz, sondern gerade weil die Eröffnung des religiösen Bauwerks durch den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan für Negativschlagzeilen gesorgt hatte. Muslime hätten es doch ohnehin nicht leicht, sagen Dana und Julia. Zu viele Menschen liefen mit Vorurteilen und irrationalen Ängsten herum. Sie wollten mit ihrer Teilnahme am Tag der offenen Moschee auch ein Zeichen setzen: Der Islam gehört zu Deutschland.

https://www.dw.com/de/tag-der-offenen-moschee-jeder-muss-was-tun-ditib-k%C3%B6ln-zentralmoschee-muslime/a-45740525


THE GUARDIAN: Tory London mayoral pick under fire for remarks about Muslims and Hindus

 

Accommodating Muslims and Hindus “robs Britain of its community” and risks turning the country into a “crime-riddled cesspool” as a result, the Conservative candidate for London mayor declared in a thinktank pamphlet he wrote a decade ago. Shaun Bailey voiced concerns about the marking of Muslim and Hindu festivals, claimed children were being taught more about Diwali than Christmas, and argued Britain “removing the religion that British people generally take to” had allowed immigrants to bring their countries’ cultural problems with them.

https://www.theguardian.com/politics/2018/oct/03/tories-london-mayor-pick-shaun-bailey-multiculturalism-robs-britain-of-its-community

 

 

 

 

DIE PRESSE: Salafisten bringen die Hölle zurück

 

Philosophicum Lech. Die meisten Christen können heute über alte Schilderungen ewiger Verdammnis lachen. Im Islam ist das anders. Bericht von einem infernalischen Symposium. Carcer, Exitium, Confutatio, Pernicies, all diese Wörter für die Hölle zählt der – nur dem syphilitischen Wahn entsprungene? – Teufel in Thomas Manns „Doktor Faustus“ auf. Doch am liebsten sei ihm, sagt er, die derbe, deutsche und schalkhafte Rede, etwa von „Hellen und ihrer Spelunck“. Bald unerträglich kalt und dann wieder unerträglich heiß sei es dort, ein brüllendes Rasen zwischen den Extremen, dem künstlerischen Rausch nicht unähnlich, den sich der faustische Komponist ersehnt. Die Hölle als Traumland der Künstler? Als „Heimstatt der Dichter“ schilderte Manfred Koch, Literaturwissenschaftler in Basel, sie beim Philosophicum Lech: Auch in Goethes „Faust“ komme „ohne den Teufel nichts wirklich Originelles zustande“, meinte Koch: Doch Goethe habe vor dieser „infernalischen Kreativität“ gewarnt, die aufkommende Industrialisierung das „veloziferische Zeitalter“ (von „velocitas“, Geschwindigkeit, und Luzifer) genannt. In diesem Sinn erscheine die moderne Hochleistungsgesellschaft „tatsächlich als eine Hölle auf Erden“.

https://diepresse.com/home/kultur/medien/5500749/Salafisten-bringen-die-Hoelle-zurueck?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE:  Schuldirektor klagt an: Österreichs Flagge mit Hakenkreuz beschmiert

 

Schule und Islam. Der Floridsdorfer Schulleiter Christian Klar pocht bei Konflikten mit Islam und Nationalismus auf strenge Regeln. Vom Stadtschulrat wünscht er sich Rückendeckung dafür. Schuldirektor Christian Klar bestätigt, was Lehrerin Susanne Wiesinger in ihrem Islambuch schreibt. Es gehe aber auch um ethnische Konflikte und Nationalismus. „Bei uns gibt es sehr klare Regeln, ich fordere das auch ein“, sagt Mittelschuldirektor Christian Klar zur Debatte über Islam, Integration und Schule. Von sehr vielen Eltern und Kindern seiner Schule in Wien-Floridsdorf, an der acht von zehn Schülern Migrationshintergrund haben und knapp die Hälfte muslimischen Glaubens ist, werde das positiv aufgenommen. Eine kleinere Gruppe habe damit Schwierigkeiten. Und das führe teilweise zu relativ krassen Anschuldigungen.

https://diepresse.com/home/bildung/schule/5499306/Schuldirektor-klagt-an_Oesterreichs-Flagge-mit-Hakenkreuz-beschmiert?from=suche.intern.portal


DIE PRESSE: „Muslimische Männer lernen keine Selbstständigkeit“

 

Die deutsche Autorin Sineb El Masrar erforscht in ihrem Buch „Muslim Men“ die Lebensgeschichten junger Muslime. Sie sieht vor allem die Mütter gefordert, die die Söhne verhätscheln – und fordert, dass die Debatte enttabuisiert wird. „Im Grunde kann ein junger Mann nichts machen, was die Familie beschämt“, sagt Autorin Sineb El Masrar über junge muslimische Männer. Sie hätten alle Freiheiten – die jungen Frauen dagegen nicht.

 

Die Presse: In Ihrem neuen Buch zeigen Sie exemplarisch muslimische Männer – wie repräsentativ sind diese?

 

Sineb El Masrar: Das sind schon auch Superlative – etwa ein Student, der obdachlos auf der Straße lebte und dann erfolgreicher Unternehmensberater wurde. Vieles Erlebte, was sie erzählen, ist dennoch repräsentativ.

https://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/5499748/Muslimische-Maenner-lernen-keine-Selbststaendigkeit?from=suche.intern.portal


DER STANDARD: Das Milieu ist für die Schule wichtiger als der Migrationshintergrund

Im Zusammenhang mit Schule und Bildungserfolg wird meist der Migrationshintergrund in den Vordergrund gestellt. Doch viel wichtiger sind die Eltern, deren Bildung, Beruf und familiäre Lebensrealität Österreich lädt 10.000 Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren aus der Türkei ein, um hier eine Ausbildung zu machen – und danach zu bleiben. Klingt unglaublich? Ja, vielleicht für heute, nicht aber in der Kaiserzeit. Damals, im 19. Jahrhundert, sollten zehntausend junge Türken geholt werden, um in der Fremde ein Handwerk zu erlernen und nach der Lehrzeit beim Meister zu bleiben – der Erste Weltkrieg beziehungsweise die Niederlage kam damals jedoch dazwischen.

https://derstandard.at/2000086379871/Das-Milieu-ist-fuer-die-Schule-wichtiger-als-der-Migrationshintergrund

 

DER STANDARD: Schule und Islam: Soforthilfetrupps für Lehrkräfte in Notlagen


Bürgermeister Ludwig und Stadtrat Czernohorszky präsentierten ein Maßnahmenpaket. Es gebe "klare Konsequenzen bei Fehlverhalten", aber keine finanziellen Sanktionen. Am Mittwoch traf der Wiener Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky die Lehrerin Susanne Wiesinger zu einem Gespräch. Wiesinger hat in ihrem Buch Kulturkampf im Klassenzimmer die Integrationsprobleme in Wiener Schulen sowie den Druck auf Lehrkräfte thematisiert und eine breite politische Debatte angestoßen. Am Donnerstag präsentierten Czernohorszky und Bürgermeister Michael Ludwig (beide SPÖ) ein Maßnahmenpaket, das Lehrkräften vor allem in Brennpunktschulen helfen soll.

https://derstandard.at/2000087745205/Schule-und-Islam-Wien-richtet-Hotline-und-Soforthilfetrupp-ein


WELT.DE:  Versuchter Totschlag mutmaßlich wegen Streit um Islam

 

Mutmaßlich wegen eines Streits um den Islam ist ein 20-jähriger Auszubildender in Kiel-Kronsburg mit einem Cuttermesser auf einen anderen Auszubildenden losgegangen. Der mutmaßliche Täter, ein Muslim, habe am Donnerstag im Betrieb in Richtung des 21 Jahre alten Kollegen gestochen, ihn aber verfehlt, teilten die Staatsanwaltschaft Kiel und die Polizeidirektion Kiel am Freitag mit.

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article181613456/Versuchter-Totschlag-mutmasslich-wegen-Streit-um-Islam.html?wtrid=onsite.onsitesearch


WELT.DE:  Runder Tisch: Islamverbände begrüßen Fortsetzung des Dialogs

 

Die islamischen Verbände in Rheinland-Pfalz begrüßen die Fortsetzung des Dialogs mit der Landesregierung. Der Runde Tisch Islam sei sich einig, dass man den Weg weitergehen müsse, Muslimen eine anerkannte und diskriminierungsfreie Religionsausübung zu ermöglichen, sagte der rheinland-pfälzische Integrationsbeauftragte Miguel Vicente (SPD) am Dienstag in Mainz.

https://www.welt.de/regionales/rheinland-pfalz-saarland/article181577658/Runder-Tisch-Islamverbaende-begruessen-Fortsetzung-des-Dialogs.html?wtrid=onsite.onsitesearch


ZEIT ONLINE: "Integration gelingt heute besser als je zuvor"

 

Das sagt der Migrationsforscher Aladin El-Mafaalani. Wie kommt er darauf, gerade in diesen unruhigen Zeiten? Ein Besuch beim Anti-Sarrazin. Die Botschaft dieses Mannes irritiert, besonders in Tagen wie diesen: In Deutschland ist die Integration eine Erfolgsgeschichte, "und gerade deshalb gibt es Streit." Ihr Verkünder heißt Aladin El-Mafaalani. Er ist 40 Jahre alt, Professor für Politikwissenschaft und seit April Abteilungsleiter im Integrationsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. El-Mafaalani hat sein Büro im siebten Stock, Raum 717; wären die Jalousien nicht heruntergelassen, könnte man einen Blick auf den Rhein werfen. Es gibt Espresso und Mineralwasser, ein Pressesprecher sitzt mit an dem kleinen Konferenztisch.

https://www.zeit.de/2018/39/aladin-el-mafaalani-gelungene-integration-paradox-thilo-sarrazin


SPIEGEL ONLINE: "Muslimische Männer müssen Schwächen zulassen"

 

Gefangen zwischen archaischen Stereotypen und moralischer Bigotterie? Die Publizistin Sineb El Masrar hat sich mit "dem muslimischen Mann" auseinandergesetzt. Aber gibt es den so pauschal überhaupt?

 

SPIEGEL ONLINE: Frau El Masrar, Sie haben ein Buch über muslimische Männer geschrieben. Wer soll das lesen?

 

El Masar: Alle, die sich immer fragen: Warum laufen diese Männer mit Messern durch die Gegend, warum unterdrücken die ihre Frauen? Also im Prinzip die deutsche Mehrheitsgesellschaft, die nicht muslimisch ist, und wegen der Flüchtlingsdebatte viele Fragen und einseitige Bilder im Kopf hat. Aber auch die muslimischen Männer. Ich habe das Buch für sie geschrieben, weil viele unglücklich sind.

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/sineb-el-masrar-muslimische-maenner-muessen-schwaechen-zulassen-a-1228476.html


FAZ: Ein Imam für den Knast

In der JVA Plötzensee ist das Freitagsgebet mit Imran Sagir (r.) für manche Gefangene das „Highlight der Woche“, sagt der Imam. In deutschen Gefängnissen sitzen immer mehr Islamisten. Gleichzeitig arbeiten dort immer mehr Seelsorger für Muslime. Kann ihre Betreuung eine weitere Radikalisierung der Insassen verhindern? Und wer darf dort predigen? Eigentlich handelt es sich um eine ganz normale Predigt, aber im Gefängnis haben Worte manchmal eine besondere Bedeutung. „Reue“, sagt Imran Sagir. „Wir bedauern, dass wir bestimmte Dinge getan haben.“ Ein Berg von einem Kerl, ein Konferenzraum, acht Männer in Badelatschen. Sagir bittet seine Zuhörer, sich selbst zu fragen: „Was habe ich falsch gemacht? Was läuft nicht so gut?“ Der Vierundvierzigjährige mit dem kahlen Schädel und dem melierten Kinnbart ist aufgestanden. Er spricht frei und schnell, seine Pranken haben das Heft mit der Koranexegese zu einer Rolle gedreht. Die acht Männer verharren so reglos wie die Topfpflanzen und der Spind vor der kargen weißen Wand.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/muslimische-gefaengnisseelsorger-ein-imam-fuer-den-knast-15789632.html


SUEDDEUTSCHE:  Muslimische Mode bald in Frankfurt zu sehen

Das überdimensionale Foto eines Models mit einem kunstvoll drapierten Kopftuch leuchtet von der eleganten Fassade des de-Young-Kunstmuseums in San Francisco. Daneben die Fakten: 1,8 Milliarden Muslime, 53 Designer, 1 globale Ausstellung. Mit der Schau "Contemporary Muslim Fashions" betritt das experimentierfreudige Museum Neuland. Für die erste große Ausstellung über zeitgenössische muslimische Mode haben die Kuratoren Leihgaben aus aller Welt zusammengetragen, darunter Haute-Couture-Stücke, aber auch gewöhnliche Straßenkleidung.

https://www.sueddeutsche.de/news/kultur/mode-muslimische-mode-bald-in-frankfurt-zu-sehen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180921-99-58855


SUEDDEUTSCHE: Ein Dossier wie ein Sündenregister

Der Verfassungsschutz prüft derzeit, ob der größte deutsche Moscheeverband Ditib aufgrund staatsfeindlicher Ziele überwacht werden soll. In einem Papier der Behörde ist von einigen verdächtigen Vorgängen innerhalb der Gemeinschaft die Rede.    Während im Bundesamt viele der Meinung sind, dass Ditib in Zukunft mindestens als Verdachtsfall behandelt wird, warnen die Länder vor einer solchen Einstufung. Die neue Moschee an der Venloer Straße in Köln ist ein wahrer Prachtbau, sie bietet Platz für 1200 Gläubige, eines ihrer Minarette ragt 55 Meter in die Höhe. Sie ist das zentrale Gebetshaus des größten deutschen Moschee-Verbandes, der Ditib. Das Kürzel steht für die "Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion", Hunderttausende in Deutschland lebende Türken und türkischstämmige Deutsche praktizieren in einer der rund 900 Ditib-Moscheen in Deutschland ihre Religion.

https://www.sueddeutsche.de/politik/moscheen-in-deutschland-v-leute-zum-gebet-1.4138189


SUEDDEUTSCHE: Verfassungsschutz nimmt Ditib ins Visier

 

Das Bundesamt für Verfassungsschutz prüft, ob der größte deutsche Moscheeverband Ditib staatsfeindliche Ziele verfolgt. Unter anderem soll er im Auftrag der türkischen Regierung Gegner in Deutschland bespitzeln. Bund und Länder sind sich über das Vorgehen nicht einig. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) prüft die Beobachtung der Zentrale des größten deutschen Moscheeverbandes Ditib. Nach Informationen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR hat das BfV ein als vertraulich eingestuftes Dossier mit Informationen über die Ditib an die Länder gesandt. Diese sollen nun bis Mitte Oktober Material und eine Stellungnahme übermitteln.

https://www.sueddeutsche.de/politik/moscheeverband-verfassungsschutz-nimmt-ditib-ins-visier-1.4138179


SUEDDEUTSCHE: Laschet: Kein Besuch mit Erdogan in Kölner Zentralmoschee

 

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) wird nicht zusammen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan die neue Kölner Zentralmoschee besuchen. Das teilte die Staatskanzlei in Düsseldorf mit. Jeder Staatsgast des Bundespräsidenten, der auch NRW besuchen wolle, werde aber vom Ministerpräsidenten "protokollarisch empfangen", hieß es weiter. Wie dieser Empfang aussehen wird, war zunächst unklar.

https://www.sueddeutsche.de/news/politik/regierung-laschet-kein-besuch-mit-erdogan-in-koelner-zentralmoschee-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180919-99-26776


DW: Muslimische Mode: Sittsamkeit mit Stil

 

Lange wurden sie von der Modebranche ignoriert: stilbewusste Musliminnen. Dass Tschador und Hidschab nicht altbacken und fromm aussehen müssen, zeigt eine Ausstellung im de Young Museum in San Francisco. Das de Young Museum zeigt zeitgenössische muslimische Stile und Kleidungsstücke. Zum Beispiel diesen Entwurf aus Seide und Swarovski-Kristallen des malaysischen Luxusdesigners Bernard Chandran. Die Schau will einen Modezweig untersuchen, über den immer wieder gesprochen wird, der aber selbst nur selten zu Wort kommt.


https://www.dw.com/de/muslimische-mode-sittsamkeit-mit-stil/a-45571509